Beiträge von trommla

    I.d.R. daran, dass sie teuer ist


    Das würde ich doch gerne einschränken wollen. Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass günstige Hardware schlecht ist.
    Yamaha und Tama decken mit ihrer Hardware sehr unterschiedliche Bedürfnisse ab, zwischen schwer und erdbebensicher und leicht und filigran ist alles dabei. Leichte Stative sind in der Regel aufgrund des geringeren Materialbedarfs deutlich günstiger, trotzdem kann ich beide Hersteller in allen Preisstufen wirklich empfehlen. Der von mir verlinkte Hardaresatz ist wirklich nicht teuer, ebensowenig die Tama Classic Stands (Flat Base) oder dieser Yamaha, trotzdem sind sie ausreichend stabil und solide gebaut. Die neue Yamaha Crosstown Serie soll auch nicht schlecht sein bei moderatem Preis, wobei sich an der Optik möglicherweise die Geister scheiden.



    Ich würde hier allerdings noch zwischen der Pedalerie (Bassdrum und Hi-Hat) und den reinen Stativen unterscheiden.


    Das ist ein wichtiger Punkt. Das HiHat-Pedal meiner Stagemaster Serie (=billig) ist einfach, läuft aber für meinen Bedürfnisse hervorragend. Mein linker Fuß ist nicht gerade meine Schokoladenseite, aber es schränkt mich im Vergleich zu meinem Iron Cobra HiHat Stativ (=teuer) in keinster Weise ein. Und das auch nach vielen Stunden auf dem Buckel. Ein Hardware Set inklusive Bass Drum Pedal würde ich vermeiden, wenn ich das zugehörige Bass Drum Pedal nicht kenne. Allerdings finde ich für die ersten Jahre sowohl die günstigen Yamaha-Pedale als auch die günstigen Tama-Pedale nicht schlecht für's Geld, kann man also machen. Wenn einen irgendwann die Virtuosität gepackt hat, gibt's eben in einigen Jahren mal ein Upgrade.


    Zum Thema türkische Beckensätze:
    Die angesprochenen Beckensets sind, soweit ich sie kenne, alle recht ähnlich. Ein recht universeller, klarer Klang, mit dem Einsteiger und Schüler mit Spaß und ohne Frust loslegen können. Trotzdem im Gegensatz zu den üblichen B8 Einsteigersets klanglich für viele Stile auch langfristig geeignet. Die teuren Türken bieten vor allem den Mehrwert einer viel größeren Palette an Sounds, da findet dann auch jeder seine "Individualisten". Masterwork Troy, Sonor Armoni oder Zultan Rock Beat sind eher "Generalisten".

    Vorgeschrieben wird dies von der jeweiligen Landesregierung


    Bei geteilten Instrumenten, etwa Pianos, ist eine Desinfektion jedoch vorgeschrieben...


    Wie gesagt, in Bayern anscheinend nicht, sonst wäre uns der Hinweis gegeben worden. Da die Verordnungen Ländersache sind, kommt es zu unterschiedlichen Festlegungen. Die fehlende bundeseinheitliche Umsetzung ist ja immer mal Grund zur Kritik.
    Darauf wollte ich hinweisen.
    Dass die vorgeschriebenen Maßnahmen schon qua Hausrecht befolgt werden müssen, sollte klar sein.

    Das kann man sich im Zweifelsfall auch aus Ethanol, Glycerin, Wasserstoffperoxid und Wasser selbst herstellen (gibt verschiedene Anleitungen im Internet)


    Falls es eine behördliche Auflage für die Musikschule gibt, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darin auch zugelassenes Desinfektionsmittel vorgeschrieben sein und nicht "Schwarzgebranntes". Die Empfehlungen bzw. Rezepturen der WHO beziehen sich meines Wissens nach auf die Herstellung durch Apotheken!!!
    Vom selbst panschen kann man m.E. nur abraten.

    Ohne ein entsprechendes, vom Gesundheitsamt ratifiziertem Konzept (...) ist in der BRD der Betrieb von Musikschulen derzeit untersagt.


