Beiträge von trommla

    Na, so lange ich mich als Traditional-Gripper noch öffentlich zeigen darf... ;)

    Verstehe die Grundsatzdiskussion an dieser Stelle nicht ganz. Der TS sagt doch nirgends, dass man Jazz nicht auch matched spielen dürfte. Dass viele Menschen anscheinend Traditional mit Jazz verbinden, passt doch in unsere Zeit klarer, vereinfachter (und manchmal verdrehter) Botschaften.

    Was spricht denn gegen eine Handy-App, sofern dein Handy noch über einen Klinkenanschluss verfügt?


    Erstens preislich meist seeeehr überschaubar, zweitens hat man's (zumindest die meisten) immer griffbereit dabei.


    Drittens gibt es eine riesige Auswahl, die für deine nicht sehr speziellen Anforderungen geeignet sein könnten.

    Eine höhere Friktion in den Stimmschrauben dürfte vom physikalischen Prinzip einer Trommel wirklich rein gar nichts ausmachen, es sei denn du wickelst die gesamte Trommel samt Fell mit Teflonband ein oder erhöhst die Masse sonstwie um mehrere Kilos ;)


    Könnte es sein, dass du dich bei schwergängigen Schrauben einfach mit dem Stimmen schwerer tust und keinen saubereren Ton findest?

    Gibt's die? Derart gammelige Stimmschrauben kommen möglicherweise von nicht adäquater Pflege oder Lagerung. Mein Gretsch Catalina (ca. 10 Jahre alt) steht wirklich nicht im Verdacht, besonders hochwertige Komponenten verbaut zu haben, aber ich stelle an den Schrauben nichts derartiges fest. Ok, es steht auch nicht Jahr und Tag aufgebaut in einem schlecht belüfteten Proberaum, sondern verbringt die ungenutzte Zeit in Bags im Keller. Aber da es schon etliche Bühnen gesehen hat, inklusive Biergärten bei plötzlichem Gewitterregen, ist es auch kein "Vitrinenstück".


    Ich würde mir in deinem Fall neue Rods z.B. beim Stegner ordern und darauf achten, sie in Zukunft bei jedem Fellwechsel zu prüfen und ggf. etwas zu schmieren

    Also ich bin raus. Ich höre, dass der Klang der Reihe nach immer tiefer wird, aber das war es auch schon. Vielleicht tät ich mich leichter, wenn jedes Becken am Ende noch einmal einzeln angespielt würde, also jedes nur EINMAL, damit das Ohr keine Zeit bekommt, sich an den Klang zu gewöhnen und den jeweils vorigen zu vergessen.


    Nein, ehrlich gesagt, wahrscheinlich auch nicht. Mir fehlt einfach die breite Marktübersicht, um Beckenfiles zuzuordnen. Das mag noch klappen, wenn man mir recht unterschiedliche Legierungen oder Serien präsentiert (Paiste Alpha gegen Zildjian Constantinople ;) ). Aber dann kann man das Ergebnis auch gleich mit dazu schreiben, weil's eh jeder "errät".

    Gute Idee :thumbup:

    Vielleicht nicht unbedingt mit festen Fristen. Gab ja schon User, die sich - sicher mit gutem Grund - mal ne ganze Weile rar gemacht hatten.

    Aber von Zeit zu Zeit aufräumen schadet nicht ;)


    Ein anderer Punkt fällt mir gerade ein. Wenn ich vom Handy aus einem User ne Nachricht schreibe, bekomme ich ne Fehlermeldung, die Mitteilung wird aber trotzdem gespeichert/gesendet. Wenn man dann nochmal clickt, hat man nen doppelpost.

    Ist auch anderen so passiert, ist also vermutlich kein Einzelfall.

    Trotzdem kein Exclusive, denn bei denen stand wie du selbst schreibst der Zusatz "Exclusive" auch auf dem Badge. Sonor hat ja damals öfter mal irriterende und undokumentierte Varianten auf den Markt geschmissen, User Hebbe kann davon als alter Sonorista ein Lied singen. Ob das mit Plan oder einfach nur Resteverwertung war, wissen wohl nur die damaligen Mitarbeiter.

