Beiträge von trommla

    Ich würde ja nach angestrebter Spieltechnik auch noch die Vater Poly Flex Brushes ins Rennen schicken. Zwar keine Metallborsten, sondern ebenfalls Kunststoff. Klingen aber trotzdem angenehm und verbiegen nicht gleich, wenn man mal "einfädelt". Zum Wischen üben finde ich die Dinger hervorragend, wenn man den richtigen "Sweep" noch nicht so raus hat. Können sanft, aber auch kräftig eingesetzt werden, im Gegensatz zu den blaue/violetten Vic Firth, die sich eher in leiser Combo-Umgebung zuhause fühlen.


    Natürlich nix für Puristen, aber wenn ich bedenke, wie schnell ich früher Besen durch hatte, nur weil ich bei meinen kläglichen frühen Wischversuchen immer und immer wieder gegen den Hoop gefahren bin. Irgendwann habe ich zufällig (dank DF) die Vaters entdeckt, seitdem halten meine Drahtbesen unbeschadet durch. Nicht weil ich sie nicht mehr spiele, sondern weil ich mit den Poly Flex irgendwann die Bewegungen raus hatte.

    Von mir auch noch die besten Genesungswünsche.


    So ganz die leichteste Verlaufsform scheint mir das aber entgegen der Ämter nicht zu sein, zumindest kenne ich Betroffene, die mit weniger Einschränkungen zu kämpfen hatten. Was allerdings den Zweiflern langsam klar werden sollte, ist der sehr variable Verlauf dieser Erkrankung. Selbst wenn manche nicht mehr leiden als bei einer saisonalen Grippe, gibt es halt auch bei jüngeren, gesunden Menschen Verläufe wie bei dir oder sogar schwerer. Und 50 jährige, die dauerhaft berufsunfähig werden, erfasst leider keine Statistik. Gleichwohl gilt es die mindestens ebenso zu schützen wie 90jährige mit multiplen Vorerkrankungen, deren Leben sich so oder so absehbar dem Ende zuneigt. (Ich geh schon mal in Deckung, falls ich nun gesteinigt werde)

    Welche Sets mit BD 18x14 oder 20x14 und insgesamt drei Toms könnt ihr denn empfehlen?


    Da liegt vermutlich das Problem. 14" tiefe Bass Drums waren der Standard, bis in den 80ern die extratiefen Kessel modern wurden. Nach Ausflügen bis zu annähernd quadratischen Bass Drums in den 2000er Jahren scheint man sich überwiegend auf mittlere Tiefen von 16 bis 18 Zoll Tiefe zu konzentrieren. Im Zuge der Retrowelle der letzten Jahre gibt es zwar auch wieder häufiger kurze Kessel, diese findet man aber typischerweise im gehobenen Segment. Klar, ein neues Sonor Vintage Series Kit hat alle Bass Drums in 14" Tiefe, aber da sind wir preislich in einer anderen Liga, als man typischerweise Anfängern empfielt ;)


    Daher wäre die realistischste Größe im überschaubaren Preisrahmen vermutlich 20x16, und damit machst du auch bei Kindern nix falsch.


    Im übrigen schließe ich mich dem Nachwuchstrommler weitgehend an. Der Aufwand, sich Kessel, einen Hardwaresatz und schöne Becken getrennt zu suchen, ist überschaubar und führt nicht notwendigerweise zu einem Verlust an Lebensqualität.

    Na ja, wenn da die Set-Bleche dabei sind, kann man die im Zweifel auch zur Dekoration hernehmen. Hab z.B. schon tolle Lampen aus Becken gesehen. Oder ne hübsche Obstschale ;)


    Was die Hardware betrifft, muss man für ein Heim-Set nicht so hohe Ansprüche stellen wie für ein Road-Set. Sofern die Funktion in Ordnung ist und die Verchromung nicht 1:1 dem Rost gewichen ist, kann man auch mit günstiger Hardware erst mal ne Weile zufrieden sein. Die Klemmungen müssen primär sicher halten, und der Beckentilter natürlich auch. Die Standfestigkeit macht sich i.d.R. erst auf schwingenden Bühnenböden oder bei Auftritten auf der grünen Wiese bemerkbar, ich gehe bei eurer Behausung jedoch von ordentlichem Estrich mit entsprechendem Bodenbelag aus.


