Beiträge von trommla

    Nach 24 Stunden ne Vermisstenanzeige zu schalten ist vielleicht auch etwas früh. Die Rückmeldung kommt sicher noch, sagt mir mein Gefühl. Spätestens dann, wenn's mit dem Stimmen net so recht klappen will :D

    wenn mein Schlagzeug im PR gut klang, hat es das auch anders wo. Jedenfalls hinterm Drumset!


    Das ist natürlich die große Frage. Von wo aus und für wen soll das Set gut klingen? Klar will ich auch Spaß beim Spielen haben, aber die Nuancen, die ich vom Fahrersitz aus höre, können einerseits täuschen (Set klingt u.U. aus Spielersicht solala, aber aus Perspektive des Publikums oder schon der übrigen Musiker hervorragend), andererseits macht man sich eventuell auch selbst verrückt, wenn man mit dem Ohr am Fell den Klang seiner Instrumente beurteilt.

    Wo wohnst du? Ich würde ja vorschlagen, dass du deine Becken einzupackst, mit zum Fachhändler nimmst und vor Ort testest. Geschmäcker sind so individuell, dass eine anonyme Empfehlung wenig Sinn macht angesichts der seit Jahren immer größer werdenden Auswahl auf dem Beckenmarkt. Es muss ja nicht nur der Klang passen, sondern die Lautstärkenverhältnisse, die durchaus von deiner Spielweise abhängen, das Spielgefühl, möglicherweise die Optik und auch der Preisrahmen.

    Meinst du, dass deine Planlosigkeit besser wird, wenn wir dir noch 3 Sets empfehlen? ;)
    Alle von dir verlinkten Sets sind vernünftige Mittelklassesets von Herstellern, die für solide Qualität bekannt sind. Für mich persönlich wäre das Superstar raus, weil ich die Kombination flacher Kessel mit recht langen Bass Drums nicht mag und Tomhalterungen auf Bass Drums bevorzuge. Wenn schon schwarz, dann möchte ich zudem lackierte Kessel für daheim, keine Folie. Folie ist ok bei Glitter, Sparkle und Co. Das sieht aber jeder anders. Das Tama hätte allerdings zwei Floor Toms und solide Hardware dabei.


    Die beiden anderen Sets nehmen sich nicht viel, außer dass das Stage Custom günstiger ist, vermutlich weil Birke im Trommelbau meinst günstiger angeboten wird als Ahorn. Die Kesselmaße sind fast identisch, die Unterschiede quasi nicht existent . Persönlich finde ich, dass das Sonor optisch auf den Fotos einen Tacken edler rüberkommt aufgrund der schwarzen Bass Drum Hoops, das kann aber in Echt auch ganz anders wirken.
    Auf beiden dürften Emperors oder G2 gut funktionieren in deinem Kontext. Stimmen lernen ist natürlich Pflicht, egal bei welchem Set.


    Ich hätte bei keinem von beiden Bauchschmerzen, allerdings würde ich statt der Millenium Hardware wohl eher Tama oder Yamaha nehmen. Die haben "kampferprobte" Hardwarepakete für nicht wesentlich mehr Geld. Nicht dass die Millenium Pro Hardware komplett schlecht wäre, allerdings vertraue ich der Pedalerie der beiden anderen mehr. Nicht davon täuschen lassen, dass die Hardware einstrebig ist, das Zeug steht bombenfest, ist aber lang nicht so schwer.


    Zu den Becken: Die Z-Serie habe ich noch nicht live angespielt, allerdings war ich letztens beim Thomann sehr positiv beeindruckt von der Zultan Produktpalette. Ich könnte mir durchaus vorstellen, so ein Set auf Verdacht zu kaufen und sofort zu retournieren, wenn es mir nicht gefällt. Allerdings würde ich einem Newbie zu einem Test vor Ort raten. Meist hat man ja noch nicht so genaue Vorstellungen, welchen Klang man sucht, und manchmal merkt man erst nach einer Weile, dass man mit einem Set nicht warm wird. So geschehen kürzlich bei einem Forenuser, der vor 2 Jahren ein sündteures Komplettset eines bekannten Herstellers gekauft hatte und erst jetzt so richtig dahinter kam, dass ihm diese Becken einfach nicht liegen.
    Also falls du online bestellst, sei nicht kleinlich mit der Rückgabemöglichkeit. Becken kann man nicht stimmen, und wenn sie nicht stimmen, stimmt nach ner Weile gar nix mehr, weil du auf den Dingern hängen bleibst. Und einspielen lassen sie sich auch nicht, zumindest nicht in erwartbaren zeitlichen Dimensionen. Hilft also nichts, wenn sie dann im Rentenalter gut "abgehangen" sind, wie manche glauben.


