Beiträge von trommla

    Das (olle) Superstar wird in meinen Augen objektiv keine wirkliche Verbesserung bringen. Die Fertigungsqualität hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so deutlich verbessert, und das Silverstar ist ein hervorragendes Set. Ob du normale Triple Flanged Hoops oder Gussreifen bevorzugst, ist keine Frage der Qualität, sondern deiner Soundvorstellung. Wer glaubt, Gussreifen sind teurer, also müssen sie besser sein, ist selbst schuld.


    Ein wesentlicher Grund für einen Neuerwerb kann ein Motivationsschub sein. Das alte Gerödel kennt man halt in- und auswendig, eine neue Liebe hingegen verursacht Bauchkribbeln. Oder du lässt dich durch eine neue Konfiguration inspirieren. Wer jahrelang 22/12/13/16 im Keller stehen hatte, träumt vielleicht von 24/14/18 oder von ner Double Bass Kiste ala Simon Phillips.


    Ich habe schon seit Jahren drei Sets unterschiedlicher Qualität und Konfiguration, vom Bop-Kit bis zur kleinen Ballerburg. Dennoch stelle ich fest, dass mein Soundideal recht homogen ist und ich alle Sets in einem ähnlichen Spektrum stimme und (mehr oder minder) für den gleichen Stilmix einsetze. Alle Sets klingen amtlich und machen mir Freude. Also mach dir keinen Kopf über "besseres" Holz oder "bessere" Features, sondern spiele das Set, welches sich für dich richtig anfühlt. Ein Silverstar ist objektiv für alles zu gebrauchen, und wenn du mehr Geld in die Hand nehmen willst, bekommst du halt tollere Finishes und (noch) hochwertigere Haptik. Der Klang kommt aber immer aus den richtigen Fellen unter den richtigen Händen ;)

    was spricht gegen eine Bestellung aus dem Ausland, wenn es doch DIE Sticks für dich sind? (Wobei die verlinkten auch nicht lieferbar sind).

    Das ersetzt zwar prognostisch nicht die Suche nach Alternativen, verschafft dir aber mehr Zeit zum suchen, ohne eine Trommelpause zu riskieren.

    Unter Begleiten würde ich jetzt verstehen, zu einem Playalong bzw. irgendeinem Song dazuzutrommeln. Insofern wäre mein erster Gedanke, mir ein kleines Mischpult zu besorgen, an das ich sowohl das DT-1 line anschließen kann als auch einen Stereo-Zuspieler. Ob das nun ein Laptop, ein Handy oder eine Stereoanlage ist, ist ja ganz egal. Beides zusammen lässt sich dann über Kopfhörer am Phones-Ausgang abhören , man hört also das Playalong und sein eigenes Trommeln.

    Das sollte eine Kfz-Folie doch eigentlich besonders gut können.

    Der Vorteil am Auto ist allerdings, dass es keine sichtbaren Übergänge braucht, da überall Zierleisten und Spalte gibt, unter bzw. um die rum man folieren kann, dazwischen ist auf den Flächen dafür wenig, was zu ungleichmäßiger Zugbelasung führen könnte. Ein Tom wird da glaub ich tendenziell schwieriger, weil die dünne Kfz-Folie von zig Böckchen "durchbohrt" wird. Wenn dann die Folie arbeitet, kann man das möglicherweise an diesen Stellen sehen.


    Was spräche denn gegen ein schönes Folienfinish vom Stegner? Wem Delmar zu teuer ist, der bekommt dort ja auch günstigere Fabrikate. Für mich wäre das jetzt primär ne wirtschaftliche Abwägung. Anwendungssicherer ist wahrscheinlich die Folierung, und du must keinem Autolackierer vertrauen, der dann am Ende noch die Gratungen überlackiert.

    hin und her schwanken zwischen Vintage oder Prolite

    Zwischen den beiden Sets kann man eigentlich nur schwanken, wenn man 6 Bier zuviel hat. Bei den Unterschieden dieser Serien lässt sich diese Frage eigentlich sehr sachlich lösen.


    Bei Fokus auf modernen Sound: Prolite

    Bei Fokus auf klangliche Variabiliät: Prolite

    Bei Fokus auf geile Optik: Vintage Series (der Rest von Sonor sieht überwiegend sch**** aus :D)

    Bei Fokus auf traditionellen Sound: natürlich Vintage-Series


    Tja, und wenn du die Optik vom Vintage eher mit modernen Klangeigenschaften willst, kannst du dir ein Vintage kaufen und beim Trommelbauer deines Vertrauens spitze 45° Gratungen schneiden lassen ;)

    warum entscheiden? Die optimale Anzahl Becken ist bekanntermaßen die Zahl der vorhandenen Becken plus 1. Ohne Not was hergeben macht kein Mensch ;)


    Ich finde ehrlich gesagt auch die Zultans schöner und glaube nicht, dass man von den Großen Vier unbedingt besserer Qualität erwarten sollte. Möglicherweise ist die Serienstreuung geringer aufgrund automatisierter Prozesse und besserer Endkontrolle. Viel fließt aber einfach nur ins Marketing und verteuert die Produkte ohne Nutzen für den Anwender, die Top-Endorser mal aussen vor gelassen.

    denn immer, wenn dieses fragwürdige "Geräusch" ertönt, kann ich keinen anderen Basston hören.

