Beiträge von Hebbe

    Ich habe mir auch ab und zu mal Drumcovers angesehen, immer dann wenn 'ne neue Nummer bei der Coverband einzustudieren war. Mir war es dann egal ob E- oder A-Drums. Der Grund warum ich es nicht mehr mache ist die Tatsache, dass ich mir oft viel Müll ansehen musste, bevor ich DAS Cover für mich gefunden hatte. Inzwischen bin ich wieder Oldschool unterwegs, der Song von der Scheibe, unterschiedliche Liveversionen der Originalband (meist wegen der Schlüsse), Transkriptionen (wenn vorhanden) und nicht zuletzt mein Lehrer.


    Mir geht's da wie Jürgen. Warum macht man Drumcovers?
    Zuviel Zeit? …in der Zeit in der ich mich mit der Produktion beschäftige könnte ich doch schon die nächste Nummer üben.
    Keine eigene Band? …sollte doch kein Problem sein ein zu finden. Viele der Drumcoverer sind ja eigentlich echt gut.
    Selbstdarstellungstrieb? …dafür gibt's doch Bühnen und Drumriser.
    Umsatz? …kann bei den wenigsten sein, da wohl bei den meisten (selbst bei Clips mit 10.000den von Klicks) keine Werbung vorgeschaltet ist.



    Würde mich echt interessieren. Wahrscheinlich bin ich als "Midager", wie ebenfalls von Jürgen schon vermutet, zu alt um das zu checken.


    Auch die rechtliche Frage würde mich interessieren. Mir fährt's ja schon immer ins Gebein wenn bei meinen Coverbandschnippseln der Urheberrechtshinweis aufploppt.


    Grüße, Hebbe

    Naja, ich kann da zwar nur aus meiner eigenen Erfahrung bzw. von anderen Musikern aus meinem Bekanntenkreis sprechen die mir meine Erfahrungen immer wieder bestätigen aber, den 2. Absatz von aka finde ich zwar nicht ganz verkehrt aber schon ein bisschen verpauschaliert. Das ging bei mir alles gut solange es um ein bisschen Trommeln und Spaß haben ging. Ich bringe mal ein paar Punkte in loser Reihenfolge an…


    - irgendwann wollte er von mir nix mehr lernen bzw.mir nicht mehr zuhören (ich glaub da kann mir so mancher Vater beipflichten :) ), sondern fand es viel cooler von jemanden anderem zu lernen und mir ganz stolz das erlernte zu zeigen


    - ausserdem ist die Gefahr dass ich ihn da durch meinen eigenen "Lehranspruch" überfordere wesentlich größer, als dass er mit einem Lehrer lernt, der das im Griff hat… der Daddy ist sowieso Vorbild ausserdem passiert es ganz leicht, das das Kind denkt er könnte, was der Vater verlangt nicht erfüllen.


    - das musizieren mit anderen Kids kann ich ebenfalls nicht ersetzen


    - egal ob Fußball, Musik oder Chinesisch lernen, alles sollte eine Regelmäßigkeit haben. Die kann ich z.b. als Selbständiger ihm nicht (immer) geben


    - auch das Argument, dass der Kurze unbedingt ein Genius werden muss, ist so nicht richtig und für mich eigentlich völlig nebensächlich. Mir geht's eher drum, dass er irgendwann merkt, dass wenn er irgendwas haben will das nur mit ner gewissen Anstrengung und Konsequenz zu erreichen ist


    - ich spiel lieber mit ihm Lego oder Fischer Technik und erkläre ihm wie z.B. ne Spindel funktioniert, geh mit ihm raus oder noch viel besser, seit er Notenschrift kann schreibt er immer irgendwelche wilden Sachen auf, die ich dann spielen muss und natürlich dabei verkacke :) dass macht richtig Spaß und hat Nutzen, zum einen weil er was gemacht hat, was Paps nicht spielen kann (so lernt er auch, dass scheitern dazugehört) zum anderen weil ich ihm bei diesem Spaß dann halt auch z.B. sagen kann in dem Takt fehlt ne Achtel oder dass ich mit der linken nicht das hihat und gleichzeitig das Tom bedienen kann :)