    Meine bevorzugte Lösung wäre vermutlich das Yamaha mit nem Satz Yamaha Hardware und einem Beckensatz deiner Wahl, dazu ein Satz Emperor Schlagfelle. Die Resos würde ich erst mal lassen. Ende der Suche.

    Mei, jetzt hab ich echt den Höhepunkt verpasst, welches Set du heute abholen könntest / abgeholt hast. Der Link ist vernünftigerweise schon wieder raus, eher es dir wer wegschnappt. Ehe du dich hier wieder dünne machst, würde ich gerne noch einen Screenshot davon sehen, Stage Custom ist auf jeden Fall ne Hausnummer.
    Oder du belohnst uns nach dem Erwerb mit einem Bild mit allem drum und dran.

    I.d.R. daran, dass sie teuer ist


    Das würde ich doch gerne einschränken wollen. Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass günstige Hardware schlecht ist.
    Yamaha und Tama decken mit ihrer Hardware sehr unterschiedliche Bedürfnisse ab, zwischen schwer und erdbebensicher und leicht und filigran ist alles dabei. Leichte Stative sind in der Regel aufgrund des geringeren Materialbedarfs deutlich günstiger, trotzdem kann ich beide Hersteller in allen Preisstufen wirklich empfehlen. Der von mir verlinkte Hardaresatz ist wirklich nicht teuer, ebensowenig die Tama Classic Stands (Flat Base) oder dieser Yamaha, trotzdem sind sie ausreichend stabil und solide gebaut. Die neue Yamaha Crosstown Serie soll auch nicht schlecht sein bei moderatem Preis, wobei sich an der Optik möglicherweise die Geister scheiden.



    Ich würde hier allerdings noch zwischen der Pedalerie (Bassdrum und Hi-Hat) und den reinen Stativen unterscheiden.


    Das ist ein wichtiger Punkt. Das HiHat-Pedal meiner Stagemaster Serie (=billig) ist einfach, läuft aber für meinen Bedürfnisse hervorragend. Mein linker Fuß ist nicht gerade meine Schokoladenseite, aber es schränkt mich im Vergleich zu meinem Iron Cobra HiHat Stativ (=teuer) in keinster Weise ein. Und das auch nach vielen Stunden auf dem Buckel. Ein Hardware Set inklusive Bass Drum Pedal würde ich vermeiden, wenn ich das zugehörige Bass Drum Pedal nicht kenne. Allerdings finde ich für die ersten Jahre sowohl die günstigen Yamaha-Pedale als auch die günstigen Tama-Pedale nicht schlecht für's Geld, kann man also machen. Wenn einen irgendwann die Virtuosität gepackt hat, gibt's eben in einigen Jahren mal ein Upgrade.


    Zum Thema türkische Beckensätze:
    Die angesprochenen Beckensets sind, soweit ich sie kenne, alle recht ähnlich. Ein recht universeller, klarer Klang, mit dem Einsteiger und Schüler mit Spaß und ohne Frust loslegen können. Trotzdem im Gegensatz zu den üblichen B8 Einsteigersets klanglich für viele Stile auch langfristig geeignet. Die teuren Türken bieten vor allem den Mehrwert einer viel größeren Palette an Sounds, da findet dann auch jeder seine "Individualisten". Masterwork Troy, Sonor Armoni oder Zultan Rock Beat sind eher "Generalisten".

    Vorgeschrieben wird dies von der jeweiligen Landesregierung


    Bei geteilten Instrumenten, etwa Pianos, ist eine Desinfektion jedoch vorgeschrieben...


    Wie gesagt, in Bayern anscheinend nicht, sonst wäre uns der Hinweis gegeben worden. Da die Verordnungen Ländersache sind, kommt es zu unterschiedlichen Festlegungen. Die fehlende bundeseinheitliche Umsetzung ist ja immer mal Grund zur Kritik.
    Darauf wollte ich hinweisen.
    Dass die vorgeschriebenen Maßnahmen schon qua Hausrecht befolgt werden müssen, sollte klar sein.

