Beiträge von trommla

    Seit 2 Tagen keine Reaktion auf deinen Post? Kann doch wohl nicht sein!!!


    Ich hatte etwas Mühe, beim ersten Song ernst zu bleiben, denn wenn Klaus Lage, der alte Malocher, plötzlich mit leicht holländischem Zungenschlag sing, klingt das schräg.


    Gar nicht schräg fand ich dein Getrommel dazu, wenn du eine Band genauso schnörkellos zusammenhalten kannst, ist das richtig solide. Man hört zwar die eine oder andere klitzekleine Unachtsamkeit, wo Fills nicht 100% in Time sind, aber da muss man schon genau drauf achten. Und deine Ausstrahlung finde ich ebenso im positiven Sinne unspektakulär. Ohne überdrehte Show, aber ich habe den Eindruck, dass du sehr viel Spaß beim Spielen hast und voll "in der Musik" bist.


    Die zweite Nummer hat zwar recht zu Beginn einen Höhepunkt mit deinem Grinsen :D , überzeugt mich aber ansonsten weniger. Da merkt man, dass Shuffle nicht unbedingt deine Paradedisziplin ist. Zwar im Prinzip auch solide, aber mir fehlt dabei das richtige Shufflefeeling. Solche Bluesrocknummern müssen einfach "pumpen", da sind Dynamik und Mikrotime gefragt. Gerade die Hihat im Intro würde ich mal komplett neu denken und statt in die 1 und 3 "reinzuspielen" stattdessen den Offbeat (2 u. 4) akzentuieren, den Rest dafür unbetont lassen. Der Hauptgroove ist eigentlich ganz ok, wobei ich mal über nen Texas Shuffle nachdenken würde, das schiebt einfach noch mehr. Frank Beard von ZZ Top ist da immer meine Referenz, so ne coole Socke. Der macht natürlich auch seit 50 Jahren nichts anderes.


    Die Fills könnten davon profitieren, dass du versuchst, jede Triole auf den dritten Schlag etwas zu betonen. In einer Reihe gedacht in etwa so
    R L R L R L R L R L R L
    statt immer alle gleich laut. Vielleicht hilft dabei auch, mal mit dem Sticking zu experimentieren z.B. R R L R R L oder R L L R R L R L L R R L R oder Kombinationen daraus.
    Da ist das Shuffel Feel dann schon mit eingebaut ;)


    Ich hoffe, das war jetzt nicht unverschämt, dein Spiel so zu zerpflücken, vielleicht wolltest du es ja exakt so haben. Aber dazu lernen wollen wir glaube ich alle, vielleicht hilft's ja auch ein bisschen weiter.

    Noten hab ich leider keine, braucht man aber glaube ich auch nicht. Ich würde mir einfach mal die ganzen YT-Drumcovers ansehen und darauf achten, was die so machen. Auch die Live-Drummer haben jeweils etwas variiert, da bist du also nicht an eine exakte Reproduktion der Studioversion gebunden. Hauptsache viele Toms ;)

    „die sollen lieber motorräder oder außenborder bauen“


    Der Spruch hätte auch von mir kommen können. Allerdings, wenn ich gaaaanz ehrlich bin, das 9000 RC eines Bekannten fand ich schon ziemlich schick. Bis heute ein Set, was ich nicht ablehnen würde, wenn es sich mir aufdrängt. Und die durchgehenden Böckchen fand ich ja gerade gut :D


    Auf jeden Fall freue ich mich für dich, dass dieser Jugendtraum nun erfüllt ist. Was ich nur nicht ganz verstehe, sagstest du nicht, es sei umgerüstet auf E-Drum? Oder hab ich das falsch verstanden? Für mich sehen die Bilder jedenfalls ziemlich akustisch aus.

    Die Tama-Tips hatte ich auch mal, fand die Sticks aber damit zu kopflastig. Die Schlauch-Lösung wird das gleiche Problem haben. Rods haben mit realistischem Spielgefühl ebenfalls nicht viel zu tun, dann können wir auch gleich Besen nehmen, um Rudiments zu üben. (sollte man allerdings auch mal gemacht haben ;))


    Muss aber auch zugeben, dass ich alle Ansätze, noch leiser werden zu wollen oder zu müssen, nicht ganz akzeptiere. Ein Pianist übt auch nicht auf der Farfisa-Orgel, weil es dem realen Spielgefühl ganz und gar nicht entspricht. Ebensowenig ist eine Singende Säge ein adäquater Ersatz für eine Geigerin, auch wenn man grundsätzlich beides mit Bogen spielt.


