So ein Paiste Display hat vor einigen Jahren beim Gewa-Vertrieb einen zweistelligen Betrag gekostet.
400 € sind der totale Witz.
Beiträge von Hochi
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Man sollte freilich nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass jeder Mensch über Zeit, Lust und Geschick verfügt, sämtlichen Krempel selber zu schreinern. Meins wäre das definitiv nicht - auch wenn sowas sicherlich cool sein mag.
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In den Tiefen des Forums haben wir mehrere Beiträge wie sich dies oftmals auch auf ein übles "ge-wobbel" im Sound der Tonalität z.B. bei Crash-Becken auswirkt bzw. eben nicht korrektem Chick-Sound bzw. bei Hihats der Verunmöglichung! von schnellen hihat-Öffnen-Schließ -Zyklen wie früher z.B. häufig bei Mothers Finest oder Deep Purple (während ihrer Funk-Hardrock-Phase) angewendet, weil die Becken nie richtig schließen können.
Ich hab diesen Satz (oder sind es mehrere?) jetzt schon mehrmals versucht zu lesen, aber ich hab's immer noch nicht kapiert.
Ziemlich sicher weiß ich allerdings, dass die Hüte des Herrn Paice stets korrekt schließen. -
Das sind ganz normale Gretsch Doppelböckcken, wie sie an fast jeder Gretsch Snare zu finden sind.
Was soll denn bitte an den Tama Lugs besser sein, abgesehen davon, dass sie nicht so gut aussehen? -
Für mich wäre das indiskutabel. Was für Hi-Hats sind das denn?
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In meinem ganzen Leben habe ich noch nie ein Metronom besessen und es auch immer konsequent abgelehnt jemals eins zu benutzen, ausnahmslos. Habe dafür null Komma null Verwendung, bin da wirklich komplett zu 100 % raus. Entspricht nicht meiner "Musizier-Philosophie".
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Entferne doch mal alles, was schon weg ist, aus dem Inserat. Das würde es um einiges übersichtlicher machen.
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Zwischen "sehr lauten, durchsetzungsfähigen" Becken und "superdünn-trashig-dunkel" gibts ja noch einige Zwischenstufen.
Ich finde, dass Becken letzterer Gattung bereits aus ein paar Metern Entfernung im Musikkontext absaufen. Vor allem auf kleineren Bühnen, wo nicht alles bis ins Detail durchmikrofoniert ist, haben solche Wabbelbleche kaum Tragweite. Ich rede hier nicht von Akustik-Jazz, sondern schon eher von gemäßigtem Rock, Funk und ähnlichen Sachen.Natürlich spielt da auch persönlicher Geschmack mit: Für mich ist es unverständlich, wie man in einer Band, wo elektrische Gitarren und/oder Keyboards mitspielen, auf dunkle, trashige Becken stehen kann. Sowas gefällt mir nichtmal im Jazz, aber im Rock finde ich es richtig furchtbar. Ich weiß, dass das mittlerweile trendy ist, um möglichst "low-fi" zu klingen. Auf mich wirkt so ein Klang aber nicht edel. Und ich mag es edel.
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Das ist komplett durchgeglätteter Loudness-War-Schlamm, wen bitteschön interessieren denn da irgendwelche Beckensounds??
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Hat eigentlich irgendwer vor ein paar Tagen den Orinocco Spamfilter deaktiviert?
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Maxwin ist es auf keinen Fall, schon die Anzahl der Spannschrauben passt nicht. Aber es ist ja eigentlich auch egal.
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Vielleicht eine 14"x5" Pearl "M" Maple Snare aus den frühen 80ern. Kann mich aber auch irren.
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Ich besitze eine 600er Fußmaschine samt Docking Station seit 2009 und hatte die auch ein paar Jahre lang im Livebetrieb.
Mittlerweile hat sie ihren festen Platz am Proberaumset, und auf der Bühne benutze ich ein gewöhnliches Yamaha-Pedal.
Ehrlich gesagt, ob ich jetzt eine normale Fußmaschine an die BD klemme oder eine Sonor-Maschine in die Docking Station klemme,ist für mich vom Aufwand her Jacke wie Hose. Das eine dauert ca. 4 1/4 Sekunden, das andere vielleicht 3 1/2 Sekunden.
Die erstmalige Montage der Docking Station am Spannreifen sowie die Justage des roten Zapfens am Pedal beanspruchen im Schnitt
etwa 80 Sekunden. Nach wenigen Jahren sollte eine durchschnittliche Amateurkapelle die Zeit wieder reingeschafft haben.
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Lediglich die BD kürzen, dann redet Ihr bereits von einem "schönen Traumset"? Wow!
