Beiträge von Surfkoala

    Ich war über ein verlängertes Wochenende mit der Band beim Markus im Beat & Breakfast. Unsere Ziel war es Songideen zu sammeln.


    Das Haus liegt wunderschön, der Proberaum im Keller ist spitze und Markus wirklich super. Morgens hat er uns ein ordentliches Bio-Frühstück gebracht. Danach sind wir in den Proberaum. Mittags haben wir gekocht und etwas pausiert. Dann eine weitere Proberaum-Session. Am Abend dann gemeinsames Grillen. Danach DVDs zur Inspiration und noch etwas rocken.


    Man kann sich in dem Haus echt breit machen. In dem riesigen Wohnzimmer mit Flügel hatten wir ein kleines Unplugged-Setup aufgebaut. Akkustik-Gitarren auf der Terrasse sind auch kein Problem.


    Von den dort entstandenen Ideen zehren wir noch heute. Ich kann das uneingeschränkt empfehlen.

    Mein liebstes Ride für harte Gitarrenmusik ist das Paiste Signature 22" Full Ride.


    Ich hatte vorher ein Zildjian 20" The Edge, ein Paiste Signature 21" Dry Ride, ein Paiste Signature 22" Blue Bell Ride und ein Paiste 2002 20" Heavy Ride (Black Label).


    Das 22" Full Ride bietet für mich genau die richtige Mischung aus Ping und Wash. Ich kann es nah der Kuppe "pingen" lassen, ohne dass der Ping 80er-Jahre-Hair-Metal-mäßig klingt. Am Rand gespielt schwingt es auf und klingt tatsächlich eher wie ein Crash ohne gongig zu sein. Das liebe ich. Und es ist laut genug, sodass die Wechsel zwischen meiner 15" Hi-Hat und dem Ride ohne Dynamik-Abfall geschehen.


    Wer allerdings so einen trockenen Metal-Ping bevorzugt, wird bei dem Full-Ride nicht fündig. Dem rate ich eher zum Blue-Bell-Ride. Das ist in meinen Ohren wirklich megamega trocken. Das habe ich nach nur einer handvoll Proben wieder versemmelt. Es spielt sich eher wie ein Tisch und durch den fehlenden Wash klingt es mir zu tot.


    Lange gespielt habe ich das 2002er 20" Heavy Ride. Das ist für den Kampf gegen Marshall und co. auch wirklich gut geeignet, wie ich finde. Im Vergleich zum Full Ride ist es etwas trockener und es kling angecrasht etwas gongiger.

    Einige der Fragen konnte ich mir durch weitere Recherchen selbst beantworten. Im Vintage Drum Forum wurde ich fündig. Mehrere Schreiber dort besitzen eine ähnliche Snare mit der Folierung in White Marine Pearl. Ich gehe also weiterhin davon aus, dass diese original ist und werde sie trotz einiger Risse und Verfärbungen behalten - Hat Charakter. Beim Vergleich mit meiner 14x12er Floortom wurde direkt optisch klar, dass meine Gretsch Snare-Floortom die Maße 15x12 hat.


    Jetzt interessiert mich noch die Sache mit dem Kessel. Hat Gretsch die Jasper-Kessel unverändert (ohne Snarebett) für die Marching-Snares verwendet? Mir scheint es so. Weiß da jemand mehr?


    Gestern hab ich die Gretsch mit der 14x12er meines eigentliches Sets verglichen...und ich bin erschrocken. Denn das alte Teil klingt besser...selbst mit alten Fellen. Ich muss das jetzt erstmal sacken lassen und nochmal testen...mit gleichen Fellen.

    Ich habe mir gestern auf dem Vintage Drum Meeting in Frankfurt eine zum Floortom umgebaute Gretsch Marching Snare gekauft.


    Ein Badge war nicht dabei. Laut Rob Cooks Dating Guide ist der verbaute Dämpfer vom Ende der 50er. Die Böckchen passen eher an den Anfang der 60er. Ich vermute, dass die White Marine Pearl Folie original ist, weiß es aber nicht. Zusammen mit dem Silver Sealer, dem 6ply Kessel und der inversen Gratung liegt es nahe, dass die Trommel Anfang der 60er Jahre gebaut wurde..wenn es ursprünglich eine Tom gewesen wäre. Es ist aber eben ein Umbau von einer 15x10 Marching Snare.


