Beiträge von trommla

    ich glaube Trommla wars.


    Nein, der war's nicht ;)


    Ob das Fell wirklich "durch" ist, hat damit nach meinem derzeitigen Wissensstand nicht viel zu tun.


    Da hast du vermutlich Recht. Allerdings entschuldigt das natürlich noch nicht den Verlust des Coatings nach so kurzer Zeit. Und auch wenn wir primär danach urteilen sollten, wie es klingt, spielt die Optik - zumindest definitiv bei mir - auch mit rein. Ich erfreue mich von Zeit zu Zeit einfach an taufrischen, blütenweißen Fellen und möchte diesen Zustand dann nicht sofort wieder verlieren.


    Legt man hier Maßstäbe von einschlägigen Drum Techs an den Tag, wechselt der durchschnittliche Trommler, egal auf welchem Niveau er denn spielt, sowieso (viel) zu selten das Snare Schlagfell


    Das ist meines Erachtens ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Auf großen Touren sind die Kosten für Felle einkalkuliert, und heutzutage soll der Sound ja jeden Tag/jede Show gleich perfekt sein. Dazu glaubt man dann täglich frische Felle zu benötigen, um mit täglich gleichen Mikrofonen über die täglich gleiche PA mit täglich nahezu gleichen Pulteinstellungen schnell am Ziel zu sein.
    Der Freizeitdrummer bzw. vielleicht noch mehr der normale Berufstrommler mit schmalerem Budget kann derartige Kosten nicht 1:1 im Ticketpreis unterbringen und überlegt sich etwas genauer, wann ein Fell zu wechseln ist. Auch er wird gewisse Kriterien haben wie z.B. die Textur für's Wischen, oder echte Krater im Fell, was auch immer. Klangliche Konsistenz wird in diesem Fall eher nebensächlich sein, da man entweder meist akustisch spielt, jeden Tag unterschiedliche Settings bedienen muss oder eh überwiegend Schüler am Set sitzen. Die Aufzählung ließe sich wahrscheinlich ne Weile fortsetzen.


    Ich gehöre nicht gerade zu den Intensivtätern, was das Felle wechseln betrifft, und ich kann durchaus ne ganze Weile mit dem selben Fell Spaß haben, wenn ich die Trommel nicht täglich nutze. Und trotzdem bin ich mit dem Sound in der Regel zufrieden.


    Aber um auf Danys Problem zurückzukommen, wenn's tatsächlich kein Fehler des Fells ist, würde ich mal Aquarian Texture Coated testen, die haben echt krasses Coating. Hatte länger keins mehr und erst seit kurzem wieder eins im Einsatz. Ich bin erstaunt, wie robust das ist, und es bleibt sogar deutlich länger weiß, scheint mir.

    ....ich mein das wurde doch schön im Post 5 dargelegt worums Dabei hauptsächlich geht, also den Anspruch Warum, Weshalb, Wozu.


    Habb isch doch verstanden ;)
    Mich aber halt nur gewundert, weil ich so ein Phänomen selbst nicht kenne bei meinen Floor Toms in eher tiefer, fetter Stimmung. Und da ich lernbegierig bin, interessieren mich solche Details.

    Versteh das Unterfangen nicht. Beim Preis des Force 507 lohnt es sich eigentlich nicht, der Optik wegen Maßnahmen zu ergreifen, die schon fast den Zeitwert übersteigen dürften. Ich würde mir das sparen und schon mal in die Sparbüchse für ein tolles neues Set stecken ;)

    Auch hier die Rückmeldung, dass andere Fälle gekauft werden. Nicht unbedingt wegen der Haltbarkeit, aber wegen des riesengroßen Logos


    Schön finde ich das Logo auch nicht, aber ist da irgendein Fellhersteller besser???
    Evans-Logos waren doch schon immer schrecklich prominent, und Aquarian haben mir früher mit schlichtem Namensschriftzug auch besser gefallen.
    Verarbeitungsqualität, Klang, Preis, das mag alles schlüssig sein, aber das Logo-Design als Grund für einen Wechsel klingt ziemlich albern.
    Na ja, wie auch immer, wenn so ein Fell nach ein paar Stunden so ausschaut, ist es entweder ein Montagsprodukt oder falsche Schlagtechnik. Auch wenn ich Zweiteres offen gestanden eher vermute, darf das bei einem renommierten Hersteller eigentlich nicht passieren.