    Das kann man sich im Zweifelsfall auch aus Ethanol, Glycerin, Wasserstoffperoxid und Wasser selbst herstellen (gibt verschiedene Anleitungen im Internet)


    Falls es eine behördliche Auflage für die Musikschule gibt, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darin auch zugelassenes Desinfektionsmittel vorgeschrieben sein und nicht "Schwarzgebranntes". Die Empfehlungen bzw. Rezepturen der WHO beziehen sich meines Wissens nach auf die Herstellung durch Apotheken!!!
    Vom selbst panschen kann man m.E. nur abraten.

    Ohne ein entsprechendes, vom Gesundheitsamt ratifiziertem Konzept (...) ist in der BRD der Betrieb von Musikschulen derzeit untersagt.


    Ich denke aber, dass das regional unterschiedlich gehandhabt wird. Klar ist, es müssen Konzepte vorliegen, die auch Überprüfungen standhalten können. Eine Desinfektion ist aber nicht BRD-weit vorgeschrieben. Wir hatten vorgestern die erste Bigbandprobe in der Musikschule, und dort ist lediglich das Desinfizieren der Hände vor und nach der Probe vorgeschrieben, Weiterhin müssen Lüftungspausen stattfinden und Abstandsregeln eingehalten werden. Das Kondenswasser der Blasinstrumente darf ebenfalls nicht im Musikraum entleert werden.

    Bei billigen Böckchen muss man allerdings diese auch entfernen, damit man keine Störgeräusche (Klappern etc.) hat.


    ...oder man schneidet das Resonanzfell einen Zentimeter vom Rand entfernt aus und lässt die Böckchen und den Spannreifen dran. Klingt wie Concert Toms, sieht aus wie normale, und es klappert nix.


    Die drei verlinkten Sets finde ich zu teuer. Von Basix ist vor allem das Basix Custom zu empfehlen, der Rest ist Einsteigerware. Der erste Link ist kein Custom, sondern ein recht altes Basix wasweißich. Zwar groß, aber schlechte Qualität. Das Danny Gottlieb ist ein Custom, aber zu teuer für die mitgelieferten Becken und noch mit Werksfellen. Gemessen am durchschnittlichen Gebrauchtpreis eines Basix Custom zahlst du hier für die Becken Neupreis, und die taugen nicht so besonders viel.


    Das Vision habe ich selbst noch nie gespielt, es gilt aber als solide und bot ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings sind die Becken noch schlechter als die vom Danny Gottlieb. Die Felle sind ebenfalls noch die Werksfelle und damit vermutlich nicht exakt das, was du suchst. Aber hey, abkleben mit Gaffa geht immer und darf für Reggae auch sein ;)
    Versuch den Preis auf 500 Euro zu drücken, dann bleiben dir noch 400 Euro deines genannten Budgets für vernünftige Becken. Die würde ich bei diesem Set auch definitiv empfehlen.


    Oder du hast noch etwas Geduld und wartest, bis wieder Angebote ohne Altmetall auftauchen. Hast ja gesehen, dass in der Klasse recht viel angeboten wird.

    Du kannst auf den Seiten des RKI nachlesen, welche Desinfektionsmittel empfohlen werden. Für Covid19 sollte glaube ich alles geeignet sein, was als begrenzt viruzid bezeichnet wird. Solche Angaben stehen auf der Verpackung.


    Das RKI hat im Juli hierzu unter anderem folgendes veröffentlicht und darin eine anlasslose routinemäßige Desinfektion verneint. Wenn die Schule trotzdem darauf besteht, würde ich mir im nächstgelegenen Drogeriemarkt eine Packung Hygienetücher kaufen und damit über die Stellen wischen, die ich mit den Händen berührt haben könnte. Also ggf. Snareabhebung, Spannreifen, Beckenständer die ich verstellt habe, aber sicher keine Kessel. Becken wohl auch nicht, da ich nicht weiß, wie sich Desinfektion und Beckenoberflächen vertragen.


