Wie immer keine Zirkusartistik, sondern ordentlich zu Songs getrommelt, die du magst. Schön, dass du mal weniger Augenmerk auf Schnitt gelegt hast und uns nur die Frontkamera anbietest. Mag zwar optisch dadurch langweiliger rüberkommen, dafür sieht man aber mal deine Bewegungsabläufe mehr oder minder vollständig, zumindest die der Hände.
Und jetzt wird mir glaube ich auch klar, warum wir manchmal das Feedback geben, die Fills seien nicht so richtig tight. Was man m.E. deutlich sieht, ist eine Handtechnik, die nach wenig Kontrolle und viel autodidaktisch antrainierten Schlampigkeiten riecht. Grooven wie auch Kreativität wird dadurch nicht unbedingt behindert, akkurates Reproduzieren "vorgegebener" Drumparts jedoch leider u.U. schon.
Mir fällt beispielsweise auf, dass deine Finger in den Grooveparts den Stick recht fest zu umschließen scheinen und ihm dadurch den natürlichen Rebound nehmen. Sobald du in den Fills aber Doubles brauchst, klappt das natürlich nicht, und du musst die Finger, die den Stick eigentlich "führen" sollen, richtig abspreizen und verlierst die Kontrolle. Nach den Doubles müssen die Finger natürlich schnell wieder zugreifen und hindern den Stick wiederum, dem natürlichen Impuls zu folgen. Dazu erinnert mich deine Hand- und Armhaltung an ein Phänomen, das ich früher bei vielen Schülern beobachtet habe (ich unterrichte schon lange nicht mehr). Die Handgelenke knicken zum Körper hin ab, damit die Sticks in einer Art French Grip vor dem Körper dicht zusammen kommen. Kompensatorisch hebt man die Ellenbogen etwas an (schaut zumindest immer so aus), und am Ende wirken an drei Gelenken, nämlich Schulter, Ellenbogen und Handgelenk, seitliche Kräfte, die logischerweise quer zur Bewegungsrichtung der Sticks wirken und die Stickkontrolle stören.
Diese "Technik" bringt dich schnell an Grenzen, am Set flüssig zu spielen, und das hören wir. Wenn du dich wirklich weiter entwickeln willst, wäre mein Rat, erst mal weniger Zeit auf Covers zu verwenden und stattdessen deine Technik zu verbessern. Die Covers sind nämlich an sich nicht schlecht, die Präsentation für meinen Geschmack sogar ziemlich gut (Ausstrahlung, Studioatmosphäre, Licht), da gibt es auf Amateurniveau gar nicht so viel zu verbessern. Das hilft nur leider wenig, wenn die Spieltechnik dich limitiiert, oder?
Es gäbe da viele Möglichkeiten, eine davon ist gewiss auch ein Lehrer, der dir ein paar Tipps gibt. Rudiments nicht nur auf der Snare, sondern aufs Set verteilen (inkl. Füßen), Bonham-Triplets übers Set wandern lassen und mal triolisch, mal binär interpretieren. Dergleichen mehr. Und keinesfalls denen glauben, die behaupten, man bräuchte als Drummer keine Double Strokes und Paradiddles!!! 
Aber wer übt, verrät ja bekanntermaßen seine Mitmusiker 