Beiträge von trommla

    Welche Dämmmaterialien kann ich dafür am besten nehmen? Reicht 7cm Pyramidenschaumstoff aus (das Holz ist leider nur 1,5cm Dick), oder sollte ich noch zustätzlich was reinkleben?


    Mit der Anwendung von Pyramidenschaumstoff wäre ich seeeeeehr zurückhaltend. Wenn du die Schallausbreitung im Haus reduzieren willst, hilft der nämlich nicht wirklich weiter. Da Pyramidenschaum vor allem die Reflexion hoch- und mittelfrequenter, also kurzwelliger Schwingungen im Raum reduziert, schaffst du dir im schlimmsten Fall einen schalltoten Käfig, wie man ihn in Meßlaboren braucht. Da stehst du drin, und wenn du in die Hände klatschst, hörst du nur ein leises "Plop". Ich hatte mal einen Schüler, der sich so ein Loch gebaut hatte. Da willst du keine 5 Minuten drin arbeiten, glaube mir.


    Wichtig ist, den tieffrequenten Körper- oder Trittschall zu minimieren, da braucht man andere Ansätze. Auf jeden Fall solltest du vor dem Selbstbau versuchen, diese akustischen Grundlagen verstanden zu haben, sonst haust du schlimmstenfalls recht viel Geld für eine sinnfreie Maßnahme raus wie o.g. Schüler.


    Es gibt im Internet viele Seiten, die sich mit Akustik befassen, einfach mal googeln. Ein guter Fundus sind auch die einschlägigen Hifi-Foren (z.B. hifi-forum.de), weil unter den Boxenbauern und High-End-Fetischisten auch einiges akustisches Know How anzutreffen ist.


    Viel Spaß bei deinem Projekt!


    Grüße
    Jan

    Hallo Nico,


    geil getrommelt, mit viel Gespür für den richtigen Groove. Sehr nah am Ideal, jede einzelne Note wichtig zu nehmen und auf den Punkt zu trommeln. Einfach "In The Pocket".


    Ich habe ehrlich gesagt bis heute nicht ganz verstanden, wozu diese ganzen mäßig getrommelten Drumcovers gut sein sollen, die zu tausenden bei YouTube zu finden sind. Kein Mensch - außer uns Schlagzeugern - interessiert sich für so was. Aber bei deinem macht das Zuschauen und -hören wenigstens richtig Spaß.


    Grüße
    Jan

    sagen die meisten, dass ihnen im direkten vergleich die oktavas besser gefallen als das nt-5. die seien angeblich neutraler und universeller


    Sagen sie das im Hinblick auf die reine Overhead-Anwendung? Oder betrifft das eventuell den möglichst vielseitigen Studioeinsatz für verschiedenste Recordingsituationen.
    Das wäre m.E. kein unbedingter Wiederspruch. Ich kenne die NT5 z.B. nicht beim Aufnehmen von Klavier, Akustikgitarre, Streichern etc.


    Mag sein, dass die Oktavas da die Nase vorn haben, aber das kann uns Drummern ja wurscht sein :-) Mit den Bedürfnissen von Musikern kennen wir uns sowieso nicht aus, oder?


    Abgesehen davon, wann hören wir schon mal beide Sets im direkten Vergleich? Welches da knapp die Nase vorne hat, ist eher eine akademische Betrachtung. Also nimm eines der beiden und freu dich über ein prima Stereoset.


    Grüße
    Jan

    Hallo SchlagzeugerIn!


    Was ist denn mit Mitschülern? Ich hatte auf dem Gymi damals die ersten Banderfahrungen gemacht, und zwar verschiedene Sachen. Es gab eine Jazzband, natürlich das Orchester, dann haben wir mal eine Rock'n'Roll-Band gehabt, mit wieder anderen (damals) aktuelle Musik in Richtung Saga und so Dinger. Das war eine prima Möglichkeit, ohne großen logistischen Aufwand (Proben waren im Musik-Saal oder anderen Klassenzimmern), allerdings waren die schuleigenen Instrumente nicht so klasse.


    Keine Ahnung, wie man sowas startet, am besten mal mit den Musiklehrern reden oder Aushang bei der SMV - gibt's sowas noch?


    Auf jeden Fall super, dass du dich da so rein hängst. Banderfahrung ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Banderfahrung!!!


    Grüße
    Jan

    Dann aber Opel Admiral oder Ford Taunus :-)


    Um nochmal was zielführendes zum Thema beizutragen.


    Bei einem Budget von 100-200 Euro muß man unter Umständen etwas Abstand nehmen vom "Charaktersound". Ohne aber deinen musikalischen Hintergrund zu kennen, halte ich es für nicht allzu schwierig, deinen angestrebten Sound trotzdem in etwa zu erreichen. Wenn man ein wenig stimmen kann, läßt sich mit der richtigen Befellung nämlich aus den meisten Trommeln dieser Preisregion was brauchbares rauskitzeln. Ich habe schon so oft gute Trommeln gehört, bei denen ich erschrocken bin, weil der Besitzer keine Ahnung davon hatte, wie man sie stimmt. Egal ob das Schnarren waren oder was anderes. Was viele Hobbytrommler übersehen, ist nämlich, dass nicht das aufgebrachte Badge den Klang erzeugt. Außer vielleicht, es sitzt nicht fest und vibriert mit ;-)


    Neben Stimmung und Fellen ist auch der Snareteppich, die Art und Qualität der Gratung und das Snarebed wesentlich verantwortlich für den guten Sound. Dazu gibt es in diesem und in anderen Foren genug zu lesen, einfach mal googeln. Spontan fällt mir übrigens auch die Chad Smith Sig. Snare ein, die sich knapp oberhalb deines Preisrahmens bewegt.


