Für Anfänger lohnt es sich etwas zu nehmen was nicht so toll ist
Sorry, das kann man aber so oder so sehen. Meines Erachtens gilt auch und vielleicht gerade für Anfänger, das Instrument sollte so gut wie möglich sein, damit nicht technische Unzulänglichkeiten die Spielfreude dämpfen. Natürlich nicht Luxusklasse, aber solide Mittelklasse ist glaube ich kein Fehler. Dann hält sich beim Wiederverkauf der Verlust auch in Grenzen, bzw. geht bei nem Schnapper sogar gegen Null.
Etablierte Marken sind sicher nie verkehrt, denn da weiß man eher, was man hat und wie man es ggf wieder los bekommt 
Bei Komplettsets auf jeden Fall die mitgelieferten Becken beachten. Nicht selten sind das nämlich Anfängerbuden, die wegen Hobbyaufgabe verkauft werden. Und die allermeisten Anfänger machen den Fehler, zu viel Wert auf die Trommeln und zu wenig auf die Becken zu legen. Nicht selten werden dann von wohlmeinenden Eltern Markensets mit Messingbecken ge- und nach ner Weile wieder verkauft. Mit "Glück" kaufen sie schon B8-Bleche der untersten Kategorie, die einen auch frustrieren, sobald man beim Lehrer gute B8 oder B20 Becken gehört hat 
Als (abschreckendes) Beispiel sei sowas genannt. Das Set an sich wird ne Weile funktionieren, die Sonor-Hardware ist ausreichend stabil, und die Felle kann man bei Bedarf wechseln. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Beipack-Snare ziemlich limitiert ist (ein Schüler hatte das Force 2007, und da war die Snare schon nicht der Renner) ist hoch. Und Sabian Solar versauen dir jeden Spaß, da wäre sofortiger Tausch angezeigt. Zwar wäre mit etwas Glück für insgesamt 700 Euro noch genug Luft, um die Komponenten zu tauschen, aber dann wär's schon wieder kein Komplettkauf.