Beiträge von trommla

    Zitat von »trommla«
    z.B. Adoro Warship Serie


    Haha, jetzt musste ich grad selbst über meinen Fehler lachen. War wohl beim drohenden Amerikanischen Bürgerkrieg, wenn Realdonaldtrump nicht freiwillig geht.


    Um die Ecke gäbe es ein Basix Oxygen, aber ich glaube, das ist eine Billiglinie, oder? Außerdem gäbe es auch ein Sonor Force 506 und ein Tama Imperialstar


    Wenn, dann das Imperialstar, das ist ganz ok, wobei ich diese Plastespannreifen nicht mag. Die müssen aus Holz sein :) Welches Budget habt ihr denn maximal veranschlagt bzw. wo läge eure Schmerzgrenze?


    Dünner und kleiner = leiser, richtig?


    Dünner = leiser stimmt auf jeden Fall, weil gute dünne Becken schon bei geringer Anschlagsstärke einen guten Klang entfalten. Dicke Becken muss man eher prügeln.
    Kleiner = leiser? Würde ich so nicht sagen, auch kleine Becken setzen sich gut durch, klingen aber natürlich höher und auch kürzer. Das Standardset umfasst i.d.R. 20" Ride, 16" Crash und 14" Hihat. In der Hoffnung auf geringer Lautstärke (noch) kleiner Größen zu wählen, wäre ähnlich sinnvoll, wie eine 18" Bass Drum zu suchen, nämlich gar nicht.

    Es soll einfach nur ein kleines, feines und er leises akustisches Drumset für den Hausgebrauch sein.


    Gibt's nicht.
    Jedes akustische Set ist ausreichend laut, um die Nachbarschaft gegen sich aufzubringen. Die Erfahrung haben schon viele machen müssen, die zuhause den Versuch unternommen haben, akustisch zu trommeln. Ich kann ziemlich leise spielen, wenn es sein muss (und es muss relativ oft sein z.B. Jazz, Chöre etc.), aber irgendwem ist es immer zu laut. Kinder und Erwachsene ohne die entsprechend trainierte Feinmotorik, also Anfänger und auch viele Fortgeschrittene, schaffen es i.d.R. nicht, ein Schlagzeug im unteren Dynamikbereich zu spielen. Werbung, die suggeriert, dass ein Set speziell für leises Spiel gedacht ist (z.B. Adoro Warship Serie), ist völlig irreführend.


    Also bin ich wieder bei den 18 Zoll Sets, um die Trommeln schon mal eher leise zu halten.


    Ich weiß nicht, wer dir diesen Bären aufgebunden hat, aber das ist völliger Unsinn. Eine 18" Bass Drum ist zwar größenbedingt bei der Maximallautstärke gegen eine laute Band hörbar im Nachteil. Normal gespielt nimmt sich das aber wenig bis gar nichts. Wenn der Nachbar ne 22er hört, hört er die 18er auch. Nur nicht so voll tönend ;)


    Wenn ihr ein akustisches Set kaufen wollt, dann sucht euch eins aus, welches qualitativ noch ein Stückchen mit den Bedürfnissen mitwachsen kann. Größenmäßig sollte der kleinste Nutzer noch gut daran sitzen können. Für Neukauf spricht in meinen Augen wenig, da der Gebrauchtmarkt voll von geeigneten Sets ist. Bei neuen Komplettangeboten taugen die Becken meist nicht viel, häufig sind das Messingteller oder Billigserien aus B8-Bronze. Und ne 20er Bass Drum ist m.E. (s. oben) völlig in Ordnung, auch für Kinder.


    Nochmal zur Sicherheit: die Lautstärke einer Trommel hängt nicht von der Größe ab, sondern von der Spielweise! Die Größe verändert den Klang und das Spielgefühl.

    das Stück nicht als ganzes sehen


    Genau da hab ich das Problem. Wenn ich ein Stück nicht als ganzes sehen kann, hört es (für mich) auf, Musik zu sein. Das empfinde ich als Zirkusakrobatik, und dann versteh ich es nicht. Ich kann mir Musik nur anhand einer übergeordneten Struktur merken. Beeindruckend, wie jemand das aus dem Kopf begreift und spielt.