    Kann mir jemand Informationen zu den alten Gretsch Marching Snares geben? Taugt der Dating Guide auch für diese? Gab es Marching Snares in der genannten Folierung? Hatten die besondere Badges gehabt?


    Ich war übrigens total überrascht, dass die Trommel kein eingearbeitetes Snarebett hat. Ist das bei Marching Snares so üblich? Das war neben dem Sound, der kompletten Hardware und einwandfreien Gratung eins der Argumente, die mich zum Käufer gemacht haben.

    Vor wenigen Tagen haben "Achtung Spitfire Schnell Schnell" ihre erste LP veröffentlicht...obwohl es die Band schon 20 Jahre oder so gibt. Auch für mich ist das eine Premiere...zum ersten Mal steht mein Name auf einem Plattencover, das eine echte Vinyl-Scheibe enthält. Die Aufnahmen waren ein ganz schöner Ritt. 14 Songs an 2 Tagen inklusive Mikrofonierung und Soundcheck. Das wackelt ganz ordentlich an ein paar Stellen...aber das gehört so bei der Musik.


    Auf der Internetseite www.achtung-spitfire.de kann man sich die Platte in rotem Vinyl mit Comicbook für 15,00 € bestellen.


    Promovideo

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    Hier gibts ein Video zum Song "Tarzan and Jane". Das Video zeigt Ausschnitte aus dem Comicbook, das zur Platte gehört.


    Ich hoffe, es gefällt Euch.



    Video zu How to be hot

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    "Zirkusnummern", "visuellen Hokuspokus" und "wirbelnde Sticks" gabs auch früher schon. Ich hätte es geliebt, dabei gewesen zu sein. Gottseidank gibt es die "Zirkusbühne Internet", da kann ich mir das ganze als "Jungspund" anschauen, wann immer ich will, denn vielleicht war früher wirklich alles besser. Das nenne ich Style: https:Buddy Rich und Gene Gruppa 1965


    ...und weit ausgeholt haben die beiden auch...

    Mein Job als Drummer ist es, die Musik zu transportieren, ein Fundament für andere Musiker zu bieten, damit die Musik am Ende auch funzt. Alles andere hat nichts mit Musizieren im eigentlichen Sinne zu tun sondern damit, dass jemand sein Ego getätschelt haben will. So sehe ich das zumindest. Mag vielleicht hart klingen, ist aber so.


    Ich sehe das anders. Musikmachen hat für mich durchaus etwas mit meinem Ego zu tun. Vielleicht war mein Ego sogar die Hauptmotivation damit anzufangen... ich wollte sein, wie meine damaligen Heavy-Metall-Helden. Sicherlich hat sich seitdem das eine oder andere für mich verändert, aber ich würde keine Livegigs spielen oder Tonträger veröffentlichen, wenn es mir egal wäre, wies die Leute finden. Ich will die Bestätigung.


    Das was mich an anderen Drummer begeistert, ist der Style. Dazu gehört natürlich die Musik, die dabei rauskommt. Aber genauso wichtig sind mir der visuelle Eindruck, die Einstellung zur Musik, der Ausdruck des Drummers beim Spielen. Der Style von dem im Coversong-Stöcke-drehendem-Youtube-Drummer gefällt mir nicht, aber der Style von Abe Laboriel jr., Dave Grohl und Bonham durchaus... und die holen weiiiit aus. Übrigens mag ich auch den Style von Joe Morello, empfinde aber seine Soli oft als zu lang. Vielleicht gehörte auch er, genau wie ich, zu den Drummern, die spielen, um ihr Ego getätschelt zu bekommen.

    Hebbe: Danke, freut mich.


    @alle: Ein paar Infos zur Platte. Sie heißt Wohnzimmer, denn dort hat alles angefangen und dort wurde sie auch fertig gestellt. Auf dem Cover ist ein Bild unserer Stammkneipe, die auf dem Nachhauseweg aus dem Proberaum liegt. Im Pillhuhn (so heißt die Kneipe) spielen wir seit Jahren einmal im Jahr in der Nacht zum ersten Mai...und zwar unverstärkt. Es gab Zeiten, da sind wir so oft dort eingekehrt, dass wir das Pillhuhn Wohnzimmer genannt haben. Nach dem Auftritt 2014 ist die Idee entstanden, die Platte aufzunehmen. Ein Jahr später haben wir sie dort auch released. Auf der Rückseite der Platte ist unser Proberaum abgelichtet. Der ist neben dem Pillhuhn unser zweites Wohnzimmer und dort haben wir die Platte eingespielt. Live mit einer Handvoll Mikrophonen im Raum.


