Kleine Kalebassen könnte ich mir vorstellen, also Flaschenkürbisse. Gilt ja (danke, Wikipedia) als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt.
Beiträge von trommla
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Als Anfänger, so lange du nicht genau weißt, wo deine musikalische Reise hingeht, würde ich dir zu 14'' raten. Das ist so die gängige Universalgröße, mit der du zumindest keinen Stil nicht spielen kannst. Bei "fein" denke ich natürlich an B20-Bronze. Also Bronze mit einem relativ hohen Zinnanteil (im Gegensatz zu B8, B10, B12). Optisch erkennst du das im Laden pauschal mal daran, dass die Becken immer rötlicher werden, je geringer der Zinnanteil ist.
Die ganze Palette wirst du nirgends anhören können. In einer guten Drumabteilung wird es aber zumindest verschiedene Modelle der gängigen Hersteller in unterschiedlichen Größen und Legierungen geben. Da kannst du dir zumindest eine grobe Orientierung verschaffen.
Wenn dir dabei ein paar Modelle zusagen, aber zu teuer sind, dann schreib dir das Modell auf und frag' uns, ob wir günstigere, ähnlich klingende Alternativen wissen. Aber zumindest Masterwork Troy und Sonor Armoni findet man nach meinem Eindruck auch in vielen größeren Musikgeschäften.
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oder ich schleif sie auf dem Weg zum Gig, vom Kofferraum des Bandmobils aus auf dem Asphalt ab
Aufpassen, könnten auch SoundEdge-Gratungen werden
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Bislang habe ich keine Billighardware aus vergangenen Zeiten lebendig irgendwo erblicken können. Komischerweise sind nach 20 Jahren nur noch Qualitätsprodukte übrig.
Dann behaupte ich mal dagegen:
Vor 20 Jahren ist vor 20 Jahren. Vor 20 Jahren waren die amerikanischen Basketballprofis ohne jegliche Konkurrenz weltweit dominierend. Vor 20 Jahren hatte Sonor (und all die anderen) glaube ich noch nicht einmal begonnen, in China produzieren zu lassen, oder die Chinaproduktion war gerade angelaufen (müsste ich jetzt nachlesen)
Aber durch die Globalisierung hat auch die restliche Welt dazu gelernt und deutlich höhere Standards entwickelt. Gerade Sonor ist ein gutes Beispiel, dass sie selbst die schier unglaubliche Robustheit der damaligen Signature-, Phonic(Plus)- und Lite-Hardware heute nicht mehr erreichen.
Rechnerisch auf jeden Fall völlig ok, wenn eine 59,-€ nach 10 Jahren auseinanderfällt, wohingegen meine Tama IC vielleicht 30 Jahre hält. Da macht man nix falsch. -
Hier an meinen PC-Monitor-Quäken finde ich Y stimmiger, irgendwie "smoother". Klangnuancen, Panning etc. erkenne ich aber leider erst gar nicht.
Frage dazu: mit was ist das Sax gedoppelt? Anderes Gebläse, Rhodes/Keys? Oder bilde ich mir das gerade nur ein? Klingt für mich jedenfalls weder wie ein Bläsersatz, noch wie eine Solostimme, eher wie ein Soundeffekt. Gefällt mir an ein paar wenigen Stellen, überwiegend jedoch stört es mich.
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möchte ich nun nicht zuerst Geld ausgeben für Becken. Die kaufe ich lieber dann mit dem neuen Set
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht, es sei denn du hast erst in einem Jahr ein paar Euro übrig.
Becken und (Shell)Set sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Wenn vereinzelt mal Kessel und Becken im Bundle angeboten werden, sind die Becken (fast) immer sch*****. Die solltest du dir generell unabhängig vom Set kaufen. Fertig zusammengestellte Beckensets halte ich auch für suboptimal, weil damit nicht garantiert ist, dass alle Becken deinem Geschmack entsprechen. Besser testen und einzeln kaufen. Bei der von Hammu verlinkte Maschine (die ich selbst nicht kenne) zusammen mit z.B. einer Sonor Armoni Hihat hast du für ca. 200,- eine durchaus amtliche Kombination für die nächsten Jahre. Das fällt dann in einem Jahr bei der Neuanschaffung schon mal raus.EDIT: Sonor Armoni nicht als Kaufttipp, sondern als Beispiel verstehen. Natürlich gibt es in diesem Preisbereich auch andere Hersteller und Modelle, die gut, vielleicht auch besser sind.
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Ich habe mit so eine DVD gekauft, wo nach ich vor Auftritten stimme bei mir im raum
Hatte ich vorher überlesen. Bitte erkläre mal etwas genauer, was du da genau machst. Ich hab da gerade sowas von kein Plan
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und bei mir beschwert sich keiner.