    Ein Pad - oder auch E-Drumset - ist ein Entgegenkommen an Mitbewohner und Nachbarn, den Rest muss man über konstruktive Gespräche und verbindliche Übungszeiten regeln. Ein Musikinstrument zu üben ist Bestandteil des Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, und Klavier, Posaune und Co. hört man ebenso durchs Gebälk wie Schlaginstrumente. Warum wird von uns Schlagzeugern ständig erwartet, wie ein akustischer Stealth-Bomber zu agieren?


    Klar, der Frieden mit der Göttergattin ist ein nicht zu unterschätzendes Gut, aber mit ihr wird man hoffentlich auch am ehesten vernünftig reden können. Zumindest sollte man ihr vermitteln, dass alle Ansätze das Spielgefühl erheblich verändern und damit der Übungseffekt deutlich zu wünschen übrig lässt. Wenn's blöd läuft, ist ihr Gegenargument halt "ach prima, dann kannst du das Üben ja gleich sein lassen!" ;(


    Bitte nicht falsch interpretieren, ich bin sehr an tragfähigen Kompromissen interessiert. Wenn der "Kompromiss" der Gegenseite aber lautet "du darfst gerne rumhampeln, solange wir nichts davon hören", ist das kein Kompromiss mehr, sondern es werden ohne Entgegenkommen einseitige Interessen durchgesetzt.


    Im übrigen gibt es sogar höchstrichterliche Urteile, die Passagen der Hausordung für unwirksam erklären, in denen Musizieren auf Zimmerlautstärke beschränkt ist. Jeder darf in einem gewissen Rahmen musizieren, egal ob das Instrument laut oder leise ist. Und ein E-Set ist glaube ich ein deutliches Signal an Nachbarn, dass man kompromissbereit ist.


    Ok, genug OT, aber ich fand das grade mal wichtig zur artgerechten Haltung von Drummern.

    Ehrlich gesagt, ich find's fad. Man hört, dass die Lebendigkeit des Zusammenspiels fehlt, und das macht Jazz doch aus. Die Klangqualität ist zwar schön transparent, das reisst's aber nicht raus.


    Die gute Nachricht ist, an euch liegt's nicht, das ist sicherlich dem Aufnahmeverfahren geschuldet.


    Spielerisch gefällt mir dein Spiel inzwischen noch deutlich besser, schön dezent und an den richtigen Stellen akzentuiert. Das Ridepattern hat zwar noch nen Hauch Luft nach oben (ist mir noch etwas zu steif und mechanisch), aber das kann auch am Setting liegen. Wenn man Track by Track aufnimmt, läuft man ja oft Gefahr, vor lauter Konzentration mit angezogener Handbremse zu fahren.

    Zu den ganzen PST-Becken kann ich dir wenig sagen, spiele ausschließlich dünne B20-Türken. Allerdings ist das "gerittene" Crash rechts mit Sicherheit ein 18" Crash, das Crash im Vordergrund könnte jedoch ein 16er sein. Ich würde in den Raum stellen, dass du zum Riden eines Crashes mindestens ein 18er haben solltest (darunter finde zumindest ich den Ridesound ziemlich unbrauchbar, weil hell und dünn). Auch 19er und 20er sind möglich, allerdings wird der Crash-Sound dann schon sehr intensiv.


    Ein dünnes 18er klingt von Haus aus schon tiefer als ein dickeres und klingt daher beim Riden "runder". Gleichzeitig sorgt "thin" für eine schnelle Ansprache beim Crashen. Zumindest in dieser Abhängigkeit sind B8 und B20 vergleichbar. Allerdings hängt die Spritzigkeit auch vom Profil des Beckens ab, ein flacheres Profil macht schneller auf, ein gewölbteres später.


