@ Oliver / Josef: Interessante Fakten. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit unseren Ü-Raum-Aufnahmen gemacht, habe es allerdings darauf zurückgeführt, dass der Sound furztrocken, ohne Effekte, ist.
@ Jan: Coole Mucke, wäre genau meins
solltet Ihr mal nen Aushilfstrommler benötigen … Spontan fällt mir in Augsburg die Kantine oder der Afra-Club ein, es gibt einige kleinere Clubs in Augsburg, meist mit dem Problem der zu kleinen Bühne. verfolgt aber mal den Terminkalender von der Neuen Szene (http://www.neue-szene.de/nsa/index.php ), da findest Du am schnellsten raus was gerade so läuft bzw. wo Ihr reinpassen würdet. Sollte ich was hören, gebe ich Dir Bescheid. Hehe, Palsweis, das ist doch der Ort zu dem diese einspurige Nutzfahrzeugautobahn abzweigt
… aber a scheene Gegend. In Eisolzried steht diese Riesen-Uralte-Eiche (vor der immer die Japaner mit den Kameras stehen) - würde ein schönes Set abgeben …
@ Oliver: Ja, laut is milde, frag mal unseren Trompeter
Wir spielen Cantaloop, da ist als erster Schlag so ein richtiger geiler Rimshot drin, Wolfi bezeichnet den als seinen "Klingelton". Aber Spaß beiseite, ich habe noch nix gespielt was mehr singt.
@ Josef: Das Covern. Diese Diskussion habe ich mit vielen befreundeten Musikern … Grundsätzlich hast Du schon recht, aber … meine Gründe:
1. Bin Freiberufler, wenig Zeit und diese muss dann recht flexibel sein. Mit ner Coverband habe ich wöchentlich ne Probe für die es einen Probenplan gibt. Jeder bereitet sich vor und es kommt meist eine gute Probe die mir persönlich Spaß macht dabei heraus. Ich habe in Bands gespielt die Wochenlang an nem Song gefeilt wurde und nach dem Motto "könnten wir nicht so oder so …" geprobt wurde. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Z.B. mit ner HipHoptruppe. Da kamen die zwei Rapper und der Produzent mit fertigen Stücken die wir für ne Band mit Bläser umarrangiert haben. Das war sehr produktiv aber letztendlich war das auch "covern"
2. Es bringt mich Drumtechnisch weiter: Viele Nummern aus dem Programm fallen mir relativ leicht, es gibt aber einige Songs die mich sehr fordern und ich einiges dafür tun muss (zuletzt z.B. Ain't Nobody und unser Gitarrist hat für die nahe Zukunft Rosanna auf die Liste gesetzt). Manchmal ist das ziemlich hart (mein zur Verfügung stehendes Talent sorgt dafür, dass ich mit solchen Nummern gut zu tun habe) aber, wenn das dann klingt und grooved freut mich das "sakrisch" und gibt mir in gewisser Form eine tiefe Zufriedenheit (ist allerdings noch nicht sooft passiert, kompensiere das dann immer mit neuem Equipment).
3. Viele der Songs die wir im Programm, haben gefallen mir persönlich sehr gut, bei den Selbstkomponier-Bands habe mich dagegen die meisten Nummern irgendwann gelangweilt (wahrscheinlich fehlten in diesen Besetzungen die Leute mit Songwriterqualitäten).
4. Ich spiele lieber 4 Gigs vor je 300 Leuten als 300 Gigs vor je 4 Zuschauern (ist etwas überspitzt formuliert aber trifft den Kern)
Sorry für den Megabeitrag. Aber ich werde es schon noch lernen mich kürzer zu fassen (und wie ich Beiträge zu posten habe … :-).
Grüße, Hebe