Ich selbst bin glaube ich vor dem Gig viel zu zwanghaft, als dass ich was wichtiges vergessen würde. Aber mein Bruder hat es schon erlebt, dass sein Drummer in irgendeiner Afro-Band zum Gig kam und sein komplettes Set vergessen hatte...
Beiträge von trommla
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DankeTwo, du hast mich verstanden.
Manche der Freunde hätte ich ja gerne als Freunde behalten, und Freunden folge ich auch im RL nicht immer

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Warum sind meine früheren Freunde jetzt nur noch "Benutzer, denen ich folge"? Wie kann ich das ändern? Jedem wieder ne Freundschaftsanfrage senden, oder geht das auch gesammelt?
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Daher vielleicht tatsächlich eher American Grip. Habe nochmal dieses Video dazu in Slow Motion angesehen. Auch dort sieht man, dass das kein reiner French ist.
Warum willst du dich denn überhaupt festlegen? Wenn ich meine Spieltechnik analysiere, sind das fließende Übergänge. Während meine Hand sich rechts auf dem Ride ganz natürlich in den French Grip bewegt, spiele ich auf der Hihat German, weil ich dadurch meine Ellenbogen am besten vom Rumpf wegbekomme und das Zusammenwirken aller beteiligten Gelenke dadurch am geschmeidigsten empfinde. Allerdings habe ich dazu nie(!) überlegt, welchen Grip ich spiele, sondern entschied intuitiv, welche Hand- und Stockhaltung sich am "rundesten" anfühlt.
Einfach mal ohne Stick mit dem ausgestreckten Arm nach rechts ins Leere (=Richtung Ride) greifen und schauen, welche Position sich die Hand sucht. Das gleiche dann überkreuzt nach links Richtung Hihat. Bei mir enden die Bewegungen nach rechts mit der Handfläche vertikal, nach links eher horizontal. Wenn ich an den Endpunkten einen Stick in die Hand nähme, käme auf der rechten Seite French Grip raus, nach links German, und nach vorne irgendwo dazwischen, was man am ehesten mit American beschreiben könnte.
Mich aus welchen Gründen auch immer für eine Variante zu entscheiden, wäre für mich am Drumset weder begründbar noch sinnvoll. An der Snare oder an Pauken, wo das Spiel ja viel weniger körperbetont ist, kann man solche Dinge gerne unterscheiden.
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Die Dämmung nach aussen ist leider i.d.R. aufwändig und kostspielig. Meist hast du nämlich Schallbrücken an vielen Stellen, und nur vordergründig stimmt der Eindruck, es wäre nur die Türdichtung verantwortlich. Ich habe mal in einen Keller ein besonders schallisolierendes Fenster eingebaut und war ernüchtert, wie viel trotzdem noch in Nachbars Garten zu hören war. Bei Türen führt meist nichts an einer Doppeltüre vorbei, wenn man einen richtigen Effekt erzielen will.
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Achso, ich hatte das so verstanden, dass du den gesamten Prozess des Schlagfell Erneuerns auf dem Boden machst. Also auch das Fell auf Spannung bringen. Mysthisch...
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und der direkte Bodenkontakt der Snare beim Zentrieren neuer Schlagfelle. Allerdings liegt bei letzterem ja eigentlich der Spannreifen auf dem Boden auf, nicht der Teppich.
Ob's daran liegt, weiß ich natürlich nicht, aber bei abgespanntem Teppich sehe ich hier ein deutliches Risiko. Meine Snares liegen in dieser Phase immer auf einem Kissen, das ich mitdrehe. Also bewegt sich die Resoseite der Snare nicht relativ zum Untergrund. Zumal ich auch da den Teppich gespannt lasse, weil durch das Kissen ja nix mitrascheln kann.
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Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Klar kann man isoliert triolische Fills üben. Um aber mit triolischem Feeling vertraut zu werden, führt glaube ich kein Weg daran vorbei, die Auseinandersetzung mit Shufflegrooves zu suchen