    Alle Achtung, das muss man erst mal spielen können. Wie lange sitzt du an der Vorbereitung einer solchen Nummer? Die technischen Elemente sind glaube ich gar nicht mal das Hauptproblem, aber wie um Himmels Willen soll man sich die ganzen ungeraden Abläufe merken??? Oder entwickelt man, wenn man ständig so Kopfmusik hört, mit der Zeit ein Vokabular, auf das man zurück greift? Beim Jazz steigen viele Leute ja auch aus, wer das aber mal ne Weile gemacht hat, kennt man die typischen Phrasen.


    Ich werd' das in diesem Leben jedenfalls nicht mehr schaffen.
    Hab mich schon vor langer Zeit darauf festgelegt, ein Groove Drummer zu sein, weil alles andere mit meiner Faulheit kollidiert ;)

    Ich glaube dass die Drummer die ohne Band üben, ihr Repertoire so drauf haben, dass sie es mit einer Band wieder neu anpassen müssen. (...) Auch wenn man Playalongs spielt, die ja statisch sind und nicht die menschliche Toleranz einer Musikkapelle widerspiegelt, wird es keinem die Übung vermitteln die nötig ist um mit Musikerkollegen zu Mugge'n.


    Da sprichst du fast beiläufig eine wichtige Sache an. Ich glaube, man kann seitenlang theoretische Betrachtungen über die "richtige" Spielweise anstellen und Technik in allen Varianten im stillen Kämmerlein vor sich hin üben. Um mit Musikern gemeinsam zu guten Ergebnissen zu gelangen, hilft in vielen Fällen nur das Machen. Ich hab schon so oft gemerkt, wie anders sich mein Spiel mit Band plötzlich anfühlte, obwohl ich dachte, ich hätte eine Nummer gut vorbereitet.


    ÜBEN kann man vieles alleine zuhause, LERNEN muss man es mit anderen Musikern. Das ist zumindest meine Erkenntnis. Vor allem deshalb sind m.E. die großen Drummer zu dem geworden, was sie sind (oder waren).

    Stick ist ein Stichwort, wobei ich sogar in die entgegengesetzte Richtung gehe, indem ich die Dinge mit ganz unterschiedlichen Sticks übe bzw. geübt habe. In den letzten Monaten über ich z.B. meisten auf dem Pad mit für mich sehr leichten 7A. Früher hatte ich dabei immer das Gefühl, gar nix in der Hand zu haben. Aber je länger ich das mache, umso "ausreichender" finde ich sie für sehr viele Dinge. Habe gerade mal hintereinander die 7A und meine schwersten Sticks in die Hand genommen und gemerkt, dass die Feinmotorik dadurch sicher nicht gelitten hat und ich mich auf unterschiedliche Sticks deutlich besser bzw schneller einstelle als früher.


    Ach ja, weil Burned Destroyer es grad schreibt, ich würde auch am ehesten meinen, dass meine Handabläufe dem Moellern nahe kommen. Allerdings hatte ich noch nicht mal was von Moeller Technik gehört, als ich damit begonnen habe. Wie gesagt, meine Hände haben die geeignete Technik durchs machen selbst gefunden.

    Und jetzt erzählt "trommla",dass im die Ständer abknicke


    Werter Herr, Ihr verwechselt mich.
    Mir sind noch keine Ständer abgeknickt, und wenn dann würde das unter Intimsphäre fallen.


    Ich halte allerdings Sonor für vergleichsweise teuer, Tama und Yamaha können das für deutlich weniger Asche. Die letzte Sonor-Generation, die ich selbst hatte, war die Hardware aus der Phonic Plus und Signature Generation. Das Zeug war unverwüstlich, aber weshalb Hardware atomkriegsicher gebaut sein muss, hat mir schon damals nicht ganz eingeleuchtet.

    Hab jetzt mal bei Thomann nachgefragt ob die Möglichkeit eines Bundle-Preises besteht


    Bin mal gespannt, ob Thomann das macht. Wenn ich das richtig verstehe, möchtest du das einstrebige Set um die FuMa des doppelstrebigen Sets ergänzen und dafür den Setpreis bezahlen?
    Bedenke aber, dass die FuMa eine exzentrische Cam hat, also die Powerglide-Konfiguration. Je nachdem, was sonst gespielt wird, kann das irritierend sein.


