Beiträge von trommla

    Die bisherigen BP Thomann Editionen sind immer recht gut rezensiert worden, soweit ich mich erinnere. Fazit: Qualität einer "echten" BP zum Schnäppchenpreis. Den Mehrpreis könnte ich mir durch das m.E. wesentlich schönere Finish erklären. Vielleicht kostet das auch bei Special Deals einfach mehr.


    Wenn ich eine weitere Holzsnare bräuchte, würde ich sie sicher sofort zum Test holen.

    Hey Dave,


    wenn du es nicht Arroganz, sondern Unwissenheit nennst, klingt deine Aussage doch gar nicht so schlimm.


    Es ist wie meistens, hat man gute Lehrmeister und wird man selbst besser bzw. erfahrener, dann erkennt man zunehmend, wie viel man noch lernen muß. So etwas erinnert mich immer etwas an die einschlägigen Casting-Shows und die teils offensichtlich falsche Selbsteinschätzung mancher Kandidaten, die Juroren anpöbeln, weil die ihre ehrliche Meinung äußern.


    Vielleicht sollte uns Zunge mal ein Video zeigen, auf dem er einen einfachen Rockgroove spielt. Könnte ich mir aufschlussreich vorstellen.


    Grüße
    Jan


    Zunge: Jetzt wollte ich es doch mal wissen: Ich kann sauber 16el noch nicht mal bei 160 140 120 zu meiner 100% Zufriedenheit über einen längeren Zeitraum laufen lassen, geschweige denn mit Triolen im Wechsel, obwohl ich seit über 30 Jahren spiele. ;)

    Genau den Gedanken von Abbott hatte ich auch gerade. Bei langsamen Tempi bekomme ich manche Dinge zwar konditionell besser hin, aber wenn ich ehrlich bin, fehlt trotzdem die Präzision und das wirklich lockere Spielgefühl. Jürgens Vorschlag des Aufnehmens finde ich mit den besten bisher, denn auch realistische Selbstwahrnehmung kann man lernen und trainieren.


    Zum Glück brauche ich das DB-Spiel nicht zum Blasten oder sonstiger Bpm-Akrobatik, daher kann ich das Thema etwas gelassener angehen. Und übe daher eher mit Blick auf Präzision und Lockerheit bei moderaten Tempi. Mir fällt nach wie vor auf, dass ich teilweise Probleme habe, bei manchen Fußostinati beide Füße exakt gleichzeitig zu spielen, was wohl darauf hin deutet, dass die Bewegungsabläufe noch nicht seitengleich sind und mein linker Fuß noch zu sehr am anderen "dranhängt". Durch das Üben solcher Dinge (z.B. Samba-BD über Left-Foot-Clave) bemerke ich unterm Strich auch eine Verbesserung bei schnellen Sechzehnteln. Was auf jeden Fall (bei mir) immer hilfreich ist, ist ein Wechsel des Führungsfußes.


    Also vielleicht einfach mal den Kopf leer schaufeln, über den Tellerrand schauen und weniger über Benchmarks nachdenken.


    Grüße
    Jan

    UVP kannst du schlichtweg vergessen, die sind entweder ein willkürlich festgelegter Wert des Herstellers oder vom Händler ganz frei erfunden. Ich habe das gerade vorgestern mal wieder in den Thomann Restposten und B-Stock bemerkt. Dort wird der wesentlich höhere"ehemalige" Preis genannt. Wenn du diese Artikel über die normale Suche aufrufst, erhältst du den regulären Preis, der - welch ein Wunder - nur knapp über dem Sonderpreis liegt.


    Viele Händler nutzen diese Methode in der Hoffnung, dass sich genügend Kunden von vermeintlichen Sonderangeboten locken lassen und Preisvergleiche außer Acht lassen. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden bei der ersten "Mehrwertsteueraktion geschenkt" des Media Marktes die ausgewiesenen regulären VKs z.B. auch nach oben korrigiert, und am Ende war die vermeintliche Einsparung für den glücklichen Schnäppchenjäger sagen wir mal "deutlich unter 19%".


