Beiträge von Hochi

    Falls entgegen aller Erwartungen eher ein kleines, kompaktes Jazz/Funk/Pop/Latin/Club-Set angepeilt wird, würde ich empfehlen mal über die Kombination 20" Bass Drum, 12"x8" Hängetom & 15"x15" Standtom nachzudenken. Mehr dazu hier.


    Das aber nur am Rande. Wie es scheint, sollte die Hütte ja doch eher rocken, oder?

    Was nützen mir perfekte Instrumentenbeherrscher, die keine guten Songs haben?
    Was nützt mir das Mitsingen bei Instrumentalmusik?
    Was nützt mir tanzbare Musik, wenn ich gar nicht tanzen will?
    Was nützt mir eine Choreographie, wenn keine Choreographen anwesend sind?
    Was nützt mir eine bekannte Band, die täglich zigmal auf SWR3 zu hören ist?
    Was nützt mir eine gute Stimmung im Publikum, wenn alle besoffen sind?
    Was nützt mir das Besoffensein, wenn ein Bier 3,20 Euro kostet?
    Wer ist Tokyo-Hotel?


    Super Thread. ;)

    Soweit ich weiß, hatte auch das XPK Eukalyptusholzanteil. Viel wichtiger aber ist,
    dass es hervorragend klingt. Nachzuhören u.a. auf dieser Kiste: klick
    Von "Fehler" kann also keineswegs die Rede sein, meiner Meinung nach jedenfalls.

    Ohne jetzt den lehrenden Kollegen in den Rücken fallen zu wollen, glaube ich, dass jemand, der Musik machen will, weil er Musik zunächst schlicht als eine Leidenschaft begreift und Musik der Musik wegen macht, ohne dem Ziel, die sterile Perfektion eines Drumcomputers zu erreichen oder Vinnie Colaiuta zu übertrumpfen, grundsätzlich ohne gezielten Unterricht ein guter Musiker sein kann. Natürlich stellt sich hier zunächst die Frage: Was ist ein guter Schlagzeuger? Diese Grenze anhand einer eindimensionalen Messlatte zu definieren, ist dooferweise äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich.


    Aus meiner Beobachtung heraus hängt die Tatsache, ob jemand an seinem Instrument Musik zu machen in der Lage ist, zuerst mal davon ab, ob ein gewisses Maß an Talent vorhanden ist. Das macht sich z.B. auch bemerkbar, indem jemand, der einem anderen Schlagzeuger bei der Arbeit zusieht/zuhört (sei es live, per Fernseher oder per Lautsprecher), das, was dort am Schlagzeug passiert, nachvollziehen und daraus Schlüsse ziehen kann, wie dieses Instrument grundsätzlich überhaupt funktioniert.
    Sobald es am Talent hapert, kann ein Lehrer die beste Arbeit leisten - jedoch fast immer vergeblich. Um zu verstehen, was z.B. "Grooven" (das alte Thema *g*) bedeutet, bedarf es erstmal einer Begabung, anderen Trommlern zuzuhören, den Rhythmus zu fühlen sowie auch zu wissen, wie es sich anhört, wenn es mal nicht groovt. Die Threads hier im Forum zu diesem Thema beschreiben diesen Sachverhalt stellenweise sehr gut, aber Geschriebenes ist halt leider nur Theorie. Musik hören, aufsaugen, sich inspirieren lassen, weiterverarbeiten. Melodien, Harmonien und Klänge entdecken, Spannungsbögen und Dynamik ausmachen. Das alles ist meiner Meinung nach um einiges interessanter als stundenlang Doublestrokes an einem Gummipad zu üben. Musik lernt man durch Musik.


    Vielleicht ist meine Sichtweise in mancherlei Hinsicht etwas altmodisch, einfältig und naiv, aber sicherlich nicht grundsätzlich falsch.

    Du schreibst einen ewig langen Bericht, was es mit 'ss' und 'ß' auf sich hat, und machst dabei 7 Schreibfehler. Ich fand das halt etwas peinlich.


    So, genug jetzt! Rest bitte per ShortMessage.

    Zitat

    Original von LarsK
    Hab doch nur ein (in Zahlen: 1) Komma vergessen! Hinter "...Umlauten".
    Der Rest ist so schon ganz richtig.


    Hehe, das bestätigt lediglich meine Aussage.
    Am wenden wir uns mal wieder back to topic, bevor du dich in noch weitere Peinlichkeiten reinreitest. :D

    Das Force 2000 Kessel sind aus Pappelholz.


    Ein Premier Artist Birch ist ein hervorragendes Schlagzeug, das würde ich einem 2000er auf jeden Fall vorziehen. Ist aber natürlich auch ne Preisfrage.

    Zitat

    Geh zu einem Lehrer. Wenn Du seriös Schlagzeug spielen willst, kommst Du nicht drum herumrum.


    Und wer mal so richtig seriös Mist schwafeln will, versucht es am besten mit derartigen Thesen.