    Dann hör noch mal genau hin ;)

    Der Bass hat eine ganz eigene Line und spielt auch an den fraglichen Stellen Grundtöne bzw. die Quinten dazu. Wenn Bass, dann geht das nur mit Overubs. Ich weiß nicht, ob man 1956 schon so gearbeitet hätte mit den damals sehr begrenzten Spuren. Meines Wissens begann man erst in den 60ern mit solchen exzessiven Aufnahmesessions und Soundtüfteleien.

    Die Frage ist, ob es dann noch als dieses rudiment gilt, wenn ich quasi nur das sticking beibehalte, aber die Notenwerte ändere

    Das ist doch eigentlich der Zweck solcher Rudiments, oder? Stur wie im Lehrbuch gespielt braucht das Zeug ja kein Mensch ^^


    Bsp. Six Stroke Roll ist ternär gespielt häufig im Jazz, Blues oder anderen Shuffles zu finden, bleibt aber ein Six Stroke Roll.


    Mein Lieblings-Rudiment ist übrigens ein Hybrid Rudiment, der Double Kitchen Sink-a-Diddle.

    Hören kann man ihn bei Larry Finn, k.A. ob den sonst irgendwer spielt.

    Bin ehrlich gesagt auch bei Conga, die Talking Drum halte ich hingegen für komplett unwahrscheinlich, da mir nicht bekannt wäre, dass in den USA der 50er Jahre schon irgendjemand traditionelle afrikanische Instrumente ins Schlagwerk einbezogen hätte. Diese Offenheit gegenüber afrikanischer Kultur bestand in den 50ern einfach noch nicht, schließlich galt noch weitgehend Rassentrennung.

    Abgesehen davon fehlt mir das Anschlagsgeräusch einer Talking Drum, das von sanft (Finger) bis hart (Beater) reichen kann, was auch eher für Moose Call spricht.

    Glaube nicht, dass man das über einen Kamm scheren kann. Ich kenne das durchaus auch von Profis, dass sie solche "Lustkäufe" tätigen. Vielleicht nicht zur Zeit, weil man daheim hockt und hofft, dass die Pandemie vorbei geht. Aber solange man keine Familie zu ernähren hat, kann man ja auch immer mal zwischenrein von Toastbrot und Mettwurst leben, wenn die Kohle knapp wird :D

    Hab mal gerade ein Pleck zur Probe geworfen. Ins Auge möcht ich es aber auch nicht bekommen. Ein Kratzer in der Hornhaut wird zwar wieder, schränkt aber das Wohlbefinden durchaus ne Weile ein ;)

    ...wenn jemand einen Stick ins Gesicht/gegen den Kopf bekommt und dann z.B ne Platzwunde, eine Gehirnerschütterung usw hat, sprich verletzt wird?

    Für Platzwunden oder gar Gehirnerschütterungen reicht der Impuls eines Drumsticks glücklicherweise nicht aus, sind ja nur ein paar Gramm je Stick. Am ehesten sorge ich mich um die Augen, die sind vergleichsweise schutzlos, wenn uns nicht unsere Reflexe in dem Moment zu Hilfe kommen. In diesem - wahrscheinlich unwahrscheinlichen - Fall würde ich insbesondere bei bleibenden Schäden mit einer Klage wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen. Wüsste jedenfalls keinen Grund, weshalb das nicht juristische Konsequenzen haben sollte.


    Weiß allerdings auch nicht, weshalb ich unter die Stöckchenwerfer gehen sollte. Wenn das irgendwelche Superstars machen, hat das für Devotionaliensammler vielleicht einen gewissen Wert, aber wer hebt sich meinen abgenudelten Stick auf? Wenn ich schon eine professionelle Attitüde brauche, dann versuch ich zu spielen wie ein Profi, also fehlerfrei und solide, ohne Experimente ;)

    Hallo, das ist eine Tama Iron Cobra der ersten Generation. Das Modell wurde von 1992 bis 1998 gebaut, danach veränderte sich bei gleichem Namen die Bauform recht deutlich. Dein Modell trägt den Zusatz Rolling Glide wegen des runden Kettenblattes, es gibt auch die Version Power Glide und Flexi Glide. Dürfte damals die Toplinie von Tama gewesen sein, da fehlt mir aber der genaue Marktüberblick.

    Krass ist das ja schon. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass die Härte des Spiels einen gewissen Einfluss auf Verschleiß haben kann, halte ich diese Schäden, insbesondere jetzt im Wiederholungsfall, weiterhin am ehesten für einen Anwenderfehler. Nur hab ich nach deinen Schilderungen noch keine Idee, an welcher Stelle der stattfindet und wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Vielleicht kaufst du einfach noch 3 weitere Snares. Wenn du die regelmäßig durchwechselst, halten die Verschleißteile viermal so lange ;)