Beiträge von Hebbe

    Vielen Dank für Euren Input :thumbup: Da war doch tatsächlich noch was dabei, was bisher noch nicht in meine Entscheidungsfindung einfloss. Jetzt kann ich nochmals ein paar Nächte drüber schlafen… :)


    Wie oben schon mal erwähnt, hat bei diesem Set die Portabilität absolute Priorität. Da hat der maetes schon recht. Ich spiele das Set oft auch ohne Toms oder nur mit Standtom. Habe ich die Railmount dran, schiebe ich da nur nen Galgenarm mit Puppt Bone rein und kann 3 Becken (ein Ride und einen Crash/Splash-Stack) montieren ohne auch nur einen Beckenständer mitnehmen zu müssen. Habe also eine minimale Stellfläche. Das ist schon sehr verführerisch…


    Aber hat ja Zeit zu reifen :)

    Denke eher über Faktoren wie Wiederverkauf etc. nach.

    Das kann ich in diesem Fall wohl gänzlich ausschließen. Ich vergaß zu erwähnen, dass die Bassdrum ursprünglich ein Floortom war, also schon ein Umbau ist, der wohl keinen großen Wert mehr auf dem Gebrauchtmarkt haben dürfte.



    zudem kommt vll. das das tom nachher sehr tief platziert sein würde,
    so höhenvariabel ist das nämlich nicht

    Guter Punkt, habe ich schon gechecked. Mit meinem 10x8 und einem 12x9 Tom (man weiß ja nie was noch kommt :) ) komm ich in meine Position und habe in jede Richtung noch Spielraum. Ich habe den Rail Mount mal probehalber mit Weckgummis auf die Bassdrum gespannt und die Möglichkeiten der L-Rod Positionierung ausprobiert und war erstaunt wie flexibel das Teil ist.



    aber ist ein mögliches Hindernis beim Verstauen in ein bag, oder vergrößert die Sache.

    passt auch. Bei dem DW Mount kann man den kompletten Haltearm demontieren, so dass nur noch der Bügel mit der Memoryclamp an der Trommel verbleibt.



    Also....gutes Bohren.....falls Du Dich dafür entscheidest.

    Yessss, wenn's dazu kommt habe ich sicher Spaß!!

    Bin am Überlegen meiner 18er Bassdrum einen Railmount zu spendieren. Das Teil habe ich schon daliegen, mir fehlt allein noch die 100%ige Überzeugung die Bohrmaschine an meine Trommel anzusetzen.

    Was meint Ihr? Soll er oder nicht?
    Ist mit einer entscheidenden Änderung im Klangverhalten der Bassdrum zu rechnen?

    Würde mich freuen wenn Ihr Eure Meinungen frei raus lasst.





    Etwas differenzierter könnte man dem sogar zustimmen. Damit ein irreführendes Angebot zu rechtfertigen, funktioniert allerdings nicht.

    Das ist auch gar nicht mein Absicht. Deswegen habe ich meine Aussage auch sehr pauschal. Aber wer mit einer Portion Vernunft an einen Gebrauchtkauf herangeht, sich vorher auch noch informiert (auch wenn es nur oberflächlich ist) und auch Angebote vergleicht hat zumindest die Chance ein irreführendes oder sogar betrügerisches Angebot zu erkennen.


    Deswegen bleib ich auch bei meiner Aussage:


    Wer blind ohne jegliche Kenntnis gebraucht kauft ist selbst schuld Punkt!

    ;)

    Das Argument "Wer sich als Käufer nicht auskennt, ist selbst schuld" kommt immer von Leuten, die sich zufällig in einem konkreten Bereich auskennen, aber nicht die Fähigkeit besitzen, abstrakt nachzuvollziehen, dass sie selbst in anderen Bereichen ahnungslos sind und reinfallen könnten, und wie doof sie dastehen würden, wenn dann ein anderer ankommt und sagt "Jaha, ich Experte hätte das ja gleich gewusst".

    Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn ich mir einen bestimmten Artikel anschaffen will und aus Kostengründen auf Gebrauchtangebote von Privatanbietern ausweichen muss, sollte ich zumindest so viel Kenntnis über den Artikel haben, dass ich ein privates Gebrauchtangebot einigermaßen bewerten/einordnen kann, oder, fachkundige Personen zu Rate ziehen. Sagt mir jedenfalls die Vernunft. Wer blind ohne jegliche Kenntnis gebraucht kauft ist selbst schuld Punkt!

