Beiträge von trommla

    Ich habe in der Regel eine Zweitsnare dabei. Außerdem wechsel ich die Felle eher häufig, so dass ich nie in die Verlegenheit komme, auf einem transparent gewordenen Snarefell spielen zu müssen. Das ich überhaupt schon mal ein Fell geschossen hätte, wüßt ich jetzt nicht. Ein gebrauchtes Fell zum Bassdrum flicken ist aber meist schon am Start.


    Ein Ersatzpedal hab ich meist auch am Start, sollte es mal ganz blöd laufen. Ersatzfelle sind mir wegen des Aufwands des Wechselns zu mühsam.

    Unterricht ist zeitlich so gut wie nicht machbar...

    Irgendwie ärgern mich solche Aussagen. Wenn man die Zeit nicht aufbringen kann oder will, dann sollte man sich mit dem begnügen, was man kann. Wir wenden ja schliesslich auch unsere Zeit auf, um dir zu helfen.


    Zeit gehört natürlich schon dazu, um besser zu werden. Man muß einen Schlagzeuglehrer nicht zwingend ein ganzes Jahr buchen, sondern kann meist auch Einzelstunden nehmen. Wenn dir ein guter Lehrer in einer Doppelstunde fundierten Input gibt, kommst du schneller voran, als wenn du orientierungslos vor dich hin daddelst.

    Ich habe glaube ich dein Anliegen noch nicht ganz verstanden. Möchtest du die DB bei hohen Tempi sauber durchlaufen lassen, oder geht es um die allgemeine Präzision auch bei Single BD und hohen Tempi bei Doppelschlägen, Synkopen und Hand-Fuß-Kombinationen? Dein Alter wäre ein Indiz für Double Bass ;)


    Ich war auch lange (eigentlich bis heute) mit meiner Fußtechnik nicht zufrieden. Mir hat es im Grunde immer geholfen, die Geschwindigkeit aussen vor zu lassen und erst mal alle Patterns, die ich lernen wollte, wirklich lange bei langsamen bzw. mäßigem Tempo zu spielen. Dabei versuche ich, meine Füße zu erspüren und zu beobachten, ob sich das alles locker und rund anfühlt. Das kann bei einer Figur schon mal 1/2 Std. dauern mit wenigen Unterbrechungen.
    So arbeite ich mich dann Stück für Stück zu höheren Geschwindigkeiten vor, wobei einige Zwischenstufen recht schnell abzuhandeln sind, bis ich an den nächsten "Stolperstein" komme. Da dauert es dann wieder länger.
    Wenn du fragst, wie lange es dauert, eine gute Fußtechnik zu entwickeln, wäre meine Antwort "ewig", denn ich bin nach 30 Jahren noch immer am Üben. :D
    Je genauer du dich beobachten kannst und gezielt die Sachen übst, die du für die Band brauchst, umso schneller fällt das dann wenigstens im Zusammenhang nicht mehr als Defizit auf. Die Kunst ist ja nicht, alles spielen zu können, sondern die Dinge wegzulassen, die man nicht sicher beherrscht. 8)


    Grüße
    Jan


    Edit: ich übe übrigens meist mit Metronom, aber das kann gerade am Anfang auch zu viel des guten sein. Alternativ summe ich im Geiste einen Song im richtigen Tempo mit und "begleite" diesen mit meinen Übungen. Ist fürs Feeling angenehmer als monotones Klicken.

    Member Dr. Doublekick würde vermutlich sagen, dass man auf jedem beliebigen Teil, vernünftige Einstellung vorausgesetzt, astrein spielen kann, wenn man eine gute Fußtechnik hat. Hab ich übrigens schon oft festgestellt, dass bei Schülern und wenig versierten Drummern oft falsche Einstellungen der Maschine zum Eindruck führt, man bräuchte ein besseres Pedal.

