Beiträge von trommla

    Hallo Max,


    ich habe nie auf einem Performer gespielt, kann daher zur Qualität wenig sagen.
    Hier hat unser geschätzer Member Hilite Freak mal einen kleinen Test geschrieben.


    An dem Set gibt es danach zu urteilen wenig zu meckern, allerdings solltest du im Hinterkopf behalten, dass das Performer die damals modernen Power Größen hat d.h. tiefere Toms als heute gebräuchlich. Das ist erst mal nichts schlimmes, allerdings ist ein flacher Aufbau wie heute oft üblich dadurch nicht möglich. Für eher klein gewachsene Trommler kann das dann u.U. ein kleines Problem sein.


    Die PST5 kann man als Anfänger schon nehmen, da sich das Gefühlt für "guten" Klang sowieso meist erst nach einiger Zeit mit wachsenden Vergleichsmöglichkeiten entwickelt.


    Die Iron Cobra 200 ist übrigens nicht DIE legendäre Serie von Tama, sondern eine aus Marketinggründen unter dem selben Namen vertriebene Einsteigerversion. Die ECHTE Iron Cobra ist die IC 900 Reihe. Allerdings ist auch günstige Hardware aus dem Hause Tama meiner Erfahrung nach grundsolide.

    Hast du schon mal bei Studio 49 angerufen? Ist ja ein deutsches Unternehmen hier in München, mit deutscher Telefonnummer und so.


    Falls es ein 05 jemals gab, werden die ihre 70jährige Firmengeschichte am ehesten überblicken, nehme ich an. Wobei die ersten Jahrzehnte vermutlich sowieso rausfallen.

    Abgesehen davon, dass Buddy nie und nimmer auf die 1 gehört (gab wenig so "unmusikalische" Drummer, die einfach jede Nummer totkloppen), fehlt mir mal wieder ein Like-Button, diesmal für Nils' Beitrag.


    Trotzdem interessant, dieses Ranking, denn manche der genannten Drummer sind trotz ihrer scheinbaren Bedeutung für die Musikgeschichte ;) völlig an mir vorbei gegangen.


    Mein persönliches Ranking sähe definitiv ziemlich anders aus, selbst über die Nummer 1 könnte man streiten. Bonham wird glaube ich manchmal schon aus Gewohnheit zur 1 erklärt. Top 5 aber auf jeden Fall, da bin auch ich dabei.

    dass es dem ein oder anderen Zappa-Fan gefällt


    Wo soll denn da ne Schnittmenge sein? Zappa war ein großartiger Komponist des 20. Jahrhunderts, der sich nicht nur auf Zirkusakrobatik beschränkte. Ehe mich jemand falsch versteht, Minnemann tut das in der Gesamtschau auch nicht, aber diese Dinger sind abgesehen vom Übungszweck wirklich nicht viel mehr.

    Auch wenn Minnemann der "Erfinder" sein mag, finde ich sein Zeug total öde. Johnny König war halt der erste, der in den Sozialen Medien auf sich aufmerksam gemacht hat, und mit Stoiber hatte er auch auch einen genialen "Co-Autor". Schon beim zweiten derartigen Werk hätte ich herzhaft zu gähnen angefangen. Stoiber on Drums lebt vom Originalitätsfaktor, und wenn der weg ist, ist die Luft raus.


    Das Minnemann'sche Potpourri ist ja deshalb nicht schlecht getrommelt. Aber es macht mir wieder mal deutlich, dass ich Schlagzeug als Soloinstrument einfach langweilig finde und lieber Musik höre und spiele ;)

    Diehoh, schön beschrieben, wie das in der Praxis gut funktionieren kann :)


    Wenn klar ist, dass der Drummer der Chef ist
    Und die schlüsse einleitet, gibts weniger Chaos!


    Und das glaube ich, kann man trotzdem so pauschal nicht festlegen. Oft bietet sich der Drummer an, aber es ist kein Gesetz. Wenn z.B. der Sänger klare Zeichen gibt, kann das auch eine tolle Orientierung sein. Es gibt etliche Frontleute, die das so machen, und bei Frank Zappa hat selbstredend der Chef selbst die Ansagen gemacht.


    Je weniger erfahren die Band ist, umso wichtiger ist es, sich bei den Proben die Schlüsse genau zu überlegen und festzulegen, WER nach WIE VIELEN Takten mit WELCHEM Zeichen WELCHEN Schlussteil einleitet. Ein Schlagzeuger alleine macht schließlich noch keinen Schluss.

    Nö, die Welt ist zumindest in diesem einen Punkt gerecht. Egal wie berühmt oder reich man zu Lebzeiten war, wann der Tod dich erwischt, entscheidet das Schicksal, nicht du selbst. Ich stehe jeden Tag im OP und sehe Menschen viel zu jung auf dem Weg des Sterbens, da habe ich für Promis nicht mehr Mitgefühl als für jeden Normalo. Sorry, musste grad mal raus.