    Ich war zu Gast im Proberaum eines Freundes, ne Reggeaband die zu dem Zeitpunkt eine Aushilfe am Drumset sitzen hatten. Schwarz, Dreadlocks, Alter schlecht einzuschätzen hat auf jeden Fall schon ein paar Teile gerollt gehabt in seinem Leben… das lebende Klischee also. Der hatte ein Delite dastehen, richtig schnieke in weiß mit Sparkle, hat also null zu diesem Typen gepasst. Resofelle abgeschraubt die Spannreifen der Schlagfelle quasi nur aufgelegt und jeden mit 3-4 Schrauben fixiert, so dass sie nicht vom Kessel fallen. Das Drumset hat mir echt irgendwie leid getan. Als ich dann das Schlagzeug gemischt gehört habe, war so Dub-Zeug mit viel Effekten, hat das, zu meinem Erstaunen, richtig geil geklungen.

    Letzter Tipp: wenn du ein HQ nimmst (bzw. jetzt Evans), nimm ein 6- oder ein 12-zölliges, NICHT das 7" ("Apprentice"). Das ist günstiger und - genau! - nicht so gut, wie die anderen.

    Aber… die alten HQs hatten eine andere Beschichtung. Konnte kürzlich ein unbespieltes altes HQ in den Ebay Kleinanzeigen (ein 12" für 10€) ergattern und mein Evans ersetzen. Die Pegelmessung erfolgt bei mir analog durch meine Frau (sie sieht fern oder liest, ich kloppe). Laut Ihrer Aussage "patscht" das HQ etwas weniger.


    Den Umstand mit dem 7" Pad kann ich bestätigen.


    Das schlimmste Pad was ich je unter den Stöcken hatte war, glaube ich, ein Remo, das hatte aussen einen grauen Kunstoffring an dem's zusammen geschraubt war. Das Ding hat mal richtig gescheppert.

    Ist sicher schon mal im Forum gefallen, aber ich hatte eben in der Tube nen Flashback und MUSS dass hier reinstellen… wie habe ich den damals vergöttert :thumbup:


    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]

    Ich spiele Vic Firth AJ4, 8D, und 5A (lackiert), vorher und auch immer noch ab und zu Promark Natural 5A und 7A (unlackiert) und habe die Erfahrung gemacht, dass die unlackierten schneller unansehnlich werden und oben im Schlagbereich auch sehr viel schneller "zerspreiseln". Ich zerschlage selten Sticks spiele aber nicht gerne mit "Angenagten".


    Aus diesem Grund bin ich auch auf die VF umgestiegen, obwohl ich das Spielgefühl der unlackierten Stöcke mag. Bei den Promarks bin ich dann immer nach ner Zeit mit Schmirgelleinen drüber und habe den Schaft testhalber mit ein bisschen Möbelwachs eingerieben. Diese Prozedur hat die Standzeit meiner Naturals etwas erhöht.


    Bei farbig lackierten Sticks bin ich vorsichtig. Mein kleiner hat mit (Schwarzlicht) Sticks bekommen, rosa :wacko: Nach drei Stunden spielen haben die Becken ausgesehen wie Sau.

    Mir fallen noch die SQ2-, Vintage- und Prolite-Serien ein. Der Udo Masshoff, seine Kessel sind aus europäischer Produktion. Aber sei's wie's is, ich lehn' mich mal aus'm Fenster und behaupte, dass annähernd alle Beschlagteile aus Fernost kommen.


    Wie ich so schreibe kommt mir gerade, dass ja die in Deutschland gefertigten (mit Fernost-Hardware bestückten) Prolite Kessel aus nordamerikanischer Ahorn produziert wurden. Hah, und noch besser die WMP-Kessel aus deutscher Buche mit amerikanischer Folie überzogen sind…


    Ich glaube das wird ein schwieriges Unterfangen. Könnte mir auch durchaus vorstellen, das Altenburger im "Plaste"-Fell Bereich mit Material von DuPont arbeitet, oder dass die Ziege vor ihrem Ableben nicht unbedingt deutsch gemeckert hat.