Beiträge von Bruzzi

    @ Onkelplayse,
    da der Raum ja sehr klein (3,50 x 4,00) und rundum isoliert ist, sollte ein kleines elektrisches Heizgerät reichen.
    Ich habe allerdings auch die Option die Zentralheizung meines Wohnhauses anzuzapfen.
    Lüftungstechnisch habe ich bis jetzt noch nix gemacht (außer alle halbe Stunde mal die Tür auf :wacko: ) für Anregungen wäre ich dankbar.
    Auch bin ich mit dem Raumklang noch nicht ganz zufrieden, habe aber außer dem Teppich sonst noch nix drin.
    Wer also noch Tips hat, immer her damit.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    ich wollte mal mein neuestes Projekt vorstellen.
    Angefangen hat alles damit, dass ich ja schon mehrere Trommeln aus Altholz gebaut habe und sich das in meinem Umfeld langsam rumspricht.
    Als ich also mit einem Drummerkollegen im Wohnzimmer seiner Eltern sitze, meint sein Vater, dass ich doch die alte Schrankwand bestimmt brauchen könnte, da das alte Teil nächste Woche eh zum Sperrmüll käme. ;(


    Die massiven Türen könne man doch bestimmt noch verwenden.... ?( ... :thumbup: klar!


    Gesagt getan, am nächsten Tag steht mein Kumpel mit den abgebauten Türen auf der Matte.





    Zunächst wurden die Türen in ihre Bestandteile zerlegt und die Rahmen und Füllungen nach Länge und Breite sortiert.




    Ich glaube ich habe noch nie so lange an einem Kesselsatz rumgerechnet, da die Holzmenge und auch die Maße der einzelnen Bretter ja vorgegeben waren.


    Auch was die spätere Kesselstärken angeht war die Auswahl eingeschränkt.


    Nach langem hin und her haben wir uns für folgende Kesselgrößen entschieden (entscheiden müssen).



    Diese Tabellen verwende ich grundsätzlich, sonst komme ich durcheinander, ich hake dann einfach alles ab was erledigt ist.



    Hier also die Bretter sortiert nach Kesselgrößen.



    Nun geht es an den Kesselbau.


    Zunächst mussten die Bretter zu Staves geschnitten und gehobelt werden....




    ...zu Kesseln verleimen...






    ...schön rund sollten sie auch noch gedreht werden...






    Das wars mal bisher als nächstes gehts an das Innere der Kessel und die Gratungen.


    Hab aber erst mal gesundheitsbedingt eine Zwangspause :( , kann also etwas dauern bis es wieder weiter geht.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    angeregt durch den tollen Baubericht von Rimshot habe ich mich dazu durchgerungen auch eine Schlagzeugkabine zu bauen.
    Ich möchte ich hier mal mein Projekt vorstellen.


    Neben meinem Wohnhaus befindet sich noch eine alte Halle, welche ich anmieten konnte und dort sollte der Raum entstehen.
    Da ich leider über keinerlei Kellerräume verfügte mußte ich in den sauren Apfel beisen und erst mal einen Raum abmauern.
    Ich habe mich bei der Wahl der Steine für 175er KS mit hoher Dichte entschieden, welche ich im Dünnbettverfahren verklebt habe.


    Das sah dann nach einigen Tagen Schufterei dann so aus.



    Die Innenwände des Raumes sollten mit Vorsatzwänden (doppelt beplankt mit Gipskartonplatten) ausgeführt werden.
    Ich habe dann echt ewig recherchiert um keinen Fehler bei der Befestigung an den KS-Wänden zu machen,weil Sinn und Zweck der Vorsatzwand ist ja die Entkopplung zur eigentlichen Mauer.
    Nachdem ich dann fast meinen Doktortitel in "Justierschwingbügeltechnik" und "Sylomerentkoppler" gemacht hatte...


    ...habe ich mich kurzerhand dafür entschieden überhaubt keine Halter zu verwenden.


    Ich habe einfach alle Holzunterkonstruktionen der Vorsatzwände auf dem Boden liegend verschraubt und dann an der entsprechenden Wand auf 20mm Gummiunterlagen aufgestellt.



    Praktischerweise sind die angeschraubten Behelfsbretter zum Aufstellen der Wände auch gleich der Anschlag für die Mineralwolle, so entsteht zur gemauerten Wand ein 50mm Luftraum.


    Das ganze ist zunächst noch recht instabil, wird aber bombenfest und steif sobalt mal zwei, drei GK-Platten montiert sind.



    Der Rest ist der übliche Innenausbau mit Schrauben, Spachteln und Schleifen.