    Da aber viele Firmen und Einrichtungen sehr "intuitiv" mit Hygienemaßnahmen umzugehen scheinen, könntest du dich natürlich auch mit diesen RKI Empfehlungen bewaffnet an die Verantwortlichen wenden und fragen, welche Methode sie empfehlen, um die Instrumente nicht zu beschädigen. Könnte mir vorstellen, dass zumindest vernünftige Menschen dann von allzu aufwändigen Aktionen Abstand nehmen, wenn sie schwarz auf weiß lesen, dass das RKI solches gar nicht empfielt.

    Am Ende, also bei der Zugabe, war ich dann lost in space, denn der Bassist hat eine Ehrenrunde gedreht, d.h. die zweite Strophe kam doppelt, ich war mir dann nicht so sicher, ob er den ruhigen Zwischenteil ausklammern wollte und gleich zum Finale angereten ist, oder wie oder was..... Als der Zwischenteil dann doch noch kam, habe ich zwischendrin meinen Einsatz versemmelt, was ich sehr schade fand.
    Aber wahrscheinlich ist das auch nicht so wahnsinnig aufgefallen.


    Uns Musikern ist das natürlich aufgefallen, aber ihr als alte Routiniers habt das entwaffnend offen "kommentiert", ohne dass der Groove sich verstolpert hat. Ne gute Band findet halt sofort wieder in die Spur. Gut, Hochi und ich werden nun wohl nie mehr erfahren, wie die Nummer hätte klingen sollen :( ;)

    Muss die "schwache" Seite genau so gut sein wie die "starke" bzw. das gleiche können?


    Na ja, wenn man klassisch blasten will, schon irgendwie. Das ist glaube ich des Pudels Kern.
    Wenn man ein "One Trick Pony" sein möchte und den Trick dann nicht beherrscht, ist das blöd.


    Ehe ich jetzt einen Shitstorm aller Metalheads lostrete, natürlich weiß ich, dass nicht jeder Extreme Metal Drummer nur 3 verschiedene Blast Beats beherrscht und bei allem anderen versagt ;) Mir fehlt zu der Musik leider komplett die Affinität, deshalb erkenne ich möglicherweise nicht die Feinheiten.


    Aber was den Übefortschritt betrifft, halte ich es tatsächlich für hochwahrscheinlich, dass du dein Tempo viel zu früh steigern willst, ohne dass die Hände die Basics richtig "abgespeichert" haben.


    Ein bisschen kommt mir dieses Thema vor, als wenn man mit einem 2jährigen Kind auf den Hartplatz geht und mit Stoppuhr 100m-Lauf trainieren möchte, obwohl das Kind noch mit der Koordination des normalen Laufens beschäftigt ist. Nur kommt eben kein kleines Kind auf die Idee, an Sportwettkämpfen teilnehmen zu wollen.

    Tamburin statt Snare hab ich noch nie probiert, hab ja ein paar Snares rumliegen.
    Wüsste aber nicht, woran das scheitern sollte, außer am zu glatten Fell. Aber das erkennt man zum Glück schon beim Kauf. Alles was nach Natur aussieht (auch wenn's synthetische "Natur" ist), hat i.d. R. genügend Textur für Besen. Ein Snarekessel dürfte natürlich etwas kräftiger klingen als ein Tamburin, so vermute ich jedenfalls.
    Aber wenn man die Technik drauf hat, kann man auf einer ausgelassenen Feier durchaus auch mal Besen auf nem Pizzakarton spielen. Ich glaube, das müsst ihr einfach vor Ort ausprobieren. Tretet ihr üblicherweise verstärkt auf oder komplett akustisch? Wäre ja auch evtl. ein Faktor bei der Einschätzung.


    Ansonsten, siehe meinen obigen Beitrag. Hängt vom musikalischen Einsatz ab. Für mich persönlich gäbe es drei Gründe, die eher für die Snare sprechen.
    1.) Ich kann Tamburin nicht so gut spielen, um damit wirklich vielseitig arbeiten zu könnte.
    2.) An der Snare kann ich noch Percussions anklemmen, am liegenden Tamburin eher nicht
    3.) Ich mag den typischen Snaresound verfügbar haben, falls ich echt mal nen Backbeat oder nen leisen Wirbel brauche. Bin halt einfach "Drumsetter" (glaub den Begriff habe ich mal von Martin Grubinger gehört :D)


    Allerdings hat eine Eigenkonstruktion definitiv Charme und bringt einen vermutlich wieder auf ganz andere Ideen. Sag mal Bescheid, wenn ihr im Münchner Raum seid, denn das Ergebnis würde ich gerne mal hören.