Liest sich, als ob du das mit einem Baseballschläger in der Hand sagst -
Generell kann irgendwas nicht stimmen (und damit sind keine Trommelstimmungen gemeint), wenn man sich als Drummer nicht gut genug hört. Insbesondere auf der Bühne!
Stimmt, meist die Lautstärke der Gitarristen

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Oha, Seppel, sind wir uns schon mal begegnet und hatten 'nen Streit? Oder hattest du heute Nacht nur allgemein schlechte Laune?
Auf den Großteil deiner Aussagen brauche ich glaube ich nicht eingehen, aberwenn du das gefühl hast auf eine pizzaschachtel zu schlagen dann deswegen, weil es wie pizzaschachtel klingt
Nee, das kann ich schon unterscheiden. Wenn die selbe Snare in allen anderen Räumen mal ok, mal geil klingt, nur in einem bestimmten plötzlich vom Fahrersitz aus muffig, dann gibt es keinen Grund für Aktionismus. Erstens blendet mir Close Miking den Raum-Anteil relativ aus, zweitens beurteile ich den Sound dann immer erst mal aus Publikumsperspektive.
Bei dem konkreten Konzert, welches ich im Sinn hatte, kamen übrigens im Anschluss Musikerkollegen zu mir und waren begeistert über den "geilen Drumsound" (Zitat)
Da hat Jalokin schon rechtSolange der Mixer vorne nicht am Sound rumnörgelt, muss auch nicht unbedingt was verändert werden
Allerdings lasse ich mir dann ggf. etwas mehr Snare auf den Monitor geben.
Generell ordne ich mich dem Mischer auch ein Stück weit unter, denn er kann im Gegensatz zu mir den Gesamtsound beurteilen. Ob mir jetzt persönlich der Drumsound selbst zu 110% zusagt, ist eher egal. -
Dass der Raum anders klingt als bei mir daheim, das akzeptiere ich erst mal bzw. versuche mich nicht irritieren zu lassen, da ja nicht nur die Drums in neuer akustischer Umgebung anders klingen, sondern auch der ganze Rest. Umstimmen ist live die Ultima Ratio, wenn der Sound (aus Sicht des Publikums) partout nicht funktioniert . In manchen Räumen sitzt du halt einfach da und hast das Gefühl, statt auf eine Snare auf einem Pizzakarton rumzuhauen. Zumindest abgenommen sollte das über PA dann gelöst sein, ohne Mikros stimm' ich dann schon mal ein wenig rum.
Dass ich mich selbst nicht immer optimal bzw. manchmal auch kaum höre, das gehört halt dazu, dagegen hilft nur, das Programm so gut wie möglich vorbereitet zu haben. Und manchmal finde ich es sogar ganz gut, weil ich u.U. kleine Unsauberkeiten selbst nicht so höre und mich davon dann nicht ärgern lasse
Im Studio sieht das natürlich anders aus, da wird gefeilt, wenn ich schon mal in eines komme.
Grüße,
Jan -
Ich gebe zu, ich habe auch meine Zweifel, ob das Ergebnis ganz ohne "Hilfe" zustande kam. Aber sollte Zunge tatsächlich unser Forums-Goldohr sein, dann sei ihm das gegönnt.
Der damalige Test hat gezeigt, dass die wenigsten der Mitrater auch nur 70-80 % korrekt hatten, etliche lagen sogar bei unter 50%. Ohne es ausgewertet zu haben, schien es mir ziemlich einer Gausschen Normalverteilung zu folgen.
Als definitive Aussage empfinde ich das keinesfalls, in die eine wie die andere Richtung. Aber im Umkehrschluss ist für mich ein Klangelement, bei dem man mit (hier i.d.R. anzutreffenden) geübten Ohren nur bestenfalls eine 1:1 Chance hat, auf das Material zu schließen (wahrscheinlich mathematisch total falsch, hatte nie Stochastik), nicht der Mühe wert, so viel Beachtung bei der Trommelauswahl zu finden.
So, und nachher gehe ich ins Musikgeschäft und schaue mir an, welche neuen Holzkombinationen der Markt bereit hält. Werde morgen berichten, welche Kessel aktuell für welche Musik zu empfehlen sind.

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Du hast Kokosnüsse im Garten? :-))
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Optisch kamen mir sofort die Wachsüllen vom roten und gelben Babybell-Käse in den Sinn :-))
Akustisch leider nicht ganz optimal...Geh mal lecker Austern essen und lass dir die Schalen mitgeben. Allerdings bekommst du dafür wohl auch die Birds.