    Für zuhause ohne ständige Auf- und Abbauarien tun es sogar erst mal auch Standard-Müllenium-Ständer, sofern nicht arg verschlissen. Millenium Pro mögen nicht so langlebig wie Markenware sein, aber die halten schon ne ganze Weile, wenn man sie pfleglich behandelt. Ich habe schon an so manchem Set mit richtig bescheidener Hardware gesessen, da kann man meist Kompromisse machen. Wenn man dann allerdings die Hardware doch mal austauschen möchte, würde ich mich an Tama oder Yamaha halten, die haben meiner Erfahrung nach einfach das beste Material im bezahlbaren Preisbereich.


    Übrigens schätzt du glaube ich den Unterschied zwischen 20" und 22" zu gewichtig ein. Der höhere Platzbedarf hängt typischerweise vor allem an der Kesseltiefe. Eine 20x14 und eine 22x14 nehmen sich da wirklich nicht viel. Ein 18" tiefer Kessel trägt deutlich mehr auf, egal ob 20" oder 22".

    Und irgendwo habe ich gelesen, dass es Urteile gibt, nach denen man nicht länger als eine Stunde pro Tag Schlagzeug spielen darf, wenn die Nachbarn es hören können. Und ich hab' halt keine Lust, da immer eine Stoppuhr mitlaufen zu lassen...


    Es wäre schön, wenn es hierzu klare Aussagen gäbe. Leider reduziert es sich in der Regel auf ziemlich schwammige Formulierungen, wobei der BGH in Karlsruhe vor zwei Jahren in einem Urteil von 2 bis 3 Stunden täglich als angemessen und zumutbar ausging.
    Nur: jeder Einzelfall wird gesondert betrachtet, daher gibt es unterschiedliche Auslegungen, die sich u.U. an Präzedenzfällen orientieren. Zumindest muss ein Hausbesitzer nicht fürchten, von einer Hausordnung zusätzlich eingeschränkt zu werden, wie es in Mietshäusern vorkommt.


    Übrigens zum Thema Schalldämmung nach außen. Neben den Fenstern darf auch Körperschall (=Trittschall) nicht vergessen werden. Reihenhäuser haben oft Schallbrücken zu den Nachbarn, weil Architekt und Handwerker sich mit Schallisolation über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus nicht befassen. Und während man zumindest normal dimensionerte Fenster gut selbst bei Musizieren "zustopfen" kann und damit Emissionen reduziert, hat man bei Trittschall wenig Chancen, wenn man nicht mit viel Aufwand und Geld eine entkoppelte Raum-in-Raum Lösung bauen möchte.

    Mögen muss man die Musik natürlich auch


    Könnte natürlich sein, dass ich mich deshalb so schwer tu bei solcher Musik ;)


    Struktur,die festgelegt ist?Also eine die Algemeingültig ist?


    Nein, ne allgemeingültige Struktur wäre ja fast gleichbedeutend mit der Verlust jeglicher kreativen Komposition. Aber ich möchte ein Musikstück ohne große Analysen intuitiv als ganzes verstehen. Das klappt bei den meisten Klassiksachen, großenteils beim Jazz, Blues, Funk, Elektro, Rock und Pop sowieso, Schlager, Metal etc. pp. Bei solchen Sachen finde ich diesen intuitiven Zugang nicht, hab keine Ahnung was die Verursacher damit ausdrücken wollen. Außer halt Zeug zu spielen, weil man es eben kann. Mir ist das irgendwie zu wenig bzw gleichzeitig zu viel.

    Zitat von »trommla«
    z.B. Adoro Warship Serie


    Haha, jetzt musste ich grad selbst über meinen Fehler lachen. War wohl beim drohenden Amerikanischen Bürgerkrieg, wenn Realdonaldtrump nicht freiwillig geht.


    Um die Ecke gäbe es ein Basix Oxygen, aber ich glaube, das ist eine Billiglinie, oder? Außerdem gäbe es auch ein Sonor Force 506 und ein Tama Imperialstar


    Wenn, dann das Imperialstar, das ist ganz ok, wobei ich diese Plastespannreifen nicht mag. Die müssen aus Holz sein :) Welches Budget habt ihr denn maximal veranschlagt bzw. wo läge eure Schmerzgrenze?