    Aber findest du, dass man beim Rock/Pop unbedingt auf dem Crash riden muss? Da crashe ich doch lieber bei manchen Songs die Viertel oder Achtel durch. Hingegen finde ich einen Ridesound völlig ausreichend, zumal ich ja die Glocke als Variante habe. Im Jazz schaut's natürlich anders aus, da brauche ich tatsächlich mehrere Rides und spiele typischerweise ein 20er und ein 21er, die beide auch gut crashbar sind.

    Du hast noch was vergessen aus der guten alten Zeit. Die Lindenstraße, bei der die Streicher mit einer dramatischen Melodie den Cliffhanger untermalten, ehe der Abspann kam ;)


    Ich hoffe, wir müssen nicht eine ganze Woche warten, bis es weiter geht.


    Übrigens gab es vormittags schon Fernsehprogramm, häufig ein Spielfilm von 10:30 bis 12:00, danach kam erstmal wieder Testbild. Ich weiß das, weil ich immer dann, wenn ich früher Schule aus hatte, auf dem Heimweg bei meiner Oma vorbei bin und dort TV glotzen durfte.

    Bei mir war der zweite Test der für Rhythmiker ?(


    Auf jeden Fall bin ich wohl mehr Musiker als Drummer, der Rhythmustest hat mir nämlich mein Gesamtergebnis deutlich gedrückt.


    Misstuning Perception: 126
    Beat Alignment: 118
    Melodic Discrimination: 128



    Gut, ich geh jetzt mal besser Klavier üben :D

    Das Unterhaltungsgeschäft ist nichts ohne Marketing, besonders in der heutigen Zeit.


    Bin ich auch wieder deiner Meinung, selbst wenn ich es manchmal eher mit einer gewissen Skepsis betrachte.


    Aber einen Dreijährigen in Beziehung zum Unterhaltungsgeschäft zu stellen, beschreibt eben genau die Verantwortungslosigkeit, die ich dir unterstelle.
    Kinder und Geschäft sind zwei Welten, die nicht zusammen gehören. Zumindest nicht, wenn das Kind das Produkt ist. Da schließt sich in meiner Sichtweise der Kreis zum Missbrauch.


    Fördere seine Trommelei, wie du es bisher tust, und unterstütze ihn beim Marketing, wenn er selbst den Wunsch äußert, ins Business einzusteigen. Das wäre in meinen Augen eine verantwortungsbewusste Herangehensweise, die dem Sohn alle Wege offen hält.


    Oder ist es Teil deiner Weltsicht, dass man die Kuh melken muss, solange sie noch jung ist? Nicht dass der SuperGAU eintritt und der Filius plötzlich mehr Spaß am Fußball oder an Mädels und Parties hat.

    Wobei ich den Begriff "irgendwann" im Zusammenhang mit Messingblechen eher kurz fassen würde ;)
    Es gibt nämlich durchaus tolle Becken zum Einsteigertarif, wenn man einen Bogen um die "Großen" macht, nämlich Zildjian, Sabian, Paiste und Meinl.

    Ehrlich gesagt habe ich noch kein Messingbecken gespielt, welches mir gefallen hätte. Mit Band drumrum geht das aber schon auch zur Not.
    Nils' Beispiel klingt deutlich besser als vieles andere aus Messing und ist natürlich ein handgefertigtes Unikat mit hohem ideellem Wert. Trotzdem wäre es nicht der Klang, den ich an meinem Set haben wollte.


    Die B20 scheinen mir trotz ähnlichem Gewicht einfach stärker zu "schwabbeln", so dass ich eher die Befürchtung hätte, dass sie Risse bekommen.


    Wobei Nort Hargrove von Sabian mal sagte, es sei ein Mißverständnis, dass dünne Becken (die mehr "schwabbeln") leichter reißen. Ganz im Gegenteil wäre das Risiko bei steifen Becken wesentlich höher, weil weniger Schlagenergie in Form von Schwingungen abgegeben werden kann, sondern im Material bleibt. Oder irgendwie so...
    Allerdings sei B20 Bronze als Material wohl zunächst tatsächlich sehr spröde und wäre ohne die aufwändige Herstellung brüchig und als Becken kaum zu gebrauchen.