    - Wir machen oft gemeinsam seine Hausaufgaben. Da er nicht unbedingt dass ist, was wir früher als Streber bezeichnet haben, gibt's da naturgemäß ab und zu Knatsch. Die Schlagzeugtunde bei mir danach oder den Rest vom Abend kannste abhaken weil wir beide auf 180 drehen. Geht er nach so einer Hausaufgabensession in seinen Unterricht, zur Bläserklasse oder zum Tischtennis haben wir danach immer noch nen Spitzenabend obwohl 2 Stunden vorher auf Konfrontation waren…


    Da gäb's noch viele Argumente oder Beispiele, ich für meinen Teil finde die Konstellation mit nem externen Lehrer auf jeden Fall spitze, was nicht heissen soll, dass alles andere falsch wäre.

    @ Rumba: ich kann doch selber nix Gescheites…


    @ HOHK: besser kann man es eigentlich nicht mehr beschreiben!!


    Ich nehmen Meinen auch wenn möglich zu allen Veranstaltungen egal ob ich selbst spiele, die VA organisiere oder in meiner Eigenschaft als Foto-/Videograf mit. Allerdings macht Ihn dieser extrem breitgefächerte Musikgeschmack in seinem Freundeskreis bzw. seiner Klasse so ein bisschen zum Sonderling. Da ihm das aber nix auszumachen scheint (im Gegenteil ich glaube er geniest diese "Sonderstellung" inzwischen sehr) werde ich das beibehalten.


    Mit'm Pete konnte ich auch schon ein Treffen arrangieren, die zwei hatten viel Spaß (super Typ der Pete York) und ich musste mir 3 Wochen lang "baba baba bam bumm" (Gimme Some Lovin') im Büro anhören (Leos Drumset steht direkt 'nen Stock tiefer) :wacko:

    Habe meinem Sohn damals ein Drumcraft 4 gekauft. Das hat eine ähnliche Konfiguration wie die beiden die Du aufgeführt hast. Der Nachteil an diesen Sets ist die 18'er Bassdrum, da sind die Toms doch noch recht hoch für die Jungs. Eigentlich passt es jetzt richtig (er is jetzt 10).


    Wenn ich wieder in der Situation wäre würde ich wahrscheinlich ein Sonor Martini (14" Bassdrum) oder Safari (16" Bassdrum) kaufen weil an denen das Tom noch weiter nach unten hängen kann ohne dass es mit der Bassdrum kollidiert.


    Nachteile:
    Die beiden Sets haben aber Serienmäßig nur 1 Hänge-Tom, dass würde ich vorher mit dem Lehrer abklären. Der Lehrer meines Sohns hat da nix dagegen (er will halt so ein Set haben wie der Papa auch 1 Up, 1 (2) down).
    Das Sonor ist insgesamt teurer weil noch Hardware und Becken dazu müssen.


    Der Vorteil an den Sonors, sie sehen sehr geil aus und dürften für den Wiederverkauf (sollte es soweit kommen) wesentlich interessanter sein. Weiterer Punkt, die Sonors sind schon aus Pappel gefertigt während die andern beiden aus Linde sind.


    Übrigens: hier gibt es ein gebrauchtes Pearl vielleicht vom Standort her interessant


    Grüße
    Hebbe

    Die Giant Beat sind 1971 von Paiste aus dem Programm genommen worden. Danach kamen die 2002'er dazu. Was man so auf Fotos sieht hat er die IV wohl schon mit 2002'ern bzw. 'nem Mix aufgenommen.


    Ihr hattet aber ordentlich Dampf!! Sehr gut getrommelt!!

    Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht mal den Windeln entwachsen… Ich bin bei der Band eingestiegen als sie sich wiedervereinigt hat. Aber Du hast schon recht, der Manny war damals zumindest was Rockdrumming anbelangt in Deutschland weit vorn dabei.