Es gibt viele tolle Rockdrummer, die völlig abkacken wenn sie shuffeln sollen, da hören sich auch einstudierte "Triolenfills" steif und rumplig an.
Die Referenz für Rockdrummer stellt vermutlich John Bonham dar, da grooven die Shuffles und shufflen die Grooves. Da passen die Bonham-Triplets natürlich dann auch wie die Faust aufs Auge.
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Hab mir das Foto des Teppichs eben noch mal angesehen. Kannst du wirklich jede Form von Gewaltanwendung zu 100% ausschließen? Für mich sieht das aus, wenn eine Horde Kindergartenkinder darauf Harfe gespielt hätte. Hab solche Teppiche ja auch schon gesehen, aber an meinen eigenen Instrumenten, mit denen ich nicht pingelig, aber schon achtsam umgehe, gab's das echt noch nie. Weder bei meinen beiden Puresound-Modellen, noch bei anderen Herstellern.
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Hey, danke für eure viele Arbeit. Bin noch nicht mit allen Punkten warm geworden in der kurzen Zeit, aber allein schon der deutliche Geschwindigkeitszuwachs macht Freude.
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Moongel is better
Hast du schon mal Moongel gesehen, welches Jahr und Tag auf dem Fell bappt und allen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist? Eine Bekannte hatte so Dinger in (ehemals) klar auf ihren Toms, Proberaum unter der Dachschräge, hatten eher die Konsistenz kleiner Kuhfladen. Die Rückstände fand ich weit ekliger als Gaffareste

Die Flexiblität von Moongel ist natürlich ein riesiges Plus. Wenn ich irgendein Störgeräusch unter dem Mikro eliminieren möchte, kann ich die Dinger schnell und einfach an diversen Positionen testen, bis ich exakt den richtigen Punkt gefunden habe.
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Da manche Metallsnares "holziger" als manche Holzsnare und manche Holzsnares "ringiger" als Metall klingen, wäre vielleicht eine stilistische Einordnung hilfreich.
Ich glaube nämlich, nein ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass das Kesselmaterial effektiv auf den Snaresound längst nicht so eine starke Auswirkung hat, wie wir meist glauben, und dass es als Basis zur Snarewahl mehr optische als klangliche Relevanz hat.
Wenn ich mich heute an einer guten Metallsnare sattgehört habe, dann experimentiere ich eher mit verschiedenen neuen Fellen, als dass ich mir eine gute Holzsnare kaufe und wieder ein Amba Coated drauf mache. Abgesehen vom gesparten Geld habe ich dadurch nämlich einen deutlich anderen Sound, wie ihn zwei ähnlich dimensionierte Kessel mit gleichen Fellen nie hätten.
Ich finde zwar auch, dass in deiner kleinen Sammlung eine 14x6,5(+) Holzsnare gut reinpasst, aber klangliche Varianz würde ich mir davon nicht erhoffen, ohne auch über die Fell- und ggf. Teppichwahl wirklich nen anderen Sound "reinzustimmen".
Ehrlich gesagt glaube ich ja, wenn wir Drummer verschiedenen Snares für verschiedene Sounds im Lager haben, dann vor allem, weil sie sich auf den ersten Blick besser unterscheiden lassen. Man könnte das genauso gut mit immer dem gleichen 14x6,5 Modell und anderer Bestückung machen, nur dann merkt ja außer uns selbst keiner mehr den Unterschied

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Echt, sind die so schlimm? Wobei stimmstabil auch relativ ist. Hält sie die Stimmung für einen Abend bzw ein Konzert durch, oder muss man nach 2 Stücken nachstimmen? Im ersten Fall wäre es für jmd wie mich, der als erstes alle Lugs abklopft und nachstimmt, ehe er überhaupt spielt, kein Desaster.
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Sehr geehrter Herr Doktor Rock,
meinst du nicht, dass es manchmal von Vorteil wäre, erst ein wenig zu recherchieren, ehe man die Schwarmintelligenz befragt? Mir scheint nämlich, du machst wegen so ziemlich jeder Frage, die dir gerade so durchs Hirn schießt, einen eigenen, neuen Thread auf, und sei die Fragestellung so oder so ähnlich noch so oft hier und anderswo erörtert worden. Nichts gegen rege Forumsbeteiligung, aber einfach mal ins Blaue fragen, weil man grad keinen Bock oder keine Zeit zum selber Nachdenken hat, nervt. Nicht dich, aber manch anderen
Sorry, das musste jetzt mal raus, fiel mir schon ne ganze Weile auf. Trotzdem ein nachträglicher Willkommensgruß von mir, und weiterhin viel Spaß beim Trommeln. -
Wie immer ausserordentlich spannend, aber ich halte diese Diskussion wie so oft hier im Forum für akademisch und stellenweise praxisfern.
Ich spiele seit Jahren regelmäßig auf irgendwelchen gestellten Musikschul- oder Proberaumsets mit regelmäßig viel zu arg gespannten Teppichen. Ghost Notes klingen da nur noch nach "Bong" ohne jede Teppichansprache. Euren Überlegungen folgend dürfte keiner dieser Teppiche, die teilweise sicher seit Jahren nicht erneuert wurden, nach gefühlvoller Justage noch halbwegs passabel klingen. Tun sie aber durch die Bank, sofern nicht mechanische Beschädigungen (gerissene oder komplett verknickte Drähte, gerissene Resos) dies verhindern.
Wir Foristen sind schon ziemliche Nerds