    Dünner und kleiner = leiser, richtig?


    Dünner = leiser stimmt auf jeden Fall, weil gute dünne Becken schon bei geringer Anschlagsstärke einen guten Klang entfalten. Dicke Becken muss man eher prügeln.
    Kleiner = leiser? Würde ich so nicht sagen, auch kleine Becken setzen sich gut durch, klingen aber natürlich höher und auch kürzer. Das Standardset umfasst i.d.R. 20" Ride, 16" Crash und 14" Hihat. In der Hoffnung auf geringer Lautstärke (noch) kleiner Größen zu wählen, wäre ähnlich sinnvoll, wie eine 18" Bass Drum zu suchen, nämlich gar nicht.

    Es soll einfach nur ein kleines, feines und er leises akustisches Drumset für den Hausgebrauch sein.


    Gibt's nicht.
    Jedes akustische Set ist ausreichend laut, um die Nachbarschaft gegen sich aufzubringen. Die Erfahrung haben schon viele machen müssen, die zuhause den Versuch unternommen haben, akustisch zu trommeln. Ich kann ziemlich leise spielen, wenn es sein muss (und es muss relativ oft sein z.B. Jazz, Chöre etc.), aber irgendwem ist es immer zu laut. Kinder und Erwachsene ohne die entsprechend trainierte Feinmotorik, also Anfänger und auch viele Fortgeschrittene, schaffen es i.d.R. nicht, ein Schlagzeug im unteren Dynamikbereich zu spielen. Werbung, die suggeriert, dass ein Set speziell für leises Spiel gedacht ist (z.B. Adoro Warship Serie), ist völlig irreführend.


    Also bin ich wieder bei den 18 Zoll Sets, um die Trommeln schon mal eher leise zu halten.


    Ich weiß nicht, wer dir diesen Bären aufgebunden hat, aber das ist völliger Unsinn. Eine 18" Bass Drum ist zwar größenbedingt bei der Maximallautstärke gegen eine laute Band hörbar im Nachteil. Normal gespielt nimmt sich das aber wenig bis gar nichts. Wenn der Nachbar ne 22er hört, hört er die 18er auch. Nur nicht so voll tönend ;)


    Wenn ihr ein akustisches Set kaufen wollt, dann sucht euch eins aus, welches qualitativ noch ein Stückchen mit den Bedürfnissen mitwachsen kann. Größenmäßig sollte der kleinste Nutzer noch gut daran sitzen können. Für Neukauf spricht in meinen Augen wenig, da der Gebrauchtmarkt voll von geeigneten Sets ist. Bei neuen Komplettangeboten taugen die Becken meist nicht viel, häufig sind das Messingteller oder Billigserien aus B8-Bronze. Und ne 20er Bass Drum ist m.E. (s. oben) völlig in Ordnung, auch für Kinder.


    Nochmal zur Sicherheit: die Lautstärke einer Trommel hängt nicht von der Größe ab, sondern von der Spielweise! Die Größe verändert den Klang und das Spielgefühl.

    das Stück nicht als ganzes sehen


    Genau da hab ich das Problem. Wenn ich ein Stück nicht als ganzes sehen kann, hört es (für mich) auf, Musik zu sein. Das empfinde ich als Zirkusakrobatik, und dann versteh ich es nicht. Ich kann mir Musik nur anhand einer übergeordneten Struktur merken. Beeindruckend, wie jemand das aus dem Kopf begreift und spielt.

    Alle Achtung, das muss man erst mal spielen können. Wie lange sitzt du an der Vorbereitung einer solchen Nummer? Die technischen Elemente sind glaube ich gar nicht mal das Hauptproblem, aber wie um Himmels Willen soll man sich die ganzen ungeraden Abläufe merken??? Oder entwickelt man, wenn man ständig so Kopfmusik hört, mit der Zeit ein Vokabular, auf das man zurück greift? Beim Jazz steigen viele Leute ja auch aus, wer das aber mal ne Weile gemacht hat, kennt man die typischen Phrasen.


