Beiträge von Bruzzi

    Hi trommeltom,
    nein, die bleiben natürlich nicht so.
    Ohne die innenbearbeitung der Kessel kann ich keine gleichmäßige Kesselstärke erzielen.


    Also nochmal zum Ziel des Projekts:
    Ich möchte bei allem Recycling schon ein perfektes Schlagzeug bauen. :thumbup:
    Nur eben aus Abfallholz, was nebenbei bemerkt 40 Jahre!! abgelagert ist.


    Mich stört es schon lange, dass in unserer Gesellschaft solches Holz entsorgt wird, während man sich zeitgleich ein
    neues Schlagzeug zulegt, was aus Holz besteht dessen Herkunft höchst zweifelhaft ist und was unter beschämenden Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. :cursing:


    Gruß
    Bruzzi (Weltverbesserer)

    Ich verstehe den Hype um Ahorn (Maple) nicht wirklich.
    Das ist doch nur, weil die überm Teich nix anderes haben. :P
    Ich persönlich finde Buche viel geiler, außerdem isses sehr viel günstiger (bei uns) im Vergleich zu Ahorn.
    Soundmäßig ist Buche zwischen Ahorn und Birke anzusiedeln.
    Sollte die helle Farbe des Ahorns gewünscht sein, so haben wir ja noch die Weißbuche in Europa.
    Deine genannten Wandstärken sind bei Stavebauweise ohne Verstärkungsringe übrigens nicht zu empfehlen.
    Für solche Kessel lasse ich an den Gratungen mehr Material stehen, sprich die Kessel sind an den Enden etwas dicker, weil ich keine eingeleimten Reinforcement rings verwenden will.


    Gruß
    Bruzzi


    PS Hab übrigens grad einen Kesselsatz in Weißbuche in Arbeit, bei Interesse einfach PN.

    Hi,
    das ist auch korrekt, ich hatte mich vertippt.
    Es war ursprünglich zu dem 12 TT auch noch eine 12er Sidesnare geplant, dann wäre es auf die besagte 16er BD rausgelaufen.
    Da uns die 16er BD aber auch nicht so schmeckte, haben wir nochmal umgeplant und aus recht kurzen "Abfallbrettchen" das 12er TT gebaut.
    Die Brettchen, welche ursprünglich für 12erTT+SD gedacht waren wurden für die BD hergenommen, daher leider nur die Tiefe von12", die ursprüngliche 16erBD ist jetzt ein ST.


    Ich sags ja, es ist viel einfacher aus normalem Holz was zu machen, als diese Resteverwertung.
    Ich hab hier auch noch 3m³ Eiche rumliegen 8o ...aber die ist eben nicht von der Schrankwand ;( und da bin ich konsequent. X(
    Es geht bei solchen Projekten ja nicht nur um das Endergebnis, sondern auch um den Spass aus Müll noch was gescheites zu machen.
    Für die größeren Kesselbauprojekte hab ich noch ein Holzlager mit jeder Menge anderer Holzsorten da isses dann echt viel einfacher.


    Gruß
    Bruzzi

    @ Onkelplayse,
    da der Raum ja sehr klein (3,50 x 4,00) und rundum isoliert ist, sollte ein kleines elektrisches Heizgerät reichen.
    Ich habe allerdings auch die Option die Zentralheizung meines Wohnhauses anzuzapfen.
    Lüftungstechnisch habe ich bis jetzt noch nix gemacht (außer alle halbe Stunde mal die Tür auf :wacko: ) für Anregungen wäre ich dankbar.
    Auch bin ich mit dem Raumklang noch nicht ganz zufrieden, habe aber außer dem Teppich sonst noch nix drin.
    Wer also noch Tips hat, immer her damit.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    ich wollte mal mein neuestes Projekt vorstellen.
    Angefangen hat alles damit, dass ich ja schon mehrere Trommeln aus Altholz gebaut habe und sich das in meinem Umfeld langsam rumspricht.
    Als ich also mit einem Drummerkollegen im Wohnzimmer seiner Eltern sitze, meint sein Vater, dass ich doch die alte Schrankwand bestimmt brauchen könnte, da das alte Teil nächste Woche eh zum Sperrmüll käme. ;(


    Die massiven Türen könne man doch bestimmt noch verwenden.... ?( ... :thumbup: klar!


    Gesagt getan, am nächsten Tag steht mein Kumpel mit den abgebauten Türen auf der Matte.