    Über dein Budget solltest du dir am besten vorher klar sein. Wenn du das Pedal in erster Linie für den Unterricht brauchst, halte ich das genannte für absolut ausreichend, um ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Selbst wenn es eventuell nicht das allerletzte Quäntchen professionellen Anspruch befriedigt, was ich wie gesagt nicht beurteilen kann. Selbst ein Milennium Pro Doppelpedal für 99,-€ läßt sich für einen Schüler ausreichend einstellen, um mittelfristig gute Erfolge zu erzielen. Alternativ gibt es den Gebrauchtmarkt und genügend GAS-Patienten, dass man ohne große Schwierigkeiten ein Profipedal für überschaubares Geld finden sollte.


    Eigentlich sollte dich dein Lehrer bei solchen Fragen besser als wir unterstützen können, da er deinen Stil und deine Spielweise am besten kennt. Das gehört m.E. zu seinem Job.
    Und wenn er nicht gerade Jazzer alter Schule ist, sollte er sich mit Doppelpedalen auskennen, wovon ich ausgehe, da ihr das Thema demnächst bearbeitet.
    Hast du ihn schon mal nach seiner Meinung gefragt?


    Grüße
    Jan

    von z.B. Tama, Mapex, Pöarl, DW

    Auch etwas OT:
    Mapex ist ein schönes Beispiel. Als Mapex von X Jahren als chinesischer Hersteller auf dem Markt auftauchte, hätten wir beide wohl die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, hätte man uns die Ware als zukünftiges Markenfabrikat verkauft. Mit Qualität hatte das, wenn ich meinem örtlichen Dealer glaube, rein gar nichts zu tun. DC hat da wohl im Vergleich (dank deutscher Kontrolle und chinesischem Fortschritt?) einen deutlich besseren Start hingelegt. Daher betrachte ich DC nach meinen bisherigen Erfahrungen und recht positiven Berichten keineswegs als chinesischen Billigschrott, sondern als seriösen Hersteller, dem nur bislang noch der "Markenstatus" etwas fehlt, was sich unter anderem an guten Preisen bemerkbar macht. Also durchaus ein Kandidat für einen ausgiebigen Test.


    Aber ich habe natürlich deine Intention durchaus verstanden ;)

    Josh


    Einspuch, Euer Ehren! ;)


    Die DW5002 ist sicher nicht die "Endlösung", aber zweifelsohne ein über viele Jahre bewärtes Tool in vertretbarer Preisregion. Das ist aber z.B. die Iron Cobra auch. Hier heißt es im Zweifelsfall testen, denn was dem einen gefällt, kann den anderen stören. Die bekanntermassen guten Werbestrategien von DW als Qualitätsmerkmal zu betrachten, kann auch bedeuten, bei vergleichbarer Qualität deutlich mehr fürs Image bezahlen zu müssen. Ich rate hier zu Vorsicht und (sofern möglich) Objektivität.
    Der Vergleich DC und Basix stimmt ebenfalls nicht ganz, denn die o.g. DoFuMa hat eine Doppelkette. Somit ähnelt die Basix eher der DC6-Baureihe, was ja auch nicht ganz unerwartet ist. Ob beide identisch oder nur ähnlich sind, müsste man sich anhand der Details noch einmal genauer betrachten.


    Wie ich Drumcraft bisher kenne - ich spiele u.A. selbst ein DC8 Maple, aber Tama-Hardware - schliesse ich nicht aus, das die Maschine keineswegs "billig" ist, sondern durchaus eine Alternative ohne Markenaufschlag.


    Grüße
    Jan


    P.S.: Nicko McBrain spielte vor Jahren mal auf einer LP eine DoFuMa, die er aber danach seinem Sohn vermacht und nicht weiter genutzt hat. Nachzulesen im d&p Interview (ich glaube Ende 2008 ) ;)

    Google sacht 158,- € beim Rockshop.
    Wenn die DC8 Pedalerie was taugt, wär' das ja ein Wort. Ich kenne sie nicht, habe aber schon mehrfach gelesen, dass die Dinger durchaus zu gebrauchen sind. Wie das aber wohl im Langzeittest aussähe?


    steffen
    Seit wann und wie intensiv spielst du das Pedal schon? Gibt es nach deiner Erfahrung Schwachstellen?


    Bei mir würde das Pedal aber vermutlich nicht in Frage kommen, selbst wenn es das beste Pedal der Welt wäre, denn ich mag exzentrische Cams nicht. Konzentrisch scheint es das Teil nicht zu geben.