    Technisch gesehen kann man auf Messingbecken glaube ich alles üben, zumindest wäre mir nichts aufgefallen, was plötzlich nicht mehr funktioniert hätte, wenn ich mal Messing unter den Sticks hatte. Der Langzeitspaß ist halt bei edlem Blech höher.


    Der Pragmatiker kauft sich auch nen Dacia, um zur Arbeit zu fahren. Der Autoliebhaber eher nicht.

    Es liegt an den Eltern, ihre Stärken zu bemerken und zu entwickeln


    Natürlich, da hast du völlig recht. Darum geht es mir auch nicht. Nur die öffentliche Zurschaustellung finde ich bedenklich. Dein Sohn spielt genauso herausragend Schlagzeug, wenn ihn keiner auf Youtube sieht, du würdest dich ohne Kamera deiner Verantwortung nicht entziehen.


    Mit deiner Präsentation rückst du die Mediennutzung, die du angeblich damit unterbinden willst, von klein auf in den Mittelpunkt der Wahrnehmung deines Sohnes, weil er schon mit der Muttermilch aufsagt, dass YT-Likes wichtig sind im Leben. Gehört das zu den Grundwerten, die du deinem Sohn vermitteln willst? Ein Wertesystem gehört nämlich m.E. auch zu den Dingen, die Kinder von ihren Eltern lernen sollten. Für mich macht es wenig Unterschied, ob ein Kind den ganzen Tag hirntote Fernsehsendungen schaut (TV ist bei den meisten Kids heute übrigens überhaupt kein Thema), oder sich mit seinen Youtube-Vorbildern beschäftigt.


    Und weshalb sollten Eltern ständig nach öffentlichem Applaus für ihre Kinder suchen, wenn nicht, um die Talente irgendwann mal monetarisieren zu können? Meist steckt doch das dahinter, ob es nun um Schönheitswettbewerbe, Schauspielerei oder Musik geht. Klar, Youtube ist inzwischen ein realistisches Geschäftsmodell, egal was man von den Protagonisten hält. Sich als lebende Werbetafel zu vermarkten, sollte aber jeder Mensch für sich selbst entscheiden dürfen, statt schon von den Eltern auf dieses Gleis gesetzt zu werden.


    Gut, lassen wir's, da werden wir vermutlich kaum auf einen Nenner kommen. Ob meine Ansichten Unsinn sind, wirst du schlimmstenfalls irgendwann von deinem Sohn erfahren, wenn er anfängt, sich seinen eigenen Kopf um die Dinge zu machen und sich seinen eigenen Ziele zu setzen. Dass man allerdings nicht nur als kinderloser Zeitgenosse diese kruden Ansichten vertreten kann, versichere ich dir hiermit ;)


    Netter Strohmann, aber ein bisschen zuuuu offensichtlich


    Haha, wusste ich nicht, arbeite in einem systemrelevanten Beruf (=schlechte Arbeitsbedingungen gegen miese Bezahlung), da sitzt man selten in Rhetorikseminaren.

    Wir glauben, dass es für niemanden beschämend oder schädlich sein kann, Fähigkeiten zu demonstrieren. Aber ich würde zustimmen, wenn es ein Schönheitswettbewerb oder so etwas wäre


    Also ich bin ja alt und nicht modisch, also schon altmodisch, und ich finde, es ist exakt das gleiche.


    Gut, die individuelle Leistung eines jungen Drummers/Drummerin schätze ich höher ein, aber Eltern, die auf diesem Weg ihren Kindern von klein auf vermitteln, dass das wichtigste Ziel im Leben die öffentliche Aufmerksamkeit ist, haben in beiden Fällen eine Haltung mit Gefahrenpotenzial. Alleine schon, wenn du von "Euch" statt von deinem Kind sprichst, offenbart das in meinen Augen eine starke väterliche Motivation hinter der Geschichte, und das empfinde ich (Achtung, meine subjektive Wahrnehmung!!!) als potenziell missbräuchlich. Dein Filius wird mit 3 wohl kaum aus Eigenantrieb Ziele für die nächsten 13 Jahre formulieren.


    Sorry, wenn ich das so scharf formuliere, aber du wirst mit Sicherheit argumentieren, "mein Sohn will das ja auch und ich zwinge ihm nichts auf". Pädophile argumentieren teilweise genauso. Na, klingelt's?