    Ich denke aber, dass das regional unterschiedlich gehandhabt wird. Klar ist, es müssen Konzepte vorliegen, die auch Überprüfungen standhalten können. Eine Desinfektion ist aber nicht BRD-weit vorgeschrieben. Wir hatten vorgestern die erste Bigbandprobe in der Musikschule, und dort ist lediglich das Desinfizieren der Hände vor und nach der Probe vorgeschrieben, Weiterhin müssen Lüftungspausen stattfinden und Abstandsregeln eingehalten werden. Das Kondenswasser der Blasinstrumente darf ebenfalls nicht im Musikraum entleert werden.

    Bei billigen Böckchen muss man allerdings diese auch entfernen, damit man keine Störgeräusche (Klappern etc.) hat.


    ...oder man schneidet das Resonanzfell einen Zentimeter vom Rand entfernt aus und lässt die Böckchen und den Spannreifen dran. Klingt wie Concert Toms, sieht aus wie normale, und es klappert nix.


    Die drei verlinkten Sets finde ich zu teuer. Von Basix ist vor allem das Basix Custom zu empfehlen, der Rest ist Einsteigerware. Der erste Link ist kein Custom, sondern ein recht altes Basix wasweißich. Zwar groß, aber schlechte Qualität. Das Danny Gottlieb ist ein Custom, aber zu teuer für die mitgelieferten Becken und noch mit Werksfellen. Gemessen am durchschnittlichen Gebrauchtpreis eines Basix Custom zahlst du hier für die Becken Neupreis, und die taugen nicht so besonders viel.


    Das Vision habe ich selbst noch nie gespielt, es gilt aber als solide und bot ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings sind die Becken noch schlechter als die vom Danny Gottlieb. Die Felle sind ebenfalls noch die Werksfelle und damit vermutlich nicht exakt das, was du suchst. Aber hey, abkleben mit Gaffa geht immer und darf für Reggae auch sein ;)
    Versuch den Preis auf 500 Euro zu drücken, dann bleiben dir noch 400 Euro deines genannten Budgets für vernünftige Becken. Die würde ich bei diesem Set auch definitiv empfehlen.


    Oder du hast noch etwas Geduld und wartest, bis wieder Angebote ohne Altmetall auftauchen. Hast ja gesehen, dass in der Klasse recht viel angeboten wird.

    Du kannst auf den Seiten des RKI nachlesen, welche Desinfektionsmittel empfohlen werden. Für Covid19 sollte glaube ich alles geeignet sein, was als begrenzt viruzid bezeichnet wird. Solche Angaben stehen auf der Verpackung.


    Das RKI hat im Juli hierzu unter anderem folgendes veröffentlicht und darin eine anlasslose routinemäßige Desinfektion verneint. Wenn die Schule trotzdem darauf besteht, würde ich mir im nächstgelegenen Drogeriemarkt eine Packung Hygienetücher kaufen und damit über die Stellen wischen, die ich mit den Händen berührt haben könnte. Also ggf. Snareabhebung, Spannreifen, Beckenständer die ich verstellt habe, aber sicher keine Kessel. Becken wohl auch nicht, da ich nicht weiß, wie sich Desinfektion und Beckenoberflächen vertragen.


    Da aber viele Firmen und Einrichtungen sehr "intuitiv" mit Hygienemaßnahmen umzugehen scheinen, könntest du dich natürlich auch mit diesen RKI Empfehlungen bewaffnet an die Verantwortlichen wenden und fragen, welche Methode sie empfehlen, um die Instrumente nicht zu beschädigen. Könnte mir vorstellen, dass zumindest vernünftige Menschen dann von allzu aufwändigen Aktionen Abstand nehmen, wenn sie schwarz auf weiß lesen, dass das RKI solches gar nicht empfielt.

    Am Ende, also bei der Zugabe, war ich dann lost in space, denn der Bassist hat eine Ehrenrunde gedreht, d.h. die zweite Strophe kam doppelt, ich war mir dann nicht so sicher, ob er den ruhigen Zwischenteil ausklammern wollte und gleich zum Finale angereten ist, oder wie oder was..... Als der Zwischenteil dann doch noch kam, habe ich zwischendrin meinen Einsatz versemmelt, was ich sehr schade fand.
    Aber wahrscheinlich ist das auch nicht so wahnsinnig aufgefallen.


