Das 9000er RC hat auch heute noch die länglich-rechteckigen Badges, das ist es somit auf keinen Fall.
Es ist ein Yamaha RTC Rock Tour Custom, wie auch Bob schon vermutet hat. Die Farbe heißt, wenn ich mich nicht irre, Black Diamond oder so ähnlich.
RTC gabs in den 80ern und frühen 90ern und wurde vom Club Custom abgelöst. Das Club Custom wiederum wurde vom Stage Custom abgelöst.
Beiträge von Hochi
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Das ist in der Tat eine Supraphonic. Der Preis ist schwierig einzuschätzen. Etwa 300 € ist sie in diesem Zustand zwar wert, allerdings werden derzeit recht viele Ludwig-Snares angeboten, was den Preis natürlich drückt. Vielleicht wird's ein Schnäppchen. 250 sollten aber schon drin sein...
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Vielleicht hast du noch gar nicht festgestellt, dass du dich in einem Forum für Schlagzeuger befindest. Was meinst du, wie viele Gitarristen, Bassisten, Keyboarder und Sänger täglich ein Forum frequentieren, welches ausschließlich Themen für Drummer beinhaltet?
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Das hört sich ja glatt so an, als ob jeder, der die Heel/Toe-Technik spielen will, dieses überteuerte Poser-Pedal von Sonor antesten müsste - welch ein Unsinn! Wer mit einem normalen Standard-Singlepedal nicht umgehen kann, ist meiner Meinung nach mit einem Twin-Effect-Pedal auch nicht besser bedient.
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Tja,
aufgrund der immer schwierigeren Verfügbarkeit meiner gewünschten Grössen überlege ich ernsthaft daran, meine Suche nicht doch auf eine Konfiguration wie 22,12,13,16 zu erweitern. Dieses Set kommt wahrscheinlich sogar im Big Band Kontext noch besser.
Bravo - eine sehr weise Entscheidung, Daniel! Mit einer traditionellen Standard-Ausführung (22"x14", 12"x8", 13"x9" und 16"x16" FT) hast du ein überaus flexibles Drumset. Gerade im Fall Gretsch finde ich 10er Toms eher überflüssig, da Gretsch Toms ihren wunderbaren Klang speziell in höheren Stimmungen voll zum Tragen bringen. Das 16" FT und die 22" BD machen das Schlagzeug auch wesentlich flexibler als jene windige 20/10/12/14-Kombination, welche du sie ursprünglich wolltest - ein solches Setchen ist doch außerhalb des Studios, bzw. kleineren Jazz-Clubs nahezu unbrauchbar. -
Haha! Da spricht der richtige! Sorry, Player, aber deine Beitragsliste ist auch nicht gehaltvoller.
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Tja, leider liegst du nicht ganz richtig.
Pinstripes sind - ebenso wie die Emperors - in Clear und Coated erhältlich. Es gibt sogar Ebony Pinstripes. Beide Felltypen sind doppellagig, jedoch sind Pinstripes am Rand verklebt. Ein uralter Hut - sicherlich schon über 30x in diesem Forum erwähnt.
Den Unterschied zwischen Clear und Coated hatten wir übrigens auch schon mindestens 20x besprochen. Ganz kurz: Klare Felle klingen etwas steriler, haben einen klareren Attack, während Coated Felle etwas mehr Substanz besitzen und insgesamt runder, geschmeidiger und jazziger klingen. Im übrigen klingen sie nicht tiefer! Keine Ahnung wer dir das verzapft hat. Sachen gibt's...
@ SiLveR
Ich persönlich würde dir folgende Kombination empfehlen: Emperor Coated (Schlagfell) / Diplomat Clear (Reso).
Das dünne Diplomat verhindert, dass der Sound durch die doppellagigen Schlagfelle nicht zu sehr "gebremst" wird. So bleibt ein gewisses (meines Erachtens notwendiges) Maß an Offenheit im Sound erhalten. Freilich ist ein Ambassador Clear als Reso ebenso legitim, es klingt dann halt ne kleine Spur trockener.Von Pinstripes würde ich dir eher abraten. Wenn du schon ein Set mit dünnen Maple-Kesseln hast, dann sollte man es doch auch wenigstens ein bisschen 'raushören, oder?

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ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass die alle 5,5" hoch sind... aber die
hier ist 6,5" ????
