Beiträge von Hochi

    Regal Tip betrachte ich ehrlich gesagt auch als "weg vom Fenster".

    Es macht auch keinen Sinn ohne europäischen Vertrieb irgendwelche Einzelstäbchen über den Atlantik zu karren.


    Sofern es um die trockenhäutige Haptik geht: Eine vergleichbare Lackierung hat nur Vic Firth mit den folgenden Stöcken im Angebot:


    - "Doubleglaze": 7A, 5A, 5B, Extreme 5A und Extreme 5B

    - Keith Carlock

    - Carmine Appice

    - Zildjian Dennis Chambers

    - Marcus Gilmore

    - Ash Soan

    - Paul Leim (eingestellt)

    Ich finde vieles, was hier geschrieben wurde, richtig!
    Aber ich bin auch jemand, der gerne so schreibt und auch liest, wie es einer lockeren, natürlichen mündlichen Konversation am nächsten kommt.

    Dazu gehören auch mal schnippische Kommentare oder ähnliche Ausreißer. Solange etwas nicht bösartig wird, finde ich das normal.

    Das größte Problem ist natürlich, dass Geschriebenes keine Sprachmelodie beinhaltet und daher viel leichter missverstanden oder überinterpretiert wird.

    Wer will denn diese güldenen Zuhälter-Beschläge und das hässliche Badge?
    Warum wird beim SQ2 nur die Ikea-Bubinga Version angeboten?

    Fragen über Fragen...

    Tja mei.... du spielst doch jetzt auch nicht erst seit gestern. Ausprobieren, dann wirst du schon sehen, welche 602er dir taugen und welche nicht.


    Ich bin mit serienreinen Beckensetups nie so richtig glücklich geworden.

    Designer- und SQ2-Preise sind extrem schwierig einzuschätzen, da man konfigurationsmäßig alles selber bestimmen kann. Die Einzeltrommel hat auf dem Gebrauchtmarkt kaum Bedeutung - eine solche in passender Ausführung zu suchen, ist die berühmte Nadel im Heuhaufen. Umgekehrt: einen Käufer zu finden, ebenfalls.

    Also muss man mit gebrauchten Shellsets vorlieb nehmen, die irgendein Trottel konfiguriert hat, und die will natürlich keine Sau haben.

    Besser laufen Standard-Ausführungen, die bestimmten Serienklassikern entlehnt sind. Ein Bop-Kit erreicht durchaus einen gewissen Interessentenkreis.

    2000 € sind kein Schnäppchen, aber wenn der Zustand sehr gut ist, finde ich es auch nicht überteuert.

    "Birdseye Maple" ist übrigens ein Finish, das deutlich auf Sonnenlicht reagiert, da würde ich in diesem Fall besonders drauf achten (gleichmäßig nachgedunkeltes Holz bei allen Trommeln etc.).

    Das rote Set für 1250 hat allerdings kein Standtom (wie das eben eine Weile in Mode war). Sowas ist praktisch unverkäuflich, daher auch der günstige Preis.


    Bei richtigen Bopgrößen mit Standtom geht da schon mehr.

    Vergiss die Darstellungen im Konfigurator, es gibt schon einige sehr schicke SQ2-Finishes. Man muss sie halt finden, bzw wissen, welche es sind. B)

    Zitat

    Kein Youtube-Video der Welt (auch die aus Portsmouth nicht!) kann die Unterschiede von verschiedenen Trommelbauweisen auch nur annähernd adäquat wiedergeben. Man muss dahinter sitzen und es selber spielen und fühlen - und zwar idealerweise jeweils über einen längeren Zeitraum in einer vertrauten Umgebung.

    (aus einem anderen Fred zitiert)


    Diesen oder ähnliche Sätze predige ich seit Jahren. Aber es will einfach keiner kapieren.

    Die Leute wollen einfach Youtube hören und Friseurgespräche führen. Wahrscheinlich wird das auch so bleiben.

    Sobald man mindestens zwei Hängetoms hat und diese jeweils an Beckenständern montieren muss, wird die Ausrichterei ohne BD-Rosette ein irrsinniges Gefummel.


    Den superstabilen "Rocket Launcher" würde ich nur bei großen und schweren Toms haben wollen. Da wirkt er dann auch nicht so überladen. Hatte mal ein Designer Bop-Kit mit diesem Riesenschlitten, das war schon ziemlicher Overkill.

    Pornos aus den 90ern hatten auch immer so nichtssagendes Fusiongedudel im Hintergrund.

    Mehr braucht es offenbar nicht als Grundlage von instrumentalen Clinic-Performances.

    Die Leute wollen keine ergreifende Musik erleben, sondern nur das perfekte Handwerk abgeliefert bekommen.


    Zieht euch mal James Gadson bei Bill Withers rein. Das ist beispielsweise "funky".

    Dagegen ist Weckl's Keyboardlala vergleichsweise eine musikalische CNC-Fräse.

    Eigentlich braucht man anstelle eines Rides nur ne sauber schließende Hi-Hat. :Q

    Ich glaube, wir sind uns mittlerweile einig darüber, dass es kein "Ride for Funk" gibt.

    Auch die unsägliche Fahrstuhlmusik, zu welcher der Herr Weckl technisch brillant daddelt, ändert daran nix. B)