    Uns Musikern ist das natürlich aufgefallen, aber ihr als alte Routiniers habt das entwaffnend offen "kommentiert", ohne dass der Groove sich verstolpert hat. Ne gute Band findet halt sofort wieder in die Spur. Gut, Hochi und ich werden nun wohl nie mehr erfahren, wie die Nummer hätte klingen sollen :( ;)

    Muss die "schwache" Seite genau so gut sein wie die "starke" bzw. das gleiche können?


    Na ja, wenn man klassisch blasten will, schon irgendwie. Das ist glaube ich des Pudels Kern.
    Wenn man ein "One Trick Pony" sein möchte und den Trick dann nicht beherrscht, ist das blöd.


    Ehe ich jetzt einen Shitstorm aller Metalheads lostrete, natürlich weiß ich, dass nicht jeder Extreme Metal Drummer nur 3 verschiedene Blast Beats beherrscht und bei allem anderen versagt ;) Mir fehlt zu der Musik leider komplett die Affinität, deshalb erkenne ich möglicherweise nicht die Feinheiten.


    Aber was den Übefortschritt betrifft, halte ich es tatsächlich für hochwahrscheinlich, dass du dein Tempo viel zu früh steigern willst, ohne dass die Hände die Basics richtig "abgespeichert" haben.


    Ein bisschen kommt mir dieses Thema vor, als wenn man mit einem 2jährigen Kind auf den Hartplatz geht und mit Stoppuhr 100m-Lauf trainieren möchte, obwohl das Kind noch mit der Koordination des normalen Laufens beschäftigt ist. Nur kommt eben kein kleines Kind auf die Idee, an Sportwettkämpfen teilnehmen zu wollen.

    Tamburin statt Snare hab ich noch nie probiert, hab ja ein paar Snares rumliegen.
    Wüsste aber nicht, woran das scheitern sollte, außer am zu glatten Fell. Aber das erkennt man zum Glück schon beim Kauf. Alles was nach Natur aussieht (auch wenn's synthetische "Natur" ist), hat i.d. R. genügend Textur für Besen. Ein Snarekessel dürfte natürlich etwas kräftiger klingen als ein Tamburin, so vermute ich jedenfalls.
    Aber wenn man die Technik drauf hat, kann man auf einer ausgelassenen Feier durchaus auch mal Besen auf nem Pizzakarton spielen. Ich glaube, das müsst ihr einfach vor Ort ausprobieren. Tretet ihr üblicherweise verstärkt auf oder komplett akustisch? Wäre ja auch evtl. ein Faktor bei der Einschätzung.


    Ansonsten, siehe meinen obigen Beitrag. Hängt vom musikalischen Einsatz ab. Für mich persönlich gäbe es drei Gründe, die eher für die Snare sprechen.
    1.) Ich kann Tamburin nicht so gut spielen, um damit wirklich vielseitig arbeiten zu könnte.
    2.) An der Snare kann ich noch Percussions anklemmen, am liegenden Tamburin eher nicht
    3.) Ich mag den typischen Snaresound verfügbar haben, falls ich echt mal nen Backbeat oder nen leisen Wirbel brauche. Bin halt einfach "Drumsetter" (glaub den Begriff habe ich mal von Martin Grubinger gehört :D)


    Allerdings hat eine Eigenkonstruktion definitiv Charme und bringt einen vermutlich wieder auf ganz andere Ideen. Sag mal Bescheid, wenn ihr im Münchner Raum seid, denn das Ergebnis würde ich gerne mal hören.

    Teppiche können gegen hohe Frequenzen helfen, allerdings vermute ich, dass der Raum auch ziemlich dröhnt. Ein quadratischer Raum ist eh ziemlich ungünstig für die Raumakustik.
    Ich hatte mal einen ähnlichen Raum, annähernd quadratisch mit Beton, da war es vor allem auch der Tiefmittenbereich, der ziemlich unangenehm war. Ich hab mir einige 10 cm dicke Absorber aus einem Holzrahmen mit Steinwolle für ein paar Euro selbst gebaut, das hat etwas geholfen. Je tiefer die störenden Frequenzen sind, umso dicker muss die Absorbtionsschicht sein. Decken oder Teppiche wirken da nicht, ebensowenig teure Noppenschaumpaneele. Zum Testen helfen alte Matratzen, die man probeweise an verschiedenen Stellen gegen die Wände lehnt.