    Wenn du wenig Erfahrung mit Stimmen hast, dann buch doch mal eine Stunde bei einem guten Lehrer und lasse dir zeigen, wie man die Snare optimal stimmt. Viele Lehrer bieten das an, und München ist ja nicht gerade ein Dorf. Vielleicht liesse sich sogar aus deiner bisherigen Snare auf diesem Weg annähernd dein Traumsound holen.


    Ich hab mal für 35,- € eine Holzsnare geschossen, bei der der Hersteller unbekannt war, also wahrscheinlich kein High-End-Produkt. Ich habe nur den Teppich ausgetauscht und die Trommel gestimmt, und was soll ich sagen, sie ist eine meiner Lieblingssnares seitdem, zumindest für diese knalligen Sounds. Nur so als Beispiel, dass oft mehr geht, als man zunächst annimmt.


    Grüße
    Jan

    Hast du ein Musikgeschäft in deiner Nähe. Um einen Test wirst du nämlich nicht herumkommen. Natürlich kannst du auch online bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Aber der direkte Vergleich zu anderen/besseren Instrumenten ist auf diese Weise nicht möglich.


    Ich bin kein Congero und kann daher auch die Qualität nicht beurteilen, da allerdings vernünftige Congas bei 250 - 300 € / Stück langsam anfangen, halte ich es für möglich, dass auch Pearl hier einen Billig-Zulieferer hat und Budget-Instrumente mit Markenaufschlag verkauft, du also evtl. nicht den Mehrwert einkaufst, den der Preis vermuten lässt.


    Aber das können Percussionisten sicher besser einschätzen.


    Grüße
    Jan

    Ich würde trotz knappen Budgets beim Testen auch höherwertige Instumente anspielen, um im direkten Vergleich zu erkennen, wie hoch der qualitative Unterschied ist.
    Billiginstrumente haben nämlich nach meiner Erfahrung oft den Nachteil, dass aufgrund der schlechten Klangqualität die spielerischen (Entwicklungs)möglichkeiten ziemlich eingeschränkt sind.


    Wenn dir die Kisten dann nach 1 Jahr nicht mehr reichen, kannst du sie nur mit deutlichem Verlust verkaufen, wodurch eine Neuanschaffung unterm Strich teurer wird.
    Ein paar Monate warten und gleich bessere (evtl. gebraucht) kaufen, ist dann für langjährige Spielfreude eventuell sogar die billigere Variante.


    Grüße
    Jan

    Das der alte Hausmeister einen zweitschlüssel besitzt,habe ich erst im nachhinein erfahren.

    Besitzt oder besaß???


    Auch wenn ich es für arbeitsrechtlich unwahrscheinlich halte, dass er wegen unbewiesener Verdachtsmomente entlassen worden ist, würde ich als Arbeitgeber als erstes alle Schlüssel einziehen, die nicht für den unmittelbaren Betrieb erforderlich sind (z.B. el. Betriebsräume).


    Wann hast du davon erfahren, dass mehrere z.T. wertvolle Dinge verschwunden sind? Schon vor dem Vorfall? In dieser Anlage scheint's ja recht lustige zuzugehen.

    Das ist ja mal hart. Mir sind auch schon Instrumente aus dem Auto geklaut worden, weil ich mal - auf dem Dorf (!) - mein Auto ein paar Stunden unbeaufsichtigt habe stehen lassen. Aber aus dem verschlossenen Proberaum und ohne Einbruchsspuren??? Da rechnet man nicht damit.


    Ich habe immer noch nicht verstanden, wie viele Schlüssel nun tatsächlich im Umlauf sind. Haben der neue und der alte Hausmeister einen, und ist die Person, die "als Einzige" einen Zweitschlüssel hat, wieder jemand anderes? Dann wären es ja schon drei.


    Helfen wird das alles wohl nichts, denn selbst wenn es nur einen einzigen Zweitschlüssel gäbe, kann ja theoretisch jemand aus dem Bekanntenkreis deinen Schlüssel "ausgeliehen" haben. Und da die Unschuldsvermutung gilt, wird niemand mit ausreichender Sicherheit einen Dritten beschuldigen können.


    Allerdings finde ich die Aussage, bei einem unbefugten Zutritt den Raum schon leer vorgefunden zu haben, etwas merkwürdig. Aus welchem Grund war diese Person im Raum? Wusste sie zum Zeitpunkt des Betretens, dass der Raum vermietet ist und da normal Equipment drin steht? Hätte sie dich dann nicht gleich verständigen müssen?


    Das könnte wenigstens ein schwacher Anhalt sein, allerdings würde ich betreffende Person dann erst mal nicht weiter dazu befragen, sonst ist sie vorgewarnt.


    Eine andere Frage, die ich ebenfalls sehr seltsam finde: warum gibt der ehemalige Hausmeister nicht beim Ausscheiden alle Schlüssel ab? Und weshalb ist das dem neuen sogar bekannt? Das ist meines Erachtens tatsächlich eine Pflicht des Eigentümers, dieses sicherzustellen. Vielleicht könnte man an dieser Stelle eine zivilrechtliche Schadensersatzklage gegen den Eigentümer erwägen, um zumindest einen Teil der Kosten ersetzt zu bekommen.


    Ich bin leider kein Jurist, der beurteilen könnte, ob da Aussichten auf Erfolg sind. Prüfen würde ich das aber ganz sicher.


    Auf jeden Fall viel Glück,


    Gruß
    Jan