Keine Supraphonic oder Super Sensitive war jemals 5,5" tief, sondern entweder 6,5" oder 5". Beide Versionen sind gleichermaßen absolut legendär.ZitatAußerdem verlangt der Typ ein bißchen viel für meinen Geschmack...
350 € sind tatsächlich eine Idee zuviel, zumal dieses Exemplar auch nicht gerade den Gipfel eines neuwertigen Erhaltungszustands darstellt. Dieses Teil mag zwar gut klingen, jedoch ist es nicht mehr als 250-280 € wert, wenn überhaupt.
Die Aussage "nicht mehr im Laden erhältlich" ist völliger Unfug. Supras und SuSes werden nach wie vor hergestellt, nur haben sie heute ein anderes Typenschild, welches jenem aus den 60ern ähnelt. -
Ian hat für die Aufnahme dieses Songs im Studio tatsächlich eine zweite Bass Drum verwendet!
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Sorry alecco, da kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich habe einerseits von Star Wars & Co. überhaupt keinen Schimmer, ebensowenig weiß ich, woher der Intro-Sound von Fireball stammt. In meiner Straße gibt's wohl ne Autolackiererei, deren Heizanlage für die Farbspritzkabine so ähnlich klingt.

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Von "Come Hell Or High Water" habe ich die Live-CD. Ich finde, das war (abgesehen von den Coverdale-Zeiten) mit eine der schlechtesten Touren von Deep Purple.
Ich finde, du übertreibst ein wenig. Wie dem auch sei, wichtig ist folgendes:
Bei "Come Hell..." unterscheiden sich CD und Video stark: Die Songauswahl und -Reihenfolge auf der CD ist zugegebermaßen wohl eher ein schlechter Witz. Das atemberaubende Jon-Lord-Solo, das geniale Space Truckin'-Medley sowie einige andere Perlen vermisst man auf der CD vergeblich.
Kauf dir das Video oder die DVD - du wirst es nicht bereuen! Die CD kannst du dann getrost auf eBay verscherbeln. Meines Erachtens handelt es sich hier um die beste Purple-Tour seit 1973. Auch was danach kam, finde ich zwar ok, aber nicht so gut wie Come Hell. -
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Weiss einer zufällig, was das fürn Set war? Spielt der Rock- oder Fusion-Größen?
Das war ein dunkelblaues Tama Imprialstar mit Standard-Größen: 22"x14" BD; 10"x8", 12"x8", 13"x9" Toms, 16"x16" Floor Tom. -
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Original von Guido Reichert
Ola Genossen!@ Kai: Deep Purple war volkommen geil, jetzt schon das 2. Mal gesehen und aufgenommen. Es war das letzte Konzert mit Ritchie Blackmore (Birmingham 1993), der war volkommen abwesend auf der Bühne, als spiele er in einer anderen Band. Zeigt ausdrucksvoll den Spalt zwischen Ihm un den anderen Musikern. Zwischendurch gab es interessante Infos. Leider war das Ganze viel zu kurz
Na, Wasser im Mund zusammengelaufen?
Redest du vom Video "Come Hell Or High Water"? Das ist wohl genau das, was du hier beschreibst! Sehr geil übrigens.
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Original von Patrick Klose
Das ist doch echt unglaublich............ich hab noch keine negative Meinung hier gelesen.Da stellt sich mir doch die Frage (wenn diese Becken WIRKLICH so gut sind) ob die hohen Preise von Paiste, Zildjian und Co. dann gerechtfertigt sind. Denn die Preise von Stagg sind echt tief!!!
Oder sollte man meinen, dass die Qualität unglaublich für "Billigbecken" ist und im Vergleich mit den großen Marken alles wieder anders aussieht???
Reine Geschmacksache. Die Teile haben in der Tat ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhälntnis, dennoch sind es meiner Meinung nach bestenfalls mittelklassige Instrumente. Der Preis dagegen liegt ein gutes Stück darunter, was die Becken sicherlich zu einer echten Alternative gegenüber anderen Einsteiger- und Mittelklasse-Cymbals macht. So einfach ist das.Ich würde trotzdem bei aller Objektivität kein einziges meiner Paiste-Schätzchen gegen ein Stagg eintauschen wollen. Niemals. Vor allem sind Staggs nur in Spielzeug-Größen erhältlich, was für mich die Sache nochmals uninteressanter macht.
Bei diesem Thema teilen sich eben die Meinungen (siehe drumkidsnake, flori, enzi & Co.), und deshalb sollte das jeder für sich selbst herausfinden. Zugegeberweise kenne ich nicht die große Stagg-Vielfalt wie Enzi, dennoch reicht's für mich aus, um mir eine Meinung bilden zu können.
