Beiträge von trommla

    Schönes Teil. Doof, dass damals jeder sein eigenes Süppchen bei den Abhebungen gekocht hat.


    Meinst du die Schraube, die man auf dem zweiten Bild links an der Abhebung erkennen kann, die mit dem Schlitz? Und die auf der rechten Seite fehlt? Gib mal bei Google "Gewindestift" oder "Gewindestift mit Schlitz" ein und schau nach der passenden Größe. Oder hattest du den Geistesblitz schon, und das Gewinde passt nirgends?

    Da würde ich mich vollumfänglich anschließen, evtl. als Alternative noch die Tama-Hardware ergänzen. Ähnlich gut wie Yamaha bei vergleichbarem Preis. Dieses hier nutze ich selbst seit einigen Jahren, sogar in der einstrebigen Version. Die Serie richtet sich zwar eigentlich eher an Einsteiger, funktioniert aber auf der Bühne tadellos. Hab damals sogar noch ne Tasche dazu bekommen.


    Und bei dem Preis bleibt vielleicht sogar noch etwas Geld für die Metallsnare übrig...

    Wenn du kurze stumpfe Toms willst, kannst Du Evans Hydraulic Felle aufziehen, die haben den typischen Reggaesound.


    Stimmt, genauso tot wie Bob Marley. :D (oje, jetzt gibt's gleich Mecker hier wegen Geschmacklosigkeit)
    Pinstripes reichen da aber auch, die haben wenigstens noch etwas Ton.

    Aber weil du ja schreibst, dass es sich um keine Schnäppchen handelt bin ich schon etwas gehemmt überhaupt eines von beiden zu kaufen, da ja das primäre Ziel eines gebrauchten Sets ist ein "Schnäppchen" zu machen


    Vielleicht definieren wir Schnäppchen anders. Die Sets sind ja keine schlechten Sets, nur weil man sie möglicherweise irgendwann günstiger bekäme. Und trotzdem müsstest du für vergleichbare Qualität neu deutlich mehr berappen, damit wäre dein Ziel durchaus in meinen Augen erfüllt. Ob der Zustand das hält, was die Anzeige verspricht, kannst du nur vor Ort entscheiden. Allerdings sieht das Stage Custom tatsächlich ziemlich frisch aus, da ist ja sogar noch die blaue Schutzfolie auf den Pedalen.


    Da ja bereits mehrfach erwähnt wurde, dass eine Metalsnare prädestiniert für den Reggae Sound ist, möchte ich so eine auch schon gerne eine haben


    Wirst du im Set vermutlich nicht finden. Bin in die 80er wurden den Sets meist Metallsnares beigepackt, das hat sich aber seit den 90ern geändert. Seither gibt es Holz in passendem Finish dazu. Solltest du heute noch Komplettsets mit Metallsnare finden, ist das mit Sicherheit irgendein Noname-Billigset auf dem technischen Stand der 80er. Und die willst du nicht spielen :D
    Abgesehen davon mag zwar ne Metallsnare für Reggae klassisch sein, das heißt aber nicht, dass Holz nicht auch funktioniert. Ich behaupte sogar, man wird den Unterschied (fast) nicht hören, wenn man nur Aufnahmen zur Beurteilung hat.


    dass sich alles zu "rockig" anhört


    Die sounds müssten kürzer sein :/


    Alles ne Frage der Fellwahl und der Stimmung. Das Basix im Video spielt natürlich auch Rock, warum sollte man es dazu klanglich auf Reggae trimmen ;)
    Und das von Druffnix verlinkte Stage Custom kannst du, sorry, mit diesem Video nicht beurteilen, denn weder ist es ordentlich gestimmt, noch kann der Kerl spielen.


    Ich denke, du solltest deinen Zeitplan etwas erweitern und nicht sofort Fakten schaffen. Bislang ging's ja auch mit Fake-Drums. Beobachte den Gebrauchtmarkt weiter, stelle interessante Angebote hier rein, und informiere dich parallel weiter zu Material und Technik. Du hast ja gesehen, dass es in deiner Preisklasse nicht an Angeboten mangelt. In einigen Wochen sieht die Welt vielleicht schon ganz anders aus.


