Beiträge von Surfkoala

    Dankeschön. Der Königsweg wäre der Besuch eines Konzerts, um dort eine Platte zu kaufen. Nächste Gigs: Frankfurt, Landau, Mannheim, Leipzig.

    ...oder eben über Bandcamp.

    Gefällt mir sehr gut! Der dreckige Sound, die dreckige Stimme, das Zeitraffer Video mit dem Text, der sowieso um ein ganz wichtiges Thema geht, zu dem auch ich immer wieder Texte schreib, aus denen bisher keine Songs wurden.

    Gratuliere, das ist etwas, auf das man zurecht stolz sein kann😎

    Vielen Dank! Ich gebs weiter. Wenn dir das gefällt, hör dir unbedingt die ganze Platte an!

    Und nun darf ich die Platte präsentieren. Es ist für meinen Geschmack der beste Tonträger, auf dem ich gespielt habe. Ein neues Video gibts auch.



    LP "What's so funny" auf Bandcamp


    LP "What's so funny" auf Spotify



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    Ich hab meine Notizen wiedergefunden.

    G: Technisch top, ziemlich weit nach vorne gespielt, klingt ein bisschen wie eine Etüde

    H: Svhönes Intro, toll gespielt, wie ein Solo aufgebaut

    P: Schön laid back, Abschläge gut, bisschen zu rockig, tolles Solo

    O: schön sparsam, richtig Reggaemäßig, Timing so lala, zu wenig Bewegung, tolles Ende

    L: Coole Sounds und Effekte, guter Groove, Abschläge auf die eins etwas monoton, kreativ

    J: Rockig, Half-Time-Shuffle, Schöne Fills,

    E: Reggae gekillt, ein paar interessante Ideen, am Anfang grooved es mal

    V: Simpel, Timing sloppy


    Zum meinem Beitrag R: Wie bereit geschrieben, hab ich ziemlich mit dem Feel gekämpft. Damit bin ich am Ende zufrieden. Die wackligen Ghost-Notes sind mir erst beim Abhören aufgefallen, hätte ich im Nachhinein lieber weggelassen, ansonsten hab ich mich an "Master Blaster Jammin" von Stevie Wonder orientiert.

    Ich hab das mit 2 Overheads am Set zuhause aufegnommen (16er Bassdrum, Sizzle-Ride). Das Set klingt eher jazzy und nur gut, wenn man es soft spielt, finde ich. Im End-Mix ist das Set laut und durch die Nachbearbeitung deutlich hifi-mäßiger als gedacht, Ich war mir erst nicht sicher, ob das überhaupt mein Beitrag ist. Interessant, wie fett das Set mit nur zwei Mikros abgenommen klingen kann.


    Mit dem 5. Platz und den Rückmeldungen bin ich zufrieden und kann auch was damit anfangen. Ich liebe diese Challenges hier, vielen Dank an die Orga, an alle die mitmachen und abstimmen.

    Hab gerade meine Stimme abgegeben und muss sagen, dass ich die Beiträge diesmal extrem stark finde. Viele kreative Ideen, gutes Timing, auch der Sound ist prima. Ein abschreckend hohes Niveau. Sehe mich tatsächlich diesmal nicht annähernd die vorderen Plätze herausfordern. Sehe mich eher unter den letzten drei.

    Für meinen Geschmack sind die Drums diesmal, insbesondere weil es sich um Reggae dreht, ein Stück zu weit nach vorne gemischt.

    Hab jetzt auch abgegeben. Die Challenges sind so eine gute Schule für mich. Das Arrangement bekomme ich recht schnell zusammen und kann das Lied dann auch am Stück spielen. Das Aufnehmen ist dann aber eine ganz andere Herausforderung. Da zeigt sich bei mir schnell, wo es doch noch etwas hakt. Und dann ist das auch mental herausfordernd, jede kleine Unkonzentriertheit wird bestraft. Aber zu konzerntriert sein, geht auch wieder nicht. Ich spiele dann zu verkrampft.


    Ich persönlich fände vier Challenges im Jahr super. So Reggae direkt nach Jazz fand ich reizvoll, hätte aber auch nix gegen ein bisschen Pause dazwischen gehabt.


    Vielen Dank Marius, vielen Dank Niop!!!