    Und nun, lasset den Shitstorm beginnen...

    Vielleicht gerade deshalb. Wer den Sound einer Supra wollte, hat meist auch eine Supra gekauft und auf die hakelige Abhebung gesch**, oder irgendwann umgerüstet. Vielleicht haben sie erst in den letzten Jahren zu spüren bekommen, dass tatsächlich inzwischen die Konkurrenz zugenommen hat und ihre Zahlen eingebrochen sind. Selbst im Mutterland der Supra erwartet man bei dem Kaufpreis heutzutage perfekte Verarbeitung auf der Höhe der Zeit, wie es z.B. Tama bei den Snares seit Jahren vormacht. Zudem gibt es inzwischen an jeder Straßenecke einen Trommelbauer, der tolle Kleinserien oder Einzelstücke baut.

    Vielleicht noch ein Wort zur Federspannung. Hast du deine Federn eher lose oder fest gespannt?


    Ich würde dir empfehlen, eine lose Federspannung zu wählen. Zwar geht das eventuell etwas zu Lasten der maximalen Power, (behaupten manche Drummer). Dafür gewinnst du aber maximale Kontrolle über das Pedal, da sich deine Muskulatur beim Treten nie anstrengen muss. Die Füße aktivieren beim Spielen an sich schon Muskelpartien, von denen man vorher gar nicht wusste, dass es sie gibt. Wenn du diese dann auch noch durch unnötigen Kraftaufwand überforderst, wird es umso schwieriger, die Füße zur Mitarbeit zu motivieren.


    Eine vernünftige FuMa vorausgesetzt, sollte der Beater selbst bei total lascher Federspannung schneller zurück kommen, als du deinen Fuß im Normalfall entlastest. Das Entlasten kannst du übrigens gut auch am Esstisch oder im Büro üben, indem du auf den Boden trittst und die Fußspitze sofort wieder anhebst. Wie beim Stick halt, der auch (außer für besondere Effekte) nach dem Schlag nicht auf dem Fell liegen bleibt.

    Prima, jetzt erinnere ich mich auch wieder an meine Eindrücke beim Anspielen. Damals waren exakt diese 4 Kandidaten spielbereit vor Ort. Und die Soundschnipsel geben recht genau wieder, was ich beim Alukessel als dumpf bezeichnet hatte. Die Alusnare macht in den Höhen am wenigsten auf. Bubinga klingt ebenfalls eher dunkler, aber dennoch "silbrig" in den Höhen.


    Eine Entscheidung würde mir zwischen all diesen Modellen sicher extrem schwer fallen, aber (irgend-)eine Starphonic hätte ich mit Sicherheit gerne zuhause. Hmm, ich glaube, ich würde es pragmatisch angehen und entweder nach Optik entscheiden (das wäre dann wohl Brass), oder nach Redundanz. Somit bliebe am ehesten Bubinga, da hab ich noch nix im Fundus. Die Aluschnarre wäre raus, nicht dass sie sich mit meiner LM402 nen Zickenkrieg liefert. Merke: du sollst keine zweite Göttin haben neben mir ;)

    Definitiv. Nach 30 Jahren war dann auch Ludwig mal aufgewacht :D
    Ich habe die Interimsversion P85AC, die meines Wissens aufgrund lizenzrechtlicher Unklarheiten nur kurz auf dem Markt war, und funktionell sind die ja identisch, nur hat sich das Design nochmal etwas verändert.

    Wenn schon 2 Spiralen ab sind, sind vermutlich andere Spiralen schon ausgeleiert und der Teppich ist durch. Wenn es nicht nostalgische Gründe hat, würde ich aus klanglichen Gründen einen neuen kaufen.


    :thumbup:
    Und wenn Ludwig draufstehen soll, gibt es ziemlich überteuerte Ludwig-Teppiche in OEM-Qualität, die aber (zumindest auf meiner LM402) trotzdem ganz ok klingen. Zumindest gut genug, dass ich bisher keinen Grund hatte, was höherwertiges draufzubauen. Besser als handgelötete Reparaturqualität allemal ;)
    (allerdings ist die Suche nach dem richtigen Teppich oft genauso individuell wie nach dem richtigen Fell)