    Achso, ja, die Trommelgrößen kann man auch erfragen :D
    (das Yamaha sollte mit Sicherheit eine 22" sein, beim Basix bin ich mir nicht ganz sicher, vermute aber auch)

    Bevor du weiter recherchierst, kontaktiere bitte beide Verkäufer, damit die dich auf dem Schirm haben und dir das Set evtl. bis heute Abend reservieren :)


    Beide Sets sind keine Schnäppchen, der Preis von ca. 400 Euro (Basix wäre ja VB) ginge m.E. aber in Ordnung. Beide Sets sind bzw. waren in ihrer Preiskategorie hervorragende Instrumente, die häufig empfohlen werden. Über Unterschiede in Abhängigkeit vom Baujahrs kann ich leider wenig sagen, vielleicht gibt's ja wen mit Detailkenntnissen hier?


    Bei beiden Sets werden dich die Becken vermutlich nicht längerfristig glücklich machen, die SBR sind Messingdeckel, die anderen kenne ich nicht, ich tippe aber ebenfalls auf Messing.


    Das Basix ist natürlich "bunta", aber für das Yamaha spricht die bekannt gute Yamaha Hardware. Nicht so schwer wie die doppelstrebigen Stative beim Basix, das würde ich bevorzugen. Die Yamaha-Pedale kenne ich ganz gut, nichts hochpreisiges, aber tauglich.
    Beim Basix wäre anscheinend noch ein Pearl Demonator Pedal dabei, das soll ganz ordentlich sein, habe es aber selbst noch nicht gespielt.
    Bei beiden sind (mehr oder weniger) Pinstripe-Felle auf den Toms drauf, was für Reggae gut funktionieren dürfte. Muss man vermutlich etwas nachstimmen


    Insgesamt finde ich beide recht vergleichbar, und mit keinem davon machst du wirklich was verkehrt. Klar, wenn man ein paar Wochen Zeit hat, findet man solche Angebote wahrscheinlich auch noch ein paar Euro billiger, oder mit etwas besseren Becken, aber du willst ja bald starten. Und die ganzen Sound Off Matten beim Yamaha helfen natürlich beim nachbarschaftsverträglichen Üben.


    Und in beiden Fällen hättest du ein Komplettpaket und noch genügend Budget, um gezielt Komponenten zu tauschen.


    Hmmm, welches würde ich nehmen? Vermutlich das, wo der Verkäufer mir am Telefon sympathischer wäre ;)

    Du hast ein ordentliches Pedal, das zwar vielleicht nicht das spielerische Optimum, aber mit Sicherheit eine gute Beherrschung deiner Spieltechnik ermöglicht. Ein anderes Pedal wird da nicht viel bringen, vermute ich.


    Das von dir beschriebene Problem ist m.E. ein Scheinproblem. Ich habe mit dem Trommeln begonnen, da gab es genau zwei Unterscheidungen, nämlich Heel Up und Heel Down, auch wenn mir die Begriffe erst im Youtube-Zeitalter begegnet sind. Jazzer haben dir gesagt "Lass den Fuß unten, das ist das einzig richtige", Rocker haben die Ferse angehoben, damit's Bumms hat.
    Egal auf welche Weise, der Rest war dann präzises Üben zum Metronom, und der Fuß hat selbst entschieden, welcher Bewegungsablauf zu sauberen Doppelschlägen geführt hat. Entscheidend war das Ergebnis.