    Ja und??? ;)
    Klar ist auch damals schon irgendwer draufgekommen, dass es so für ihn funktioniert, aber die Reichweite solcher Lehrvideos war ziemlich gering, und deshalb haben die meisten sich mit solchen Dingen nicht befasst. Und das mit dem Babypuder, sorry, ist ja wohl grober Unfug. Die Sauerei muss man sich hinterm Set nun wirklich nicht geben. Das was Pat Torpey da mit seinem Fuß macht, macht jeder andere ohne Babypuder. Mal abgesehen von den unsauberen 16teln, das hab ich von anderen schon sauberer gehört. Saubere Füße, saubere Sechzehntel? ;)

    Ich weiß den Soundproben darf man nicht großes vertrauen schenken weil viele Faktoren mit in den Sound einfließen aber ich möchte ungerne die Katze im Sack kaufen


    hätte ich gerne ein Set bei dem ich erstmal nicht viel rumwerkeln muss, um einen soliden (und für mich zufriedenstellenden) Sound zu bekommen


    Willkommen bei den Drummern ;)
    Ein Schlagzeug ist keine Gitarre, Bass oder Amp mit einer Grundcharakteristik, die einen ansprechen muss. Bei denen geht tatsächlich nichts ohne vorher hören. Schlagzeuge unterscheiden sich zwar (angeblich) auch klanglich minimal aufgrund der verwendeten Materialien, aber in erster Linie entsteht der Sound deines Schlagzeugs durch Fellwahl und Stimmung. Du wirst nicht darum rum kommen, dich mit dem Thema zu befassen. Egal ob du gebraucht oder neu kaufst. Auch neue Sets werden nicht für dich gestimmt geliefert.
    Du würdest ja auch nicht auf einer ungestimmten Gitarre spielen (hoffe ich zumindest ;))

    Das Pearl hat eine 18 Zoll Bass Drum, das ist ein kleines Bebop-Set mit ganz anderen Größen als das Thomann-Angebot. Und auf Soundfiles bei Thomann solltest du nicht zu viel geben. Das zeigt dir bestenfalls, wie man ein Set unter optimalen Studiobedingungen aufnehmen KANN, sagt aber wenig bis nichts über die Qualität dieses speziellen Sets.


    Das Stage Custom ist eine andere Serie als das zuvor verlinkte. Bin wie gesagt da nicht versiert, aber die durchgehenden Lugs gab's glaube ich nur bis ca. 2005, dein letzter Link wäre also vermutlich älter als das andere. Preislich fast identisch, dazu die (soweit auf dem einem Foto erkennbar) schlechtere Hardware und ebenso billige Becken. Nimmt sich nichts, würde ich behaupten.


    Das angebotene Pearl ist m.E. wegen der Größen nicht geeignet, die anderen sind vergleichbar, die halte ich alle für tauglich. Das Thema Becken bleibt bestehen. Du musst entscheiden, ob du warten kannst, um auf das besondere Angebot zu warten, wann auch immer es kommt. Oder ob du schnell starten willst, dann kauf irgendeins in dieser Art.

    Schönes Teil. Doof, dass damals jeder sein eigenes Süppchen bei den Abhebungen gekocht hat.


    Meinst du die Schraube, die man auf dem zweiten Bild links an der Abhebung erkennen kann, die mit dem Schlitz? Und die auf der rechten Seite fehlt? Gib mal bei Google "Gewindestift" oder "Gewindestift mit Schlitz" ein und schau nach der passenden Größe. Oder hattest du den Geistesblitz schon, und das Gewinde passt nirgends?

    Da würde ich mich vollumfänglich anschließen, evtl. als Alternative noch die Tama-Hardware ergänzen. Ähnlich gut wie Yamaha bei vergleichbarem Preis. Dieses hier nutze ich selbst seit einigen Jahren, sogar in der einstrebigen Version. Die Serie richtet sich zwar eigentlich eher an Einsteiger, funktioniert aber auf der Bühne tadellos. Hab damals sogar noch ne Tasche dazu bekommen.


