Beiträge von trommla

    Cody sagt zwar selbst, dass er die Klangunterschiede eher beim Spielen wahrnimmt als auf den Aufnahmen, bei denen sich beides doch recht ähnelt. Aber ich empfinde die Sounds bei ihm und bei RDavidR als so ähnlich, dass selbst Nuancen in der Stimmung mehr Soundunterschied produzieren dürften. Von der Fellwahl ganz zu schweigen.


    Zumindest würde ich eine Kaufentscheidung unter Klangaspekten nie von diesem Feature abhängig machen. Schaut halt cool aus, und wie schon gesagt spielt bei mir bei Instrumenten die Optik schon auch eine gewichtige Rolle. Ein Instrument, was cool aussieht, spiel ich einfach lieber.


    Ne alte Metallsnare mal selbst zu bearbeiten, klingt interessant. Hab leider weder Werkstatt noch Werkzeug, aber ne geeignete Snare wär schon mal da ;)

    Ich liebe die Nummer, und wie immer lieferst du auch mehr als ordentlich ab. Was ich an deinen Videos generell sympathisch finde, ist der Fokus auf die Musik und aufs Drumming. Ehrlich und authentisch, so wie du ja auch schreibst. Klar könnte man sich für einen professionellen YT-Auftritt Gedanken über Outfit, Hintergrund, Beleuchtung und so Zeug machen. Müsste man vielleicht sogar, wenn das Hauptziel eine möglichst große Reichweite mit vielen Likes ist. Aber mein Eindruck ist, das wärst nicht du, dir geht es mehr um den Inhalt, und wenn auch noch ein paar mehr Leute draufklicken, umso schöner.


    vor allem ist der Shuffle wesentlich leiser

    Das wäre tatsächlich auch mein einziger kleiner Kritikpunkt. Dein Shuffle-Teil klingt sehr deutsch. Hart und schwermütig ;)

    Ich würde da eher drangehen wie an einen ternären Trainbeat.

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    Außerdem gefallen mir die Imperial Lugs besser.

    Das ist tatsächlich auch immer mein erster Gedanke, wenn ich Ludwig Snares mit Tubelugs sehe. Wenn ich so viele Euros für eine einzige Trommel ausgebe, dann will ich mich natürlich neben gutem Sound AUCH am charakteristischen Ludwig-Look erfreuen dürfen. Eine Supra oder BB schaut für mich mit Tubelugs ehrlich gesagt ziemlich 08/15, so gerne ich Tubelugs allgemein mag (eher: mochte, ist inzwischen halt stinknormal).

    Ich mach das sogar überwiegend am Pad und "begleite" irgendwelche Jazz-Aufnahmen.


    Rein technisch ist ja so ein Swingpattern kein Hexenwerk (Uptempo lass ich mal außen vor), sondern es lebt vom richtigen Feeling, und davon, an den richtigen Stellen zu compen.


    Das hat sich, zumindest bei mir, vor allem durchs Hinhören entwickelt, und da hat ein Pad ja sogar Vorteile ;)

    Wünsch dir auf jeden Fall viel Spaß mit der Combo. Jazz ist ne tolle Herausforderung.

    Bei deinem Budget würde ich ehrlich gesagt zumindest mal schauen, welche neuen, aktuellen (obere) Mittelklassesets Einzeltrommeln als Ergänzung anbieten. Das Zeug ist inzwischen so ausgereift, dass ich es als annähernd gleichwerig zu vielen früheren Topsets sehe.


    Dann könntest du dir nämlich mit nur kleinen Kompromissen deine Wunschkonfiguration zusammenstellen, hättest dafür gleichzeitig moderne Features und Optik. Ob nun ungebohrte Bass Drum sein muss, sehe ich wie Schmatzi. Der eine mag's, die andere nicht. Klanglich ohne Bedeutung. Hängende Flootoms hatte ich seit den 90ern lange Zeit, weil's halt auch Mode war. Heute sind mir Floortoms lieber, weil ich bei großen Eimern erstens mehr Vertrauen hab, dass da nix kippt. Und zweitens finde ich den Aufbau praktischer, wie ich auch die klassische Tomhalterung auf der BD praktischer finde. Zumal ich (abgesehen von Corona) viel auf- und abbaue, da merkst du jeden gesparten schweren Ständer.