    Klar, mein Fuß rutscht auch etwas über die Fläche, ich mach mir aber keinen Kopf drum, hab das auch nie gezielt geübt. Das war einfach ein Nebenprodukt. So haben sich vermutlich etliche der diversen "Techniken" entwickelt, und um das ganze dann bei YT zu präsentieren, musste man nen griffigen neuen Namen generieren. Seitdem üben junge Drummer "Sliden" und "Swiveln" statt Schlagzeug ;)


    Spezialtechniken wie Heel-Toe haben sicher ihren Sinn, wenn man z.B. wie Jojo Mayer durchgehende16tel mit einem Fuß spielen möchte. Oder die Wahnsinnigen, die Double Stroke Rolls mit den Füßen spielen wollen, die schaffen das möglicherweise auch nur mit Super-Duper-Turbo-Technik.
    Das lässt sich vielleicht am ehesten mit Moeller vergleichen. Doubles kriegt jeder Depp irgendwie hin, ne durchlaufende schnelle Hihat führt aber schnell zu Verkrampfung der Hände, wenn man keine ergonomische Technik anwendet.


    Deine Doubles kriegst du mit etwas Geduld auf jedem Pedal und mit jedem Schuhwerk hin, da hab ich gar keine Zweifel.


    Edit: Oft sind es auch die Einstellungen der FuMa, die dich blockieren. Viele spielen ne brettharte Federspannung, da kann ich Doubles total vergessen. Letztens war bei meiner Perfect Balance die Feder komplett lose, ohne dass ich es gemerkt hatte, da ging dann auch nichts. 3 Umdrehungen nachgezogen, und mein Fuß flog wieder ;) Generell spiele ich eine relativ lose Feder, weil ich dadurch wenig Kraft aufwenden muss, und das gibt zusätzliche Geschwindigkeit und Kontrolle.

    Da ich relativ viel Jazz spiele, gehöre ich eher zur leisen Fraktion. Und trotzdem ist das für viele Menschen gefühlt zu laut. Um die Nachbarschaft zu schonen, sollte man ordentlich investieren, um das Heimstudio nach außen zu dämmen. Das größte Problem ist der Trittschall, der sowohl über den Boden als auch über Wände und Decken übertragen wird. Die tiefen impulsartigen Emissionen "rumpeln" einfach durch's gesamte Haus, wenn man nichts dagegen tut.
    Zuhause (Mietwohnung) übe ich daher nur am Pad, aber selbst das Bass Drum Pad überträgt sich deutlich zur Nachbarschaft. Ein Akustikset, auf dem man aufnahmetauglich mit Punch Reggae spielt, kannst dir selbst vorstellen.


    Das A und O dürfte sein, sich mit seinen Nachbarn abzusprechen und deren Toleranzgrenzen auszuloten. Und dann beginnt der Spagat zwischen Persönlichkeitsentfaltung und Rücksichtnahme ;)


    Wenn ich hier in meiner Mietwohnung ein paar mal tagsüber normal Drums spielen würde, wäre ich wohl recht schnell draußen


    Rechtlich gesehen nicht. Grundsätzlich kann einem Mieter das Recht zu musizieren nicht abgesprochen werden, sofern Ruhezeiten eingehalten und ein angemessenes Maß nicht überschritten wird. Die Lautstärke spielt dabei keine Rolle, und Passagen der Hausordnung, wonach Musikinstrumente nur in Zimmerlautstärke geübt werden dürfen, wurden schon gerichtlich kassiert. Aber man möchte ja keinen Krieg mit der Nachbarschaft. Dann lieber nach Alternativen schauen.

    Was denkt ihr über die Auswahl ? Kann man das bedenklos so nehmen ? Kostenpunkt wäre bis hierhin 733


    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber fast dein gesamtes Budget verballert und weder Toms noch Crash noch Ride??? Bis auf die Snare ist das Zeug alles Mist bzw. zumindest nicht besser als jedes dieser gebrauchten Sets. Wenn du eines der angebotenen Komplettsets nimmst, hast du noch 400 - 500 Euro für alle Becken übrig und bist für 900 Euro gut aufgestellt.


    Du scheinst grad auf diese Minimalismus-Idee abzufahren, aber ich halte das für Unsinn.
    Ein Crash ist für Reggae m.E. absolut unverzichtbar, denn Akzente mit Snare und Crash sind im Reggae charakteristisch. Und fette Toms sind nun auch nicht soooo ungewöhnlich bei vielen Produktionen. Wenn du nach kurzer Zeit feststellst, dass HiHat, Snare und Bass Drum alleine doch noch keinen Reggae machen, kaufst du den Rest dann einzeln nach und landest beim doppelten Budget?