    Und bei dem Preis bleibt vielleicht sogar noch etwas Geld für die Metallsnare übrig...

    Wenn du kurze stumpfe Toms willst, kannst Du Evans Hydraulic Felle aufziehen, die haben den typischen Reggaesound.


    Stimmt, genauso tot wie Bob Marley. :D (oje, jetzt gibt's gleich Mecker hier wegen Geschmacklosigkeit)
    Pinstripes reichen da aber auch, die haben wenigstens noch etwas Ton.

    Aber weil du ja schreibst, dass es sich um keine Schnäppchen handelt bin ich schon etwas gehemmt überhaupt eines von beiden zu kaufen, da ja das primäre Ziel eines gebrauchten Sets ist ein "Schnäppchen" zu machen


    Vielleicht definieren wir Schnäppchen anders. Die Sets sind ja keine schlechten Sets, nur weil man sie möglicherweise irgendwann günstiger bekäme. Und trotzdem müsstest du für vergleichbare Qualität neu deutlich mehr berappen, damit wäre dein Ziel durchaus in meinen Augen erfüllt. Ob der Zustand das hält, was die Anzeige verspricht, kannst du nur vor Ort entscheiden. Allerdings sieht das Stage Custom tatsächlich ziemlich frisch aus, da ist ja sogar noch die blaue Schutzfolie auf den Pedalen.


    Da ja bereits mehrfach erwähnt wurde, dass eine Metalsnare prädestiniert für den Reggae Sound ist, möchte ich so eine auch schon gerne eine haben


    Wirst du im Set vermutlich nicht finden. Bin in die 80er wurden den Sets meist Metallsnares beigepackt, das hat sich aber seit den 90ern geändert. Seither gibt es Holz in passendem Finish dazu. Solltest du heute noch Komplettsets mit Metallsnare finden, ist das mit Sicherheit irgendein Noname-Billigset auf dem technischen Stand der 80er. Und die willst du nicht spielen :D
    Abgesehen davon mag zwar ne Metallsnare für Reggae klassisch sein, das heißt aber nicht, dass Holz nicht auch funktioniert. Ich behaupte sogar, man wird den Unterschied (fast) nicht hören, wenn man nur Aufnahmen zur Beurteilung hat.


    dass sich alles zu "rockig" anhört


    Die sounds müssten kürzer sein :/


    Alles ne Frage der Fellwahl und der Stimmung. Das Basix im Video spielt natürlich auch Rock, warum sollte man es dazu klanglich auf Reggae trimmen ;)
    Und das von Druffnix verlinkte Stage Custom kannst du, sorry, mit diesem Video nicht beurteilen, denn weder ist es ordentlich gestimmt, noch kann der Kerl spielen.


    Ich denke, du solltest deinen Zeitplan etwas erweitern und nicht sofort Fakten schaffen. Bislang ging's ja auch mit Fake-Drums. Beobachte den Gebrauchtmarkt weiter, stelle interessante Angebote hier rein, und informiere dich parallel weiter zu Material und Technik. Du hast ja gesehen, dass es in deiner Preisklasse nicht an Angeboten mangelt. In einigen Wochen sieht die Welt vielleicht schon ganz anders aus.


    Achso, ja, die Trommelgrößen kann man auch erfragen :D
    (das Yamaha sollte mit Sicherheit eine 22" sein, beim Basix bin ich mir nicht ganz sicher, vermute aber auch)

    Bevor du weiter recherchierst, kontaktiere bitte beide Verkäufer, damit die dich auf dem Schirm haben und dir das Set evtl. bis heute Abend reservieren :)


    Beide Sets sind keine Schnäppchen, der Preis von ca. 400 Euro (Basix wäre ja VB) ginge m.E. aber in Ordnung. Beide Sets sind bzw. waren in ihrer Preiskategorie hervorragende Instrumente, die häufig empfohlen werden. Über Unterschiede in Abhängigkeit vom Baujahrs kann ich leider wenig sagen, vielleicht gibt's ja wen mit Detailkenntnissen hier?


    Bei beiden Sets werden dich die Becken vermutlich nicht längerfristig glücklich machen, die SBR sind Messingdeckel, die anderen kenne ich nicht, ich tippe aber ebenfalls auf Messing.


