Beiträge von trommla

    und ein Hobby ist immer emotional. Da kauft man auch schon mal Dinge, die nicht unbedingt notwendig sind.

    Ich finde ja, Musik machen und Musikinstrumente kaufen sind zwei verschiedene Hobbies. Jedes geht - natürlich in beide Richtungen - ohne das andere. Ein gewisser Vorteil mag sein, musikalisch irgendwann so versiert zu sein, dass man sich ehrlich eingestehen kann, wenn Gear nicht mehr die Lösung der eigenen Performanceprobleme ist. Spart ordentlich Geld, und die Kinder wollen ja nicht das Furnier vom Kessel nagen müssen. (Ob Candy Apple Red wohl Vitamin C enthält?)

    Dennoch würde ich - egal wie gut und viel ich spiele - für unterwegs das Set haben wollen, das mich vor allem hardwaremäßig bei ständigem Auf- und Abbau am wenigsten Sorgen macht.

    Sprichst du von der Kesselhardware oder dem ganzen Rest (Stative etc.)? Weil da hab ich eh immer die gleichen Sachen dabei. Tama lässt mich nie im Stich, steht stabil und ist für vertretbares Geld erweiterbar.


    Ansonsten bin ich mehr der Spieler und nehm die Bude mit zum Gig, die zur Bühnengröße oder zur Musik passt. Hab aber wohlweislich keine Luxus-Sets. Abgesehen davon bin ich emanzipiert. Wenn die Saitenfraktion gerelicte Instrumente spielt, darf ich das auch. Gutes Gerät nur zuhause nutzen fände ich öde.

    Klingt halt, wie wenn Thomann den Schülerpraktikanten der Drumabteilung ein Promovideo trommeln lässt. Hört sich an wie ein Schlagzeug, aber bei so ner wackeligen Performance käme selbst beim amtlichsten Drumsound keine Begeisterung in mir auf.

    Klingt halt, wie wenn Thomann den Schülerpraktikanten der Drumabteilung ein Promovideo trommeln lässt. Hört sich an wie ein Schlagzeug, aber bei so ner wackeligen Performance käme selbst beim amtlichsten Drumsound keine Begeisterung in mir auf.

    Ja, die Frage stell ich mich schön länger, und je älter ich werde, umso häufiger.


    Muss es ständig was andres/neues sein? Für mich definitiv nicht. Ich hatte in den vergangenen gut 40 Jahren 5 eigene Sets und in der Jugend noch Leihgaben. 3 davon befinden sich aktuell in meinem Besitz, nämlich ein Catalina Club Jazz (schön handlich, traditionell), ein Drumcraft 8 (schön groß, modern) und ein Sonor Vintage Series (einfach schön ;) ).


    Das Sonor und das Gretsch spiele ich regelmäßig, das Drumcraft hatte seit Corona keinen Einsatz mehr, kommt aber immer dann zum Einsatz, wenn ich einen eher modernen Sound suche oder einfach mal wieder dran denke. Von meinen Snares spiele ich regelmäßig zwei, nämlich eine Slingerland Sound King für alles jazzige und eine Pommerenke für eher artikuliertes oder konzertantes Zeug. Die Supra ist meine primäre Studiosnare oder kommt live für alles mit, was rockt. Der Rest macht sich gut als Deko im Wohnzimmer. Becken habe ich gute zwei Hände voll, reicht seit Jahren für alles. Je nach unwiderstehlichem Angebot mag mal was neues dazukommen, aber da ich lieber mit leichtem Gepäck reise, denke ich häufiger über Verkauf denn über Kauf nach.


    Klar, Verlockungen gibt's schon auch, aber normal bin ich ziemlich diszipliniert und kaufe nur, wofür ich Verwendung habe und was durch Gagen finanzierbar ist. In den letzten Jahren waren das in erster Linie Percussion- und Saiteninstrumente, für's Schlagzeug höchstens Felle und Sticks, also Verbrauchsmaterialien. Im Moment bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Fuhrpark, das wird wohl auch erst mal so bleiben.

    Ich versteh nicht, was du unter Crossstick verstehst. Sweet Home Alabama hat mir noch nie eine besondere Technik abverlangt, wenn man von Entspannungstechniken absieht, meine Abneigung zu überwinden.

    Für mich sind Crossstick und Rimclick identlsch.

    Wäre vielleicht noch gut zu wissen, welchen Durchmesser deiner Basler hat. Falls 16", würde ich an deiner Stelle durchaus das Risiko auf mich nehmen, ein 41 cm Fell zu bestellen, sofern mir Imperial ne problemlose Rückabwicklung garantieren kann. Da 16 Zoll 40,64 cm sind, könnte das klappen. Der Fellradius wäre ja nur 1,8 mm größer, das sollte man zum Laufen kriegen. Oder eben die genannten Remos mal testen.

    Man kann die Rimclicks auch mit dem dünnen Ende des Sticks spielen oder die Backbeats mit dem dicken Ende

    :thumbup:

    Wobei ich Rim Clicks mit dem dünnen Ende nicht besonders mag, außer vielleicht für gaaaanz leichte Sachen. Daher: Backbeat mit dem dicken Ende kloppen. Oder du übst Traditional Grip, da musst du dann nur ne halbe Drehung machen. Das geht gut ohne fliegende Sticks :D

    Ich fühl mich grad an Asterix erinnert.

    "Die...die... 'öme' !!!"

    Vielleicht mal ne neue Tastatur besorgen? Ist nicht teuer, sowas, wenns nicht grad von Microsoft kommt.

    sogar Drummer von mittelgroßen Bands gespielt haben

    Selbst Brian Frazier Moore war mit Madonna auf Drumcraft unterwegs. Da wollte man schon oben mitmischen, wäre der GEWA nicht eine große US-Firma mit ihren Interessen dazwischen gekommen, die sie selbst vertreibt.

    sogar Drummer von mittelgroßen Bands gespielt haben

    Selbst Brian Frazier Moore war mit Madonna auf Drumcraft unterwegs. Da wollte man schon oben mitmischen, wäre der GEWA nicht eine große US-Firma mit ihren Interessen dazwischen gekommen, die sie selbst vertreibt.

    War so ungefähr das Level der "alten Basix Custom Serie"

    Ich denke, die DC8 lagen durchaus noch etwas höher. Auf jeden Fall finde ich meins bis heute klanglich wie optisch erste Sahne, vielleicht nicht der fetteste Sound ever, aber sehr ausgewogen und völlig easy zu stimmen.

    War so ungefähr das Level der "alten Basix Custom Serie"

    Ich denke, die DC8 lagen durchaus noch etwas höher. Auf jeden Fall finde ich meins bis heute klanglich wie optisch erste Sahne, vielleicht nicht der fetteste Sound ever, aber sehr ausgewogen und völlig easy zu stimmen.