    Zunächst wurden die Türen in ihre Bestandteile zerlegt und die Rahmen und Füllungen nach Länge und Breite sortiert.




    Ich glaube ich habe noch nie so lange an einem Kesselsatz rumgerechnet, da die Holzmenge und auch die Maße der einzelnen Bretter ja vorgegeben waren.


    Auch was die spätere Kesselstärken angeht war die Auswahl eingeschränkt.


    Nach langem hin und her haben wir uns für folgende Kesselgrößen entschieden (entscheiden müssen).



    Diese Tabellen verwende ich grundsätzlich, sonst komme ich durcheinander, ich hake dann einfach alles ab was erledigt ist.



    Hier also die Bretter sortiert nach Kesselgrößen.



    Nun geht es an den Kesselbau.


    Zunächst mussten die Bretter zu Staves geschnitten und gehobelt werden....




    ...zu Kesseln verleimen...






    ...schön rund sollten sie auch noch gedreht werden...






    Das wars mal bisher als nächstes gehts an das Innere der Kessel und die Gratungen.


    Hab aber erst mal gesundheitsbedingt eine Zwangspause :( , kann also etwas dauern bis es wieder weiter geht.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    angeregt durch den tollen Baubericht von Rimshot habe ich mich dazu durchgerungen auch eine Schlagzeugkabine zu bauen.
    Ich möchte ich hier mal mein Projekt vorstellen.


    Neben meinem Wohnhaus befindet sich noch eine alte Halle, welche ich anmieten konnte und dort sollte der Raum entstehen.
    Da ich leider über keinerlei Kellerräume verfügte mußte ich in den sauren Apfel beisen und erst mal einen Raum abmauern.
    Ich habe mich bei der Wahl der Steine für 175er KS mit hoher Dichte entschieden, welche ich im Dünnbettverfahren verklebt habe.


    Das sah dann nach einigen Tagen Schufterei dann so aus.



    Die Innenwände des Raumes sollten mit Vorsatzwänden (doppelt beplankt mit Gipskartonplatten) ausgeführt werden.
    Ich habe dann echt ewig recherchiert um keinen Fehler bei der Befestigung an den KS-Wänden zu machen,weil Sinn und Zweck der Vorsatzwand ist ja die Entkopplung zur eigentlichen Mauer.
    Nachdem ich dann fast meinen Doktortitel in "Justierschwingbügeltechnik" und "Sylomerentkoppler" gemacht hatte...


    ...habe ich mich kurzerhand dafür entschieden überhaubt keine Halter zu verwenden.


    Ich habe einfach alle Holzunterkonstruktionen der Vorsatzwände auf dem Boden liegend verschraubt und dann an der entsprechenden Wand auf 20mm Gummiunterlagen aufgestellt.



    Praktischerweise sind die angeschraubten Behelfsbretter zum Aufstellen der Wände auch gleich der Anschlag für die Mineralwolle, so entsteht zur gemauerten Wand ein 50mm Luftraum.


    Das ganze ist zunächst noch recht instabil, wird aber bombenfest und steif sobalt mal zwei, drei GK-Platten montiert sind.



    Der Rest ist der übliche Innenausbau mit Schrauben, Spachteln und Schleifen.



    Spannend wurde das ganze dann erst wieder, als es an die Schallschutztür ging.
    Auch bei der Tür habe ich mich für eine Eigenkonstruktion entschieden.
    Zwei 20mm Siebdruckplatten und dazwischen als "Füllung" eine 16mm Spanplatte, welche beidseitig mit 4mm Elefantenhaut kaschiert wurde.
    Ergebnis ist eine Tür, die wirklich kaum etwas nach drausen läßt und so wenig Resonanz besitz, dass man es kaum hört wenn drausen einer anklopft.



    Immer noch nicht fertig aber schon recht wohnlich.
    Und abends statt Chips und Glotze einfach mal bissel üben...unbezahlbar.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    danke für die Blumen.


    @ Sonorgermane
    Das Bett ist bei dieser Snare mit der Feile ausgearbeitet worden.
    Mittlerweile habe ich mir eine Fräsvorrichtung gebaut, wobei es trotzdem nicht ganz ohne Feilen geht.