    Mich wundert, dass du dieses Thema noch als Frage formulierst, denn eigentlich sollte das seit vielen Jahren allgemein bekannt sein. Vorsichtig bin ich auch bei satten Rabatten im Rahmen von Geschäftsaufgaben. Da habe ich selbst erlebt, wie der angebliche reguläre VK, den ich zufällig von einem Besuch wenige Wochen vorher in Erinnerung hatte, plötzlich drastisch gestiegen war und der angeblich reduzierte Sonderpreis mehr oder weniger exakt so hoch war wie der ehemalige Verkaufspreis. Für mich ist so etwas im Grunde, zumindest moralisch gesehen, ein Betrugsversuch. Allerdings kenne ich die Gesetzeslage nicht genau genug, um zu beurteilen, ob man hierbei nach dem Kauf Rechte geltend machen könnte.


    Aber das war nun vielleicht etwas OT.

    Servus Micha,


    sau guad! Musik, die man sich am besten mit einer netten Dame im Arm live anhört und geniesst. Schöne Songs, von euch allen super gespielt, schön geschrieben, was will das Herz mehr. Und mal was anderes als der übliche DF-Einheitsbrei, den hier die meisten vorstellen. Ich will damit nicht sagen, dass der schlecht ist, aber irgendwie mehr oder weniger austauschbar.


    Btw da hier da doch einige Münchner rumhupfen, wundert es mich, dass es keinen DF-Stammtisch gibt. Zu Stammtischen haben wir Bayern doch eigentlich eine besondere Affinität.


    Grüße
    Jan

    Das angenehme an den Dingern ist ja weniger die blitzschnelle Höhenverstellung, als mehr der leicht gefederte Sitzkomfort. Wenn es den für etwas weniger Kilo gäbe, würde ich mich auch nicht beschweren, aber leider ist mir keine Alternative bekannt. Die Liste der Flüche, die ich schon beim Rumwuchten meines Hardwarecases ausgestossen habe, könnte allerdings auch schon Bücher füllen. Thomann sollte mal gute und günstige Backliner ins Sortiment mit aufnehmen.

    :)
    steffen
    Auf den Drum Tailor Store bin ich auch schon aufmerksam geworden. Hast du schon Preise, vor allem im Vergleich zu Serienmodellen? Ich bin kein Markenaddict und finde daher die Option, sich für überschaubares Geld ein persönliches Set zu schneidern, interessant.


    Grüße
    Jan

    Hey Julian,


    die Snare würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Welche Snare dir am Ende besser gefällt, siehst du erst im direkten Vergleich, aber zwei Snares zuhause zu haben, ist kein Luxus. Die Zweitsnare kann ja als Side Snare eingesetzt werden (sagt ja keiner, dass sie kleiner als die Hauptsnare sein muß) oder als Reserve für Gigs. Du kannst auch super dem Mythos Holzsound zu Leibe rücken und die beiden Snares mit gleicher/unterschiedlicher Befellung gegeneinander antreten lassen und dir über Soundunterschiede Gedanken machen ;)


    Das Wort Traumsnare kommt mir bei beiden Snares nicht in den Sinn, aber beides sind solide Arbeitstiere. Da sich die Thomann und die DC vom Charakter ähneln dürften, könntest du evtl überlegen, ob dein Händler dir statt der Seriensnare z.B. auch eine tiefere (6,5), kleinere (13) oder eine aus Metall dazu geben würde. Da hättest du für keinen oder wenig Aufpreis eine echte Soundalternative.


    Grüße
    Jan

    Stimmt, die hydraulischen Tama-Sitze gehören sicher nicht zu den Leichtgewichten am Markt. Aber so gravierend finde ich es nicht, als dass ich auf bequemes Sitzen verzichten wollte. Dein Einwand ( Didi) hört sich ja an, als wärst du ein fahrender Trommelgeselle, der ihn immer im Bündel mit sich trägt. ;)


    Btw. etwas OT, sehr interessant, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema Sitzen sind. Trotzdem legen die hier Schreibenden anscheinend Wert auf optimalen Sitz, was bei vielen anderen immer noch ein Randthema zu sein scheint, obwohl der Sitz glaube ich das Utensil ist, das wir am intensivsten nutzen.


    Grüße
    Jan

    Ok dann fällt der Vergleich zu Ungunsten des Gibraltar aus. Mein Tama Hydraulik tut seit 3-4 Jahren ohne Mängel bestens seinen Dienst. Die einzige Auffälligkeit war kurzzeitig ein Quietschen. Sattel gelöst, wieder aufgesetzt und festgeschraubt, dann war wieder Ruhe. Vielleicht etwas Schmutz in der Klemmung?