    Klanglich sicher anders, aber besser oder schlechter liegt eher an deinen Stimmkünsten. Bei einem gut gestimmten Standtom wärst du genauso beeindruckt.


    Zu deinen verlinkten Sets solltest du wissen, dass das Sonor formal mindestens eine Klasse unter dem Pearl angesiedelt war. Allerdings kam es in diesem Jahrtausend zur Welt, ist also vermutlich deutlich jünger.

    Ohweh, dass Fass mit dem Kunstbegriff hätte ich vielleicht nicht aufmachen sollen. Ob nun der gemeine Youtuber oder TikTokker Künstler ist oder nicht, hängt glaub ich mehr von der Grundhaltung ab, mit der der Betrachter an die Sache rangeht. Ich kann z.B. dieser virtuellen Vermarktung gar nichts abgewinnen und entdecke für mich tatsächlich auch kaum noch Mehrwert auf den entsprechenden Plattformen. Folgerichtig tu ich mich schwer damit, "überflüssiges" Zeug als Kunst zu akzeptieren.


    Meine Sorge ist viel eher, dass die wirklich kreativen Geister sich in Zukunft möglicherweise zunehmend schwer tun könnten, gegen diese Konkurrenz wahrgenommen zu werden und die Kunst an sich weiter zu entwickeln, weil immer mehr Menschen sich der "aufgewärmten" Kunst widmen. Man sieht es teilweise in Großstädten wie München, dass es kaum noch eine kreative Musikszene gibt, weil fast nur noch Coverbands rumlaufen. Wenn diese dann wenigstens noch durch Perfektion überzeugen würden, könnte ich es besser ertragen. Aber auch dabei dominieren die Kolleg*innen, die mit Minimalanspruch den schnellen Erfolg suchen.


    Und da schließt sich der Kreis zum Youtube vielleicht wieder. Während es in früheren Jahrzehnten ohne Internet und Social Media in der Kunst noch häufig um den Inhalt des Schaffens an sich ging und Leute teils kompromisslos bis zur Selbstzerstörung ihren Schaffensdrang auslebten, sind Likes (und Dislikes) häufig Selbstzweck, führen aber in einer virtuellen Realität nicht mehr zur Selbstreflexion. Wer heute auf ein Video Dislikes bekommt, wird - wahrscheinlich sogar aus gutem Grund - daraus keine Rückschlüsse auf die eigene Präsentation ziehen, sondern den Verursache als "Hater", "Troll" whatever abkanzeln.


    Kunst hat sich schon immer gegen Widerstände entwickelt. Wenn heute die Darbietung überwiegend nur noch dem Geschmack der Masse angepasst wird (=viele Likes), dann stirbt die Kunst.


    Ich stelle mir gerade vor, wie unser Schulsystem in Zukunft nur noch darauf aufbaut, dass Lehrer auf Klausuren nur noch Daumen nach oben oder nach unten malen. Keine differenzierten Kommentare mehr, keine Auswertung von Referaten, kein Feedback. Ob das wohl Auswirkung auf die schulische Bildung unserer Kinder hätte? ;)

    Weil du Serien ansprichst, bei Black Mirror wird das Thema auch mal dargestellt in einer überzeichneten Zukunftsversion, in der Likes komplett die gesellschaftliche Stellung bedeuten.


    Abgesehen davon finde ich es gerade etwas befremdlich, wenn hier Anbieter von Drumcovern als "Künstler" bezeichnet werden. Was nicht heißt, dass ich die Leistung der Protagonisten nicht im Einzelfall anerkenne. Aber Kunst?

