Ich fürchte nur, die Physik lässt nicht mit sich diskutieren ![]()
Beiträge von trommla
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Schade, am anderen Ende Deutschlands

Ich glaube, da kann man einen Abend lang ungebremst Spaß haben. Und immerhin hat der Sänger nicht nur die Stimme, sondern auch die Mütze von Brian Johnson geerbt, passt! Mehr Tribute brauch ich nicht, wenn die Musik rockt.
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Das H2 kann eine Acht
und könnte gebraucht für wenig Geld testweise erworben werden. Kostet meist nicht mehr als ein schönes Abendessen für 2 Personen. -
Davon will ich mich nicht trennen!
Man kann doch das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Zwei Sets haben noch nie geschadet, und bei vielen Drummern kommt doch früher oder später der Zeitpunkt, an dem man für den Proberaum und für zuhause (Zweitband, Studio, anderes Genre, was auch immer) ein Zweitset sucht. Ein Phonic sollte ohne Mühe auch für deine Musik passen, und sofern du das Geld nicht gerade zur Finanzierung einer täglichen warmen Mahlzeit brauchst, nimmt ein Set keinen Schaden, wenn es erst mal in Taschen verpackt im trockenen Keller lagert. -
Da würd mich schon wieder stören das der Teppich mit anspricht, mit den Toms
Haha, wer das nicht möchte, sollte nicht mit Papierfetzen rumprobieren, sondern das Schlagzeugspielen aufgeben. Wichtig ist nur, dass der Teppich nicht unschön fiept oder jammert. Ein sauberes Mitrascheln ist nicht vermeidbar, man sollte einfach lernen, den "Tomsound mit Teppich" zu mögen, dann geht das schon. Aber andere Diskussion, an anderer Stelle schon oft geführt

Servus Oidmo,
hammer, wie man das so lange so tight durchhält. Mir wär nach maximal der Hälfte schon mindestens ein Haxn abgefallen. Klanglich höre ich zwischen den verschiedenen Videos zwar in Nuancen Unterschiede, aber ich könnte nun definitiv nicht sagen, was besser oder schlechter ist (wo mir schon die Andersartigkeit nur im direkten Vergleich auffällt). Das ist auch so ein bisserl meine generelle Kritik an deinem Fred. Ich kann in den Dingen, die du uns hier präsentierst, keine Entwicklung und ehrlich gesagt nicht mal Abwechslung erkennen. Das trifft auf die Musik, den Sound, die Bildgestaltung und auch auf dein Drumming zu. Alles wirkt wie ein "One Trick Pony".
Klar, das mag auch an meiner fehlenden Affinität zu deiner Musik liegen. Für dich hört sich wahrscheinlich alles total unterschiedlich an, während es in meinen Ohren ein fremdes Universum darstellt.
Fände es spannend, mal zu sehen, was rauskommt, wenn du nicht aufs sicher Pferd setzt. Wobei ich betone, dass ich dein diszipliniertes Spiel grundsätzlich für eine echte Stärke halte. Jede Band kann sicherlich froh sein, so einen Drummer im Rücken zu haben, der den Haufen zamhält. Ja genau, ein Livevideo mit Band wäre doch mal was
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Ein Loch bringt klanglich gar nichts, eröffnet nur primär die Möglichkeit, schnell und unkompliziert ein Mikro innen rein zu stellen.
Bei klassischen Trommelfellen kann sich der Rebound des Schlagfells ändern, und je nach Größe und Position des Loches wird der Sound mehr oder weniger trocken. Da ich allerdings noch keinen Hartschalenkoffer mit ausgeprägtem Sustain gesehen habe, dürfte der Effekt zu vernachlässigen sein. Viel am Spielgefühl wird ja vom Zusammenwirken der beiden Felle bestimmt.
Aber ein Loch im Transportkoffer macht doch auch nicht wirklich Sinn, oder?

Edit: Wobei, Bassreflexöffnung? K.A. ob das, was bei Lautsprechern Vorteile bietet, bei so einem Koffer auch gilt.
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Gab's mit flachen aber auch, war m.E. sogar die Regel. Die tiefen nannten sich Phonic Plus.
Vom Badge her ist deins ein Phonic, denn die Champions hatten entweder Querformat, oder später dann Hochformat mit "Champion" drauf. Bin aber auch kein Fachmann mit Detailwissen.
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Kannte die Aufnahmen ja bereits, und mir ist mal wieder das Wasser im Munde zusammengelaufen beim Klang deiner Becken. Da hast du echt feine Sachen