    Zumindest kein "Normales Mainstream Becken", weil sonst könnts passieren- wie gesagt könnte

    das du das 18er Crash lieber ridest als ein 20er "Mainstream Ride".

    Es kann auch passieren, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt...;)

    Die Logik dieser Argumentation erschließt sich nicht, auch wenn sie sicher DEINEN Geschmack beschreibt. Ich spiele mein Sabian HH 20" Classic Ride ohne Wenn und Aber mit 18er und sogar 20er Crashes, und manchmal ride ich die auch. Aber das Classic Ride ist eben trotzdem ein Ride und als solches hebt es sich vom Sound der Crashes deutlich ab. Die Kombi mag nicht jeden in jeder Situation glücklich machen (auch mich nicht!), ist aber für ziemlich vieles zu gebrauchen.

    Der Unterschied dazu ist, das man ja auch die Multicalmps einzeln und die Rod balls dazu kaufen kann

    Das wusste ich nicht, aber wie du schreibts, gehts ja am Ende nur um passende Durchmesser. Falls der Preis sich auf beide Zusammen bezieht, kann man jedenfalls nicht meckern, das wäre ein Drittel des Neupreises, und Tama-Hardware kenne ich als unverwüstlich.

    Bei Youtube reinhören bringt nur bedingt was.

    Absolut deiner Meinung, ich würde auch nie ein Becken alleine anhand von YT auswählen. Was man aber (finde ich) anhand von YT ganz gut kann, ist eine Vorauswahl treffen und Becken ausschließen, die klar in die falsche Richtung gehen. Oder bei gängigen Modellen einen Eindruck gewinnen, wie sich "identische" Modelle im Rahmen der Serienstreuung unterscheiden. Auch kann man denke ich halbwegs verlässlich beurteilen, ob einem grundsätzlich eher der Sound dicker oder dünner, großer oder kleiner, abgedrehter oder roh belassender Rides gefällt.


    Ob ein Becken am Ende passt, muss immer das eigene Ohr entscheiden, aber ich schließe mich den Meinungen derer an, die für den Anfang eher ein Mainstream-Modell empfehlen. Eins, das ein breites Spektrum abdeckt und ordentlich klingt. Also 20 bis 22 Zoll in Medium Stärke und traditioneller Bearbeitung ;)

    Ob der Hersteller dann mit P, Z, S, M oder einem anderen Buchstaben beginnt, ist völlig egal.

    das sollten die MC69 sein, die MC62 sind Multiklammern und keine Tomhalter.

    Siehe hier auf der Tama-Page, die von dir genannten max. Durchmesser stimmen überein.

    Hättest du mit einer 30 Sekunden Recherche aber vermutlich auch selbst rausbekommen ;)

    Für mich war Toto vorbei, nachdem Jeff Porcaro gestorben war. Simon Phillips und Lee Sklar sind grandiose Musiker, aber ebenso "zugekaufte Studiogrößen" wie das jetzige Lineup. Beides wirkt auf mich, als ginge man zu einem Konzert von Paul McCartney und Ringo, und erzählt nachher, man hätte die Beatles gehört, nur weil sie Yellow Submarine und Yesterday gespielt haben.


    Was einem heute alles als Traditionsband scheintoter Altrocker präsentiert wird, nur weil sich jemand die Rechte am Namen gesichert hat, wirkt stellenweise ziemlich skurril. Bei Molly Hatchet beispielsweise lebt keiner der Urbesetzung mehr, und schon die zweite Generation ist teilweise unter der Erde. Aber egal, geht ja um Toto, und ich finde mit Lukather und Williams den Charakter nach wie vor deutlich hörbar, also so what. Wenn es sowas wie die "echten" Toto gab, dann war das die Zeit ihrer großen Hits, und schon damals gab es nicht "die" Besetzung.