    Falls der Zuschuss nicht an Neuware gekoppelt ist, kannst du alternativ auch nach Gebrauchtangeboten schauen. Gerade diese Bundle-Pedale sieht man recht oft in tadellosem Zustand günstig bei irgendwelchen Kleinanzeigen. Sorry, hattest du ja schon ausgeschlossen.

    Nene, geübt wird zu Hause, geprobt wird mit der Band. Das werde ich immer schön trennen.


    Na da hast du mich jetzt aber gründlich missverstanden, das seh ich nämlich absolut genauso ;)


    Worum es mir ging, war eine gewisse "lockere" Einstellung zu den eigenen Fortschritten. Die Bpm waren meiner Erinnerung nach nicht so das ultimative Maß aller Dinge, offen gestanden verkehrte ich eher in Kreisen, denen diese Zahl völlig am Allerwertesten vorbei ging. Die Musik musste sich primär gut anhören und -fühlen, und keiner hat aufs Metronom geschaut. Vermutlich hatte auch keiner ein Metronom, weil es das nur aus Holz mit so ner schwingenden Nadel gab, was für den Proberaum völlig ungeeignet war. Es kamen zwar auch irgendwelche "Piepser", die furchtbar klangen und immer noch viel zu leise für ne Band waren. Aber weil's halt selten Metronome bei Bands gab, fragte auch keiner "kannst du 8tel bei 160 bpm spielen?". Wenn's ging, ok, wenn nicht hat man halt gesagt "Schaff ich nicht". Und dann musste man sich was anderes einfallen lassen, was gut klang.


    Und trotzdem schaff ich das heute problemlos, weil ich einfach viel gespielt und daheim geübt habe. Für "meine" Musik hab ich die nötigen Skills halt durch regelmäßig Machen bekommen. Just do it!


    Zuhause übe ich nach wie vor, aber dann so Kram wie Rudiments und Lockerheit der Hände. Dabei nutze ich zwar ein Metronom, habe aber keine Vorgaben, wie schnell es sein muss. Mein Fokus liegt absolut auf Lockerheit, weil ich nur dann solche Sachen auch in der Musik vernünftig unterbringe. Wenn man was nicht locker kann, hört sich's im Zusammenhang halt scheiße an. Wenn ich Tempi unter (beispielhaft) 80 sauber und locker schaffe, alles ab 90 auch, aber dazwischen ein Bereich ist, bei dem die eine Technik in die andere übergeht, übe ich den Bereich gesondert so lange, bis ich mich wohl fühle. Alle Tempobereiche von 30 bpm durchgehend bis zu hohen Tempi spielen zu können, wirkt sich meiner Erfahrung nach auch aufs Maximaltempo aus.


    Egal welchen Weg und welche Technik man bevorzugt, halte ich ein paar Minuten täglich an nur ein paar Tagen der Woche für viel zu wenig, um deutliche Fortschritte erwarten zu können. Also das wäre mein Rat an den TS: wie auch immer du das schaffst, nimm dir mehr Zeit für's Schlagzeug. Ob das nun Band, Üben am Set oder am Pad (vor dem TV) ist, ist gar nicht so entscheidend. Ich übe auch überwiegend am Pad, wenn ich nicht bei Bands spiele. Und ich behaupte mal, das hilft mir durchaus, meine Skills zu erweitern. Klar, mehr Übezeit am Set wäre vorteilhaft, aber das geht nun mal aufgrund meiner Wohnsituation nicht.

    Hängt das nicht auch vom effektiven Preisvorteil ab? Wegen 20 Euro würde ich wohl kaum von meiner Wunschkonfiguration abweichen, bei 200 schon eher ;)


    Ich erwarte im direkten Vergleich zwischen 16 und 17 keine gravierenden Soundunterschiede, also würde ich meine Entscheidung an Optik und Transportfreundlichkeit festmachen. Da die 2,5 cm wohl auch optisch wenig auffallen, bleibt der Transport. Und da kann dir nun wirklich keiner mehr helfen. Wer sein Set im Smart transportieren muss, bei dem zählt jeder Zentimeter. Wer wie ich einen Fort S-Max zur Verfügung hat, der kann gelassen bleiben :D


    Im übrigen fand ich Sonor Bassdrums, auch in der zeitweise modernen 17,5 Zoll Tiefe, immer ziemlich geil klanglich, wenn ich mal hinter einem saß.