    Trotzdem natürlich mein Mitgefühl für seine Familie, ich hoffe sie hatten gemeinsam in den vergangenen Jahren noch viele gute Momente, ehe die Zeit des Abschieds kam.

    sondern auch der Ruf, oft besser zu klingen als neuere Modelle


    Das ist mir schon auch klar, nur ist diese Aussage in meinen Augen oft nicht mehr als verklärende Behauptung. Zumindest sind mir Aussagen bekannt, die im direkten Vergleich alt gegen neu genau dieses bestreiten.


    Gut, ich bin auch zugegebenermaßen kein Goldohr und verschwende ungern Zeit und Geld mit der Suche nach dem Heiligen Gral der Trommelbaukunst.
    Dazu ist die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Sound über Stimmung und Fellwahl zu groß. Solide Trommeln mit gutem Soundpotential können viele Hersteller, der Rest ist eher Image und Optik.


    Für die aktuellen Gebrauchtpreise würde ich vielleicht John Bonhams LM402 kaufen, selbst wenn neben Rost und Pitting noch seine letzte Flasche Whisky auf dem Kessel bappt, aber nicht "irgendein" Stück Altmetall.

    ... was im übrigen nicht heißen soll, dass man nicht doch ein oder zwei solcher Dinger im Programm haben kann...


    Wollte ich gerade sagen ;)
    Manche Songs schreien einfach danach, und für eine Sessionband ist ein Trash Can Ending dankbar, weil man zumindest unter erfahrenen Musikern nicht viel falsch machen kann. Ausser eben, es zu oft zu machen.

    Hmmm, die Verarbeitungsqualität der Ludwigs ist sicher nicht DAS Kaufargument, und überteuert sind sie zumindest hier in Europa mit Sicherheit.


    Ich muss aber auch sagen, dass keine Snare klingt wie eine Supra. Wer exakt diesen Sound mag, bekommt ihn nicht mal eben für günstiger. Zumal ich tatsächlich auch noch keine Snare unter den Sticks hatte, die über alle Dynamikstufen, von der Fellmitte bis an den Rand, ein so unaufdringliches und musikalisches Klangspektrum hatte wie meine LM402. Natürlich Geschmackssache, viele werden das anders empfinden. Bei mir entstand die Supra-Begeisterung auch erst nach dem Anspielen im Geschäft.


    Ich hatte meine Supra ebenfalls online aus UK bestellt und habe keinerlei Beanstandungen. Der Preis lässt mich vermuten, dass es der gleiche Anbieter war, in meinem Fall rund 500 € passt im Verhältnis. Da aber alles zu meiner Zufriedenheit war und ist, hatte ich bis heute noch nicht mal bemerkt, dass das Geschäft anscheinend Geschichte ist.


    Was ich tatsächlich total abwegig finde, sind die Gebrauchtpreise selbst für die rostigsten Kübel. Bei mir isst das Auge mit, und wenn man mal ein relativ intaktes Exemplar findet, zahlt man teilweise fast genauso viel wie für ne neue. Und da neue Ludwig-Schnarren inzwischen tatsächlich auch neue Strainer haben und nicht mehr die "beliebte" P85 ;), war die Entscheidung eigentlich schnell klar. Nun bleibt zu hoffen, dass die Amis bei der Qualität der Verchromung dazugelernt haben und ich mich noch lange im Kessel spiegeln kann.

    Sind Imperial Lugs stabiler als Tubes?


    Was hast du denn mit der Snare vor? Weitwurf? :rolleyes:


    Die Stabilität hängt glaube ich weniger vom Design, als von der Fertigungsqualität ab.
    Und auch wenn man immer mal wieder von gerissenen Böckchen liest, vermute ich, dass dabei oft unsachgemäße Anwendung eine wesentliche Ursache darstellt. Meine Böckchen haben bisher alle gehalten, egal ob unkaputtbare Sonorteile (wahrscheinlich Kruppstahl :D) aus den 80ern oder der "Leichtbau" meines Gretsch Catalina Sets.

    allerdings ist es schwierig zu erkennen mit welchen Tempo es gespielt


    Metronome, auch Apps, haben meist eine Tap-Funktion, mit der bekommst du das Tempo zügig raus.


    Oder du investierst ein paar Euro in die App LiveBpm, die erledigt das bei Bedarf selbstständig. Da die App auch eine grafische Verlaufsdarstellung beinhaltet, lässt sich ebenfalls gut auswerten, ob deine Band das Tempo hält oder schneller/langsamer wird.


    Edit: ach ja, weil du im Verlauf mal fragstest, Tabs kannste vergessen. Ist nur was für Menschen, die sogar zu faul sind, sich schnell ein paar Basics der Notenlehre draufzuschaffen :D
    Ich vergleich das mal mit Fremdsprachen. Letz tohk abaut sie inglisch lenguitsch.
    Wenn du Englisch lernst, notierst du ja auch nicht alles phonetisch, was dann selbst der Muttersprachler nicht lesen kann, sondern bringst Schriftbild und Aussprache in Einklang und schaffst eine Kommunikationsebene, die überall auf der Welt gleich funktioniert.


