Beiträge von trommla

    Klasse, ich würde zu gerne in einem solchen Orchester spielen

    Wenn ich mir einen Job aussuchen könnte, wäre es wohl irgendwas in Richtung Max Raabes Palastorchester ;)

    Das finde ich noch interessanter als das stellenweise etwas abgedroschene Chicago/Dixieland/N.O.-Repertoire. Hatte mal ein Quartett mit Liedern von Holländer, Weil und Co., das war schon genial. Vom Drumming her ja bezüglich Instrumentarium nicht ganz unähnlich. Und wenn mal wieder irgendwo Original Charleston oder Black Bottom auf dem Programm steht, freu ich mich schon Tage vorher :)

    Am Router haben wir nie etwas verändert.

    Gibt es Router, die ungefragt Updates durchführen? Das ist ja heutzutage schon manchmal ne Plage, wenn man gar nicht mehr entscheiden kann, ob man sein System updaten will. Ich würde mir die Routereinstellungen auf jeden Fall mal ansehen.

    Wenn das Problem in deinen 4 Wänden liegt, kann es eigentlich nur der Router sein, wenn alle verbundenen Endgeräte betroffen sind.

    Sehr schön. Bisher mein Lieblings-Drumcover von dir, auch wegen der beinahe stilechten Ausstattung. Wenn da nicht die moderne Snare wäre... ;)

    So ein "klassisches" Schlagzeug stünde ja auch noch auf meiner Wunschliste, da ich die Stilistik selbst ja auch öfter mal bedienen muss.

    Bin wohl zu doof dazu

    Ich glaube, nach deinen sonstigen Wortmeldungen können wir das getrost ausschließen. ;)

    Aber manchmal merkt man halt, dass du wenig Banderfahrung hast. Für Bandmusiker sind solche "Codes" einfach sofort klar, wie ich ja schon schrub.


    Ich hatte mal als Basser nen Drummer, der es spaßig fand, gelegentlich 4/4 einzuzählen

    drei ... fünf ... sieben ... neun

    Hätten wir uns über die mathematische Reihe Gedanken gemacht, statt den Puls zu spüren und loszuspielen, wären wir vermutlich heute noch nicht mit der ersten Nummer fertig.


    Edit: im übrigen bin ich gespannt, ob sich der TS noch mal meldet, oder wir ihn so verwirrt haben, dass er sich ein anderes Hobby sucht.

    Das Problem an deiner "Interpretation" ist, dass zwar die Anzahl der Viertel stimmt, aber das Feeling kein 3/4 ist, und zwar hinten und vorne nicht. Wenn man es ausnotieren wollte, gäbe es zwei Varianten bezüglich der Taktart. Entweder ein ständiger Wechsel zwischen 5/4 und 4/4, was nicht schön aussieht, oder aber ein 9/4 Takt.


    Hab jetzt mal bewusst auf allen "fancy stuff" wie Ghostnotes, offene Hihat und Kram verzichtet, um das Grundprinzip verständlich zu machen.


    PickPocket74 Kommst du denn mit Noten halbwegs klar? In meiner Version ist die oberste Zeile die rechte Hand auf der Hihat, die mittlere die linke Hand auf der Snare und die untere die Bass Drum. Sollte eigentlich nicht schwieriger lesbar sein als (diese, sorry, unsinnigen) Tabs.

    Bei der alten Sonor-Hihat ist der Gewichtsvorteil eines kleinen Aufbaus schnell aufgezehrt :D

    Billy Cobham meinte zur damaligen Zeit mal, er hätte wenig Verständnis für Hihat-Maschinen, die man ebenso gut als Wagenheber verwenden könnte.

    Ich möchte zwar selbst die Hi-Hats ungern missen an meinem Set, aber vergesst nicht, dass in den letzten Jahren möglicherweise mehr neue Popsongs ohne Hi-Hat übers Radio geäthert sind als solche mit ...! Ersetzt meist durch irgendwas Rhythmisches von einem Synth oder so. Siehe bspw. Alan Walker.

