Hast du denn nun schon mal getestet, ob du mit der Stimmung was abfangen kannst? Nichts dass das bei allem technischen Ansatz untergeht. Die Kollegen haben zwar mit Sicherheit völlig recht mit ihren Ausführungen zur Raumakustik (bin ja da selbst Semi-Laie), aber ich bin ein großer Fan davon, den ersten (kostenfreien) Schritt vor dem zweiten (eher kostenintensiven) Schritt zu tun.
Dass ein 10qm Raum nie an einen durchgemessenen und akustisch optimierten Aufnahmeraum ranreichen kann, ist glaub ich allen hier klar.
Beiträge von trommla
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Ist doch klar, die Klänge sind identisch, man hört HiHat, Bass Drum und Rim Clicks. Ich würde fast meinen, Nate Smith hat böswillig plagiiert

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Ist das ein echtes Wummern, oder hast du deine BD mit recht viel Ton gestimmt, der im geschlossenen Raum dann einfach zu stark betont wird? Unter der Annahme würde ich zunächst mal die Stimmung des Resos als potentiellen Verursacher sehen und dieses tiefer stimmen und ggf auch etwas dämpfen.
Kommt der BD-Sound nur über die OH, oder hast du ein Mikro drin?P.S.: Schicker Raum übrigens
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Man dass wird wieder kosten.
Jaja, unser altes Leiden. Aber ich stelle immer mehr fest, ein stimmiges Setup, welches man innerhalb recht frei kombinieren kann, funktioniert dann auch in vielen Situationen. Ich hatte beispielsweise schon lange keine wirkliche Not mehr, irgendwas musikalisch nicht recht abdecken zu können, und das, obwohl mein Beckenpark ja eher überschaubar ist. Zwei kompakte Sets lassen sich daraus auch jederzeit bestücken, wenn erforderlich.Gut, ein Metalbesteck mit drölf Becken bekomme ich nicht hin, aber das brauche ich für meine Musik ja auch nicht. Ein paar Begehrlichkeiten gibt es natürlich trotzdem immer.
Allerdings würde ich an deiner Stelle nicht zwingend weiter in Alpha-Crashes investieren, sondern hier eher höherwertige Serien bevorzugen. Die mir bekannten Alphas sind zwar ordentliche Einsteigerbecken, ansonsten aber nicht gerade Wunder an Dynamik. Für harte Stile ok, aber wer etwas gefühlvoller spielen möchte, stößt an Grenzen.
Die Kombi aus guten Chrashes und eher einfachen Rides und Hihats funktioniert eigentlich - zumindest in meinen Augen - fast immer ganz gut. Tolle Rides und Hihats mit einfachen B8-Sheet-Crashes hingegen oft nicht befriedigend. Oder anders formuliert, ich höre an den Crashes meist als erstes, ob an den Becken gespart wurde.
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Ich find das Nashorn gut!
Die Drums haben echt nen guten Punch, macht Spaß, anzuhören. Auch wenn das nicht so ganz mein Musikgeschmack ist, finde ich die Songs sehr gut hörbar.
Das Panning der beiden Aufnahmen hätte ich (eben über Kopfhörer angehört) nicht ganz so breit gemacht, der Sänger steht auf diese Weise etwas alleine in der Mitte des Mixes, aber erstens hab ich von Mischen keine Ahnung, und zweitens ist das eine Frage des Geschmacks.
Spielerisch meine ich ein paar kleine Unsauberkeiten zu hören, die sich aber verspielen. Lediglich der Snare-Roll im Intro hört sich suboptimal an, so ein bisschen hingemauschelt, aber nicht wirklich auf den Punkt. Tut aber dem Rest keinen Abbruch.
Alles in allem: weitermachen

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Für mich wäre die Frage falsch formuliert. Aus welchem Grund willst du diese beiden Serien kombinieren?
Dass jedes Becken, je nach Typ, musikalischem Kontext und sogar Musikstück, unterschiedlich angespielt werden muss, gehört für mich zu den normalen Dingen des Schlagzeuger-Alltags. Ich persönlich ziehe es vor, mein Setup aus Becken ähnlicher dynamischer Charakteristik zusammenzustellen, um beim Spielen nicht auch noch eine weitere Variable einkalkulieren zu müssen.Das ist aber keine Notwendigkeit, sondern hat was mit meiner Komfortzone zu tun. Ein ausgewogener Klang bei den Becken lässt mich einfach entspannter spielen.
Wenn ich allerdings grad nichts anderes da hab, mein Budget angespannt ist oder der Sound eines Beckens so einzigartig ist, dass ich es um jeden Preis im Setup behalten will, lässt sich eine dynamische Differenz problemlos ausgleichen.
Wenn sich die Kombination für dich richtig anfühlt, dann hau rein