    Da wäre ich bei der Wahl eines Ridebeckens großzügig. Es gibt hunderte Beckenmodelle am Markt, und selbst mit viel gutem Willen lassen sich die Möglichkeiten nicht auf eine überschaubare Anzahl eingrenzen. Ich würde für den Anfang nach einem klassisch verarbeiteten Ride in 20 bis 22 Zoll Ausschau halten, welches nicht zu dick/schwer ist, also eher medium statt heavy. Schau was angeboten wird, und dann hör dir den Typ bei YouTube an. Bei der Suche siehst du dann schon, ob es sich um ein gängiges Becken (viele Treffer) oder nen Exoten handelt. Zudem bekommst du ne ungefähre Vorstellung, wie das Becken klingt und ob es große Serienstreuung gibt.


    Die "Big Four" sind Zildjian, Sabian, Paiste und Meinl, die sind bei Gebrauchtkauf recht wertstabil. Andere Hersteller sind günstiger, aber nicht zwingend schlechter. Anatolian, Masterwork und Co. sind hier heiße Kandidaten.


    Hausmarken wie Fame oder Zultan haben in deren Toplinien auch professionell klingende neue Becken zum Preis von gebrauchten Topmarken. Gerade bei Zultan war ich schon sehr überrascht, was da für rel. kleines Geld geboten wird.


    Ein Ride mit deinen Becken zu kombinieren, dürfte unkritisch sein, da es sich ja in seiner Funktion grundlegend unterscheidet und daher eher als Einzelstück gesehen werden kann. Und da entscheidet am Ende dein Geschmack bzw dein Ohr.

    Haha, danke fürs Posten.

    So sehr ich Jojo mag, kann ich mir dieses Video nur im historischen Kontext anschauen. Das Elektro-Geschengel ist echt schwer zu ertragen.

    Ich hatte schon mal nach alten Sonor-Halterungen geschaut, aber Sonor hatte leider früher nie L-Rods verwendet. Die meisten anderen Hersteller verwenden runde L-Rods, keine hexagonalen. Rail Consolette mag ich persönlich ja gerne, ist aber leider total Sonor-untypisch Klingt nach nem eher schwierigen Unterfangen.


    Wenn du eh den Aufbau nach links rücken willst, wäre ja doch ein Doppeltomständer zu überlegen. Dann fällt vielleicht das hässliche Design auch nicht so ins Auge, wenn noch Beckenständer drum herum stehen und das Teil nicht so exponiert auf der BD steckt. Zumindest komme ich damit gefühlt besser klar, was das Auftreten von intensivem Brechreiz betrifft. Und der 4000er ist im vergleich zur Tomhalterung dann gar nicht mal so teuer.

    Hast du dir mal die Gitarren von Rory Gallagher oder Stevie Ray Vaughan angeschaut?

    Gitarristen geben sogar haufenweise Geld für gerelicte Instrumente aus, die dann schon so im Laden stehen ^^

    Ein neues Set, egal ob fabrikneu oder vintage, würde dich aus dieser Zwangslage doch auch nur befreien, wenn du es hinter Panzerglas aufbewahrst und für perfektes Raumklima und gleichmäßige Lichtverhältnisse sorgst, wie Sammlungen es bei manchen antiken Artefakten machen. Ein Schlagzeug ist, bei aller Ästhetik, ein Gebrauchsgegenstand, da ist Verschleiß bei bester Pflege nicht zu vermeiden.

    die Schweizer bauen so runde Teller zum drauf hauen ;)

    Tun sie in der Tat, aber auch primär in den kostenintensiveren Serien. Ein Anfänger sollte vielleicht erst mal seinen Kostenrahmen abstecken. Für unter 400 oder 500 Euro gibt's da ganz andere Anbieter mit deutlich mehr Gegenwert. Die typischen B8 Einstiegsserien tun sich nämlich alle nicht viel, ob nun aus Deutschland, der Schweiz, USA oder Kanada. "Billig"türken wie Zultan, Masterwork und Co bieten oft spürbar besseren Klang.