    Ich glaube, D(r)ummerchen braucht 195,-€ zum Shoppen ;)

    Aaaah, so kann ich es verstehen :)


    Ich habe eben spontan einfach 130 eingestellt und die Sequenz im Half Time darüber gespielt (also effektiv 65 bpm). Finde ich persönlich ein gutes Tempo, um die Abläufe zu verinnerlichen. Wenn das mal flüssig und ohne Stocken klappt, dann würde ich mich schrittwise hochschrauben, bis ich auf echte 130 komme. Eventuell zunächst die Bell einfach als normalen Akzent spielen und erst später die horizontale Bewegung mit einbauen.


    Grüße
    Jan


    Edit: die Methode von Chevere würde ich umgekehrt machen und mit der BD starten, dann Snare und zuletzt Ride. Ich habe festgestellt, dass es für mich besser funktioniert, Grooves von unten nach oben aufzubauen. Wenn die Füße und die Snare locker und wie von selbst durchlaufen, kann ich oben so ziemlich alles drüberlegen, ohne zu stolpern. Und wenn sich die rechte Hand mal etwas verheddert, läuft der Beat trotzdem durch.

    Ergo Rider sagt ja nur etwas über die Sattelform aus. Das Gegenstück ist bei Tama der Round Rider.
    Entscheidend ist, dass das Modell hydraulisch ist, egal ob Ergo oder Round, es gibt beide Varianten.
    Bei dieser gefederten Modellreihe ist es jedenfalls so, dass der Sitz komplett festgezogen immer noch drehbar bleibt, weil das Rohr selbst darunter drehbar gelagert ist. Bei der Spindel geht so etwas nicht ohne Änderung der Sitzhöhe.


    Was im übrigen bei den Hydraulix-Modellen von manchen als etwas negativ empfunden wird, da man den Sattel vor dem Hinsetzen erst nach vorne ausrichten muß. Das kenne ich auch, habe aber festgestellt, dass es im Eifer des Gefechts leidlich funktioniert, wenn die Sitzfläche mal schräg unter dem Allerwertesten ist, da der Ergo-Rider keine so ausgeprägte Sattelform hat wie manch anderer Stuhl. Eher ein Zwischending zwischen Rund und Sattel.


    Einfach mal testen gehen oder sich schicken lassen. Bislang waren aber alle Drummer, die mal auf meinem Sitz saßen, regelrecht begeistert über den Sitzkomfort.

    Ich bräuchte wie Jürgen K. das ganze mal notiert, um mich dazu zu äußern. So macht das Ride für mich nur "Bobobo...".
    Oder ein Audiofile der Vorlage.


    Jungs, warum habt ihr alle solche Angst vor Noten? Natürlich muß man ein paar Basics dazu lernen, aber da kommt man schnell rein. Und dann ist das wesentlich praktischer weil a) übersichtlicher und b) für jeden Musiker verständlich.

    Wow, aber der Preis ist inzwischen gestiegen. Ich hab 175,- gezahlt vor 3 Jahren. Irgendwann bau ich mir auch noch die Rückenlehne dran, man wird ja auch nicht jünger :)
    Das Federn stört überhaupt nicht, du stellst dir das wahrscheinlich ausgeprägter vor als es ist. Aber es schont Bandscheiben und beugt Poposchmerzen nach langen Proben/Konzerten vor. Solange du nicht auf einem fahrenden Truck spielst und über Bodenwellen hoppelst, einfach nur - entspannend!!! Das Gibraltar-Pendant wär u.U. einen Vergleichstest wert.


    Grüße Jan

    Hallo Julian,


    Ich habe ein schwarzes ;) Schwarz satiniert mit satinierter Kesselhardware, ist ja schon fast ein Klassiker und wird/wurde auch schon von anderen Herstellern angeboten (DW, Yamaha,...?). Man könnte wahrscheinlich auch Matt dazu sagen. Mir gefällts, aber nicht gerade Retro-tauglich.
    Ich spiele 22BD/8T/10T/12T/14FT/16FT. Die originale Snare nutze ich auch für manche Sachen und finde sie recht gut, aber natürlich keine besondere Charaktersnare. Gutes Arbeitsgerät eben. Hätte es die schon gegeben, würde ich im Moment wohl eine Serie7 nehmen, die Finishes find ich geil. Hab sie aber noch nicht in echt gesehen.Ist glaube ich technisch eine 8er, nur eben spezieller Look.