    Die Zeiten ändern sich und das Pillhuhn ist heute nicht mehr unser Wohnzimmer, der Proberaum ist uns allerdings als zweites Wohnzimmer geblieben. Die Songs sind alle nicht neu und fassen die letzten 10 Jahre der Band zusammen. Somit haben wir ein Stück unseres Lebens akustisch und unverstärkt eingefangen. Ein gutes Gefühl.

    Auf den folgenden Seiten mache ich auf die Veröffentlichungen meiner Bands "Immergrün" und "Achtung Spitfire Schnell Schnell" aufmerksam. Über Fragen, Lob und Kritik freue ich mich. Beide Bands spielen wirklich gerne live...daher freue ich mich am meisten über Gig-Anfragen.
    Hier im Startpost schreibe ich ein paar kurze Infos rein, direkt unter den Infos verlinke ich zum längeren Beitrag. Der Startpost wird so zu Chronik und Inhaltsverzeichnis.


    19.04.2026
    Neue Platte: What's so funny

    LP "What's so funny" auf Bandcamp

    Video bei Youtube



    28.10.2025

    Neue Single: It ain't easy

    Bandcamp

    Video bei Youtube


    15.07.2024

    Neue EP: Einsam

    Bandcamp


    24.12.2022

    Neue Single: Einsam


    31.10.2020
    Weezer-Homage: Ursula

    Youtube


    2018
    Wir haben mit Immergrün ein Studio-Live-Video aufgenommen.
    Video zu "10 Sekunden Glück"
    Video zu Unter Wasser
    Video zu Limo


    16.01.2017
    Als "Teaser" zur neuen Platte haben wir 4 Lieder live in den Tag und Nacht Studios live als Video aufgenommen. Diese finden sich in den Beiträgen hier.


    20.11.2016
    Im August haben wir mit ImmerGrün-Aufnahmen gemacht und zwar komplett, konsequent analog. Infos hier


    31.03.2016
    Vor wenigen Tagen haben Achtung Spitfire Schnell Schnell ihre erste LP veröffentlicht...obwohl es die Band schon 20 Jahre oder so gibt. Auch für mich ist das eine Premiere...zum ersten Mal steht mein Name auf einem Plattencover, das eine echte Vinyl-Scheibe enthält. Die Aufnahmen waren ein ganz schöner Ritt. 14 Songs an 2 Tagen inklusive Mikrofonierung und Soundcheck. Das wackelt ganz ordentlich an ein paar Stellen...aber das gehört so.

    Mehr Infos, Videos und Musik gibts hier.


    23.01.2016
    Im letzten Jahr habe ich mit meiner Lieblingband ImmerGrün die CD "Wohnzimmer" aufgenommen und veröffentlicht. Da wir so 2 bis 3 Mal im Jahr unverstärkt auftreten und uns das immer eine Menge Spaß macht, haben wir entschieden ein paar Songs eben genau so aufzunehmen.

    ImmerGrün "Wohnzimmer"

    Ein paar Hintergrundinformationen zur Veröffentlichung gibts hier

    Ein Experiment mit dem Equalizer; Find ich erstmal gut. Ich schlage ein zweites Experiment vor: Teste ein Samsun-Becken in Realität und vergleichen den Sound mit dem Beckensound in dem Video. Du wirst viele neue Erkenntnisse gewinnen.


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    Ich bin übrigens mit dem Wahan Base Pod glücklich geworden. Bin mit meiner Bassdrum plus Pedal in Mainz beim Willy Wahan vorbeigefahren und konnte direkt vor Ort testen. Mir bietet der Base Pod im Vergleich zu anderen Liftern folgende Vorteile:


    - Es gibt die Möglichkeit durch Drehung der Befestigungsplatte die Entfernung des Pedals zum Spannreifen und damit zum Fell zu verändern. Damit kann dem Problem aus dem Weg gegangen werden, dass die Fußplatte am Reifen anstößt oder das Pedal zu weit weg vom Fell ist. Tatsächlich habe ich in der Zwischenzeit mein Pedal gewechselt und musste auch diese Einstellung verändern, um den optimalen Abstand zum Fell halten zu können.
    - Die beiden Befestigungsschrauben sind im Winkel verstellbar. Damit lässt sich der Riser ohne Spannung an den Durchmesser jedes Spannreifen anpassen.
    - eine der vier Höheneinstellungen ist für meine Zwecke ideal.
    - Ich kaufe lieber bei den kleineren Firmen.