    Ich werd' das in diesem Leben jedenfalls nicht mehr schaffen.
    Hab mich schon vor langer Zeit darauf festgelegt, ein Groove Drummer zu sein, weil alles andere mit meiner Faulheit kollidiert ;)

    Ich glaube dass die Drummer die ohne Band üben, ihr Repertoire so drauf haben, dass sie es mit einer Band wieder neu anpassen müssen. (...) Auch wenn man Playalongs spielt, die ja statisch sind und nicht die menschliche Toleranz einer Musikkapelle widerspiegelt, wird es keinem die Übung vermitteln die nötig ist um mit Musikerkollegen zu Mugge'n.


    Da sprichst du fast beiläufig eine wichtige Sache an. Ich glaube, man kann seitenlang theoretische Betrachtungen über die "richtige" Spielweise anstellen und Technik in allen Varianten im stillen Kämmerlein vor sich hin üben. Um mit Musikern gemeinsam zu guten Ergebnissen zu gelangen, hilft in vielen Fällen nur das Machen. Ich hab schon so oft gemerkt, wie anders sich mein Spiel mit Band plötzlich anfühlte, obwohl ich dachte, ich hätte eine Nummer gut vorbereitet.


    ÜBEN kann man vieles alleine zuhause, LERNEN muss man es mit anderen Musikern. Das ist zumindest meine Erkenntnis. Vor allem deshalb sind m.E. die großen Drummer zu dem geworden, was sie sind (oder waren).

    Stick ist ein Stichwort, wobei ich sogar in die entgegengesetzte Richtung gehe, indem ich die Dinge mit ganz unterschiedlichen Sticks übe bzw. geübt habe. In den letzten Monaten über ich z.B. meisten auf dem Pad mit für mich sehr leichten 7A. Früher hatte ich dabei immer das Gefühl, gar nix in der Hand zu haben. Aber je länger ich das mache, umso "ausreichender" finde ich sie für sehr viele Dinge. Habe gerade mal hintereinander die 7A und meine schwersten Sticks in die Hand genommen und gemerkt, dass die Feinmotorik dadurch sicher nicht gelitten hat und ich mich auf unterschiedliche Sticks deutlich besser bzw schneller einstelle als früher.


    Ach ja, weil Burned Destroyer es grad schreibt, ich würde auch am ehesten meinen, dass meine Handabläufe dem Moellern nahe kommen. Allerdings hatte ich noch nicht mal was von Moeller Technik gehört, als ich damit begonnen habe. Wie gesagt, meine Hände haben die geeignete Technik durchs machen selbst gefunden.

    Und jetzt erzählt "trommla",dass im die Ständer abknicke


    Werter Herr, Ihr verwechselt mich.
    Mir sind noch keine Ständer abgeknickt, und wenn dann würde das unter Intimsphäre fallen.


    Ich halte allerdings Sonor für vergleichsweise teuer, Tama und Yamaha können das für deutlich weniger Asche. Die letzte Sonor-Generation, die ich selbst hatte, war die Hardware aus der Phonic Plus und Signature Generation. Das Zeug war unverwüstlich, aber weshalb Hardware atomkriegsicher gebaut sein muss, hat mir schon damals nicht ganz eingeleuchtet.

    Hab jetzt mal bei Thomann nachgefragt ob die Möglichkeit eines Bundle-Preises besteht


    Bin mal gespannt, ob Thomann das macht. Wenn ich das richtig verstehe, möchtest du das einstrebige Set um die FuMa des doppelstrebigen Sets ergänzen und dafür den Setpreis bezahlen?
    Bedenke aber, dass die FuMa eine exzentrische Cam hat, also die Powerglide-Konfiguration. Je nachdem, was sonst gespielt wird, kann das irritierend sein.


    Falls der Zuschuss nicht an Neuware gekoppelt ist, kannst du alternativ auch nach Gebrauchtangeboten schauen. Gerade diese Bundle-Pedale sieht man recht oft in tadellosem Zustand günstig bei irgendwelchen Kleinanzeigen. Sorry, hattest du ja schon ausgeschlossen.

    Nene, geübt wird zu Hause, geprobt wird mit der Band. Das werde ich immer schön trennen.