    Spannend wurde das ganze dann erst wieder, als es an die Schallschutztür ging.
    Auch bei der Tür habe ich mich für eine Eigenkonstruktion entschieden.
    Zwei 20mm Siebdruckplatten und dazwischen als "Füllung" eine 16mm Spanplatte, welche beidseitig mit 4mm Elefantenhaut kaschiert wurde.
    Ergebnis ist eine Tür, die wirklich kaum etwas nach drausen läßt und so wenig Resonanz besitz, dass man es kaum hört wenn drausen einer anklopft.



    Immer noch nicht fertig aber schon recht wohnlich.
    Und abends statt Chips und Glotze einfach mal bissel üben...unbezahlbar.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    danke für die Blumen.


    @ Sonorgermane
    Das Bett ist bei dieser Snare mit der Feile ausgearbeitet worden.
    Mittlerweile habe ich mir eine Fräsvorrichtung gebaut, wobei es trotzdem nicht ganz ohne Feilen geht.


    Beeble
    Es gibt grundsätzlich zwei Methoden.
    1. Man kann den Rohkessel einfach auf die Dreh-/ Drechselbank spannen, innen und außen abdrehen, Gratung dran und gut.
    2. Fräsvorrichtung, erst außen fräsen und dann die runde Außenseite in einer zweiten Halterung als Führung fürs Innenfräsen benutzen.
    Hier mal ein Link zu einer Sammlung von Vorrichtungen
    http://www.pearldrummersforum.…owthread.php?195907-stave


    Ansonsten sind bei mir gerade zwei komplette Drumsets in der Mache, eins aus alten Meranti Überseepaletten und eins aus Eiche von so einer "80er-Jahre-Eiche-Radikal-Wohnzimmerschrankwand" ;( ... :thumbup: also ebenfalls ein Recyclingprojekt.


    Ich kann die Projekte bei Interesse gerne mal genauer vorstellen.


    Gruß
    Bruzzi



    PS Sorry für die späte Antwort

    Hi,
    ich habe gerade ein Probe- Stück/Pad hier, das ist aus Naturlatex 200 x 3mm.
    Der Rebound ist auf einer harten Unterlage gut, auf ein anderes Pad zusätzlich aufgelegt super gut...
    ...aber auf den Oberschenkel gelegt ist der Rebound null komma null, also irgendwie auch cool.
    Die Latexprobe kommt aus dem Schleudersport, also eher das hochelastische Zeuch, ich werde weiter testen.
    Ich denke 8mm Stärke sollten es als Übungspad schon sein.
    Gruß
    Bruzzi

    P.S.: Sofern nichts dazwischen kommt, wird es nach der 14 und der noch nicht vollendeten 12 eine längere Pause mit den Eigenbauten geben, so kann ich dann auch sparen...;-)


    ...oder derweil für mich die Montage meiner Snares übernehmen, 8o habs ja eher so mit dem eigentlichen Kesselbau (Holzwurm halt). ;)
    Komme hoffentlich demnächst wieder zum Kesselbauen, wenn mein XXL-Room-In-Room-Ichhörgarnixmehrdrausen-Trommelraum nur endlich mal fertig wäre ;( (blöde GK-Platten-Spachtlerei X( ).


    staubige Grüße
    Bruzzi

    Du hast sie echt nicht mehr alle! :thumbup:
    Finde ich gut =)


    Ja,...die spinnen die Schweizer....gut so. :thumbup:




    Da gibts so ein schönes Zitat von einem berühmten Iren (Irland ist sowas wie die Schweiz... nur mit Marine :P )



    „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
    George Bernard Shaw



    Weiter so Roli, deine Bauberichte sind einfach klasse.
    Gruß
    Bruzzi

    Der Kessel wurde fachmännisch repariert und um den Riss zu sehen, muss man schon fast mit einem Mikroskop hinsehen... :thumbup:

    Sag ich doch, alles easy.
    Kommt bei Staves manchmal vor und wenn, dann allerding recht früh nach Fertigstellung des Kessels.
    Wird jetzt langsam zeit, dass du dir mal ein komplettes Set baust :whistling:
    War übrigens kein Witz, dass du gerne mal einen Kessel von mir haben bzw. einen bei mir bauen kannst.


    An dieser Stelle mal die Frage in die Runde:
    Besteht Interesse an einem Stavesnarebaukurs?
    Ich würde mir dann mal Gedanken über den genauen Ablauf machen.
    Veranstaltungsort wäre in der nähe von Mainz.
    Ich kann für die Frage auch gerne eine neues Thema eröffnen.