    Grüße,


    Jan

    ja es gibt Musikrichtungen in denen es durchaus angebracht ist etwas härter drauf zu kloppen


    Um der Erwartung des Publikums gerecht zu werden, ganz sicher. Aber wenn ich mir nachmittags im Büro Gedanken mache, wie ich abends meine Freundin glücklich machen kann, muß ich ja auch nicht schon am Schreibtisch kommen. Sorry, dass mir spontan gerade kein anderes Beispiel eingefallen ist, aber vielleicht verstehst du, was ich damit sagen will.


    Wie auch immer, überzeugen werden wir uns gegenseitig wohl nicht, und das macht ja auch gar nix. Vielleicht reden wir in 20 Jahren nochmal ;)


    Grüße
    Jan

    Ich hatte meine Gedanken dazu an sich schon einige Post vorher ausgeführt. Aber ich fasse es gerne noch mal zusammen. Wie schon geschrieben, beschreibt das lediglich meine persönlichen Erfahrungen.


    a.) um die musikalische Ausführung zu erarbeiten bzw. auszuwerten, differenzieren unsere Ohren bei geringerer bzw. mäßiger Lautstärke besser. Natürlich muß man sich hierzu die finale Soundqualität, welche ein technisches Merkmal ist, im Kopf ein wenig vorstellen können.


    b.) die konkrete Vorbereitung auf Livesituationen erfordert natürlich am besten Originaltechnik, Originalsetting und Originalsound. Das ist aber dann wiederum keine musikalische, sondern eine technische Probe, und m.E. steht das, wenn überhaupt möglich, erst am Ende einer Reihe der Probenphase.


    c.) klingt doof, aber ich lasse mir von einem Mitmusiker doch nicht aufoktroieren, laute Proben mit Monitoring fahren zu müssen, nur weil einer nicht professionell und diszipliniert genug leise spielen kann. Da denke ich dann genauso egoistisch wie du ;)


    Bislang habe ich durchwegs positives Feedback bekommen, Aussagen (von Musikern, Tonis und Produzenten) wie "...leider wissen viele Drummer nicht, wie man leise spielt..." bestärken mich durchaus darin, dass meine Herangehensweise nicht ganz falsch ist.
    Und was sagt man einem Rockgitarristen, der im Proberaum ständig jammert, dass er sich nicht hört? "Dann dreh dich leiser" Klingt vielleicht für manche paradox, ist aber meistens wirklich so, weil die Frequenzen sich nicht so aufschaukeln und aus dem Brei plötzlich Sound wird. Zumindest habe ich meine Bands damit (fast) immer überzeugen können.


    Aber letztendlich sollte man sich in der Band glaube ich vor allem einig sein, wie man probieren will. Wenn alle zufrieden sind, machts allen Spaß :)

    Hallo Drumex,


    da hab ich wohl in die "Ratschläge" des Vaters zu viel Kompetenz reininterpretiert. Er scheint ja wirklich total ahnungslos zu sein.
    "Jetzt zeigt euch Papa mal, wie man richtig Musik macht..." (ohne Worte :( ).


    Auch wenn ich im Gegensatz zu vielen Usern der Meinung bin, dass man erst Bühnenbedingungen und -lautstärke braucht, wenn die musikalischen Feinheiten wirklich stehen und nur noch das Bühnensetting fehlt (das sind dann im Gegensatz zu musikalischen im Grunde technische Proben), erscheint auch mir vor allem eure Bandkostellation bzw. Kommunikation schwierig. Da gibts auf Dauer nur 2 Lösungen: wenn alle Instrumentalisten mit der Sängerin unzufrieden sind, dann trennt euch von ihr. Aber das scheint ja nicht gegeben zu sein wenn ichs richtig verstanden habe.


    Wenn die restliche Band es anders sieht als du, dann kannst nur du gehen und dir was besseres suchen. Wäre vielleicht die beste Lösung. Zumindest hier in München werden für deine Richtung immer Drummer gesucht, und warum sollte das im Pott anders sein? Dann hältst du einfach den Ball flach, bis du was neues hast, und dann Tschö.