    Teppiche können gegen hohe Frequenzen helfen, allerdings vermute ich, dass der Raum auch ziemlich dröhnt. Ein quadratischer Raum ist eh ziemlich ungünstig für die Raumakustik.
    Ich hatte mal einen ähnlichen Raum, annähernd quadratisch mit Beton, da war es vor allem auch der Tiefmittenbereich, der ziemlich unangenehm war. Ich hab mir einige 10 cm dicke Absorber aus einem Holzrahmen mit Steinwolle für ein paar Euro selbst gebaut, das hat etwas geholfen. Je tiefer die störenden Frequenzen sind, umso dicker muss die Absorbtionsschicht sein. Decken oder Teppiche wirken da nicht, ebensowenig teure Noppenschaumpaneele. Zum Testen helfen alte Matratzen, die man probeweise an verschiedenen Stellen gegen die Wände lehnt.

    Ja und??? ;)
    Klar ist auch damals schon irgendwer draufgekommen, dass es so für ihn funktioniert, aber die Reichweite solcher Lehrvideos war ziemlich gering, und deshalb haben die meisten sich mit solchen Dingen nicht befasst. Und das mit dem Babypuder, sorry, ist ja wohl grober Unfug. Die Sauerei muss man sich hinterm Set nun wirklich nicht geben. Das was Pat Torpey da mit seinem Fuß macht, macht jeder andere ohne Babypuder. Mal abgesehen von den unsauberen 16teln, das hab ich von anderen schon sauberer gehört. Saubere Füße, saubere Sechzehntel? ;)

    Ich weiß den Soundproben darf man nicht großes vertrauen schenken weil viele Faktoren mit in den Sound einfließen aber ich möchte ungerne die Katze im Sack kaufen


    hätte ich gerne ein Set bei dem ich erstmal nicht viel rumwerkeln muss, um einen soliden (und für mich zufriedenstellenden) Sound zu bekommen


    Willkommen bei den Drummern ;)
    Ein Schlagzeug ist keine Gitarre, Bass oder Amp mit einer Grundcharakteristik, die einen ansprechen muss. Bei denen geht tatsächlich nichts ohne vorher hören. Schlagzeuge unterscheiden sich zwar (angeblich) auch klanglich minimal aufgrund der verwendeten Materialien, aber in erster Linie entsteht der Sound deines Schlagzeugs durch Fellwahl und Stimmung. Du wirst nicht darum rum kommen, dich mit dem Thema zu befassen. Egal ob du gebraucht oder neu kaufst. Auch neue Sets werden nicht für dich gestimmt geliefert.
    Du würdest ja auch nicht auf einer ungestimmten Gitarre spielen (hoffe ich zumindest ;))

    Das Pearl hat eine 18 Zoll Bass Drum, das ist ein kleines Bebop-Set mit ganz anderen Größen als das Thomann-Angebot. Und auf Soundfiles bei Thomann solltest du nicht zu viel geben. Das zeigt dir bestenfalls, wie man ein Set unter optimalen Studiobedingungen aufnehmen KANN, sagt aber wenig bis nichts über die Qualität dieses speziellen Sets.


    Das Stage Custom ist eine andere Serie als das zuvor verlinkte. Bin wie gesagt da nicht versiert, aber die durchgehenden Lugs gab's glaube ich nur bis ca. 2005, dein letzter Link wäre also vermutlich älter als das andere. Preislich fast identisch, dazu die (soweit auf dem einem Foto erkennbar) schlechtere Hardware und ebenso billige Becken. Nimmt sich nichts, würde ich behaupten.


    Das angebotene Pearl ist m.E. wegen der Größen nicht geeignet, die anderen sind vergleichbar, die halte ich alle für tauglich. Das Thema Becken bleibt bestehen. Du musst entscheiden, ob du warten kannst, um auf das besondere Angebot zu warten, wann auch immer es kommt. Oder ob du schnell starten willst, dann kauf irgendeins in dieser Art.