    Na ja, was in den letzten Jahren an Popsongs produziert wurde, sollte und kann aber auch nicht zum Maß der Dinge werden. Diese ganze Grid-basierte Arbeitsweise hat mit echtem Drumming doch schon lange nichts mehr zu tun. Dass dann auch die klassische Funktion der Hihat substituiert wird durch wasweisich für Synths, während die Snare schön mit Schellen gedoppelt ist, mag dem aktuellen Geschmack (von wem denn eigentlich?) entsprechen, aber ich spiele immer noch am liebsten an einem Set, an dem ich mich musikalisch so ausdrücken kann, wie ICH das mag.


    Übrigens, wenn manche Drummer es aktuell cool finden, minimalistisch zu trommeln (ich übrigens auch ;) ), wär's doch mal was, das ganze Blech wie anno tobak ganz wegzulassen und mal wieder so zu spielen:


    09.jpg (1000×1292)

    Falls du noch ein Beispiel oä hättest wäre ich dankbar. :)


    Ist zwar ein Bsp. nicht aus dem Shufflebereich, aber hör dir mal typische Ridepatterns bei Latingrooves an. Oder das klassische Swing-Pattern, natürlich von nem richtigen Jazzer gespielt. Da gibt es auch ganz viele Nuancen innerhalb der Ridefigur.


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    Beim Üben kannst du das ruhig bis in die Extreme steigern, denn erst dann hört und fühlt sich dein Spiel auch für Zuhörer dynamisch und lebendig an.


    Und als hoffnungslos empfinde ich dein Spiel überhaupt nicht ;) Grooven muss man auch üben, nicht nur Rudiments oder Unabhängigkeit.

    Ich höre da ehrlich gesagt gar keinen Shuffle, sondern einen 6/8 oder 12/8

    Shuffle würde für mich bedeuten, dass die führende Hand den Shuffle durchgehend bedient, nämlich

    x x x x x x x x x x x

    Ob das nun auf dem Ride, der Hihat oder der Snare ist, völlig egal.

    Dein Pattern ist sicher herausfordernd, bis man ihn zum grooven bringt, auch wenn's kein Shuffle ist ;)


    Was mir beim Anhören auffällt: es fehlt etwas die dynamische Abstufung. Zwar sind die Zwischenschläge auf der Snare etwas leiser als der Backbeat, aber wirkliche Ghostnotes sollte man fast nicht hören, eher unterschwellig fühlen. Auch die Ridefigur ist sehr starr, da könntest du etwas akzentuieren, damit es etwas Flow bekommt. Schwer zu beschreiben, und ich hab grad keinen Nerv, es auszunotieren.

    Hab aber gerade mal versucht, deinen Handsatz auszuprobieren, und fand ihn spontan nicht sehr intuitiv spielbar. Ne echte "Kopfnuss"

    Danke für die Aufklärung. ;)

    Ich denke, dass dürfte für die meisten hier vertretenen Drummer (zumindest die sog. "alten Hasen") Basiswissen sein, ändert aber nichts daran, dass vermutlich auch ein Canopus-Teppich keine Klanggarantie mitliefert.


    Mal sehen, ob ich ihn irgendwann mal anteste. Noch haben alle meine Snares funktionierende Teppiche, und zwei liegen sogar noch im Reservekästchen. Das ist übrigens das beim Masshoff mitgelieferte Kastl, da passen locker 5 Teppiche rein. Insofern schon praktischer als die meist anzutreffenden Plastikhüllen mit etwas Pappe drin.

    Die Tama Bell Brass ist, anders als der Name suggeriert, ja nicht aus Messing

    Tut es das? Ich war bei Bell Brass eigentlich immer der (irrigen?) Annahme, das sei Glockenbronze und der Begriff Bell Brass nur eine sprachliche Unsauberkeit. Und jedes präsentierte neue Bell Brass Modell wurde im Deutschen meiner Erinnerung nach auch als solche vorgestellt.

    Hier sind die Preisunterschiede also tatsächlich im Kesselmaterial zu suchen

    Na ja, oder bei irgendwelchen "tradierten" Kosten aufgrund der Beliebtheit unter Drummern. Ich erinnere mich, dass Drumcraft damals eine Bellbrass-Snare auflegte, die weit von 2000 Euro entfernt war. Die Preisgestaltung dürfte häufig auch eine willkürliche Festlegung sein, je nachdem wie man die Marktakzeptanz als Hersteller einschätzt. Klar, natürlich nicht unter dem Materialwert, aber wie weit drüber, darüber schweigen viele Hersteller verständlicherweise.