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Ich habe das Gefühl, bei 2:00 sind die Hi-Hat-Schläge alle sechs mit einer Hand gespielt und die anschließenden Snare-Schläge (flach aufgelegter Stock auf dem Spannreifen) mit der anderen Hand
Dass er das tatsächlich locker mit einer Hand macht, kann man in dem von Soulfinger verlinkten Video ab 00:13 bewundern. -
Statt hier einen Uralt- Fred nach dem anderen zuzuspammen, könntest du auch einfach mal in der Rubrik Firmennews auf dich aufmerksam machen

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Sehr cool. Nicht nur die Musik, sondern auch den Look des Videos finde ich absolut überzeugend.
Sehr schade, dass das Video nicht lippensynchron ist, ich glaube uns Rhythmikern fällt das immer besonders störend auf, weil dann auch das Ridepattern nicht übereinstimmt

Was hast du da für einen lustigen Kopfputz auf dem Kopfhörer?
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Ich wie jedes Jahr gar nicht, die Drumindustrie verkauft doch schon lange fast nur noch alten Wein in neuen Schläuchen

Wir könnten diesen Running
GagFred aber mal umwidmen. Für welche "bahnbrechende" Neuerung wäre es im kommenden Jahr mal wieder Zeit? Wie wäre es mit den neuen ESC-Toms von DeWe? (ESC=extended shell concept).Quadratische Toms hatten wir doch schon länger nicht mehr, also außer Nicko natürlich

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Ich finde deine Preisvorstellung lt. Ebay Kleinanzeigen nicht unrealistisch, würde sie allerdings gefühlt etwas günstiger anbieten. Inwiefern du damit Interessenten ansprichst, hängt halt auch davon ab, wie gesucht diese Modelle sind, und da fehlt mir die Marktübersicht.
Drastisch sehe ich das immer wieder mal bei den ganz alten Sabians aus der Hollow Logo Serie. Absolut tolle Becken und quasi identisch zu alten Zildjians, die aber anscheinend kaum jemand kennt und sucht. Daher habe ich schon mehrere geniale alte Becken für um die 100 Euro geschossen, die die als A-Zildjians möglicherweise für deutlich mehr gehandelt würden.
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Ich meine tatsächlich nicht "gefallen" oder "nicht gefallen". Die schon genannten Dimmu Borgir mag ich beispielsweise.
Ich höre in diesen Aufnahmen keine für mich erkennbare Struktur. Keine Chords, keine Melodie, keine Unterteilung in Strophe - Refrain oder Teil A - Teil B, was auch immer ich sonst so gelernt habe oder wo mein Gehör "einhaken" könnte.
Allerdings werde ich vermutlich auch nie mehr die Chance bekommen, mich mit diesem Genre näher zu befassen, weil sich wohl auch niemand anderes vorstellen kann, dass ich dabei ne besonders glückliche Figur mache

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Verdammt, ich krieg zu der Art Musik überhaupt keinen Zugang. Wird wohl ganz ok gespielt sein, aber ich finde nichts, wo ich einhaken könnte. Harmonisch außerhalb meines Verständnisses, rhythmisch ebenfalls, und dieses Growling habe ich noch nie verstanden. In meiner musikalischen Welt habe ich ein gewisses Verständnis, warum man was wie spielt, bei deinem Sound könnte ich das nicht mal im Ansatz behaupten.
Insofern kann ich selbst zu deinem Drumming nur sagen, ok a bisserl muss man mit seinen beiden Händen und Füßen schon geübt haben, aber ob das nun gut, schlecht, passend oder unpassend ist, könnte ich beim besten Willen nicht erkennen.
Ich komm mir schon vor wie meine eigenen Großeltern, für die meine Musik einfach nur Radau war.Also vermute ich einfach mal, coole Band, geiler Drummer