    Led Zeppelin, hat da nicht mal dieser Bonham gespielt, oder wie hieß der nochmal … :)


    Wenn Du genau diesen Sound haben willst dann kommst Du am testen von den 2002'er Paistes kaum vorbei. Vor allem die 15'er HiHat (Sound Edge mit dem gewölbten Unterteil) macht, denke ich, einen Haufen von dem Sound aus. Ich habe "nur" das normale 15'er HiHat, und das klingt mir tatsächlich auch, um's mit Deinen Worten zu sagen, zu dumpf (vor allem wenn sie getreten wird). Aber damit werd' ich wohl leben müssen weil jetzt wieder der Geldbeutel ins Spiel kommt.


    Wenn's Ride zu leise ist … 2002 24"… dafür werden dich aber Deine Bandkollegen verfluchen. Ich nehm's inzwischen nur noch auf die Bühne, im Ü-Raum gibt's "nur" noch das 20'er


    Grüße, Hebbe

    oNe hat recht… "Ohne Leistungsdruck, sondern spielerisch…" Mein Kurzer trommelt (mehr oder weniger) seit er 4 ist. Hat anfangs ein "Spielzeugset" gehabt. War übel weil der Sound echt besch…en war und er das Ding innerhalb kürzester Zeit niedergetrommelt hatte. Ich habe im danach ein kleines Drumcraft 4 hingestellt, dass ich selbst gerne nutze um Combogigs zu spiele und keine Lust habe mein Sonor aus'm Proberaum zu holen. Da kommen dann nur andere Felle drauf und gut iss'es. Selbst wenn er irgendwann gar keinen Bock mehr hat und das trommeln an den Nagel hängt sind die 400 € fürs Set keine Fehlinvestition gewesen.


    Ich habe ihm bis vor Kurzem 1,5 Jahre in der Musikschule gegönnt, musste das aber leider aufgeben weil es echt stressig für mich und meine Frau war (Dienstag nachmittags 20 km nach Augsburg rein war oft ein organisatorischer Kraftakt) In der Zwischenzeit spielt er in seiner örtlichen Schule in der Bläserklasse und hat da auch Ensemble und Einzelunterricht. Des taugt ihm ned so (der Unterricht) weil der Lehrer Klassiker ist (kleine Trommel, Zählen, Technik …) er zieht's bisher aber durch. Man muss ihn aber schon immer mal wieder zum üben anhalten.


    Die Motivation steigt immer für ein paar Tage wenn er mit mir in einen der Ü-Räume darf und mal 20 min. richtig laut Trommeln darf (was er auch leidenschaftlich macht, also das laute :) Wenn ich nen Gig habe darf er immer den Soundcheck machen und eine Runde mit der Band jammen. Das motiviert auch ziemlich!


    Inzwischen setze ich daheim nur soviel Druck dahinter, dass zumindest die Kohle für den Unterricht nicht rausgeblasen ist. Seitdem läufst eigentlich ganz gut und man merkt schon seine Fortschritte. Mir geht's eigentlich nur darum, dass er nicht wie viele seiner Kumpels ständig am zocken von irgendwelchen Videogames ist. Seit ich ihm Garageband und ne Reihe Samplepacks auf's Laptop von der Mama gespielt habe, liegt der Nintendo nur noch in der Ecke :-)… und die Mama muss sich ums Laptop streiten 3:)


    Das is er übrigens in Action …


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    BLACK DOG - nachdem ich die Band mit einem ersten (verbocktem) Einsatz von der Bühne geschossen habe. Videoschnippsel anbei. Freu mich über Kritik, Anregungen usw.


    zur Info: Die Band Auxburg Oldstars ist ein Projekt bei der immer wieder Augsburger (Blues- und Rock-) Musiker in wechselnden Besetzungen miteinander spielen. Für diesen Gig gab's aber leider ned so viele Proben… genauer gesagt haben wir die Nummer 2x im Proberaum gespielt und sind dann auf die Bühne…


    Vorsorglich habe ich meine legendären Einsatz rausgeschnitten. Wollte nicht in der "so macht man's nicht"-Kategorie auf youtube gelistet werden :)


    Das Material ist unbearbeitet nur ein bisschen fürs DF zsammg'schnitt'n. Die Audiospuren sind original aus den Kameras und nur Lautstärkemässig abgestimmt.