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also habe ich versucht, verschiedene Stimmungen und Felle auszuprobieren, damit sie verschiedene Dinge gut können.
Das finde ich nen guten Ansatz. Ähnlich habe ich es auch gemacht. Mein Bestandsfuhrpark ist so präpariert, dass jede Snare für irgendwas "Spezialist" ist. Nicht vergessen sollte man auch den Snareteppich. Es gibt ja nicht ganz umsonst ganz unterschiedliche Hersteller und Modelle.Jeder Hersteller wird eine gute 6,5er Holzsnare im Repertoire haben.
Nimm die Hübscheste.
Ab einer gewissen Preisklasse erwarte ich gewissermaßen immer eine tolle, solide verarbeitete Snare, die ich mit (Fein-)tuning exakt auf meine Soundvorstellungen anpassen kann. Was den Ausschlag gibt, ist bei mir entweder die Kesselhardware, insbesondere der verwendete Strainer. Oder eben die Optik. Beides berücksichtigt, liegen bei mir derzeit die Tama Starphonics und S.L.P. ganz weit vorne.Und ganz ehrlich, wenn ich eine Snare für drei-, vier- oder fünfhundert Öcken kaufe, dann sind ein paar Euro mehr für das "perfekte" Fell auch noch drin, falls mir das Standard-Amba oder G1 nicht zusagt.
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... ich hätte jetzt mal ne ordentliche 14x14 Floortom zu den Sets gebracht. Es gab nie eine 14x13 Floortom - weder bei den 50s noch bei den späteren 60s ff. Jahren. Ich weiß auch nicht was das soll. Neben den m.E. nicht sehr toll aussehenden quasi Teardrop lugs, die übrigens aussehen wir die Sonor-Kopie von Star (Tama), scheint sich das Set allerdings auch eher an Leute zu richten, denen das eher egal ist.
Ich denke, es richtet sich an Leute, die auf Nostalgie stehen, aber nicht auf die Vorteile eines aktuellen Sets verzichten möchten. Es gibt sogar böse Menschen, die den Klang und die Optik eines nicht quadratischen Floortoms bevorzugen. Wer wirklich auf oldschool steht, sollte sowieso besser beim Original bleiben. Wie man auch das echte Supra-Feeling nur mit Pitting und P85-Abhebe zu bekommen scheint
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Habt ihr in der Schweiz ein anderes Verbraucherrecht? Wenn ich in D der Meinung bin, dass was nicht passt, schicke ich den Artikel zurück, und gut ist. Was der Verkäufer dazu sagt, kann mir dabei ganz egal sein.
Falls du den Teppich im Laden gekauft hättest, hättest du ja vermutlich vorher geschaut, nehme ich an?Ich würde von Anschauen her ebenfalls tendenziell vermuten, dass der Teppich seinen Dienst anstandslos tut.
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Hab mal nen Tag lang diverse Packs getestet und verglichen. Qualitativ gab's nirgends was zu meckern, allerdings gab es nur wenige Sets, bei denen mir alle Becken des Sets gefallen haben, so dass ich sie als Set zusammen spielen wollen würde. Mal war hier ein Crash zu schrill, mal da ein Hihat oder Ride zu leise oder zu wenig durchsetzungsfähig. Ein paar trafen auch insgesamt nicht meinen Nerv.
Wir waren zu dritt unterwegs und hatten meist ähnliche Eindrücke, es dürften also keine individuelle Spitzfindigkeiten gewesen sein, sondern durchaus hörbare Ausreißer.
Ich würde immer empfehlen, die Sets vorher anzuspielen, denn diese "Überraschungen" traten bei allen verfügbaren Beckenherstellern in verschiedenen Preislagen auf. D.h. die jeweiligen Topserien waren nicht stimmiger als Vertreter günstiger Preiskategorien. Wenn man sich dafür die Zeit nimmt, kann man aber mit einem solchen Bundle durchaus Freude habe.
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Stimmt...ist aber ein 2/4 Takt...also zweimal durch summsen
Da hast du natürlich völlig recht