    Jetzt möcht ich mich grad flehentlich vor dich auf den Boden werfen und dich bitten, mach den Sch*** nicht, kauf ein gebrauchtes Komplettset. Und dann schau, wie weit du damit kommst, und ob nicht sogar die Snare einen vernünftigen Reggaesound abwirft. Wenn wirklich irgendwas nicht passt, dann tausche gezielt aus.

    Wirklich gut klingende Becken sind teuer und ich empfehle hier auch Gebrauchtkauf


    Einspruch Euer Ehren!
    Der Beckenmarkt gibt inzwischen so viel her auch im überschaubaren Preisrahmen. Gerade die von mir genannten Sonor Armoni, Masterworl Troy oder auch Masterwork Custom kenne ich als sehr wohlklingende Becken zum bezahlbaren Kurs. Vielleicht nicht gerade die charakterstärksten Becken, aber super Allroundqualitäten. Auch das, was ich bisher von Zultan gehört habe, braucht sich nicht verstecken. Da würde ich einem Anfänger keinesfalls raten, das Fass "Gebrauchtkauf" aufzumachen. Dazu gehört nämlich Zeit, Erfahrung und Marktübersicht, alles das, was ein Anfänger nun mal nicht hat.


    Bei max. 500 Euro für ein Set mit Hardware bleiben noch mind. 400 Euro für Becken übrig, bei der Kalkulation gibt es also durchaus einige Optionen. Ach ja, Hocker nicht vergessen, ohne den geht's net, und allzu billig sitzt sich's nicht gut.


    Irgendwer hatte mal in D&P geschrieben, er verstünde nicht, weshalb viele Leute so wenig Geld für das Utensil ausgeben wollen, welches jeder Drummer (außer Bela B.) am meisten nutzt. Recht hat er!!!

    ob ich nicht diese erstmal nur zum Einstieg kaufe und den Rest dann nach und nach...? Oder sollte ich mich von diesem Gedanke verabschieden?


    Macht keinen Sinn. Meist werden gebraucht komplette Sets abgegeben. Neu kannst du zwar einzeln kaufen, das verursacht aber deutlich höhere Kosten. Merke: Sets bieten i.d.R. deutlich spürbare Preisvorteile gegenüber Einzelkauf. Das trifft bei Trommeln und Becken zu.


    - hallig hoher Snaresound, Stahl Snare? (vielleicht 14x6,5) passt, 14x5,5 geht auch
    - dumpfe Bassdrum (22x14 bis 22x1 dumpf kriegst du jede Bass Drum, der Anfänger macht das automatisch ;)
    - 14" Hihat (Sabian oder Zildjian ? oder noch was anderes?) teuer, ebenso Paiste und Meinl. Günstiger sind unzählige andere Marken. Viele davon bieten bei gleichem Preis v.a. im günstigeren Preisbereich bessere Sounds. Sonor Armoni, Masterwork Troy, Zultan Rockbeat o.ä. Aber letztendlich ist hier Testen angesagt


    Du weißt, dass du bei Kleinanzeigen den Suchradius definieren kannst? Und Gebrauchtkauf verträgt sich nicht mit Eile, da solltest du dir wenigstens ein paar Tage mehr Zeit geben, dann findet sich sicher was. Zumal ein paar Kilometer fahren für ein gutes Angebot zumindest in meinen Augen eine zumutbare Härte wäre. Vielleicht nicht gerade durch die ganze Republik, aber Köln/DDorf, Münster usw. wäre doch gut machbar.


    Nachtrag: hab gerade mal in den Kleinanzeigen einen Radius von 150 km eingegeben, da solltest du schnell was geeignetes finden. Das Suchen überlasse ich dir ;)

    Die Idee "unzähmige Snareteppiche" durch festkleben am Resofell, zu bändigen hatte ich auch schon,
    in der Praxis aber nie so richtig getraut.


