Beiträge von trommla

    Wenn du mal Open-handed ausprobierst, ändert sich nichts, außer dass die führende Hand dann halt die Linke ist

    Darüber kann man sich streiten, ich finde z.B. Open Handed (edit: bei meinem Normalo-Aufbau) völlig unergonomisch, da sich die gesamte Körpergeometrie ändert. Interessant ist's u.U. trotzdem, weil man seinen Drumpart ganz anders orchestrieren kann z.B. Backbeat auf dem größten Floortom, wo man überkreuzt kaum noch hinkommt.


    Für nen Linkshänder vielleicht trotzdem ne Option. Könnte ja sein, dass der Übeaufwand für die starke Hand am Ende sogar geringer ist.


    Die Ausgangsfrage kann man recht knapp beantworten: es kommt nicht darauf an, welche Technik du übst, sondern wie intensiv/lange du übst. Der erste Schritt sollte aber sein, herauszufinden, in welcher Position sich deine Hand gut anfühlt.


    Ein Abkürzung gibt's dafür leider nicht, auch die großen Meister haben dafür Jahre gebraucht. Also statt hier bequeme Antworten zu suchen, nimm die Sticks in die Hand ;)

    Ich hab so ähnlich wie bei Blast Beats die rechte Hand allerdings immer ein wenig betont, bzw die Vierteln auch jeweils, so fällt es mir leicht in time zu bleiben.

    Das ist hilfreich, wenn man länger durchhalten will. Um seine Technik zu trainieren, sind allerdings unbetonte und möglichst gleichmäßige Schläge vermutlich besser geeignet. Meist leider auch entlarvender :D

    Hab gerade mal Singles bei 160 ne Minute laufen lassen. Für ein paar Takte ein entspanntes Tempo bei mir, nicht meine Höchstgeschwindigkeit, aber eine Minute durchgehend ist trotzdem schon mühsam. Da merke ich im Verlauf zunehmende Wackler. Guter Tipp, diese Übung, werde ich mal öfter versuchen.

    Sind mit Singles Wechelschläge, also Single Stroke Rolls, oder einhändige Übungen gemeint? Ich bin ja ein ausgesprochender Fan der Beidhändigkeit und würde daher Single Stroke Rolls für sinnvoller halten. Die einzelne Hand profitiert von Fortschritten dadurch ja automatisch.


    Oder wäre es eine Option, unterschiedliche Herangehensweisen mit einzubeziehen, um irgendwann feststellen zu können, ob es "bessere" oder "schlechtere" Varianten gibt, um auf Touren zu kommen?

    Ich finde den Raum sehr geschmackvoll gestaltet, und die Lichtsetzung ist zwar unspektakulär, aber stimmig. Absolut ausreichend, würde ich sagen.


    Viel wichtiger ist aber, ob das Drumming passt, und da sehe ich Licht und Schatten. Passend zum Look ist auch das Drumming unaufdringlich und nicht totgespielt, auch keine gnadenlosen Stöckchendreharien, wie man sie oft sieht. Sehr angenehm!


    Allerdings geht die "Attidude" deines Drummings völlig am Song vorbei. Das ist ein Power-Song mit harten Gitarrenriffs, und du trommelst wie auf Omas 80tem. Ohne Ton könnte das auch eine Nummer aus dem Musikantenstadl sein.


    Da muss der Drummer doch mit Power den Beat "festnageln"!!! Das ist nicht einmal nur eine Frage der Gesamtlautstärke, sondern der Schlagtechnik. Ich sehe bei dir nur relativ kleine, weiche Bewegungen, die zwar für ein entspanntes Spielgefühl sorgen, aber Power und Entspannung sind zwei ziemliche Gegensätze und vertragen sich - für mein Empfinden - hier gar nicht. Das dürfte auch für die angesprochenen "Defizite" der Mikro Time verantwortlich sein, wenn man das echt so nennen will.


    Insgesamt auf jeden Fall ein Cover der eher sympathischen Sorte, und etwas Luft nach oben motiviert ja auch, dranzubleiben, oder?

    Der Thorens TD 160 ist allerdings gebraucht schon noch ne andere Preisklasse. Den haben dir damals durchaus auch "High Ender" empfohlen, wenn man wenig Budget hatte.

    Heutzutage muss man das immer fragen: hat Dein Verstärker einen Phono-Eingang? Wenn nicht, brauchst Du noch eine Phono-Vorstufe, denn der Output des Plattenspielers braucht noch zusätzliche Verstärkung (ist weniger als line-level) und Entzerrung

    Und dann gab's ja auch noch MM und MC Tonabnehmer. Die brauchen unterschiedliche Vorstufen bzw. ne umschaltbare, sonst hörst du mit nem MC System nämlich nicht viel. Wenn heutige Verstärker Phonoeingänge haben, dann meist nur MM.