    Ich bin zu alt für Metall


    Dachte ich auch immer, allerdings bin ich in den letzten paar Jahren wieder auf den Geschmack gekommen. Meine Slingerland COB klingt mit Skyntone so dermaßen fett für Old School Jazz, dass es eine Freude ist. Und mit ner LM402 kannst eh so ziemlich alles machen.
    Da langweilen sich meine Holzschnarren eigentlich nur noch im Keller.

    Ich denke, jeder Ansatz, seinen eigenen musikalischen Horizont zu erweitern, hilft dabei, innerhalb der Band musikalische Impulse einzubringen. Ein Harmonieinstrument zu spielen, ist eine super Ergänzung, etwas theoretisches Wissen zu Komposition, Harmonielehre u.ä. kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Schon das Verständnis für definierte Tonlängen ist für uns Drummer ja nicht ganz selbstverständlich. An der richtigen Stelle ein Crash nicht einfach abzustoppen, sondern gemeinsam mit allen EXAKT ein Achtel klingen zu lassen, trägt vielleicht dazu bei, ein durchschnittliches Arrangement zu einer ausgefuchsten Komposition werden zu lassen.


    Ich habe mal für eine Funk-Coverband mit mehrstimmigem Bläsersatz sämtliche Originaltracks am PC transkribiert und dadurch echt viel gelernt. Zumal ein Teil der Herausforderung war, 5 bis 6 Originalstimmen auf unsere 3 "einzudampfen", ohne den typischen Charakter zu verlieren. Gibt also etliche Möglichkeiten, wo man sich auch als Drummer einbringen kann. Auch analytisch Musik hören ist nicht zu unterschätzen. Von wem lernt man besser, wie man gute Musik komponiert, als von den ganz Großen?


    Zum Beispiel bin ich im Erfinden von Hooklines, Harmonien und Texten völlig unkreativ. Wenn aber jemand anderes da vorarbeitet, tu ich mich leicht, eine interessante Instrumentierung oder gute Übergänge zu finden. Da muss man vielleicht auch rausfinden, wo man selbst Stärken hat.

    Also diese Sticks wären bei mir schon längst zum Brennholz gewandert, lange bevor ich irgendein Fell getauscht hätte. Solche Tips können einfach nicht mehr klingen, vor allem wird das bei Ridepatterns hörbar. Würde mich nicht wundern, wenn genau das zum vorschnellen Abrieb des Coatings beigetragen hätte.

    Mir geht's wie Hochi. Immer wieder hört und liest man vom schlechten Coating, nur man selbst erlebt es nicht. Paralleluniversum?


    Gerade mit dem Wissen, dass du eher streichelst als prügelst, fällt es mir schwer, an Überforderung des Materials zu glauben. Ich weiß, dass ich situativ durchaus auch mal ordentlich "backbeaten" kann, ohne dass mein Coating die Grätsche macht. Manche meiner Felle sind seit Jahren montiert und halten viele Spielstunden klaglos durch. Das einzige Defizit nach längerem Gebrauch ist das Abschmirgeln des Coatings und ein Verlust der optimalen Textur fürs Besenspiel.


    Lediglich die Flecken auf Remofellen sind deutlich sichtbarer als z.B. auf Ludwig-Fellen, die nach ähnlicher Spieldauer noch fast blütenweiß sind, während Remos schon ziemlich schmuddelig aussehen.

    Wonach hast du denn diese beiden Modelle ausgewählt? Bzw. weshalb die Festlegung auf 8" tiefe Modelle?


    Nicht dass ich dich davon abhalten möchte, aber ich erinnere mich an mehrere Erfahrungen früherer Jahre, als ich einfach durch "Hörensagen" Trommeln aufgrund gewisser technischer Spezifikationen für geeignet hielt (Kesseltiefe, Kesselmaterial, Die Cast Hoops, wasauchimmer), ohne jemals einen Hörtest durchgeführt zu haben.
    Das Ergebnis war nicht immer, wie ich es mir vorgestellt hatte...


    Tatsächlich sollte man immer im gut sortierten Fachhandel mit eigenen Ohren testen, welcher Sound einem zusagt. "Bauch" bekommt man nämlich mit 6,5 " Kesseln schon reichlich, je nachdem, was man mit diesem unschafen Begriff genau assoziiert und welche Stimmung man wählt. Der kürzere Kessel sorgt i.d.R. - beispielsweise - für direktere Teppichansprache, was für Drummer mit einem Hang zu Ghost Notes durchaus charmant ist.