    Na da hast du mich jetzt aber gründlich missverstanden, das seh ich nämlich absolut genauso ;)


    Worum es mir ging, war eine gewisse "lockere" Einstellung zu den eigenen Fortschritten. Die Bpm waren meiner Erinnerung nach nicht so das ultimative Maß aller Dinge, offen gestanden verkehrte ich eher in Kreisen, denen diese Zahl völlig am Allerwertesten vorbei ging. Die Musik musste sich primär gut anhören und -fühlen, und keiner hat aufs Metronom geschaut. Vermutlich hatte auch keiner ein Metronom, weil es das nur aus Holz mit so ner schwingenden Nadel gab, was für den Proberaum völlig ungeeignet war. Es kamen zwar auch irgendwelche "Piepser", die furchtbar klangen und immer noch viel zu leise für ne Band waren. Aber weil's halt selten Metronome bei Bands gab, fragte auch keiner "kannst du 8tel bei 160 bpm spielen?". Wenn's ging, ok, wenn nicht hat man halt gesagt "Schaff ich nicht". Und dann musste man sich was anderes einfallen lassen, was gut klang.


    Und trotzdem schaff ich das heute problemlos, weil ich einfach viel gespielt und daheim geübt habe. Für "meine" Musik hab ich die nötigen Skills halt durch regelmäßig Machen bekommen. Just do it!


    Zuhause übe ich nach wie vor, aber dann so Kram wie Rudiments und Lockerheit der Hände. Dabei nutze ich zwar ein Metronom, habe aber keine Vorgaben, wie schnell es sein muss. Mein Fokus liegt absolut auf Lockerheit, weil ich nur dann solche Sachen auch in der Musik vernünftig unterbringe. Wenn man was nicht locker kann, hört sich's im Zusammenhang halt scheiße an. Wenn ich Tempi unter (beispielhaft) 80 sauber und locker schaffe, alles ab 90 auch, aber dazwischen ein Bereich ist, bei dem die eine Technik in die andere übergeht, übe ich den Bereich gesondert so lange, bis ich mich wohl fühle. Alle Tempobereiche von 30 bpm durchgehend bis zu hohen Tempi spielen zu können, wirkt sich meiner Erfahrung nach auch aufs Maximaltempo aus.


    Egal welchen Weg und welche Technik man bevorzugt, halte ich ein paar Minuten täglich an nur ein paar Tagen der Woche für viel zu wenig, um deutliche Fortschritte erwarten zu können. Also das wäre mein Rat an den TS: wie auch immer du das schaffst, nimm dir mehr Zeit für's Schlagzeug. Ob das nun Band, Üben am Set oder am Pad (vor dem TV) ist, ist gar nicht so entscheidend. Ich übe auch überwiegend am Pad, wenn ich nicht bei Bands spiele. Und ich behaupte mal, das hilft mir durchaus, meine Skills zu erweitern. Klar, mehr Übezeit am Set wäre vorteilhaft, aber das geht nun mal aufgrund meiner Wohnsituation nicht.

    Hängt das nicht auch vom effektiven Preisvorteil ab? Wegen 20 Euro würde ich wohl kaum von meiner Wunschkonfiguration abweichen, bei 200 schon eher ;)


    Ich erwarte im direkten Vergleich zwischen 16 und 17 keine gravierenden Soundunterschiede, also würde ich meine Entscheidung an Optik und Transportfreundlichkeit festmachen. Da die 2,5 cm wohl auch optisch wenig auffallen, bleibt der Transport. Und da kann dir nun wirklich keiner mehr helfen. Wer sein Set im Smart transportieren muss, bei dem zählt jeder Zentimeter. Wer wie ich einen Fort S-Max zur Verfügung hat, der kann gelassen bleiben :D


    Im übrigen fand ich Sonor Bassdrums, auch in der zeitweise modernen 17,5 Zoll Tiefe, immer ziemlich geil klanglich, wenn ich mal hinter einem saß.


    Hast du eigentlich mit diesen Lochverstärkungen gute Erfahrungen gemacht? Ich hab zweimal versucht, welche einzubauen, zweimal hat mich das Ergebnis nicht überzeugt. Erstens hielten die Dinger nicht vernünftig, zweitens ist mir das Zeug zu schwer an nem eh schon (durchs Loch) schwingungsbehinderten Fell. Drittens habe ich irgendwo gelesen, dass die Dinger manchmal mitrappeln. Daher bleibt bei mir die Schnittkante unveredelt, was sich trotz Mikrofonierung oder gelegentliches Hinzufügen und Entfernen von Dämmmaterial noch nie als Problem erwiesen hat.