    Das Basix ist natürlich "bunta", aber für das Yamaha spricht die bekannt gute Yamaha Hardware. Nicht so schwer wie die doppelstrebigen Stative beim Basix, das würde ich bevorzugen. Die Yamaha-Pedale kenne ich ganz gut, nichts hochpreisiges, aber tauglich.
    Beim Basix wäre anscheinend noch ein Pearl Demonator Pedal dabei, das soll ganz ordentlich sein, habe es aber selbst noch nicht gespielt.
    Bei beiden sind (mehr oder weniger) Pinstripe-Felle auf den Toms drauf, was für Reggae gut funktionieren dürfte. Muss man vermutlich etwas nachstimmen


    Insgesamt finde ich beide recht vergleichbar, und mit keinem davon machst du wirklich was verkehrt. Klar, wenn man ein paar Wochen Zeit hat, findet man solche Angebote wahrscheinlich auch noch ein paar Euro billiger, oder mit etwas besseren Becken, aber du willst ja bald starten. Und die ganzen Sound Off Matten beim Yamaha helfen natürlich beim nachbarschaftsverträglichen Üben.


    Und in beiden Fällen hättest du ein Komplettpaket und noch genügend Budget, um gezielt Komponenten zu tauschen.


    Hmmm, welches würde ich nehmen? Vermutlich das, wo der Verkäufer mir am Telefon sympathischer wäre ;)

    Du hast ein ordentliches Pedal, das zwar vielleicht nicht das spielerische Optimum, aber mit Sicherheit eine gute Beherrschung deiner Spieltechnik ermöglicht. Ein anderes Pedal wird da nicht viel bringen, vermute ich.


    Das von dir beschriebene Problem ist m.E. ein Scheinproblem. Ich habe mit dem Trommeln begonnen, da gab es genau zwei Unterscheidungen, nämlich Heel Up und Heel Down, auch wenn mir die Begriffe erst im Youtube-Zeitalter begegnet sind. Jazzer haben dir gesagt "Lass den Fuß unten, das ist das einzig richtige", Rocker haben die Ferse angehoben, damit's Bumms hat.
    Egal auf welche Weise, der Rest war dann präzises Üben zum Metronom, und der Fuß hat selbst entschieden, welcher Bewegungsablauf zu sauberen Doppelschlägen geführt hat. Entscheidend war das Ergebnis.


    Klar, mein Fuß rutscht auch etwas über die Fläche, ich mach mir aber keinen Kopf drum, hab das auch nie gezielt geübt. Das war einfach ein Nebenprodukt. So haben sich vermutlich etliche der diversen "Techniken" entwickelt, und um das ganze dann bei YT zu präsentieren, musste man nen griffigen neuen Namen generieren. Seitdem üben junge Drummer "Sliden" und "Swiveln" statt Schlagzeug ;)


    Spezialtechniken wie Heel-Toe haben sicher ihren Sinn, wenn man z.B. wie Jojo Mayer durchgehende16tel mit einem Fuß spielen möchte. Oder die Wahnsinnigen, die Double Stroke Rolls mit den Füßen spielen wollen, die schaffen das möglicherweise auch nur mit Super-Duper-Turbo-Technik.
    Das lässt sich vielleicht am ehesten mit Moeller vergleichen. Doubles kriegt jeder Depp irgendwie hin, ne durchlaufende schnelle Hihat führt aber schnell zu Verkrampfung der Hände, wenn man keine ergonomische Technik anwendet.


    Deine Doubles kriegst du mit etwas Geduld auf jedem Pedal und mit jedem Schuhwerk hin, da hab ich gar keine Zweifel.


    Edit: Oft sind es auch die Einstellungen der FuMa, die dich blockieren. Viele spielen ne brettharte Federspannung, da kann ich Doubles total vergessen. Letztens war bei meiner Perfect Balance die Feder komplett lose, ohne dass ich es gemerkt hatte, da ging dann auch nichts. 3 Umdrehungen nachgezogen, und mein Fuß flog wieder ;) Generell spiele ich eine relativ lose Feder, weil ich dadurch wenig Kraft aufwenden muss, und das gibt zusätzliche Geschwindigkeit und Kontrolle.