    Hatte mal von meinen Eltern nen alten Dual, der war wirklich ganz ordentlich, obwohl schon steinalt.

    Haha, der Pessimist nennt es

    Inkonsistenzen bei den Zildjian Beckenserien

    der Optimist freut sich, dass

    kein Becken gleich bearbeitet wurde

    und am Ende scheinen komplett hand- und vollständig maschinengehämmerte Becken sich in dem Punkt nicht wesentlich voneinander zu unterscheiden.


    Da bleibt als Fazit wohl wirklich nur

    Ich kaufe ein Becken doch nach dem Sound, der mir entweder gefällt oder nicht. Was interessiert mich der Hammer? ;)

    Hand- oder maschinengehämmert ist mit Sicherheit auch wieder ein tiefer Griff in die Marketing-Trickkiste gewesen, wenngleich schon ein paar Jahrzehnte alt und seitdem bewährt. Wenn aber "handgehämmert" ein objektives Qualitätsmerkmal wäre, müsste Zildjian schon längst aus der Liga der Premiummarken rausgefallen sein, da wird schon seit Jahrzehnten nix mehr von Hand gehämmert.

    Zumindest meine ich das schon vor Jahren in einem Interview mit Craigie und Debbie Zildjian in der D&P gelesen zu haben. Bitte um Korrektur, falls ich halluziniere.


    Der Nimbus der "echten" Handarbeit spricht natürlich andere Käuferkreise an als automatisierte Effizienz, daher ist die Unterscheidung wohl trotzdem sinnvoll. Aber halt mehr für den Hersteller ;)


    Edit: in den FAQ's auf der Zildjian-Page steht es auch.

    Stimmt natürlich, aber bei der Menge an Bühnenabschieden div. Künstler aus gesundheitlichen Gründen (Phil Collins, Brian Johnson u.v.m.) hatte ich das bisher wohl nicht so ernst genommen ;)

    Von den grossen 3 der goldenen Generation (Jarrett, Hancock, Corea) spielt jetzt nur noch einer

    öhm, ich glaube du irrst dich, die beiden anderen leben noch.

    Wenngleich sie wohl auch keine 20 Schaffensjahre mehr vor sich haben dürften.

    Sehr amtlich getrommelt, und ob nun Wampe oder nicht, sollte in einer toleranten Gesellschaft keine Rolle spielen ;)


    Was du am Timing schlecht findest, erschließt sich mir nur, wenn man die Perfektion heutiger grid-orientierter Produktionen zugrunde legt (also gääähnend langweiliges Zeug). Ob das für nen Drummer erstrebenswert oder überhaupt machbar ist, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

    Grundsätzlich: Technisch absolut beeindruckend - keine Frage!

    Seine Drumcover sind jedoch - aus meiner ganz eigenen Sicht - überflüssig, weil einfach gnadenlos totgekloppt.

    Ich dachte schon, ich wär hier der einzige, den das bei aller technischen Finesse eher kalt lässt. Wer Trommeln als Sport versteht, dem hat der Herr sicher einiges zu bieten, allerdings fehlt mir da die Komponente "Musikalität" völlig. Das erste verlinkte Video - sonst hab ich mir nichts von ihm angesehen - finde ich bezogen auf den Puls der Nummer sogar an manchen Stellen etwas untight, nur geht das bei den vielen Noten unter. Die einzelnen Chops hat er dafür überragend trainiert, da wackelt nix, präzise wie ein Uhrwerk.

    Die Idee mit dem Schneeschlagzeug ist natürlich klasse, fast zirkusreif ;)

    Hab das mal mit meiner Catalina-Snare gemacht, nachdem ich einen Internet-Beitrag dazu fand, wie man eine ziemlich mittelmäßige Snare pimpen kann. Die Verarbeitung des Leinöls fand ich nicht so spektakulär, hab das mit nem Ballen aufgetragen und den Ballen dann sorgsam so entsorgt, dass Selbstzündung vermieden wird.

    Optisch fand ich das Ergebnis etwasnhübscher als vorher, klanglich konnte ich keine wundersame Verbesserung feststellen. Weiterempfehlen würde ich so eine Maßnahme wohl nur dem, der Spaß an Handarbeit hat und Räumlichkeiten, wo Schleifstaub nix ausmacht.


    Die Schutzwirkung kann ich noch nicht nachvollziehen, da nach bald 10 Jahren die Snare und die unbehandelten restlichen Catalina-Kessel alle noch in Ordnung sind.