Beiträge von trommla

    Ich würde mir wegen Haltbarkeit auch überhaupt keine Gedanken machen. Ein Großteil meiner Becken war gebraucht, z.T. aus den Anfangstagen von Sabian, die würde ich heute so nie wieder bekommen. Wenn tatsächlich mal eins über den Jordan geht, dann suche ich halt was neues und nutze die Chance, für mich neue Sounds zu entdecken.


    Ich sehe es wie mein Vorschreiber, wenn ein gutes Becken 13 Jahre gehalten hat, dann hält es bei pfleglicher Behandlung auch weiterhin.

    Warum ihr hier immer auf den Miehlung rumhackt ist mir ein Rätsel. Ich hab den nur erwähnt, weil es die einzige Studie ist die ich mal in der Hand hatte. Die Inhalte, die ich oben zusammengefasst habe, stammen nicht von ihm sondern hat er nur selber zitiert und habe das hier lautstark kundgetan. Dem seine eigenen Schlüsse habe ich nirgendwo auch nur angesprochen. Der ist mir sowas von egal...


    Echt jetzt? Wer zur Untermauerung seiner persönlichen Ansichten irgendeinen kruden "Fachmann" anführt, um sich bei Kritik dann davon zu distanzieren, ist echt allerunterste Schublade. Schlimmer waren nur noch die "Von den KZ's haben wir nichts gewußt"-Saubermänner und -frauen der Nachkriegszeit.


    Deine Motive mögen aller Ehren Wert sein, der Stil ist jedoch nicht Kritik AN, sondern Bestätigung DER gesellschaftlichen Fehlentwicklung!!!

    Bisher hat mir hier noch keiner den Unterschied erklären können bzw. überhaupt versucht zu erklären, warum Musikgewalt von Nazishoutern was anders ist als Musikgewalt von Coreshoutern.


    Es gibt keine Musikgewalt, Musik ist Musik, Gewalt ist Gewalt.


    Das gilt auch für Nazimukke, die übt ebensowenig Gewalt aus wie jede andere Musik. Das Problem an Nazimusik sind auch nicht die Inhalte, die sind nämlich in den Betonköpfen drin, ob die nun Musik machen oder nicht. Das Problem an Nazimusik ist vielmehr, dass es Jahrzehntelang einen gesellschaftlichen Konsens gab, Naziinhalte zu ächten. Das scheint sich gerade zu ändern, denn die Neonaziszene zeigt sich vielerorts öffentlich und ohne Konsequenzen. Mal durch Musik, mal durch Aufmärsche, mal in Gestalt von Bürgerwehren.


    Menschen wie Björn Höcke werden inzwischen als Mitte der blauen Partei von 25% der Bundesbürger akzeptiert. Ganz schön blauäugig...


    Dass zum Wiedererstarken dabei auch Musik die Identität fördert, ist kein neues - und an sich auch kein verwerfliches - Phänomen, denn viele gesellschaftlichen Strömungen lassen sich musikalischen Strömungen zuordnen. Hippies hatten ihre Musik, der Punk war sowohl Lebenseinstellung als auch Musik, Rocker, Mods, usw usf., überall kamen Lebensgefühl und Musik zusammen.


    Kein Mensch wird zum Nazi, weil er irgendwo mal Nazimusik gehört hat. Wer allerdings in Nazikreisen verkehrt, wird die dort übliche "Kultur" vermutlich ebenfalls adaptieren.

    Gehts eigentlich nur mir so, dass die Aktion etwas peinlich rüberkommt? Ein Set, welches vom Design schon beinahe identisch so von Sonor kam, beim neuen Sponsor wieder aufzulegen und als "incredible Artwork" anzupreisen, um dann die Präsentation in einem Rahmen aufzuführen, der jeder Kaffeefahrt zur Ehre gereichen würde?


    Ich kann ja diesem Endorser-Hype sowieso schon wenig abgewinnen, aber die Nummer wirkt beinahe satirisch.

    Die Snare wird zudem fast täglich von meinem Schlagzeuglehrer genutzt, der auf dem Set probt.


    Dann kann ich ja davon ausgehen, dass meins noch ne Zeit lang hält, denn fast täglich spiele ich meine Supra aktuell definitiv nicht. Steht leider derzeit mehr dekorativ im Wohnzimmer als am Set.

    sondern einfach daran, dass dass zumeist unsauber ist. Daher wackelt das dann einfach noch ziemlich.


    Oh Mann, ich dachte, ich hätte nach 40 Jahren halbwegs ein Gefühl dafür entwickelt, wann ein Groove sauber läuft, aber wenn ich das lese, muss ich wohl noch viel lernen. Mir wäre bis auf die kleinen Unsauberkeiten, die m_tree selbst beschreibt, überhaupt nicht aufgefallen, dass die Nummer wackelt wie ein Lämmerschwanz ;)

    Und ernst zu nehmende Künstler, wozu auch Musiker zählen, sind selten dunkel


    Gut, mit "hell" und "dunkel" kann ich wenig anfangen, aber ansonsten ist da vielleicht schon was dran. Aggressionen kennt vermutlich jeder Mensch, und diejenigen, die ihre Gefühle in Kreativität ummünzen, brauchen kein anderes Ventil (häusliche Gewalt, Amokläufe, Hooliganismus etc. pp.).


    Dass manche Musik identitätsstiftend sein mag von manchen Gruppierungen zum Aufputschen für Ausschreitungen irgendeiner Art missbraucht werden kann (s. Slime "Deutschland muss sterben..."), will ich gar nicht bestreiten. Aber wir haben in der Jugend ebenfalls Slime, Scherben und den ganzen Rest gehört, und keiner von uns hat deshalb randaliert oder ist gar in den Bau gewandert.


