Beiträge von Hochi

    Zitat

    Das mit dem Charakter stimmt ja meinetwegen, optisch, nur der Sound halt nicht. Und alle Kollegen, denen ich die 16er vorgespielt habe, wundern sich positiv, was da doch fürn Bumms rauskommt. Die kleine Gretsch kannst du notfalls im kleinen Club auch mal ohne Abnahme spielen, die flache Premier eigentlich nie.


    Da scheiden sich die Geister. Ich hab noch keine 16x16 Bass Drum gehört, die mehr kann als nur ein klägliches, spitzes "kick" - oder eben, bei entsprechender Befellung, einen normalen Floor Tom Sound. Natürlich ist die 20x8 genausowenig ein Lautstärke-Überrenner, aber wenigstens erinnert mich dieser Sound eher an eine Bass Drum. Es hängt vielleicht auch mit meinem persönlichen Geschmack zusammen (ich spiele z.B. wesentlich lieber 22x14 als 20x18); man muss halt selber für sich herausfinden, was besser zu einem passt.

    Zitat

    Eine 16x16 und eine 20x8 zu vergleichen macht aber nicht wirklich Sinn, das Konzept dahinter ist ein gänzlich anderes. Das eine ist eine vollwertige kleine BD, das andere ein Platzspar-Projekt.


    Was war jetzt auf welche Größe bezogen? *g*


    Ich finde jedenfalls, dass eine 20x8 trotz der geringen Tiefe mehr BD-Charakter hat als dieses quasi umgebaute Standtom. Und auch platzspartechnisch bringt die geringere Tiefe mehr als eine niedrigere Trommel.

    1) ca. 1991 - zuerst auf Plastiktonnen, danach auf einem Set.


    2) ca. 1996 - naja, "Band" kann man das eigentlich auch nicht nennen, aber was solls... ;)


    3) im Durchschnitt ca. 5 Minuten - wobei ich nicht übe, sondern einfach drauflos spiele. Das mache ich etwa seit 1991 so. Ungefähr 1996 habe ich aber festgestellt, dass alleine spielen auch langweilig sein kann, deshalb höre ich stattdessen oft lieber Musik, das inspiriert. :)


    4) im Durchschnitt ca. 1 1/2 mal wöchentlich pro Band, jeweils dann ca. 3-6 Stunden, davon ca. 30 % Pausen. ;)

    Zitat

    premier artist club kit


    That's it! Das Set hat Style, sieht schön aus, klingt wirklich sehr gut und ist obendrein noch recht erschwinglich. Meines Erachtens erste Wahl in dieser Abteilung.

    Zitat

    was hier viel denken, die OC wären nur durch die vielen berühmten Drummer die sie spielen gehypt, halte ich für absoluten Nonsens. Ich wette 90% derer die das sagen haben noch nie so ein Set anspielen können. Fahrt mal zu Drums Only nach Koblenz und spielt sie - Ein Großteil von euch werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen! Meint ihr eigentlich dass Leute wie Barker, Young, Otto und viele anderer Profis sich mit Drums zufrieden geben, die nicht 100prozentig klingen?


    Es geht lediglich darum, dass die Dinger einfach zu teuer sind. Du warst in Koblenz - hast du auch mal ein Worldmax TMS angespielt? (Thema "Keller-Kessel")

    @ manuel:


    Bei Pinstripe-Befellung bekommt die Trommel einen trockenen, dumpfen Sound, und für diesen trockenen, dumpfen Pinstripe-Sound benötigt man kein Schlagzeug wie das Reference. Die Soundeigenschaften eines Kessels kommen mit einlagigen Fellen immer am deutlichsten rüber.


    Dass du Pop, Rock und Metal zu einem Wort zusammenfügst, erklärt schon einiges... :D

    Zitat

    Original von Drumstudio1


    Jein.... bitte nicht vergessen, dass 1-2 Jahre nach der sehr erfolgreichen Einführung des Force 3000 (Birke) Sonor das Force 3000 auch (also zusätzlich) in einer Maple-Version anbot. Letzteres hat sich auch recht gut verkauft und ist demzufolge nicht gerade selten anzutreffen.


    Force 3000 war immer Birke; du meinst wahrscheinlich das Force Maple, aber das gab's ja auch nur für kurze Zeit (ca. Mitte 90er), als auch das 3000er bereits in den letzten Zügen war.
    Aber selbst das Force Maple war noch ein "richtiges" Sonor, kein Mapex-sonstwas-Fernost-Mix.

    Wie gesagt, das Force 3000 passt nicht so ganz in diese Auflistung, da es sich noch um ein altes deutsches Sonor (Anfang 90er) mit reinen Birkenkesseln, sehr guten Soundeigenschaften (klar, tonreich, wuchtig), jedoch ohne die speziellen Features, über welche ein neues Set heutzutage verfügt (Freischwingaufhängung etc.), handelt.
    Das Force 300X-Zeug, was danach kam, ist natürlich immer noch von guter Qualität, hat jedoch nicht den typischen Sonor-Charakter, da es sich quasi um Fabrikate aus dem Hause Mapex handelt.

    Zitat

    spitzenmäßige Kategorisierung


    Naja, spitzenmäßig halte ich für arg übertrieben. Diese Auflistung betrachte ich heute eher mit einem skeptischen Auge, weil es diese Klasseneinteilungen bei Becken ja eigentlich nicht so wirklich bringen. Die Liste soll daher nur einen ganz groben Überblick verschaffen, jedoch keineswegs eine verbindliche Orientierungstabelle darstellen.


    Ein 16er Power Crash - ob billig oder teuer - kann nur einen Sound, nämlich ein helles, kaltes, hartes "Klirr", das ist z.B. bei der schweineteuren Signature Line nicht anders. Auf der anderen Seite gibt es auch günstigere, hervorragende Modelle (z.B. 505 China Type etc.). Es ist also alles relativ.


    Wenn man vom Preisniveau ausgeht, war "1000" die Nachfolgeserie von "505" sowie gleichzeitig der Vorgänger der Alpha-Serie (ungefähr jedenfalls).


    Die Empfehlung, strengstens keine Blindkäufe (wir reden von Gebrauchtware!) zu tätigen, halte ich für falsch. Denn nur, wenn man ein Becken mal ausgiebig in den eigenen Räumlichkeiten, am eigenen Set sowie in der eigenen Band spielt, kann man es wirklich "kennenlernen". Wer meint, man könne sich lediglich vom kurzen Antesten im Laden einen ausreichenden Eindruck verschaffen, irrt sich.


    Gebraucht einkaufen, wieder verkaufen, weiter rumprobieren.... das macht einfach Spaß und bildet. :D