    Hast du eigentlich mit diesen Lochverstärkungen gute Erfahrungen gemacht? Ich hab zweimal versucht, welche einzubauen, zweimal hat mich das Ergebnis nicht überzeugt. Erstens hielten die Dinger nicht vernünftig, zweitens ist mir das Zeug zu schwer an nem eh schon (durchs Loch) schwingungsbehinderten Fell. Drittens habe ich irgendwo gelesen, dass die Dinger manchmal mitrappeln. Daher bleibt bei mir die Schnittkante unveredelt, was sich trotz Mikrofonierung oder gelegentliches Hinzufügen und Entfernen von Dämmmaterial noch nie als Problem erwiesen hat.

    Oh, da habe ich in der Tat falsch verlinkt. Zweimal Yamaha. tsss...


    Korrigieren wolltest du es dann lieber doch net, oder? ;)
    Ich hol das mal nach: Tama Stagemaster in einstrebig oder doppelstrebig.


    Ich habe selbst aus Rückengründen die einstrebige Version und bin absolut zufrieden. Die Roadpro-Hardware ist zwar natürlich noch standfester, aber eben auch teurer und schwerer. Daher wohnt meine Roadpro-Ausstattung seit vielen Monaten nur noch ungenutzt im Case.

    das ist ja fast ein "Mausloch"


    Jetzt hab ich glatt noch mal nachlesen müssen, ob ich versehentlich 4 cm statt 4 Zoll geschrieben habe. 4" sind etwa 10 cm, das finde ich als Resoloch eine absolut praktikable und gängige Größe. Man bringt Mikros mühelos rein (und auch wieder raus!!!), und selbst Noppenschaum kann ich auf die Schnelle reinpacken, wenn's denn nötig ist. Allerdings klappt das dann ohne Reso natürlich deutlich leichter.

    Ich habe sowohl eine 22x14 als auch eine 22x18 unterschiedlicher Hersteller, aus unterschiedlichen Hölzern, aber mit ähnlicher Befellung und Stimmung. Beide haben ein 4" Resoloch relativ am Rand. Das Schlagfell ist recht tief und punchig gestimmt, das Reso etwas höher mit einem tiefen, aber klaren Ton.
    Bei beiden habe ich gerade so viel Dämpfung reingepackt, bis mir der Klang gefiel, das ist bei der 14er ein Handtuch als Rolle am Resofell und etwas Noppenschaum im unteren Kesseldrittel gegen den Basketball-Effekt. Die 18er hat nur Noppenschaum, der minimal die Felle berührt. Beide BD klingen unterschiedlich, aber druckvoll, und bei beiden hatten wir in Member Hochis Proberaum den Eindruck, dass sie mehr Druck entwickelten als Hochis BD.


    Mein Einschätzung: Raum, Position im Raum und ggf. Stimmung sind wesentlich entscheidender als die Kesseltiefe.
    Eine 14er reicht in meinen Augen bei entsprechender Stimmung für tollen Sound und fette Bässe, und mehr als 16 würde ich aktuell nicht mehr kaufen, wenn ich die Wahl hätte.

    Ich weiß nicht, ob ich das Tempo ein ganzes Konzert lang durchhalten würde. Ein paar Nummern gehen aber ohne weiteres, und das sowohl rechts als auch links. Offen gestanden überrascht es mich, dass ihr bei diesem Tempo schon so zu kämpfen habt.


    Das soll überhaupt nicht überheblich klingen, eher verwundert, da ich mir um die angewandte Technik noch nie Gedanken gemacht habe. Das Tempo und die erforderliche Kondition kam unbemerkt (und ungezielt!) einfach über die Jahre durch's regelmäßige Bandspiel. Dabei hat meine Hand wohl einfach selbst rausgefunden, wie sie die Anforderung am besten meistert.


