ZitatSorry, aber ich steh' halt auch auf Gradlinigkeit.
Ich auch. Aber ich mag keine Drummer, die keinen Groove im Hintern haben. Gerade die Live-Aufnahmen finde ich ganz schlimm. Hör' dir nur die '96er Live-Version von "Close to the edge" an, die grenzt doch fast schon an Lächerlichkeit. In den Konzert-Reviews auf der Yes-Website ist u. a. nachzulesen, dass er bei "Heart of the sunrise" stellenweise bis zu einer Viertelnote hinterherhinkte. Schonmal den Song "Foot Prints" gehört? Soviel zum Thema Timing... *auweia*
ZitatFür mich ist es auch kein Widerspruch, gleichzeitig auch das "Bruford-Gefrickel" zu mögen.
Muss es ja auch nicht. Obgleich ich mich für Bruford's Gestopsel auch noch nie erwärmen konnte. Ansichtssache.
ZitatNur das "Metal-Gewummere" liegt mir nicht. So doll das technisch auch sein mag, mich reisst so ein "Möglichst-viele-Noten-in-möglichst-kurzer-Zeit"-Rauschen nicht wirklich mit.
Wenn du damit gar lustige Portnoy-Sportlichkeiten meinst, können wir uns getrost die Hände schütteln. Ein Drummer muss Feeling besitzen, das ist meines Erachtens das oberste Gebot. Außerdem sollte ein Schlagzeug auch auf CD noch nach Schlagzeug klingen und nicht nach Casio oder Nintendo.