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Einfach mal nach Kabeldurchführung Gummi suchen
Stimmt, so sieht das aus. Assoziation, oder selbst schon gestestet, Bruzzi? Falls ich auch mal welche nachkaufen muss... -
Wenn dir auf diese Frage jemand fundiert antworten kann, ist es denke ich Gerd Stegner von St-Drums. Sofern die bestellten nicht passen, würde ich dort einfach mal anrufen und nach Alternativen fragen. Genormt sind die mit Sicherheit nicht, ich habe beispielsweise mal ein RIMS-Style System von Stegner nachgerüstet, bei dem die Gummipuffer anders/platzsparender gelöst waren. Hier erkennt man es ganz gut. Die Aufhängung funktioniert super, weiß aber nicht, ob es solche Gummis einzeln gibt und ob die auf die GEWA-Teile passen würden.
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Super Rückmeldung, das heißt dann wohl "Mission completed". Meist ist es (bei mängelfreien Exemplaren) nicht die Trommel, die nicht klingt, sondern die noch nicht optimale Befellung und Stimmung derselben. Das kann allerdings manchmal trotzdem Nerven kosten, und mit der Zeit entwickelt man auch etwas Gefühl, was funktionieren könnte.
Und die Farbe des neuen Resos ist perfekt auf den Akkuschrauber abgestimmt

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Ich frage mich ja gerade eher, welcher Shop so regelmäßig "falsche" Sticks liefert, dass es zum Problem wird. Ich bestelle regelmäßig beim Thomann Sticks, und ich habe es noch nie erlebt, dass ein Paar fehlerhaft gewesen wäre. Allerdings teste ich die Sticks auch nicht Paar für Paar durch, getreu dem Motto "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".
Beim Spielen ist mir jedenfalls noch nie eine Unwucht aufgefallen. Selbst die billigen Müllenium-Sticks bilden da keine Ausnahme. Abgesehen davon ist meine Spieltechnik mit Sicherheit weniger konstant als die Herstellung industriell gefertigter Sticks, selbst wenn die mal 1g abweichen.
Und falls mal wirklich zwei Sticks wahrnehmbar nicht matched sind, habe ich kein Problem, diese als defekt zurückzuschicken. Schließlich reden wir dann nicht mehr über Rücksendung wegen Nichtgefallen, sondern über einen Sachmangel, der nicht von der Rücknahme ausgeschlossen werden kann. Das muss man denen halt dann telefonisch freundlich klarmachen, ebenso dass das dann auf deren Kappe geht.
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Ach geh, Deutsche und Österreicher sprechen zwar im Wesentlichen die gleiche Sprache, aber ich kenne schon noch ein paar andere Begriffe, die sich unterscheiden. Oder weißt du auf Anhieb, was Paradeiser sind? Kennst du einen deutschen Schlagzeuger, der in einer "Partie" trommelt?

Die Assoziation "Sarg einliegen" finde ich in diesem Zusammenhang übrigens ziemlich geil

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omg schaffen wir es eigentlich nicht, klare Fragestellung halbwegs klar zu beantworten, ohne in ausschweifende Grundsatzdiskussionen abzudriften?

Hab zwar keine Ahnung bezüglich Zentimetern, allerdings sind selbst die großen E-Sets, an denen ich probeweise mal saß, erfreulich platzsparend im Vergleich zu jedem Akustikset, das ich kenne. Wenn du in halbwegs geordneten bürgerlichen Verhältnissen lebst, sollte der Aufbau überall locker möglich sein. Ob ne Trommelecke im Wohn- oder Schlafzimmer jedermanns/-fraus Sache ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Dekorativ sind die Dinger ja nun eher ein Totalausfall.
Dass die Dinger nicht jedem gleichermaßen Spaß bereiten und das eine nicht das andere ersetzten kann, hast du ja nun schon mitbekommen. Nils' Einwand zum Wiederverkaufswert von Hausmarken und NoName-Produkten finde ich bei schmalem Budget zumindest bedenkenswert, und ehe ich mir Billigkram kaufe, der mich nach kurzer Zeit nicht mehr zufrieden stellt, folge ich der Devise, lieber etwas länger zu sparen und bis dahin mit einem Paar Sticks und nem Pad glücklich zu sein. Insbesondere als Newbie ohne Sachverstand kannst du nur schwer einschätzen, wo die Grenzen liegen.
Falls du schon einen Lehrer hast, lass dich doch von ihm beraten, was du mindestens investieren solltest. Falls nicht, such dir zuerst nen guten Lehrer, und gehe zurück zum Anfang des Satzes

Danyvet hat sich ja schon verschiedentlich geäußert, sie ist in meinen Augen die derzeit beste Referenz hier, wie man als völliger Newbie mit Neugier, Hartnäckigkeit und einer gewissen Portion Pragmatismus seine Ziele umsetzt. Ihr Vorstellungsfred ist wirklich unterhaltsam und gleichzeitig aufschlussreich.
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Immer auf der Seite der Hihat, aber manchmal auch ganz tief, so dass die Oberkante der Noten unter den Hihat-Becken bleibt. Vor allem dann, wenn ich die Noten eher als unauffälligen Spickzettel brauche und nicht alles vom Blatt spiele.