    Für sein Verhalten ist immer noch jeder Mensch selbst verantwortlich, und selbst wer in der Kindheit Mist erlebt hat, kann sein Leben in vernünftige Bahnen ohne Gewalt lenken, dafür gibt es mehr als genug Beispiele.

    Passend zum Thema lief mir gerade diese junge Dame über den Weg :D

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    Dein Feeling finde ich um längen besser, aber sie verkauft sich halt besser auf YT.

    Ich spiele dasselbe Weather Master Heavy nun schon seit 2 Jahren auf meiner LM402, und es ist völlig intakt und fast noch blütenweiß. Interessant, ob es unterschiedliche Chargen gibt, oder ob das an meinem eher soften musikalischen Umfeld liegt. Vielleicht sähe es nach 2 Jahren fetten Backbeats anders aus? :D

    Sorry, ich muss diesen alten Fred nochmal ausgraben, da ich gerade erst gesehen habe, wie teuer die Weather Master Felle inzwischen geworden sind. Insofern hat sich mein vor einem Jahr verlinkter "vernünftiger Kurs" zwischenzeitlich mehr als erübrigt. Falls sich also beim Lesen jemand wundern sollte, damals waren es noch 19 Euro 8|

    Ich hatte noch nie Bands, die im Proberaum komplett mikrofoniert und mit Monitoring über PA gespielt haben. Und ich kann zu 100% sagen, dass es in jeder Besetzung möglich war, einen Sound zu finden, bei dem jeder Musiker sich an seiner Position gut hören konnte, sofern man sich Gedanken über die Aufstellung macht und jeder Musiker diszipliniert die Finger von den Potis lässt. Völlig egal, ob ich fette Bläser, zerrende E-Gitarren oder Chorgesänge zu begleiten hatte.


    Klar kann man wie prenki Lösungen auf technischer Seite suchen, allerdings macht es die Sache a) teurer und b) wesentlich komplexer, als wenn jeder Musiker sich bewusst macht, dass eine Probe andere Aufgaben hat als ein Konzert und es durchaus Vorteile hat, nicht jedesmal ein Brett zu fahren, bei dem einem die Ohren klingeln.

    Diskutiert ihr hier im Ernst, ob solche Musik ursächlich für gesellschaftliche Gewalt ist???


    Wer das ernsthaft behauptet, ist schon weit fortgeschritten in der geistigen Verarmung unserer Gesellschaft, die anscheinend nur noch bis ins Absurde simplifizierten Thesen Glauben schenken will oder kann, ohne sich für den Wahrheitsgehalt dahinter überhaupt zu interessieren. In einer weltweiten Gesellschaft, in denen die AfD und ihre Protagonisten ein Viertel aller Deutschen zu überzeugen scheinen und international Mehrheiten Soziopathen in höchste Staatsämter bringen.


    Ja, ich finde unsere gesellschaftlichen Entwicklungen auch Besorgnis erregend, aber dass Hardcore Musik auch nur ein Mü mehr dafür verantwortlich sein soll als W.A. Mozarts Werk, ist an den Haaren herbeigezogen. Oder hat schon mal jemand untersucht, was sonst noch so im Musikregal von Gewaltverbrechern stand?


    Musik mag zwar Emotionen verstärken, aber Gewalt findet und fand schon immer, auch ohne musikalische Untermalung, statt. Oder hatten die Täter des Valentinsmassakers 1929 Hardcoremusik auf ihren iPods? ;)

    In Wahrheit will sich jeder vor allem selber hören (und auch zu recht)


    ;)
    Mich selbst höre ich in disziplinierten Bands eigentlich immer. Höchstens die Bass Drum darf ein bisschen zusätzlichen Schub über's Monitoring bekommen.


    Aber du hast schon recht, sich selbst gar nicht zu hören, macht die Sache nicht gerade leicht.
    Viel wichtiger finde ich es trotzdem, die Instrumente zu hören, die mir die Orientierung im Song geben. In der Regel ist das der Leadgesang plus das führende Harmonierinstrument, ob nun Gitarre, Keyboard, Harfe oder Drehleier.


    Den Bass höre ich sowieso ausreichend, wenngleich vielleicht nicht jede Nuance, brauchts aber auch nicht. Je leiser das alles zusammen auf dem Monitor ist, umso leichter fällt mir vermutlich allen die Orientierung auf der Bühne bzw im Proberaum.


    Vermutlich habe ich das schon in drölf verschiedenen Freds geschrieben, wenn jemand in der Band sich nicht hört, muss die Reaktion sein, leiser zu machen, nicht lauter.
    Auf der Bühne gilt "The show must go on", auch dann, wenn der Sound Kacke ist. Im Proberaum darf aber durchaus von Zeit zu Zeit mal die Aufforderung kommen "So, jetzt drehen sich mal alle ein paar dB runter, damit wir alle wieder was hören".

    dass ich endlich mal mit einer Band Bohemian Rhapsody spielen darf.
    Sonst traut sich das ja keiner.


    Nachdem ich bislang zweimal in meinem Leben das (zweifelhafte) Vergnügen hatte, dieses Opus live aufzuführen, vielleicht auch ganz gut so. Verstehe nicht ganz, weshalb sich manche Amateurensembles solche Brocken freiwillig antun. Oft fehlt halt am Ende die Zeit und der Durchhaltewille, das Ganze bis zur Aufführungsreife einzustudieren. Das Ende vom Lied, man zittert sich von Takt 1 weg durch die Nummer durch und hofft, dass man ungeschoren davon kommt. Daher: gutes Gelingen!