    Grüße
    Jan

    @ Holzhacker:
    Bei deiner Aussage bin ich froh, dass in meinen Bands der Schlagzeugstuhl immer schon von mir besetzt war. Musiker, die denken wie du, gibt es im Hobbysektor zwar reichlich, trotzdem halte ich eine solche Arbeitsweise für wenig hilfreich.


    @Drumex
    Die Aussagen des Vaters des Gitarristen finde ich zwar, falls sie wortwörtlich zitiert sind, etwas einseitig, aber die Intention, die ich aus diesen Aussagen lese, trifft es doch im Wesentlichen.


    Ich kommentiere die 4 Punkte mal aus meiner Erfahrung:


    1.) Natürlich klingt ein Set leise gespielt anders als laut, allerdings läßt sich auch leise gespielt ordentlich dampf machen. Weshalb wir Drummer und unsere Mitmusiker das oft anders wahrnehmen, liegt daran, dass die meisten Drummer keine Übung darin haben, ihre Parts leise zu spielen. Somit entstehen beim Spielen Unsicherheiten, die man dann hören kann (z.B. unfreiwillig laid back oder "unrund"). Deshalb sollte man als Drummer m.E. genau das intensiv trainieren.


    2.) Unter Dynamik verstehen manche Hobbymusiker auch laut und lauter (vor allem kommt das wohl bei Gitarristen vor ;) ) Mischen von Laut und Leise ist da schon mal kein schlechter Ansatz. Allerdings besteht Dynamik nicht nur aus (arrangierten) Wechseln von Laut und Leise, sondern individuell bei jeder (Intrumental)Stimme aus dem "Spielfluß", der dynamische Wechsel viel subtiler einbindet und zumindest bei guten Musikern Teil ihrer "Erzählweise" ist. Das ist dann nicht mehr Teil des Arrangements, sondern künstlerische Interpretation. Sozusagen die persönliche Note im Spiel. Da hat man bei moderater Lautstärke einfach mehr Spiel nach oben, ohne nach unten viel einzubüßen.


    3.)Ich habe immer Gehörschutz am Mann, brauche ihn aber selten, weil ich in meinen Bands und Projekten selten allzu lauter Musik ausgesetzt bin. Live hat man natürlich manchmal Räume, die auf der Bühne gräßlich laut mulmen, aber auch hier kann man meist Abhilfe schaffen (z.B. alle Amps so leise pegeln, wie es GERADE NOCH geht, und dann über Abnahme nur das FOH-Signal hochfahren und die Bühnenlautstärke auf "Wohnzimmerlautstärke" lassen. Aber das müssen Gitarristen und Basser erst mal mitmachen.


    4.) Für einen transparenten Gesamtsound ist eine niedrigere Lautstärke eher gut als schlecht. Unter anderem ist das physiologisch einfach zu erklären, da das menschliche Gehör bei hohen Lautstärken viel schlechter in der Lage ist, Feinheiten zu differenzieren. Das trifft aufs Publikum ebenso zu wie auf Musiker, Live wie im Studio/Proberaum. Bei der Probe musikalische Feinheiten zu erarbeiten, geht bei geringer Lautstärke logischerweise deutlich besser, als wenn man ein Brett fährt.


    Die häufig anzutreffende Aussage von Musikern, (Rock)Musik klänge nur bei höherer Lautstärke gut, ist vielleicht ein ähnlicher Trugschluss, wie der "Traumsound" eines Drumsets, den ich verzweifelt durch Stimmen erzielen will, um zu klingen wie die Aufnahme XY meines Idols Z. Verstehst du was ich meine? Wir kennen unsere Heroes meist von großen Bühnen, bei denen natürlich eine hohe Gesamtlautstärke gefahren wird. Und weil uns das so beeindruckt, denken wir, dass diese Musik laut sein muß. Dass aber evtl. auch bei den Topacts auf der Bühne "Zimmerlautstärke" herrscht, bekommen wir nicht mit.


    Der letzte Punkt meiner Ausführung ist allerdings etwas spekulativ, ich stehe nämlich eher selten mit Topacts auf der Stadionbühne ;)


    Wenn eine Sängerin so wenig Stimme hat, wie du das beschreibst, würde ich mir die Frage stellen, ob das auf Dauer funktionieren kann. Ist sie live auch so zurückhaltend oder gibt sie da richtig Gas?