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    Wie hast du denn die Logos entfernt?

    Die habe ich mit Nitroverdünnung entfernt. Lappen getränkt, auf's Logo gelegt, kurz einwirken lassen und gewischt. Beim HiHat und Ufip ging es ruckizucki, das Crashride schon deutlich schlechter und das Sizzleride war echt Rubbelarbeit. Danach habe ich die Becken mit Paiste Reiniger (orangefarbene Flasche) komplett gereinigt. Die Oberfläche hat danach wie vorher ausgesehen. Bei bestimmten Lichteinfallswinkeln sieht man ganz leichte Schatten der Logos im Blech (muss man aber sehr genau hinsehen)

    Hatte gestern nach der Probe noch ein wenig Zeit und was aus den Proben-Aufnahmen von letzter Woche gebastelt. Ich werde die Becken bei Gelegenheit auch nochmal ohne Combo aufnehmen.


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    Ich möchte Euch heute meine erstaunlichste Anschaffung die ich seit Jahren gemacht habe vorstellen.


    Für mein Gigs mit kleinen, leisen Combos habe ich bisher immer meine Paiste Dark Energy Becken verwendet, war aber nie zufrieden weil die einfach zu laut und fett waren. Zwischenzeitlich habe ich mir noch ein Sizzle Ride vom Benny G. besorgt und als Ersatz für das 22er ein altes leichtes 20er Paiste. Was zur Folge hatte das nix mehr zusammengepasst hat und in mir ein gewisse Unzufriedenheit ausgelöst hat… Nach längerer Zeit des Austestens von unzähligen Becken verschiedener Hersteller bin ich auf die Zultan-Serie vom Thomas gestossen. Ich war sehr, sehr skeptisch, habe mir aber dann doch das komplette Lineup der CAZ-Becken zuschicken lassen. Ich habe mich natürlich sofort im Proberaum verbarrikadiert …


    Ich bin ja echt immer erstmal vorsichtig wenn es um "Billig"-Material geht. Aber was ich dann zu hören bekam war schon ziemlich geil. Mit alte K's sind die Becken natürlich nicht zu vergleichen aber unter dem Aspekt des Preises konnte ich nicht anders. Das 14" Hihat, das 19" Crashride und das 21" Sizzleride habe ich behalten und um ein altes 17" UFIP Class Crash ergänzt. Der Rest ging zurück. Die Abwicklung von Versand, Retoure und Rücknahme liefen bei Thomann mal wieder top!!


    Fazit: Kann die Sultan CAZ-Serie an alle die eine günstigen Zweitbeckensatz suchen vorbehaltlos empfehlen!


    Ich habe hier ein paar Fotos (leider nur iPhotos) von den Becken. Wenn Interesse besteht kann ich auch noch ein paar Soundsamples der Becken machen und hochladen.















    Super, danke für Eure Antworten.


    @ ol'Pete: jetzt wo ich es lese erinnere ich mich an eine Snare die ich schon mal in Händen hielt (ziemlich altes Vorkriegsteil) bei der das wohl so war, wäre aber nie drauf gekommen, dass das, das gleiche System ist. Die Acrolite ist trotz der Abhebung wirklich ne tolle Trommel. Hätte nicht gedacht, dass mir die solchen Spaß macht (wiegt fast nix, nur acht Schrauben …).