    Da gibt's von Sounds like a Drum ein Video, in dem verschiedene Varianten getestet werden, bis hin zu komplett abkleben.
    Der Nachteil, weshalb ich mich da immer sehr zurückgehalten habe, ist die fehlende Möglichkeit, den Teppich abzuspannen. Da ich relativ häufig die Snare ohne Teppich spiele, u.a. bei manchen Latin-Sachen, möchte ich mir nix verkleben. Aber vielleicht hilft es ja auch, nur den Teppich selbst ohne Fellkontakt abzukleben?

    Hi Antares,
    zwar werden jetzt wieder einige mit Steinen nach mir werfen ;), aber einen Reggaesound bekommst du auch mit einer billigen Kiste, die mit ordentlichen Fellen gut gestimmt ist. Meist ist es weniger der Klang der Billigkessel, sondern die Verarbeitung vor allem der zugehörigen Hardware, die das Spielen auf solchen Sets zu einer Herausforderung machen. Ich hab schon Reggaedrummer auf Möhren sowas von geil spielen gehört, auf denen von uns keiner die ersten zwei Jahre Unterricht durchgehalten hätte. Deutschland mag da etwas versnobt sein.


    Ohne zu wissen, wo du wohnst, hier einfach mal ein paar Angebote aus den Kleinanzeigen, die ein guter Startpunkt wären:
    Basix Custom
    Sonor Force 2000
    Sonor Smart Force
    Pearl Export
    Yamaha Stage Custom


    Das sind alles Angebote aus ganz D der letzten 24 Stunden, die dein Budget deutlich unterschreiten und trotzdem ausreichend Qualität bieten. Somit hättest du noch reichich Reserven für neue Schlagfelle, Becken oder eine andere Snare, falls du mit irgendwas nicht zufrieden wärst. Gerade die Snare macht vermutlich den Unterschied, denn nicht jede Snare klingt so hoch gestimmt noch nach Bob Marley, manche eher nach Pizzadeckel.


    Natürlich könntest du dein Geld auch in Neuware stecken, allerdings bekommst du dann für's gleiche Geld meist sehr grenzwertiges Zeug. Ich würde in deinem Preisrahmen zu 100% auf Gebraucht setzen. Oder zumindest das Set gebraucht und ggf. Becken neu dazu kaufen, falls nicht dabei oder schlimmste Wellblechqualität (=Messingbecken)


    Die meisten Einsteiger machen sich m.E., befeuert durch unseren fachkundigen Rat, viel zu viel Kopf über das richtige Equipment. Im Grunde funktioniert ab einer gewissen Preisklasse alles recht universell, und "Spezialisten" - wenn es denn sowas außer in markigen Werbeversprechen überhaupt gibt - machen maximal die allerletzten Prozent aus. Alles andere ist Fellwahl, Stimmung und vor allem Spielweise.
    Fragestellungen wie "Ich möchte Gitarre lernen und Metallica spielen. Brauche ich dafür eine E-Gitarre, oder reicht die Konzertgitarre meines Vaters?" spielen bei uns Drummern zum Glück keine Rolle :D


    Wovon ich bei der Suche deutlich Abstand nehmen würde, sind die allergünstigsten Einstiegssets der bekannten Hersteller. Meist sind die nämlich genauso schlecht wie viele NoNames, nur profitieren sie vom bekannten Namen.


    Fazit:
    Dreh die Fragestellung um, suche dir ein paar Sets raus, die dir geeignet scheinen, und frag dann hier nochmal, ob was dagegen spricht, damit Reggae zu spielen. Umso schneller wirst du ein eigenes Set zuhause haben.