    Tschööööööös :D
    Bruzzi

    Hi Uke,
    110€ sind für die Komponenten doch nicht teuer.
    Mal im ernst, wie billig solls denn noch sein?
    Ich hab auch schon bei ST bestellt und bin der Meinung die Preise sind absolut okay, weil duchweg gute Qualität.
    Inklusive Kessel kommt halt schon was zusammen, ist dann aber auch ein Einzelstück.
    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    bitte nicht falsch verstehen.
    Aber deine Kessel müssen von der Lack/Folienschicht befreit geschliffen gereinigt werden,... muß ich bei neuen nicht.
    Hardware muß demontiert werden,...muß ich bei Neubau nicht.
    Bis hierher kostet der Arbeitslohn schon fast mehr als ein Rohkesselsatz.
    Was ist, wenn ein Kessel unrund ist? War das schon? War ich das? ....meine eigenen Kessel sind rund.
    Kessel müßten eventuell nachgefräst werden, .....muß ich bei neuen auch machen.
    Rechne Arrows Beispiel mal nach, das kommt schon hin.
    Sorry
    Bruzzi

    Hi,
    also nur um das nochmal klarzustellen.

    Das ist nichts, was bei jedem zweiten Stavekessel vorkommt!!!!


    1.
    Oft liegt es an mangelnder/falscher Lagerung des verwendeten Holzes, wenn eine Daube mal bissel feuchter ist als der Rest...knack.


    2.
    Ein weiterer Grund kann sein, dass beim Verleimen ein Fehlwinkel an einer oder mehrerer Dauben/Staves durch mehr Pressdruck kompensiert wurde, um die Leimfuge zu schließen. Dadurch steht dann eine Daube unter Spannung und nur schon das Einölen kann dann zum Reißen führen.


    3.
    Die Wirkung des Öls auf den Leim schließe ich aus, da der Riß ja nicht gerade an der Leimfuge verläuft.
    Wenn ich es richtig sehe besteht der Kessel bei 10 Lugs aus 20 Staves und der Riß verläuft mittig durch die ungebohrte Daube.


    4.
    Kopp hoch Schattinho, das bekommt dein Schreiner ohne Problem hin und der Klang wird dich für die Mühe entschädigen.
    Ich kenne die Drums von Holger und kann den auch nur empfehlen, der weiß was er macht.



    Ansonsten ist für mich die Stavebauweise trotz aller Nachteile ganz klar die klanglich beste Kesselbauweise.
    Ich mußte bei ca. 30 Stavekesseln gerade mal an einem einen solchen Riß feststellen und die Reparaturstelle finde ich jetzt selbst nicht mehr.
    Ich lasse meine Rohkessel nach Fertigstellung allerdings auch noch einige Monate liegen, bevor ich ans Graten und Lackieren gehe.


    Hast du den Kessel eigentlich von innen und außen gleichmäßig geölt?


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    ob eckig oder rund ist hier nicht die Frage, sondern...
    ...ob du ohne die Kesselinnenseite zu bearbeiten, eine wirklich gleichmäßige Wandstärke hinbekommst.
    Deshalb nimmt man für das Innenfräsen /Drehen auch immer die bereits bearbeitete Außenseite als Referenz.
    Nur so bekommt der Kessel eine gleichmäßige Wandstärke.
    Gruß
    Bruzzi

    Hi Schattinho,
    das kommt manchmal vor und ist eigentlich kein großes Problem.
    Ich nehm dann einfach eine Schraubzwinge und drücke damit den Kessel etwas zusammen, sodass der Riß etwas aufgeht.
    (Versuch das nicht ohne Zwinge sonst...knack!!!)
    Dann von der Innenseite ewas Leim in den Riß und dann die Schraubzwinge wieder lösen.
    Der überschüssige Leim quillt jetzt raus.
    Wichtig ist jetzt, das Kesselaußenmaß über kreuz zu kontrollieren, damit der Kessel nicht oval wird.
    Notfalls einfach zwei Zwingen überkreuz 90° versetzten und so spannen, dass die Maße identisch sind.
    Ein Nachfräsen des Kessels ist in den meisten Fällen nicht notwendig, (führt eh nur zu Untermaß).
    Sollte der Kessel dennoch oval sein, einfach über Nacht mal mit ner Zwinge diagonal spannen.
    Stavekessel sind da etwas "eigen", was die Formstabilität angeht, da Holz fast nur in der Breite arbeitet.



    Gruß
    Bruzzi


    PS Ich verfolge dein tollen Bauberichte schon länger und falls du dir gerne mal einen eigenen Kessel bauen möchtest...pm an mich.