    @ tschino: habe ich schon gemacht (bis auf die Variante von Fish Guts, die mir etwas umständlicher erscheint) habe aber keine Unterschiede bemerkt bzw. gehört, egal welcher Teppich aufgespannt war (habe 20, 24 und nen 42er ausprobiert). Man glaubt ja seinen eigenen Ohren erst mal nicht …


    Grüße
    Hebbe

    Gibt es einen Ludwigspezialisten, der mir sagen kann, wie ich die Bändel an einer P83-Abhebung "richtig" verbinde und verknote? Da gibt's ja ne Menge Löcher, die ich zur Auswahl hätte …


    Momentan sieht es so aus (so habe ich sie erhalten und nach nem Teppichwechsel wieder verknotet)




    Danke schon mal im voraus
    Hebbe

    @ Oliver / Josef: Interessante Fakten. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit unseren Ü-Raum-Aufnahmen gemacht, habe es allerdings darauf zurückgeführt, dass der Sound furztrocken, ohne Effekte, ist.


    @ Jan: Coole Mucke, wäre genau meins :) solltet Ihr mal nen Aushilfstrommler benötigen … Spontan fällt mir in Augsburg die Kantine oder der Afra-Club ein, es gibt einige kleinere Clubs in Augsburg, meist mit dem Problem der zu kleinen Bühne. verfolgt aber mal den Terminkalender von der Neuen Szene (http://www.neue-szene.de/nsa/index.php ), da findest Du am schnellsten raus was gerade so läuft bzw. wo Ihr reinpassen würdet. Sollte ich was hören, gebe ich Dir Bescheid. Hehe, Palsweis, das ist doch der Ort zu dem diese einspurige Nutzfahrzeugautobahn abzweigt ;) … aber a scheene Gegend. In Eisolzried steht diese Riesen-Uralte-Eiche (vor der immer die Japaner mit den Kameras stehen) - würde ein schönes Set abgeben …


    @ Oliver: Ja, laut is milde, frag mal unseren Trompeter :) Wir spielen Cantaloop, da ist als erster Schlag so ein richtiger geiler Rimshot drin, Wolfi bezeichnet den als seinen "Klingelton". Aber Spaß beiseite, ich habe noch nix gespielt was mehr singt.


    @ Josef: Das Covern. Diese Diskussion habe ich mit vielen befreundeten Musikern … Grundsätzlich hast Du schon recht, aber … meine Gründe:
    1. Bin Freiberufler, wenig Zeit und diese muss dann recht flexibel sein. Mit ner Coverband habe ich wöchentlich ne Probe für die es einen Probenplan gibt. Jeder bereitet sich vor und es kommt meist eine gute Probe die mir persönlich Spaß macht dabei heraus. Ich habe in Bands gespielt die Wochenlang an nem Song gefeilt wurde und nach dem Motto "könnten wir nicht so oder so …" geprobt wurde. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Z.B. mit ner HipHoptruppe. Da kamen die zwei Rapper und der Produzent mit fertigen Stücken die wir für ne Band mit Bläser umarrangiert haben. Das war sehr produktiv aber letztendlich war das auch "covern"
    2. Es bringt mich Drumtechnisch weiter: Viele Nummern aus dem Programm fallen mir relativ leicht, es gibt aber einige Songs die mich sehr fordern und ich einiges dafür tun muss (zuletzt z.B. Ain't Nobody und unser Gitarrist hat für die nahe Zukunft Rosanna auf die Liste gesetzt). Manchmal ist das ziemlich hart (mein zur Verfügung stehendes Talent sorgt dafür, dass ich mit solchen Nummern gut zu tun habe) aber, wenn das dann klingt und grooved freut mich das "sakrisch" und gibt mir in gewisser Form eine tiefe Zufriedenheit (ist allerdings noch nicht sooft passiert, kompensiere das dann immer mit neuem Equipment).
    3. Viele der Songs die wir im Programm, haben gefallen mir persönlich sehr gut, bei den Selbstkomponier-Bands habe mich dagegen die meisten Nummern irgendwann gelangweilt (wahrscheinlich fehlten in diesen Besetzungen die Leute mit Songwriterqualitäten).
    4. Ich spiele lieber 4 Gigs vor je 300 Leuten als 300 Gigs vor je 4 Zuschauern (ist etwas überspitzt formuliert aber trifft den Kern)


    Sorry für den Megabeitrag. Aber ich werde es schon noch lernen mich kürzer zu fassen (und wie ich Beiträge zu posten habe … :-).
    Grüße, Hebe