    Eben nochmal 2 Stunden drangesessen. Ich kann nicht erklären, warum mir das so schwer fällt. Jedenfalls passt das jetzt mit dem Groove und dem Timing zufriedenstellend. Hätte auch einen Take zum Einsenden. Aber vielleicht komme ich nochmal dazu, einen besseren einzuspielen.


    Es ist wohl die Mischung aus ungewohnten Phrasierungen und dem Zwang dynamisch wach sein zu müssen, damit man den Groove am Laufen hält. Ich hab das Gefühl, dass jede kleine Ungereimtheit bei diesem Lied verstärkt hervortritt. Schwer zu erklären, aber seeeehr lehrreich.


    Es erinnert mich tatsächlich an die Jazz-Challenge. Der normale "Rock-Ansatz" funktioniert für mich hier nicht. Ich muss mit deutlich mehr Feingefühl ran.

    Ich hab gestern zum Stück gespielt. Knapp zwei Stunden!!! Das fällt mir unfassbar schwer. Mit Click bekomme ichs nicht zum grooven. Ohne Click finde ich es schwerer, aber stellenweise fängts an zu rollen. Für mich persönlich die mit Abstand schwerste Challenge. Hätte ich nicht gedacht.

    Es ging um die Frage, ob man eine Regel erlassen sollte, die ganze Punkteskala auszureizen. Und wenn bei der Mathearbeit niemand abgekackt hat, muss auch keine 5 oder 6 gegeben werden. Und so sehe ich das auch hier bei der Bewertung im Drummerforum.

    Wollte keine pädagogische oder politische Diskussion lostreten, obwohl es das Thema hergeben würde.

    Mich erinnert das doch sehr an die Schule und die Frage, ob es immer eine 1 und auch eine 6 geben muss. Ich hab einen Sohn in der Schule und finde es gut, dass es oft nur die Note eins bis vier gibt. Niemals käme ich auf die Idee der Lehrerin zu sagen, sie solle doch mal die gesamte Skala ausreizen.


    Ich finde ein Bewertungssystem von 1 bis 10 gut. Das ist fein genug. Und ich finde es gut, dass man nicht für den eigenen Beitrag wertet. Alles andere überlasst doch mal den Leuten, die abstimmen. Wenn es jemand wichtig ist, die Skala auszureizen, soll er es tun. Ich hab es diesmal sehr eng gehalten, weil ich es auch so gesehen habe.


    Und worauf jemand bei der Bewertung besonders achtet (Groove? Timing? Fills? Kreativität? Sound?), ist halt auch subjektiv. Übrigens genauso subjektiv, wie die Gestaltung des eigenen Beitrags. (Ich versuche mich übrigens frei davon zu machen, dass nur Drummer zuhören. Live spiele ich ja auch für die erste Reihe und nicht für die Musiker, die mit verschränkten Armen ganz hinten stehen).


    Es ist kein Sport. Es ist Kunst!

    Aus meiner Praxis. Ich hab eigentlich immer nur Rock in vielen Facetten gespielt. Und einfach weil ich mich für Jazz interessiert hab, hab ich vor ein paar Jahren ein paar wenige Stunden bei Max Jentzen genommen. Da hab ich einiges für die Challenge wieder rausgekramt. Er hat das nicht so gesagt, wie ich es jetzt schreibe, aber so hab ichs abgespeichert.

    Survival Guide für Jazz-Sessions:

    - Spiel leise

    - Spiel noch leiser

    - Das Swing-Pattern muss sitzen, kann man nicht oft genug spielen

    - Comping mit der Snare: leise und lieber Sparsam. Auf keinen Fall zu viele Buzzes (lieber gar keine)

    - Comping mit der Snare: muss genau wie das Swing-Pattern swingen

    - Bassdrum besser gar nicht, als an den falschen Stellen (die 1 ist meist die falsche Stelle)

    Ich traue meinen Augen kaum. Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet. Punktemäßig auf Augenhöhe mit Leuten, bei denen ich gerne ein paar Unterrichtsstunden nehmen würde.