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Schlecht waren die keineswegs - ich finde die XP-Thin-Felle jedenfalls besser als Pinstripes. Die Qualität war sogar ziemlich gut - etwa wie Remo. Die Produktpalette war auch recht ähnlich.
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Gretsch und Sligerland Snares werden meiner Meinung nach auch nur wegen Ihrem Namen gehyped und wenn ich die Preise sehe wird mir übel. That's my opinion.
Die besagten Vintage-Snares sind auf dem Gebrauchtmarkt für absolut erschwingliche Preise zu bekommen. Jede Japsen-Trommel kostet neu mindestens gleich viel, wenn nicht mehr, teilweise sogar erheblich mehr, manchmal sogar immens viel Geld!
Wenn du mir tatsächlich erzählen willst, dass du die Chad-Smith-Schnarre einer Slingerland oder Gretsch vorziehen würdest, dann muss ich das zwar tolerieren, jedoch nicht unbedingt für voll nehmen, oder? That's jedenfalls my opinion.
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"Kauf dir ne Ludwig SupraPhonic und werde glücklich"
Im Prinzip ein weiser Tipp, hehe!
In der Tat handelt es sich bei den Ludwig-Schätzchen um absolut amtliche Instrumente mit fantastischen Soundeigenschaften. Daran gibts nichts zu rütteln - Fakt ist Fakt.
Ruffneck's Klangvorstellungen schielen jedoch - wie bereits erwähnt - in Richtung Messing oder Bronze. Zwar sind Supraphonics ebenso in diesen Materialien erhältlich, jedoch auf dem Gebrauchtmarkt im Vergleich zur Aluversion eher rar und folglich auch nicht so ungemein günstig zu bekommen. Trotzdem sehr geile Teile - mir fällt gerade auf, dass Ruffneck99 noch gar keine Preisvorstellung erwähnt hat, hmmm...Die Chad Smith Snare würde ich nicht in die engere Auswahl ziehen. Hätte diese Trommel kein "Chad-Smith"-Badge sowie keine schwarze Lackierung, wäre sie kaum von herkömmlichen Standard-Modellen zu unterscheiden. Es ist einfach kein sonderlich hochklassiges Instrument und folglich für Ruffneck99 auch kein Fortschritt gegenüber seiner S-Class Stahlsnare. Nicht, dass es sich dabei um etwas Schlechtes handeln würde - habe ich ja auch nie behauptet. Nur eben normaler Durchschnitt, mehr nicht.
Sehr reizvoll wären natürlich solch herrliche Prachtstücke wie die alten Chrome-Over-Brass Modelle von Slingerland und Gretsch, das wären wohl zweifellos meine persönlichen Favoriten.
Falls nicht viel Wert auf Vintage-Charakter gelegt wird: Der übersättigte Markt bietet eine Riesen-Auswahl, fast jeder Hersteller hat im Grunde was gewissermaßen Interessantes zu bieten. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, jede einzelne Japsen-Schnarre zu untersuchen, da sich die Klangeigenschaften jener fernöstlichen Produkte nur in Nuancen unterscheiden.PS: Kleiner Universal-Tipp: gebrauchte Ware kaufen = günstiger.

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Es ist halt - wie so vieles - eine reine Geschmacksfrage. Ich persönlich halte mehr von 22er Rides, und Brilliant Finish ist sowieso nicht mein Ding. Einem brillantgefinishtes Becken fehlt es für meinen Geschmack an Fülle und Spritzigkeit, wie gesagt: Ansichtssache. Das Thema Brilliant/Regular hatten wir ja durchaus schon desöfteren, daher wäre es müßig darüber schon wieder eine Diskussion zu starten.
Mein persönlicher Tipp: Spar lieber auf ein 22er im Regular Finish. -
ZitatAlles anzeigen
Hallo!
Stimmt es dass Jaspershells Zwischenlagen aus Gummibaum (gumtree, daher gumwood) haben?
siehe hier:
Sehr interessanter Link! Das mit den Zwischenlagen wusste ich gar nicht. Ob es wohl ein ausschlaggebender Faktor für den einzigartigen Sound ist?. Ob diese Geschichte überhaupt der Wahrheit entspricht? Hmmm, wie dem auch sei - Hauptsachte, die Schätzchen klingen, gelle...
Trotzdem: Gute Arbeit, Bibbelmann!