    Beeble
    Es gibt grundsätzlich zwei Methoden.
    1. Man kann den Rohkessel einfach auf die Dreh-/ Drechselbank spannen, innen und außen abdrehen, Gratung dran und gut.
    2. Fräsvorrichtung, erst außen fräsen und dann die runde Außenseite in einer zweiten Halterung als Führung fürs Innenfräsen benutzen.
    Hier mal ein Link zu einer Sammlung von Vorrichtungen
    http://www.pearldrummersforum.…owthread.php?195907-stave


    Ansonsten sind bei mir gerade zwei komplette Drumsets in der Mache, eins aus alten Meranti Überseepaletten und eins aus Eiche von so einer "80er-Jahre-Eiche-Radikal-Wohnzimmerschrankwand" ;( ... :thumbup: also ebenfalls ein Recyclingprojekt.


    Ich kann die Projekte bei Interesse gerne mal genauer vorstellen.


    Gruß
    Bruzzi



    PS Sorry für die späte Antwort

    Hi,
    ich habe gerade ein Probe- Stück/Pad hier, das ist aus Naturlatex 200 x 3mm.
    Der Rebound ist auf einer harten Unterlage gut, auf ein anderes Pad zusätzlich aufgelegt super gut...
    ...aber auf den Oberschenkel gelegt ist der Rebound null komma null, also irgendwie auch cool.
    Die Latexprobe kommt aus dem Schleudersport, also eher das hochelastische Zeuch, ich werde weiter testen.
    Ich denke 8mm Stärke sollten es als Übungspad schon sein.
    Gruß
    Bruzzi

    P.S.: Sofern nichts dazwischen kommt, wird es nach der 14 und der noch nicht vollendeten 12 eine längere Pause mit den Eigenbauten geben, so kann ich dann auch sparen...;-)


    ...oder derweil für mich die Montage meiner Snares übernehmen, 8o habs ja eher so mit dem eigentlichen Kesselbau (Holzwurm halt). ;)
    Komme hoffentlich demnächst wieder zum Kesselbauen, wenn mein XXL-Room-In-Room-Ichhörgarnixmehrdrausen-Trommelraum nur endlich mal fertig wäre ;( (blöde GK-Platten-Spachtlerei X( ).


    staubige Grüße
    Bruzzi

    Du hast sie echt nicht mehr alle! :thumbup:
    Finde ich gut =)


    Ja,...die spinnen die Schweizer....gut so. :thumbup:




    Da gibts so ein schönes Zitat von einem berühmten Iren (Irland ist sowas wie die Schweiz... nur mit Marine :P )



    „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
    George Bernard Shaw



    Weiter so Roli, deine Bauberichte sind einfach klasse.
    Gruß
    Bruzzi

    Der Kessel wurde fachmännisch repariert und um den Riss zu sehen, muss man schon fast mit einem Mikroskop hinsehen... :thumbup:

    Sag ich doch, alles easy.
    Kommt bei Staves manchmal vor und wenn, dann allerding recht früh nach Fertigstellung des Kessels.
    Wird jetzt langsam zeit, dass du dir mal ein komplettes Set baust :whistling:
    War übrigens kein Witz, dass du gerne mal einen Kessel von mir haben bzw. einen bei mir bauen kannst.


    An dieser Stelle mal die Frage in die Runde:
    Besteht Interesse an einem Stavesnarebaukurs?
    Ich würde mir dann mal Gedanken über den genauen Ablauf machen.
    Veranstaltungsort wäre in der nähe von Mainz.
    Ich kann für die Frage auch gerne eine neues Thema eröffnen.


    Tschööööööös :D
    Bruzzi

    Hi Uke,
    110€ sind für die Komponenten doch nicht teuer.
    Mal im ernst, wie billig solls denn noch sein?
    Ich hab auch schon bei ST bestellt und bin der Meinung die Preise sind absolut okay, weil duchweg gute Qualität.
    Inklusive Kessel kommt halt schon was zusammen, ist dann aber auch ein Einzelstück.
    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    bitte nicht falsch verstehen.
    Aber deine Kessel müssen von der Lack/Folienschicht befreit geschliffen gereinigt werden,... muß ich bei neuen nicht.
    Hardware muß demontiert werden,...muß ich bei Neubau nicht.
    Bis hierher kostet der Arbeitslohn schon fast mehr als ein Rohkesselsatz.
    Was ist, wenn ein Kessel unrund ist? War das schon? War ich das? ....meine eigenen Kessel sind rund.
    Kessel müßten eventuell nachgefräst werden, .....muß ich bei neuen auch machen.
    Rechne Arrows Beispiel mal nach, das kommt schon hin.
    Sorry
    Bruzzi