    Mir fiel die Bewertung diesmal schwer, da bei vielen Beiträgen Elemente drin waren, die ich richtig gut fand und gleichzeitig Sachen, die mich beim Hören störten. Zum Beispiel fand ich das Intro bei m_tree mit den schön gesetzen Ghost-Notes richtig stark, aber die Kick auf der 1 in jedem zweiten Takt nicht so. Das hängt viel mit Geschmack und Hörgewohnheiten zusammen. Mit Abstand am Besten fand ich den Beitrag von Mattmatt. Beim Intro fiel mir da die Kinnlade runter. Würde ich auch gerne können. Allerdings hätte ich mir beim Refrain mehr Zug zum Tor gewünscht. Der bremst im Vergleich zum Solo ein wenig. Sonst hätte ich noch mehr Punkte rausgerückt. Die 9 und 10 hab ich nicht gegeben, weil ich dachte, dass da bestimmt noch jemand kommt, der/die das richtig traditionell gekonnt raushaut. Das hätte meinen Geschmack voll getroffen. Kam aber nicht.

    JohnDrum: Weil du darum gebeten hast. Das Besenintro ist mir aufgefallen, fand ich super. Auch der Teil danach ist cool gespielt. Im Solo ist mir die HiHat-Figur zu unruhig gewesen. Dann fand ich viele Compings spitze. Die durchgehende Snare auf 2 und 4 dann wieder zu viel für meinen Geschmack. Timing hat für mich gepasst.

    haidem: Ich würde sagen, dass ich alles in allem 4 bis 6 Stunden investiert habe. Ein bis zwei für die Technik und bis das Set klingt. Das hat lang gedauert, da ich ein paar Probleme mit der Technik hatte. Ca. eine Stunde bis zwei Stunden spielen und mit dem Song vertraut machen. 1,5 bis 2 Stunden bis der richtige Take da war. Da ich nur mit 2 Overheads aufgenommen habe, war der Rest dann schnell gemacht (15 Minuten).

    Ich bin fertig. Bei der Musikrichtung hört man wirklich die Flöhe husten. Meine Stolpersteine: Snare etwas zu leise oder zu laut, Hihat nicht richtig geschlossen oder geöffnet, Becken falsch angespielt. Es braucht eine Menge Kontrolle, um die Richtung gut zu spiele. Ich war kurz davor den Spaß zu verlieren, weil die Takes in meinen Augen gut waren, bis auf o.g. Kleinigkeiten, die mich aber dann doch total störten. Also hab ichs nach und nach vereinfacht, bis ich es dann wirklich solide spielen konnte.

    War eine fette Herausforderung für mich und ich hab Lust mehr in die Richtung zu spielen.

    Hab eben gelesen, dass Reggae die nächste Stilrichtung ist. Das hab ich wirklich noch nie gespielt und weiß, dass mir das noch deutlich schwerer fallen wird, als der Swing. Ich kram direkt mal meine wenigen Reggae-Platten raus.

    Vielen Dank Marius. Der Lerneffekt ist riesig. Ich frage mich, ob man aus dem Aufnehmen von Songs ein Lernkonzept stricken könnte. Mich früher damit zu beschäftigen, hätte mir jedenfalls gut weitergeholfen.

    Wenn jemand Grund hätte, von einem versauten Tag zu sprechen, dann bin das ja wohl ich. Denn ich hab die Bassdrum wirklich durchgespielt. :D

    Hab gestern mal einen Take (mit durchlaufender Bassdrum) eingespielt, mit dem ich leben könnte, jetzt hab ich noch ne Menge Zeit, einen besseren Take einzuspielen

    Wenn wir hier nicht über unsere Erlebnisse und Herangehensweisen schreiben, dann würde mir eine ganze Menge fehlen. Dieser Austausch macht es für mich interessant.

    Man, mich schickt das Stück wieder auf eine Reise. Während meiner Schulzeit hab ich in der Schul-Big-Band gespielt. Danach hatte ich mit Swing am Drumset nix mehr am Hut. Aber jetzt packt es mich gerade total und ich höre meine ganzen Bebop-Alben rauf und runter. Die Familie ist schon schwer genervt.

    Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber für mich passt das: "Bebop ist eine Sprache."

    Es geht nicht um Technik und um viel oder wenig. Eher um einen Sound und bestimmtes Vokabular. Für mich macht das total Sinn. Und ich versuche mich daran.
    Bin aber auch der Meinung, dass man da ganz anders drüber spielen darf.