Dieses Finish ist echt brutal. Ich versuche gerade meine Stirn zu entrunzeln und die Finger still zu halten...
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Was willst du denn mit Taiko Sticks, die sind so dick wie ein Besenstiel.
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Deshalb hab ich's ja oben kurz erklärt.
Ich hab z.B. noch nie verstanden, wie man (außerhalb vom Jazztrio) mit 14" als größtes Tom klarkommt. -
12" 13" 16" finde ich super. Das 12er stimme ich dann immer in Relation etwas höher. Klingt dann theoretisch wie 10" 13" 16" - nur besser!
≤ 10" ist für mich Kategorie "Percussion links der Hi-Hat", was nicht heißt, dass das keinen Spaß machen kann, im Gegenteil.
Tief gestimmte 10er hingegen sind grobe Kategorie "E-Zigarette". Da bin ich dann raus. -
Toms bringen perkussive und melodische Farbe ins Schlagzeug. Freilich sind sie nervig zu schleppen, stimmen und aufzubauen. Aber manchmal sind sie halt das gewisse Salz in der Suppe. Ich bin da stets anfällig für spontane Inspirationen. Von der 11-teiligen Nicko-Burg bis zum 4-teiligen Minimal-Set hatte ich schon alles durch. Und irgendwie hat auch alles seinen Sinn und Unsinn, je nach Kontext, Vokabular, Lust und Laune.
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Wenn man kein Geld hat, macht Equipment kaufen halt einfach keinen Spaß.
Vielleicht hätte ich noch hinzufügen sollen, dass es nicht verboten ist, gebrauchte Sachen in Betracht zu ziehen. Kollege JohnDrum hat das ja auch schon angesprochen. Ich persönlich finde ja ein hochwertiges Set aus den 90ern (BLX, Force 3000 etc.) wesentlich cooler als ein neues Mapex Saturn zum 3-fachen Preis. Suchst du nicht eine gebohrte 22"x16" BD? Was für eine Gelegenheit, sich in dieser Abteilung mal umzusehen!
Mein altes Gretsch ist z.B. eine zusammengewürfelte Kiste mit Gebrauchsspuren und auch nur teilweise im Originalzustand. Die hab ich vor 22 Jahren für recht überschaubares Geld gekauft. Trotz all dem sauteuren Highend-Krempel, der bei mir sonst so über die Jahre ein- und ausgegangen ist, ist es aber genau dieses kleine Set, welches mir am meisten ans Herz gewachsen ist.
ZitatDavon abgesehen finde ich vor allem Becken immer schon überteuert. Wenn ein Crashbecken schon so viel kostet wie eine hochwertige Snare oder doppelte Fußmaschine ... und dazu noch der Faktor, dass Crashbecken (wie auch Splashes und Chinas) durch häufigen Gebrauch auch mal kaputt gehen können.
Sorry, wenn ich den Satz jetzt rauskrame, aber was schreibst du denn da für Sachen?
Erstmal gehen Crashbecken nicht kaputt - außer man schlägt sie kaputt.
Habe 1996 für ein 2002 18" Power Crash 430 DM bezahlt, heute liegen wir da bei 289 €. Ich frage mich, wie die nach 28 Jahren Inflation so billig sein können?!Welche "hochwertige" Snare man unter 400 € bekommen will, leuchtet mir ebenfalls nicht ein.
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Als ich meine Tama Starphonic Brass gekauft hatte, war ein Schild dran, von welchem Tama-Mitarbeiter die geprüft wurde. Also durchaus "made in Japan" und Endkontrolle durch erfahrene Mitarbeiter. Kostet aber trotzdem nur die Hälfte einer vergleichbaren Ludwig Snare (Black Beauty), hat aber viel durchdachtere Features, ist zeitgemäßer designed und steht qualitativ und vom Sound in nichts nach.
Nur weil vielleicht ein japanischer Lagerarbeiter das Paket aufgemacht hat, um nachzusehen, ob nix kaputt ist, bedeutet das noch lange nicht "Made In Japan".
Überhaupt sollte man mal generell überlegen, ob es wirklich so cool ist, alles was nicht zu 100 % im Reich der Mitte zum Dumpingpreis vom Band rollt, als Luxuskrempel für "Rolexträger und andere Spinner" abzustempeln. Für ein vernünftiges Schlagzeug aus Bad Berleburg hat man vor 30 Jahren bereits ca. 4000-12000 DM hingelegt. Betreibe ich denn mein Hobby aus Leidenschaft und Begeisterung zum Instrument oder brauche ich nur ein möglichst billiges Werkzeug um meinen gehassten Job effizient zu verrichten? Ich finde, für Letzteres ist das Leben zu kurz.