    Ich schreib das ja nicht zum ersten Mal im DF, aber diese Bpm-zählerei halte ich für völlig kontraproduktiv, weil man sich ohne Not die Latte auf eine bestimmte Höhe legt. Dann die Latte andauernd zu reißen, erzeugt natürlich Frust, und den will man nicht beim Drummen. Auch wenn ich nicht zu der Fraktion "Früher war alles besser" gehöre, haben wir früher halt einfach die Musik gespielt, auf die wir Bock hatten, waren aber so frei, unser Drumming unseren Fähigkeiten anzupassen. Und wenn wir (noch) keine schnellen Achtel drauf hatten, ham wir halt Viertel gespielt. Klar, klingt anders, aber es hat einfach keinen interessiert. Und wer wirklich Technik geübt hat, wurde von manchen Musikerkollegen schon mal abgekanzelt, weil er (angeblich) kein Feeling hatte ;)
    Denn darum ging es, um gutes Feeling, nicht um Bpm-Quatsch.


    Auf jeden Fall behaupte ich, 8tel bei 160+ kannst du mit jeder Technik lernen. Du musst halt dran bleiben und auch mal ein paar Stunden am Stück spielen. Bandproben sind da ganz hervorragend, denn wenn man nen Song nicht durchhält, wird man zwar etwas langsamer, was einen die Bandkollegen danach auch wissen lassen werden. Aber man hat die Ausdauer trotzdem trainiert, und peu a peu kommst du dann schon auf Touren.

    Ich habe seit ca 10 Jahren den hier. Entspricht dem von HOHK verlinkten, nur als Ergo Rider. Gab bei mir nie Anlass zu Reklamationen, und ich möchte auf keinem anderen Möbel mehr sitzen.
    Die Höhenverstellung ist wie gefordert völlig unkompliziert in Sekunden zu bewerkstelligen, der Sitzkomfort ist grandios.

    Auch wenn du schon etwas Klarheit bekommen zu haben scheinst, möchte ich doch gerne noch auf einen Umstand hinweisen, den ich über die Jahre gelernt habe.
    Die Frage, wie du sie stellst, funktioniert so nicht, denn pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ich merke immer wieder, dass unterschiedliche Trommeln unterschiedliche Maßnahmen erfordern, um ihr Soundpotenzial auszuschöpfen, ob das nun das Zusammenwirken von Toms und Aufhängung, Snare und Teppich oder sonstwas ist. Nicht jede Trommel braucht das gleiche "Feintuning".


    Leider kann ich dir bislang noch nicht die genauen Zusammenhänge erläutern, das ist mein Lernprojekt für die nächsten 40 Jahre Drumming und Tuning ;)
    Allerdings lohnt es sich immer, jede Trommel für sich zu betrachten und den Klang zu analysieren. Etwas Hang zum Experimentieren ist da nicht verkehrt, etwas Kleingeld in der Portokasse ebenfalls nicht.


    Vieles ist natürlich auch Geschmackssache. Im Gegensatz zu m-tree habe ich bei meinem einzigen Tom mit RIMS Style Aufhängung überhaupt kein Problem mit der Stimmstabilität, wenn die Last an 4 Stimmschrauben hängt. Das Drumcraft hängt seine Freischwinger ebenfalls an die Schrauben, und auch da sind die Erfahrungen positiv. Beides sind aber auch sehr dünne und leichte Kessel. Ich halte es durchaus für möglich, dass das System bei schwereren Kesseln problematischer ist.


    Wichtig zur Beurteilung der Effektivität ist immer, ein Tom in der Hand gehalten anzuschlagen und den Sound mit dem aufgehängten Tom zu vergleichen. Dadurch merkst du sofort, ob die Art der Montage den Klang verändert oder gar abwürgt. Ein Tom am Spannreifen in der Hand zu halten, erlaubt der Trommel nämlich, ganz ungehindert zu schwingen, und das ist es ja, was wir erreichen wollen.


    Bei Floor Toms bin ich auch Fan dieser weichen Füße, aber das Pro M hatte glaub ich in den Brackets eingebaute Federn, die noch "weicher" als die von Olli genannten Füße waren. Das könnte natürlich für einen schwammigeren Sound gesorgt haben. Aber wenn man an die ein prall gefülltes Stick Bag hängt, gleicht sich das auch wieder aus :D