Edit: hab erst jetzt Beebles Link angeschaut. Ja, das ist genau die Arbeitsweise, die ich im Sinn hatte. Wobei natürlich so ein Raum nicht an jeder Straßenecke auf einen wartet.
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Gerade bei einer Jazzcombo würde ich mir um Aufnahmetechnik gar keine Gedanken machen, sondern in einem gut (!) klingenden Raum zwei bis drei gut geprobte Nummern in nur 2 Stereo-Spuren einspielen. Ob ein trockener Raum dafür richtig ist, könnt nur ihr entscheiden, ich persönlich halte schönen echten Raumklang für viel hilfreicher als trockengedämpft. Selbst ein kleiner Zoom-Handyrecorder an der richtigen Position kann eine Jazzcombo überraschend schön in Szene setzen. Kanalgetrenntes Getrommel macht zwar die Nachbearbeitung leichter, den Gesamtsound aber nicht wirklich besser.
Daher wäre meine Herangehensweise eher, von irgendwem einen größeren Raum zu "schnorren" und dort wirklich ohne technisches Gedöns ein - früher hätte man gesagt Tape - mitlaufen zu lassen, sich aber ansonsten aufs intensive Zusammenspiel zu konzentrieren.
Jazz lebt ja mehr als jede andere Musik davon, dass die Musiker live durch Spielfreude und Improvisationsgabe mitreissen. Ob eine Band das schafft, erkennt ein geübtes Ohr völlig ohne Soundtüftelei, und wenn ihr vor allem die "schöne" Aufnahme im Hinterkopf habt, fahrt ihr vermutlich mit angezogener Handbremse und verschenkt damit euren besten Trumpf. Es gibt so viele Live-Videos toller Bands in eher dürftiger Klangqualität, die trotzdem überzeugen, weil die Band einfach tight rüberkommt. Ein paar zusätzliche Mikros hätten da nichts verbessert, wenn dann hätte man wirklich mit professioneller Technik UND professionellem Bedienpersonal eine echte CD-Liveaufnahme mitschneiden müssen. Ein Booker hört sofort, ob die Band was kann, mit oder ohne Snaremikrofon

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Du bist mit deiner Rechtfertigung der einzige, der diskutiert

Diese Gleitlager heißen glaube ich Kardangelenke, und ja, ich kann mir vorstellen, dass die irgendwann Spiel bekommen. Bei meiner DB-Nutzung halten aber auch die wahrscheinlich ewig.
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Wie schaut denn das dann in aufgebautem Zustand aus? Vielleicht wird dann klarer, warum die Bass Drum von unten getreten wird. Ich versteh's auch noch nicht ganz, gibt aber sogar von etablierten Herstellern Cocktail-Sets z.B. Yamaha Club Jordan u.a.
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Da fehlt mir wohl die Vorstellungskraft, wie mich auch an 200+ bpm Geknatter so ungefähr alles langweilt