    Mit Musik und Noten ist es genauso.

    Oha, schon fast 24 Stunden, und keine Antwort.


    Einfach Geschmackssache, welcher Look dir eher zusagt. Die frühen BB's hatten Tube Lugs, dazu aber dann meist noch gravierte Kessel. Inzwischen verbindet man mit Ludwig wohl eher Imperial Lugs, die ich persönlich auch stylischer finde, denn Tube Lugs sind zwar schön, aber heutzutage ziemlich inflationär.


    Logisch gesehen sollten Tube Lugs nen Hauch luftiger klingen aufgrund des geringeren Kesselkontaktes, ob man das aber überhaupt im Blindversuch hören würde, wage ich für Durchschnittsohren zu bezweifeln.


    In verschiedenen englischsprachigen Foren wird deine Frage übrigens regelmäßig diskutiert u.a. Drummerworld Forum, Pearldrummersforum und Vintagedrumforum. Einfach mal bei Guhgel eingeben Black Beauty Tube vs. Imperial Lugs

    Das ist mal wieder so ein Fred,wo mir völlig unklar ist, was du möchtest.


    Erst dachte ich, ich soll eins von meinem Catalina abschrauben und dir kostenfrei senden. Aber du schreibst ja, Aussehen ist völlig egal.


    Soll ich von meinem die Felle abbauen und den Lochabstand messen? Da wirst du dich aber bis zum nächsten Fellwechsel gedulden müssen. Oder bis mir auch ein Böckchen kaputt geht, aber dann bin ich ja selbst betroffen :(


    Herrgott, miss doch bitte einfach den Lochabstand und wende dich vertrauensvoll an die einschlägigen Adressen, nämlich entweder GEWA (Gretsch) oder Teileliferanten wie z.B. ST-Drums o.ä.
    Kostet ein paar wenige Euro und wenig mehr Aufwand als hier nen Fred zu starten.

    Folglich sollte dies in den Bandproben vorher einstudiert werden


    Auch wenn jedes Ending unterschiedlich sein kann, diese eine Aussage trifft auf alle gleichermaßen zu ;)


    Erfahrene Musiker erkennt man unter anderem daran, dass sie auch situativ einen Weg finden, eine Nummer gemeinsam zu beenden. Es gibt nämlich durchaus "Standard-Endings", die jeder auf Zuruf spielen kann, die sich aber je nach Genre unterscheiden.


    Wer, insbesondere bei undefinierter Länge des Endings, das Zeichen gibt, auf das alle hören, kann auch innerhalb einer Band und von Song zu Song unterschiedlich sein. Das kann mal ein prägnanter Drum Fill sein, aber ebenso eine bestimmte Textpassage oder ein auffälliger Gitarrenton.


    Bei meinen Bands läuft das oft in etwa so ab. Alle spielen die Nummer bis zum Ende fehlerfrei durch, nur den Ausstieg haben wir noch nicht definiert.
    Irgendwer fragt in den Raum "und wie beenden wir die Nummer?"
    Alle schauen sich vielsagend an, nicken zustimmend und sagen "Richtig, interessante Frage".
    Dann entsteht manchmal noch mal ein kurzer Moment Durcheinander, in dem jeder ein bisschen rumprobiert.
    Irgendwann sagt jemand "was haltet ihr davon?" und erklärt seine Idee bzw. spielt sie vor.
    Dann entscheiden alle "Lass ma' zusammen probieren"
    Entweder hat man dann die Lösung, die allen halbwegs gefällt, oder man probiert noch andere Ideen aus.


    Vieles kann man ja aus dem Song heraus verwenden. Wiederholung des Intros wurde als Idee schon genannt, manche Nummer haben aber vielleicht markante Akzente, die sich gut als Schluss eignen könnten. Oder wie es z.B. im Jazz manchmal vorkommt, ein Teil des Schlussthemas wird auf Zeichen zwei- oder dreimal wiederholt, und dann kommt ein Abschlag. Möglichkeiten gibt es genügend.


    Wenn ihr keine Ideen habt, dann hört euch doch mal bekannte Songs mit Fade Out an und vergleicht und analysiert die Studiofassung mit Liveversionen. Teilweise sind die Live-Schlüsse echte Kunstwerke, die für jeden Musiker eine Herausforderung sind. Komisch, da fällt mir grad Higher Ground von Stevie Wonder ein oder Rosanna von Toto :D


    Viel Erfolg!

    Meines Erachtens ist das weniger eine Sache der Länge, als der Frequenz des Sustains, die auf irgendeine Raummode trifft. Klar, langes Sustain auf der richtigen (=falschen) Frequenz richtet wahrscheinlich noch mehr Schaden an als kurzes, aber die Tonhöhe zu verändern halte ich schon für einen sinnvollen Ansatz, auch bei bedämpften Fellen. Schließlich ist der BD-Sound der Aufnahme ja alles andere als tot.