    Gerade, wenn du nicht wie einige hier schon über 20 Snares verfügst, dir aber noch eine 8" zum Glück fehlt, halte ich es für Erfolg versprechender, mit 300 Euro bewaffnet ins Geschäft zu gehen und vor Ort alle Optionen durchzutesten, auch die etwas flacheren. Selbst wenn dann vor Ort nichts dabei ist, wird die Vorstellung deutlich klarer, was du für "deinen" Sound brauchst.


    Man sollte zumindest im Hinterkopf haben, dass so tiefe Eimer schon relative Spezialisten sein können, die nicht gerade auf Vielseitigkeit ausgelegt sind. Wenn du genau das suchst, ist es prima. Je vielseitiger deine musikalischen Vorlieben sind, umso vielseitiger sollte aber vielleicht auch ein Instrument sein. Und dann mag vielleicht 6,5" Tiefe der bessere Weg sein.

    Ok, das Finish wäre nach derzeitiger Lage nicht mein Traumfinish, aber ein Renown ist ein rundum taugliches Arbeitspferd. Mehr KANN man zwar investieren, braucht es aber wirklich nicht.
    Und dieses Finish übersteht wahrscheinlich sämtliche Moden unbeschadet und passt auch in 20 Jahren noch auf jede Bühne.
    Gratuliere zum Erwerb :)

    Ich habe drei Sets unterschiedlicher Preiskategorien, wobei ich mich mit der Zuordnung immer etwas schwer tue. Kurz nach dem Erwerb meines Catalina Club Jazz (Shellset für damals 520 Euro) hatte ich ein Canopus Bop Set für etwas den 5-fachen Preis unter den Sticks und könnte nicht behaupten, dass mein minimal gepimptes Catalina weniger Spaß gemacht hätte oder der Sound irgendwie schlechter gewesen wäre. Natürlich macht sich die höhere Preisklasse in ein paar Details bemerkbar, allerdings gab es noch keinen Punkt, bei dem ich mir irgendwann gewünscht hätte, doch mehr Geld investiert zu haben. Ebenso wenig fühlt sich mein Sonor Vintage Series Set beim Spielen "besser" an, obwohl es ebenfalls schon unter "gehoben" laufen dürfte. Die unterschiedlichen Größen und daraus resultierende Klangdetails ergeben für mich schlicht einen anderen Einsatzbereich.


    Man könnte es unter dem alten Satz zusammenfassen: so billig wie möglich, so teuer wie nötig.


    Je individualistischer die eigenen Ansprüche sind, umso schneller läuft man wahrscheinlich Gefahr, bei den individuell konfigurierbaren Toplinien mancher Hersteller zu landen. Für deine unspektakuläre Standardkonfiguration würde ich vermutlich ein Mittelklasse-Shellset mit einem Hardwarepaket von Tama oder Yamaha kombinieren, die in meinen Augen einfach das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten. Ein Yamaha Stage Custom reicht völlig aus, ebenso ein Gretsch Catalina Maple, ein Mapex Armory, ein Sonor AQ2, whatever.


    Da bin ich ehrlich, mir muss ein Set optisch gefallen, klanglich bekomme ich es schon so gestimmt, dass ich Spaß habe.


    Wie Tom schon schrub, Becken sind da wesentlich heikler, weil nicht stimmbar. Da kommt mir nur die Profiliga ins Haus.

    Trat das Problem denn nur bei dieser einen Aufnahme auf? Ich habe bei mehreren Snares schon derartiges Verhalten erlebt, wenn ich sie bei mir im Wohnzimmer durchstimme, und auf der Bühne oder im Studio ist alles ok. Will heißen, manchmal ist es vielleicht nur der falsche Platz im Raum, der Störfrequenzen begünstigt.


    Waren denn alle Maßnahme noch im Rahmen der Session im gleichen Raum? Oder blieb das Störgeräusch nach dieser Erstmanifestation in diversen Umgebungen bestehen? Nicht dass sie durch irgendetwas Schaden genommen hat. Aber das wäre dir altem Hasen ja sicher sofort aufgefallen.
    War die Snare neu oder gebraucht? Vielleicht käme ja noch ein Umtausch in Betracht.

    Hätte jetzt auch für einen ordentlichen Schliff gevoted, zumindest wenn das Zeug nicht ständig auf- und abgebaut auf Reisen ist.
    Gehe ich recht in der Annahme, dass du von einem Akustikset mit Triggern sprichst, das du als E-Set nutzt? Eine andere Variante könnte sein, auf die Unterseite der gekürzten Trommel dann wieder die Böckchen zu schrauben und ein Resofell zu montieren. Bei einem E-Set wäre die Gratung dann ziemlich egal.