Sonor kann in Sachen Preis-Leistung weder mit Tama noch Yamaha bei der Hardware mithalten. Ist leider so. (Ich habe Hardware von allen drei Herstellern)
Da möchte ich ne kleine Anekdote, wie es mir heuer im Sommer ergangen ist, loswerden.
Für meine Backlinejobs habe ich ein großes Case Hardware, das ich ausschließlich für den Verleih nutze. Die letzte Jobs wo ich es brauchte, war im Jazzsommer 19. Danach liefen keine großen Jobs mehr, ab und zu ein Shellset oder mal ne Snare, mehr aber auch nicht. So kam es, dass die Hardware bis zum Juli 20, als doch 2 Jazzsommerkonzerte ausgerichtet wurden, 1 volles Jahr im Case lagen. Ich weiß, dass mein nicht isolierter Dachspitz als Lagerplatz nicht optimal geeignet ist, aber, geht halt nicht anders und hat auch einige Jahre gut gepasst. Beim Öffnen des Case hat mich fast der Schlag getroffen… Im Case hat sich wohl durch die Temparturunterschiede Feuchtigkeit gebildet und das Cases war (um's schwäbisch auszudrücken) batschnass…
Das Case enthielt: 5x neue und 2x 90er Roadpro Beckenständer, 2x reletive neue DW 9000 Snare und 2x ältere DW9000 Beckenständer, 1x neuer 6000er Sonor DTS, 2x 80er Phonic Beckenständer, 1x Pearl 1000er Snarestativ (Älter aber neuwertig)
Die alten Roadpros und der Pearl Snare Ständer waren so verrostet, dass ich sie bis auf ein Paar Schrauben, Gummiteile und Filze entsorgt habe. Fürs Entrosten, Putzen und Polieren der neuen Roadpros habe ich 2 Abende verwendet. Die DWs waren zwar angegriffen, waren aber recht schnell wieder geputzt. Die Sonors hatten nicht einen einzigen Pickel…
Soviel meine Erfahrung zur Hardwarequalität (zumindet im Bereich Verchromung)
Zurück zum Thema…
Ich habe den HT130, allerdings mit Spindel (weiß nicht mehr wie das Model heisst, aber das gabs bis vor ein paar Jahren noch) Die Base ist gut, hält auch schwerere Drummer, allerdings ist der Sitz so weich, dass man ständig das Gefühl hat abzukippen. Ich verwende auf dem immer den Sitz meines alten Sonors (der keine Drehspindel hat)
Wie Du siehst, ich stehe auf Drehspindeln. Das hat sich auch auf den Sessions bewährt. Ich hatte vor Jahren schon mal eine Hydrauliksitz, die Lebensdauer der Höhenverstellung hat mich nicht recht überzeugt. Die glatten Rohre sind meines erachtens für Sitze die laufend verstellt werden nix. Man muss v.a. bei gewichtigeren Leuten den Memorylock fixieren, sonst geht's ab 
Ich würde keinen der beiden Hocker nehmen, da hier jeweils die Befestigungsschraube der Sitzfläche radial auf das Rohr drückt. Das hatte mein erster Tama Hocker auch, und nach einiger Zeit hatte das Ende der Schraube eine wunderschöne Nut in das Rohr gefräst (über den kompletten Durchmesser) und man wurde seekrank auf dem Hocker weil er so gekippelt hat. Ich würde unbedingt eine Prismenklemme bevorzugen.
LG
Der 130 wird mit einer Schraube direkt aus Rohrgeklemmt, das ist natürlich für ständiges Verstellen Müll. Der 230 hat eine Klemme (wie bei meinem kleinen Tama), das funktioniert wunderbar. Unter meinen 8 Hockern ist auch ein Ludwig (gebrandeter) Gibraltar dabei. Das ist der am wenigsten praktikable. Ich stehe drauf wenn mein Sitz bombenfest ist, sprich Spindel oder Sitzfläche dürfen sich nicht drehen. Beim Ludwig muss ich nach jedem Song diese beiden Schrauben anziehen.