    Ich finde die Idee klasse und musste auch gleich an A&F Drums denken. Allerdings dürfte das musikalische Einsatzspektrum wohl eher begrenzt sein. Im normalen Bandkontext zumindest fürchte ich, dass das Mitrascheln der Saiten nichts für schwache Nerven ist :D

    Ich bin nicht religiös, aber finde den Grundsatz, sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie man auch gerne behandelt werden möchte, schon sehr vernünftig.

    Ist ja nicht unbedingt ein religiöser Grundsatz, der Kategorische Imperativ vom guten Kant sagt genau das. Und Kant war ja nicht unbedingt der ausgeprägten Religiosität verdächtig ;)

    Ups, worum geht's hier im Forum? Schlagzeugs?

    Geschwindigkeit ist m.E. wertlos, wenn sie wackelt, eiert und angestrengt ist.

    ... was ein toller Satz ist, den man auf jede Spieltechnik, auf jedes "Chop" (gibt's das Wort als Singular überhaupt?) und den ganzen Rest anwenden kann :)

    Da ich nicht like, dislike ich auch nicht. Beides hat für mich wenig Nutzen und noch weniger Relevanz.


    Dass die Anonymität der Digitalwelt so manche Aspekte der zwischen(un)menschlichen Kommunikation hervorgebracht hat, die uns im RL die Schamesröte ins Gesicht treiben müssten, kann ich nur beantworten, indem ich diese Welt in nicht unwesentlichen Teilen einfach ignoriere.


    Ich verstehe schon viele reale Verhaltensweisen meiner Mitmenschen nicht, dass ich bestimmt nicht anfange, mir meine Laune auch noch durch virtuelle Absonderlichkeiten versauen zu lassen.


    Vermutlich bin ich selbst dann irgendwann der Depp, der sozial isoliert auf der Strecke bleibt, aber bisher klappts ganz gut ;)

    Auch wenn Thomann in der Summe mit Abstand der Gewinner ist, habe ich schon bei diversen Shops bestellt und meist gute Erfahrungen gemacht.


    Hier eine Auswahl:

    PPC

    Music Store

    Musik Produktiv

    Rockshop

    MMC Music und Marching Center

    Session Music

    Shop2Rock


    Bei den kleinen Shops merkt man, dass insbesondere die Reklamationsbearbeitung manchen Betreiber an seine Grenzen bringt, wenn man es mit den perfektionierten Prozessen der Platzhirsche vergleicht.


    Gründe dafür, dass ich trotzdem gerne mal die Kleineren unterstütze, sind einerseits spezielle Angebote, andererseits aber auch Artikel, die bei Thomann nicht gelistet sind (z.B. Ludwig Weather Master Felle beim Rock Shop). Es kam auch schon vor, dass ein Artikel bei Thomann im Rückstand war, während ein anderer Händler anscheinen gerade ein Exemplar vorrätig hatte. Da ich nicht gerne länger auf Post warte, erhält dann manchmal der Schnellere den Zuschlag, auch wenn's ne Spur teurer ist.


    Ich könnte mich ja auch noch mit Idealismus schmücken, weil's grad herpassen tät. Der spielt aber doch eine untergeordnete Rolle ;)

    Klingt das Becken gut, ja oder nein?

    Dazu fällt mir auch noch ein Interview mit Paul Francis von Zildjian ein, in dem er erklärte, dass das Hämmern als alleiniges Gütesiegel fast schon überbewertet wird, da das anschließende Lathing (Abdrehen) die weitaus höhere Kunst sei und noch viel mehr Erfahrung benötige als das reine Hämmern, ob nun in reiner Handarbeit oder mit Maschinenhilfe. Vielleicht doch auch ein wenig Marketing...


    Meine hand- und maschinengehämmerten Becken lassen sich jedenfalls hervorragend kombinieren und klingen alle gut :)