    Ansonsten macht der Riser was er soll. er hebt die Bassdrum ein Stück an und ich treffe dadurch die Fellmitte. Die Verbindung ist stabil und es löst sich nichts beim Spielen. Der Lautstärkezuwachs fällt überraschend deutlich aus.


    Was mich aber wirklich verwundert ist, dass ich die Bassdrum nun ohne Dämpfung spielen kann. Bevor ich den Riser hatte, habe ich den Kessel mit einen kleinen Tuch abgedämpft, um den "Basketball-Boing" wegzubekommen. Das brauche ich nun nicht mehr....ich dachte eingentlich, dass die Bassdrum durch die Entkopplung vom Boden freier schwingt und dadurch weniger Schwingungen abgedämpft werden. Aber es kann ja auch sein, dass das Boing nicht aufgrund des Risers verschwunden ist.

    One: Dankeschön! Das fühlt sich gut an. Kannst uns gerne weiter empfehlen. Wir freuen uns über jedes Gig-Angebot.
    Will aber auch nicht verschweigen, dass ich erst seit 2 Jahren bei ImmerGrün spiele und du eventuell einen meiner beiden brillanten Vorgänger gehört hast.


    @Topic: Der Beitrag von One verdeutlicht aber ganz gut das, was ich mit meinem von Greb inspiriertem Kommentar sagen wollte. Die Qualität des Gespielten lässt sich zum Beispiel daran festmachen, wie gut es schiebt. Wenn ich nun unzufrieden mit meinem Part bin, könnte ich nun anstelle ihn zu verwerfen, daran arbeiten, ihn so zu spielen, dass er schiebt.

    Ich habe mir mal auf YouTube ein Video von Benny Greb angeschaut. Bei mir ist hängen geblieben, dass es nicht so wichtig ist, was man spielt, sondern wie man es spielt. Typisch ist doch, dass wenn man das Gefühl hat, dass der eigene Part nicht so richtig passt, zig andere Parts ausprobiert. Die Empfehlung könnten anstelle dessen lauten: Bleib bei dem, was du hast und denke über die Qualität, über die Art wie du es spielst, nach. Mir hat das oft weiter geholfen, wenn ich unzufrieden mit meinen Parts war.

    Ich lese hier mehr als vergnügt mit. Ich würde ja zu gerne wissen, welche Band hinter welchen NoGo's steht.


    Beispiel: Bei uns im Proberaum wird weder geraucht, noch werden alkoholische Getränke konsumiert. Wir sind übrigens eine Motörhead-Cover-Band.


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    Ich weiß das, was paiste-only schreibt. Und die sagen genau wie du, dass es keine 70er oder 71er 2002er mit Nummer gibt. JB allerdings schreibt auf Seite 4 was anderes. Ist tatsächlich noch nicht endgültig erforscht.


    Gibts hier Leute die Paistes aus den 70ern haben und nicht nur die Seriennummer kennen, sondern auch das Jahr der Produktion (oder zumindest das Kaufdatum)?

    War eben im Proberaum. Sowohl die Hi-Hat (15" Heavy) als auch das Ride (20" Heavy) sind in Germany gehämmert worden. Wie geschrieben: Beide sechsstellige Seriennummer mit einer 1 am Anfang und schwarz gestempelt. Keins der beiden Instrumente hat einen Zusatzstempel (Jazz oder Jazz Rock).


    Ich habe nochmal alle Beiträge im Thema durchgelesen und fasse meine Ergebnisse zusammen:
    - Die Nummerierung spricht für das Produktionsdatum 1981 beider Instrumente. Die fehlenden Zusatzstempel sprechen für eine frühere Produktion. Die Beiträge hier zeigen, dass es Ausreißer hinsichtlich der Seriennummern insbesondere bei den Becken "made in germany" gibt.
    - 1971 kann bei der Hi-Hat ausgeschlossen werden, die gabs erst ab 1975.
    - Beim Ride kommt 1971 in Frage. Ob es 1971 schon nummerierte 2002er gab, bleibt ungeklärt.
    - Die Geschichte des Rides, die ich vom Verkäufer gehört habe, spricht dafür, dass es deutlich vor 1981 gekauft wurde.


    Das interessiert mich:
    - Gab es 1971 schon nummerierte 2002er?