Walnussschalen dürften aufgrund von Größe und Masse vermutlich eher rascheln als klappern. Wenn du Bedarf hast, kannst du aber von mir bald Massen davon haben, wenn unser Walnussbaum "Federn" lässt.Ansonsten gehe ich für exotische Klänge gerne fremd und höre, was der Alltag um mich herum parat hält. Manche Blumentöpfe klingen mit Mallets angespielt toll, auf Fahrradluftpumpen kann man Querflötenartig intonieren (Sound: eher wie eine "dirty" Panflöte), Eisenwaren halten oft Überraschungen bereit. Das kostet dann meist nix bis ganz wenig und ist definitiv eigenständig.
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die legendäre Stratovarius Geige
Ich nehme an, du meinst Stradivari
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zwaengo
Salomonisch geschrieben
Danke für die sehr interessanten Informationen. -
Dann würde ich einfach mal raten über einen längeren Zeitraum Langstrecke mit einem Golf und einem Mittelklasse/Oberklasseauto zu fahren
@ Tschino,
als ehemaliger Golf-Langstreckenfahrer weiß ich genau, wovon du sprichst:-)
Es ging mir mit diesem Vergleich nicht darum, untere Mittel- und Oberklasse gleich zu setzen. Viel eher wollte ich die Argumentation mancher Equipment-Nerds hinterfragen, ein Set in der Kategorie zwischen 500 und 1000 Euro könne keinesfalls etwas taugen, Qualität bekäme man erst ab ...€ (such dir ein Modell aus)
Die Analogie dazu wäre, den Golf als schlechtes Auto, mit dem man keinesfalls fahren kann, zu bezeichnen.
Auch die Automobilindustrie entwickelt ja auf der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen immer neue Gimmicks, die zwar angenehm, aber eigentlich überflüssig sind.Auf einem Set der 500 bis 1000 € Klasse kann man nämlich sehr wohl durchaus sicher von A nach B kommen, ohne schwitzen zu müssen. Nur eben nicht mit dem letzten Quäntchen Komfort und Wohlfühlfaktor.
Etwas heikler bin ich bei Becken, die bekanntlich nicht stimmbar sind, aber selbst da habe ich schon Gigs auf den vorhandenen Budget-Blechen gespielt, obwohl ich nen Koffer teurer Sabians mit dabei hatte. Rein aus Bequemlichkeit, und um nicht auf Mini-Bühnen rumzustolpern und am Ende noch Blechschaden zu riskieren. Und ehrlich gesagt, es hat weder das Publikum noch mich gestört. Denn selbst da "verspielen" sich Klangunterschiede oft im Sound-Matsch, selbst mit guten Leuten am Pult.Zunge
Ich hatte es schon geschrieben, und ich wiederhole mich in diesem Fall gerne: keiner bestreitet, dass es Unterschiede gibt. Bestritten wird einerseits, dass diesen Unterschieden klangtechnisch eine nennenswerte Bedeutung bei der Auswahl seines Sets zugemessen werden sollte. Andererseits auch, dass man bei der Vielzahl zusammenwirkender Faktoren die möglicherweise tatsächlich hörbaren Unterschiede einem bestimmten Kontruktionsmerkmal, hier der Kesselbeschaffenheit, zuordnen kann.ChrisJoe
Merkst du was? Selbst dir fallen die Ungereimtheiten solch, Verzeihung, schwachsinniger Aussagen auf. Das sollte doch Grund genug für eine gehörige Portion Skepsis sein. -
Sehr geiles Projekt !!!

Aber wenn ich mir das alles durchlese, wird eine Carbonsnare, sei es in 10x5 oder 14x8, für den Ottonormalverdiener wohl Wunschtraum bleiben, oder?
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Ja das ist normal, dass zum Ride-Pattern die HiHat auf 1 2 3 4 oder 2 4 getreten wird. Da hast du natürlich recht.
Im übrigen schliesse ich mich der Vermutung meines Münchner Nachbarn an, dass die wahrscheinlichste Lösung bessere Hats wären. Die machen dann vielleicht auch mal *Chick* und nicht *Chäng*
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Ich werde mir auf jeden fall weiterhin Gedanken machen und diese hier teilen, vielleicht können wir dann gemeinsam eine sinnvolle Theorie entwickeln.
Ich geh lieber üben
Natürlich sind solche Diskussionen oft lustig, gelegentlich erhellend und im Einzellfall bestimmt auch keine völlige Zeitverschwendung. Nur in dem Maße, in welchem hier und in anderen Foren Equipmentfetischismus betrieben wird, geht es schlicht an meinem Interesse, nämlich ordentlich Musik machen zu können und mich musikalisch weiter zu entwickeln, vorbei.
Wahrscheinlich stecken da aber de etablierten Profidrummer dahinter, die sich ins Fäustchen lachen, wenn die Kids lieber Videos posten und über Features diskutieren, anstatt zu üben, Musik zu machen und am Ende zu echter Konkurrenz heranzuwachsen

JürgenK
Deine Rotos kenn ich zwar nicht persönlich, aber Rotos sind geil.