    Grüße
    Jan

    Hey, schön groovig und tight gespielt. Aber das schrub schon einer vor mir, oder?


    Wie habt ihr aufgenommen? Track by track, oder alles live? Bleibt die Nummer instrumental, oder darf man sich noch auf eine Veredelung mit (weiblicher) Gesangsstimme einstellen? Die Nummer schreit ja buchstäblich danach.
    In diesem Sinne dann auch meine (vorsichtige) Kritik: Für eine 100% überzeugende Instrumentalnummer sind mir persönlich im Moment noch zu wenig Ecken und Kanten (im positive Sinne) drin, eher erinnert mich das an die berühmte "Fahrstuhlmusik". Aber auch das muss man können. Der geile Kontrabass entschädigt fast schon wieder dafür.


    Und dass die Nummer vom Gitarristen ist, hört man irgendwie ;)

    Bei immer wieder den gleichen Fragen kann man schon mal den Überblick verlieren. ;)


    Ich denke aber, dass der Post tatsächlich nicht an dich war, denn das AKG ist zwar kein Spitzenklasse-Set, aber sicher eine völlig ausreichende Lösung.
    Mit 7x Murks sind wohl eher die Koffer für 159,- mit der oft versprochenen "Profi-Qualität" gemeint.

    phil


    Entschuldige, wenn mein Kommentar etwas boshaft war, ich wollte damit nicht deinen autodidaktischen Ansatz pauschal schlechtreden. Ich setze mich selbst auch oft hin und analysiere das Spiel anderer, nicht unbedingt nur weltbekannter Drummer und lasse mich davon inspirieren, wie das wohl jeder ernsthafte Schlagzeuger macht. Und wenn nun gerade ein m.E. völlig irrelevanter Schlagzeuger wie Cobus Potgieter dich inspiriert, ist das auch völlig o.k.


    Trotzdem freue ich mich jeden Tag riesig, dass ich irgendwann mal die Basics gelernt und geübt habe (mit guten Lehrern!), um heute wenigstens im Ansatz die Dinge spielen zu können, die ich möchte, auch wenn aus mir kein Colaiuta oder Weckl mehr wird. Ohne Lehrer limitiert man sich selbst mehr als nötig, und das fand ich nie besonders prickelnd.

    Und Außerdem bedeutet sich Einflüsse holen ja nicht immer kopieren...zum Beispiel habe ich mir Kram bei Cobus abgeguckt, meine Art und Weise das zu interpretieren am Set ist aber ne ganz andere


    Den Satz lasse ich mir gerade auf der Zunge zergehen. Ein überzeugter Autodidakt mit zweijähriger Spielpraxis "interpretiert" das Werk eines anderen Autodidakten, der seinerseits, soweit mir bekannt, nur durch gut inszenierte Drumcovers bei Youtube bekannt geworden ist.

    Dann isser doch U87, sogar U20.


    Aber zur Frage. Wenn, wie ich vermute, das Geld noch eine wesentliche Rolle spielt, dann kommt hier der Standard-Rat, der schon oft in gefühlten 1000 Threads zum Thema genannt worden ist. Fang mit nem ausreichend guten BD-Mic und zwei guten Overheads an. Das kostet zwar genauso viel wie ein Mikrofonset, hält aber dafür auch gehobeneren Ansprüchen stand.

    Langsam habe ich das Gefühl, hier diskutiert die Prä-Youtube-Ära mit der Youtube-Generation :) Wenn ich mir manche YT-Phänomene anschaue, ist eine gründliche Ausbildung wohl tatsächlich nicht mehr zwingend erforderlich, und was man kann bzw. geübt hat, ist wurscht, solange man oft genug angeklickt wird. (Ach du sch..., ich hör mich ja schon an wie ein alter Sack).


    Aber vielleicht sollten wir dem Threadstarter mal seinen Thread zurückgeben, den wir für eine sicher interessante Diskussion gerade ein bischen annektiert haben.


    Grüße
    Jan