    Dass ich den Doppeltomhalter auf der BD habe, hat praktische Gründe. Für mich funktioniert das einfach besser, ich habe immer sofort den gleichen Aufbau und bin bei kleinen Bühnen nach meinem Gefühl dadurch auch flexibler im Aufbau der Stative. Soundtechnisch ist es m.E. kein Nachteil. Die Tomhalter sind ebenso mit Kugelgelenk, nur dass sie nicht in einer Multiclamt stecken, sondern in dem Doppeltomhalter. Und funktionieren tun sie, wie man es erwartet.


    Was die Hardware betrifft, hab ich leider keine Ahnung, weil ich ansonsten nur (mehr oder weniger) Tama nutze. Bin gespannt, wofür du dich entscheidest!


    Grüße
    Jan

    Ich sitze göttlich auf einem Tama 1st Chair Hydraulik Ergo Rider. Wie ich den gefunden habe? Ich hab mich einfach im Geschäft meines Vertrauens (eigentlich ohne Kaufabsicht) auf verschiedene Hocker gesetzt und war von diesem Modell so begeistert, dass ich ihn, trotz des fürstlichen Preises, einfach haben wollte. Er erfüllt unter anderem genau deine Vorgabe, oben frei drehbar zu sein, und zudem ist er gefedert wie ein LKW-Fahrersitz :-).


    Der hydraulische Gibraltar soll auch ähnlich gut sein, ist aber deutlich günstiger. Den Tama kann ich definitiv bislang uneingeschränkt empfehlen.


    Grüße
    Jan

    Servus wolfmotherfan,


    ich spiele selbst ein 8er Drumcraft Maple und könnte nun wirklich nichts schlechtest daran finden. Lediglich der große Name fehlt ;) Das Finishangebot ist ja auch etwas gewachsen. Mit den Preisen des Drumtailorstores habe ich mich noch nicht befasst, aber da gibt es nun tatsächlich schon einige Optionen, die etwas in Richtung Custom gehen.


    Die Kessel lassen sich völlig unproblematisch stimmen und sind qualitativ völlig in Ordnung. Der Sound ist wie immer eine Frage der Fellauswahl, ich finde aber selbst mit Standardbefellung kann man gut arbeiten. Ein paar kleine Mängel gab es bei der Hardware, allerdings nix schlimmes. Bei mir war nämlich ein Satz Memory Locks für die Floortom-Beine nicht in Ordnung, zwei von drei Schrauben griffen nicht richtig. Das wurde aber problemlos ausgetauscht. Ebenfalls nicht ganz korrekt war die nachgerüstete Doppeltomhalterung (jaa, ich spiele "oben mit"), es war nämlich ein kleiner Chromkratzer im Rohr. Da das nach einiger Zeit live sowieso meist kommt, hab ich nichts dagegen unternommen und nur einen kleinen Preisnachlass rausgehandelt.


    Insgesamt war ich überrascht, dass man professionelle Qualität bei kleinem Preis bekommt, da gibt es also nix zu meckern. Gegen die "outstanding" Finishes mancher DW oder anderer Luxusmarken kann man zwar nicht anstinken, aber damit kann ich verdammt gut leben.


    Mögliche Nachteile: derzeit sicher noch geringe Wertstabilität, fehlende Langzeiterfahrungen bei der Qualität (GEWA baut aber schon länger Drums, und über Basix habe ich nur gutes gelesen) sowie möglicherweise schlechte Versorgung mit Ersatzteilen, falls das Projekt Drumcraft scheitern sollte. Aber meinem Eindruck nach sind sie auf einem guten Weg, und auch international ist man auf DC als gute Marke aufmerksam geworden.


    Mein Votum geht also daher klar in Richtung Drumcraft.


    Hoffe ich konnte dir helfen, und wenn du konkretere Fragen hast, kannst du dich natürlich an mich wenden.


    Grüße
    Jan


    Edit: da der Hinweis eh kommen wird, was spricht eigentlich gegen Gebrauchtkauf?