Beiträge von Hochi

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    Von den Bökchen her würde ich sagen sollte es ein Sonor sein


    Da müsste man mal einen genaueren Blick drauf werfen können.
    Auf dem vorliegenden Foto sieht man eigentlich nichts, was an Berleburg erinnert.

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    besser als die hier eher muffigen Auquarians


    Hör' dir die mal in natura ohne Trebleboost an, die klingen wie fünf Jahre alte Emperors nach täglichem Einsatz. :D


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    ein coated Fell mit einem clear Fell zu vergleichen ist auch wie einen Trabbi mit nem Golf zu vergleichen.


    Alles relativ - meiner Erfahrung nach klingen Amba vs. Aquarian TC (beide coated) VIEL (!) unterschiedlicher als Amba Clear vs. Amba Coated.


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    ... wenn das Coating sich schon nach wenigen Stunden des Spielens vom Fell löst und sich dann über die Sticks auf den Becken verteilt


    Ich hab so ähnliche Becken wie du und bin da auch sehr pingelig (ein Grund, warum mir bunt angemalte VF Sticks nie ins Haus kommen), aber Remo Coating hab ich, seit ich denken kann, noch nie auf Becken vorgefunden. :huh:
    Das Thema Remo Coating gab's ja schon in einem extra Fred, da wurde auch schon rumgerätselt, warum manche Leute damit schlechte Erfahrungen haben und andere nicht. Eine der Vermutungen bezog sich auf die Luftfeuchtigkeit. Könnte vielleicht was dran sein? Ich weiß es auch nicht. ;)


    Insgesamt möchte ich mich den Video-Lobkommentaren anschließen: Ich finde es auch ziemlich cool, wenn sich jemand diese Arbeit macht. :thumbup:

    Erstmal vorweg: schöne Becken! :thumbup:


    Hatte mal vor einiger Zeit die Gelegenheit, Ambassador Coated, Aquarian Texture Coated und Emperor Clear innerhalb einer Tomreihe (Sonor Delite) direkt zu vergleichen. Während bei den Remos der (durchaus vorhandene) Unterschied geringer als vermutet ausfiel, war das Texture Coated dagegen deutlich muffiger, hatte also viel weniger Attack und wirkte über's ganze Frequenzspektrum ziemlich gedeckt. Mir gefiel das überhaupt nicht.


    Dein Video ist zum einen mal ziemlich höhenlastig aufgenommen, zum anderen klingen deine Toms auch völlig anders, nicht so resonant offen, eher poppig-fusionmäßig, da kommt der Unterschied, wie ich ihn erlebt habe, insgesamt nicht so krass rüber. Bei deiner Aufnahme klingen die Ambassadors pieksig dünn und die Aquarians eher "normal".

    Als McBrain- und Collins-Fan bleibt man vor gewissen Inspirationen bzgl Equipmentausflipper nicht ganz verschont,
    somit hatte ich in sporadisch auftretenden Lebensphasen immer mal wieder Lust auf melodisches Burgfeeling, wie auch zuletzt vor 4 Jahren:



    Ein Teil davon floss übrigens jüngst in den Wittener Aufnahmeantrag (-> siehe DF-Galerie). :)
    So ne Karre zu transportieren sowie auf- und abzubauen ist natürlich total bekloppt. Deshalb hat mich noch fast niemand auf der Bühne mit mehr als 3 Toms erwischt.
    Selbst im Proberaum hab ich mittlerweile wieder auf ein 4-Piece-Kit runtergefahren.


    Das reizvolle an einer Burg sind - völlig genreunabhängig - halt einfach die melodischen Tom-Läufe. Ich finde auch Concert Toms cool und hätte mir vor 1 1/2 Jahren
    beinahe wieder ein altes Sonor Phonic mit acht CTs aufgegabelt - bin aber mittlerweile froh, es doch nicht getan zu haben.

    3 mm Unterschied in der Griffstärke sind natürlich Welten! Ähnlicher wäre sicherlich der Concert 1 vom Spielgefühl her.


    Deine schwarzen Sticks sehen aber nicht wie Palisander aus. Vielleicht sind sie auch einfach nur schwarz lackiert?
    Falls du ein Holz von "normalem" Gewicht (z.B. Hickory) in Betracht ziehst, dann schau dir auch mal den Tango an,
    der wäre außerdem um einiges preisgünstiger als die speziellen Concert-Modelle.

    Schwierig aus der Ferne da was zu sagen.
    Meine Körpergröße (190 cm) und Armspannweite (195 cm) sind zwar jeweils etwas geringer als bei dir, trotzdem nicht komplett anders. Aber ich hatte nie Probleme damit, meinen Krempel zu positionieren, und auf extreme Einstellungen bei Hocker, Snare oder auch bei anderen Teilen des Sets war ich eigentlich auch nie angewiesen.


    Stell die Snare so ein, dass du komfortabel zwischen Rimshot und normalen Schlag mit der Stockspitze wechseln kannst. Probier auch mal aus, ein paar cm Abstand zur Snare zu gewinnen (Snare weiter vor und/oder Hocker weiter zurück), vielleicht liegt ja hier der Hund begraben... (ah, da war der Xeemy schneller!)

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    Egal ob ne neue aus dem Karton oder ne pickelige Vintage Möhre, für mich ist sie die beste Snare aller Zeiten.


    Vor nicht allzu langer Zeit durfte ich von dir mal ne 70er Super Sensitive unter die Stöcke nehmen, und voilà - so muss das klingen! Typisch alte Ludwig, leicht trocken, unaufdringlich, feine Ansprache, perfektes Spielgefühl, nicht abgewürgt, kein Gejaule, Gefiepe, Geflatter, Gedröhne oder sonstwas. Rimshots schön im Gesamtklang integriert, einfaches Handling.
    Du hättest mal meine 2011er Supra spielen sollen, dann hättest du dir den obigen Satz verkniffen. Vielleicht war's bei mir aber auch nur ein Montags-Exemplar, wer weiß...