    Edit: Vielleicht noch eine Anmerkung zur Größe der Bass Drum. Damit im One Drop die Bass Drum auch ohne Mikro richtig schiebt, wäre vermutlich eine 22" gegenüber kleineren Durchmessern vorzuziehen

    Der "Beat" von bpm bezieht sich im Allgemeinen aber nicht automatisch auf Viertel, sondern auf den Nenner der Taktart


    Ist das tatsächlich so definiert? KIingt völlig sinnvoll, höre ich so explizit aber zum ersten Mal. Ich arbeite vorzugsweise in der von Martinelli dargestellten (mathematisch unkorrekten) Art, und da weiß jeder Musiker, was gemeint ist. Bei BPM ganz offensichtlich nicht ;)

    Beim Thomann stand letztens ein komplettes Benny-Greb-Setup mit Schlagzeug, Snare und eben einigen Sand Becken. Aus B20-Legierung kann man ja grundverschiedene Becken schmieden, und von Alphas kommend, wären mit Sicherheit andere B20 Becken wie z.B. die Sabian AAX ne leichter verdauliche Wahl.


    Ich habe sie nicht ausgiebig getestet, kann mich aber an einen Gedanken sehr klar erinnern, und zwar sinngemäß
    "Erstaunlich, dass Benny Greb aus so gruseligen Becken so einen geilen Sound holen kann".
    Während ich mich mit Hihat und Ride noch irgendwie anfreunden könnte, kann ich diesem furztrockenen und leicht trashigen Crashsounds ohne Attack einfach überhaupt nichts abgewinnen. Wie du schreibst, für normale Crash-Sounds nicht zu gebrauchen.


    Meine Einschätzung zu den Crashes ist ehrlich gesagt die, wenn dich die Sounds nicht inspirieren, kannst du spielen, welchen Stil auch immer du willst, es wird sich sch**** anhören. Ich hätte sie mir im Set gar nicht gekauft, würde daher ohne Zucken zum Verkauf raten.

    Welches Instrumentarium nötig bzw. sinnvoll ist, hängt nicht zuletzt auch von den Fähigkeiten des Drummers ab, mit Besen zu spielen. Für einen versierten Besenspieler ist es überhaupt kein Problem, alleine mit der Snare alles abzubilden, was eine leise Jazznummer üblicherweise braucht. Ich würde mir inzwischen statt der Hihat an die Snare noch ein Splash anschrauben, fertig ist die Laube. So habe ich schon ganze Konzerte bestritten, mein Avatar kommt nicht von ungefähr ;)
    Falls mal ein Akzent richtig wumms braucht, stampfe ich herzhaft auf den Bühnenboden, reicht. Für größere Räume mit PA wäre auch ne Stomp Box möglich.


    Allerdings solltet ihr Besen nicht unterschätzen. Nicht jeder Schlagzeuger, und sei er noch so gut mit Sticks, kommt gleich mit Besen klar. Das setzt mit Sicherheit ne Weile konzentriertes Üben voraus.


    Wenn ich mir Songs wie eueren Java-Jive anhöre, würde ich eher überlegen, die Snare noch um einen kleinen Percussionständer zu ergänzen, an dem man z.B. nen Wood Block. ne Cowbell und so Zeug im Stile alter Traps-Sets befestigt. Mit der Snare (mal mit, mal ohne Saiten gespielt), den Spannreifen (als Soundeffekt), einem Splash und diesen Utensilien kann man für "oldschool" Musik richtig Party machen.


    Cajon finde ich persönlich für euer Genre als primäres Schlaginstrument eher ungeeignet, weil es für klassischen Jazz nicht richtig funktioniert. Je nach stilistischer Bandbreite kann es eine gute Ergänzung sein, ich hatte durchaus schon die Kombi Cajon (dann auch als Sitz), Snare, Splash und Multipercussion dabei. Da war die Cajon primär für poppigeres gedacht, Snare und Becken für Jazz und das Geschepper für Effekte. Triangel ist übrigens auch ein tolles Instrument für solche Rahmen, wenn man es nicht überstrapaziert. Aber mal eine Nummer mit leiser 16tel Latin-Triangel kommt häufig gut an :)


    Hach Mensch, da bekäme ich gleich Lust, mitzuspielen...