Hab mir bei meiner IC zwar auch schon öfter gedacht, so ne Welle wirkt mit ihrem Ausziehmechanismus ganz schön filigran. Aber bisher hat sie gehalten. Wenn die mal durch ist, werde ich vielleicht Ersatzteile vom Dennis ordern. -
Blooooß nicht das schöne Set so kaputt restaurieren. Da kriegst du beim Verkauf mit Glück noch nen vertretbaren Kilopreis. Verstehe zwar, dass nicht jeder das Design mag, aber dann solltest du einfach die Finger davon lassen.
Hab keinerlei Erfahrung mit selbst furnieren, aber das Champion vom Katschi schaut doch sehr schick aus. Na ja, bis auf die komische Schraube an der Tomhalterung, die passt nicht dazu. Sollte man noch gegen was Originales tauschen.
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Guter Kauf! Falls die Becken passen: umso besser. Falls nicht: für 100 verkaufen und z.B. sowas nachkaufen und schon hast Du ein super Set! https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…8690620-74-3370
Wenn noch Budget übrig ist, würde ich das auf jeden Fall sofort tun. Auch wenn wahrscheinlich gilt "schlimmer geht immer", Sabian sbr sind Messingdeckel, und das ist allerunterste Einstiegskategorie. Klanglich knapp oberhalb eines Wellblechdaches
Masterwork Troy sind solide Bronzebecken in Standardkonfiguration. Keine persönliche Note, aber guter universeller Klang. Ob man ein 14" Crash wirklich sinnvoll einsetzen kann, wenn man in Bands spielt, wird sich zeigen, da sind größere Becken effektiver. Aber als zusätzliche Klangfarbe zum Üben allemal interessant. -
Wenn ich so ein Hitech-Gerät bräuchte, wäre ich höchstwahrscheinlich auch beim Darwin, alleine schon deshalb, weil ich damals die ersten Entwicklungsschritte hier im DF mitverfolgt hatte. Lieber gibt man sein sauer verdientes Geld doch jemandem, den man - zumindest virtuell - aus dem Forum kennt.
Allerdings will ich immer noch nicht so recht glauben, dass ein Doppelpedal der 300 bis 400 Euro Liga nicht genauso zuverlässig funktioniert. Das ist ja quasi wie die blaue Bosch-Serie, eher langweilig, ganz sicher nicht fancy, aber solides Handwerkszeug. Klar, dass es nach einiger Zeit immer einen gewissen Verschleiß geben wird, aber wenn ich die Pedalerie nach 10 Jahren dann mal tausche, habe ich immer noch nicht so viel investiert wie in ein Darwin oder Trick. Da geht locker noch eine dritte Neuanschaffung nach weiteren 10 Jahren.
Das beste Material brauche ich erst dann, wenn ich mit den Besten konkurrieren muss, alles andere macht zwar Spaß, gehört aber in die Rubrik echte Luxusprobleme.
Und konkurrieren muss ich eigentlich beim Trommeln auch nicht, sonst wäre es ja ein Sport und olympisch
Aber gut, darum geht's ja hier nicht.
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Wie schnell bleibt man mit einem Bein der BD mal im Schmalen Durchgang Hängen oder Eckt
irgendwo an mit einem Kessel.
Echt, passiert dir das regelmäßig??? Ein Set dieser Preislage sollte eigentlich nicht unverpackt transportiert werden, oder? Eigentlich gar kein Set, außer eins, welches man gerade zum Ofen trägt
Noch mal ne Anmerkung zum Eingangspost. Ob Toms oder die Bass Drum(angeblich) nicht gut klingen, ist ja relativ. Gemeint dürfte damit eher sein "ich bekomme mit meinen üblichen Methoden/Fellen nicht den Sound, den ich gewohnt bin bzw. mir vorstelle". Das Gefühl kennt glaube ich jeder Drummer manchmal. Ich bin irgendwann dazu übergegangen, einer Trommel keinen Sound aufzwingen zu wollen, sondern so lange mit Fellen und Stimmungen zu experimentieren, bis der Sound zur Trommel passt. Dass der Sound dadurch manchmal mit meinen Gewohnheiten bricht, versuche ich seitdem nicht mehr als Einschränkung zu sehen, sondern als Chance, mit neuem Sound auch neue Spielideen zu entwickeln.
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wenn ich aus Deiner Sicht so unglaubwürdig bin
Ich bin da recht emotionslos, fand nur diese Widersprüche auffällig, die du ja erläutert hast. Weitere Einschätzungen stehen mir nicht zu, ich kenn dich ja nicht
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Bauchentscheidungen sind ja nicht falsch. Und ehrlich gesagt sind alle Sets in der Liga eines Reference so gut, dass man vermutlich auf allen viel Spaß haben wird. Ich halte Fehlkäufe in diesem Fall für nahezu ausgeschlossen. Ebenso wenig glaube ich, dass eines der beiden deinen Traumsound nicht liefern wird, spätestens beim ersten Fellwechsel probiert man doch sowieso ein wenig rum, was man aus der Kiste so rausholen kann. Qualitativ dürfte Pearl sowieso über jeden Zweifel erhaben sein.
Wenn also irgendwo in erreichbarer Nähe ein Pure zum Testen bereit stünde, würde ich genau das tun und auch ohne Vergleich zuschlagen, wenn es mir gefällt. Ich weiß, das Bessere ist der Feind des Guten, aber vielleicht nimmt man sich an manchen Dingen auch den Spaß, wenn man immer zweifelt, ob man sich nicht doch noch ein Mü hätte verbessern können.
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Haha, meine Entscheidung wäre eh klar, ich liebe dünne Kessel und spiele selbst nichts anderes. Die können schon auch rocken, selbst unmikrofoniert. Für große Dynamikbandbreite gibt's aber halt einfach nix besseres.
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Nein, genau das wollte ich damit sagen. Eine Iron Cobra, eine Eliminator, eine Falcon oder DW5000 sind professionelle, solide Maschinen, die aber eben nicht für beidfüßige Dauer-Höchstleistungen konstruiert sind wie Trick und Darwin. Axis fiele mir als Name auch noch in dieser Super-Duper-Abteilung ein.
Für mich und viele andere Drummer vermutlich völlig ausreichend, und ich komme vermutlich noch sehr sehr lange Zeit viel früher an meine eigenen Grenzen als an die meiner Pedalerie. Wer allerdings wirklich intensiv und fortwährend bpm-Höchstleistungen erzielen will, braucht vielleicht wirklich andere Arbeitsmittel.
Edit: Ups, zu langsam