Hebbe, i schaffs leider morgen net nüber, wünsch euch aber viel Spaß und ein gutes Publikum ![]()
Beiträge von trommla
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Nein, gibt's nicht mit extra Coating. Aber die Oberfläche ist ja von Haus aus auch leicht rau, das finde ich zum Wischen genau richtig. Wie ein runtergespieltes Amba-Coating halt
Manche schmirgeln ihr Amba ja erst mal extra mit Schleifpapier etwas runter, das kann man sich beim Skyntone schenken. -
Mir auch, hab nur versucht, logisch zu denken

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Ich hab jetzt aber auch gelesen, dass sich diese Skyntone-Felle auch super eignen und noch näher an Naturfelle rankommen als beispielsweise Fibersyn.
Skyntones habe ich nur als Snarefell im Einsatz, und da finde ich sie tatsächlich sehr angenehm. Ein warmer, eher weicher Klang mit einem unaufdringlichen Obertonspektrum. Klingen mit Besen gespielt m. E. schöner als frische Ambas, weil kein raues Coating drauf ist und trotzdem genug Textur zum Wischen. Andererseits sehen sie nicht wie weiße Felle nach relativ kurzer Zeit schmuddelig aus von den Metallborsten.Über deine Erfahrungen mit Skyntones auf Toms wäre ich schon sehr gespannt.
Edit: Das Jack DeJohnette habe ich mit einer Ebay-Snare geerbt. Klanglich gefiel es mir wirklich gut, aber ein wenig hat mich das Verteilen des schwarzen Coatings auf dem ganzen Set gestört, wenn ich mich richtig erinnere.
Edit 2: wo hast du die Ludwigfelle in Tomgrößen bekommen? Ich dachte, die wären schon seit mindestens 3 oder 4 Jahren aus dem Sortiment. Hier kann man ein altes Slingerland mit Skyntone-Fellen hören, fällt mit so ganz nebenbei ein.
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dass ein 14" Teppich zu kurz ist
Auch wenn die Originalkostruktion Überbreite hat, würde es wirklich was ausmachen, einen (zu) kurzen Teppich zu montieren? Ich erinnere mich, dass Pommes (schlagzeugbetreuung.de) mir schon vor Jahren mal erzählt hat, dass er teils 13" Teppiche auf 14" Snares baut und das absolut gut klingt.Von der Logik her dürfte ein zu kurzer Teppich primär dazu führen, dass das Reso durch die Endplatten stärker bedämpft wird, was einem Nachjammern der Saiten ja eher entgegenwirkt.
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macht das am Sound viel aus?
Das dürfte am Sound so ungefähr gar nix ausmachen, da der Klang zwischen den Gratungen entsteht und der Kragen ausserhalb der Gratung liegt.Die Ludwig Weather Master Felle fallen meines Wissens nach (fast) komplett raus, da nur noch 14" Snarefelle gefertigt werden. Als Schlagfell auf der Supra finde ich sie eine gute Alternative, denn das Coating ist nicht so rau, bleibt komischerweise länger sauber, und sie klingen in meinen Ohren auch etwas "weicher".
Ach ja, und "Medium" entspricht etwa Diplomatstärke, "Heavy" Ambassador.
Edit: Pinstripes finde ich keine Schande, auch wenn's nicht meine erste Wahl wäre. Hab aber den Sound von Pinstripes immer gemocht, wenn's um fette Tomsounds ging. Aber halt nix fürs gepflegte Jazzen und andere "leichte" Unterhaltung.
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Praktisch, da hast du deine Lieblingssnare dann immer dabei. Nur blöd, dass die Miniatur je nach Material so viel kostet wie ein ganzes Oberklasseset. Obwohl, ne Supra gibt's aus Silber schon günstiger als ne reguläre Supra :). Und die hat noch nicht mal Probleme mit Pitting...
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Wir sind ja nicht in einem Fachforum für Gesundheitswesen, daher ist es nicht verwunderlich, dass solche "Anregungen" ziemlich aus dem Bauch raus ohne Kenntnis der realen Verhältnisse in den Raum geworfen werden.
Unbestreitbar ist allerdings dennoch, dassa) die ärztliche Gebührenordnung auf Basis der durchgeführten Einzelmaßnahmen eine qualitativ hochwertige Medizin im Sinne des Patienten oft verhindert. Das medizinische Outcome zur Vergütungsgrundlage zu machen, ist natürlich, sorry, Unsinn. Dann würde kein Arzt mehr chronisch Kranke behandeln, na Prost Mahlzeit.
b) im gesellschaftlichen Gesamtgefüge Pflegeberufe einen weit wichtigeren Stellenwert einnehmen, als sich in ihrer Vergütung widerspiegelt. Eine leistungsgerechtere Bezahlung (aller sozialen Berufe!) wäre nur erreichbar, indem der Staat korrigierend und subventionierend einspringt. Sonst kann sich nämlich der Durchschnittsverdiener bald keine medizinische Behandlung mehr leisten.
Meines Erachtens gehört der Soli umgewidmet. Spitzenverdiener sollten einen deutlichen Solidaritätszuschlag für soziale Berufe zahlen. Ja ja, ich weiß, vermutlich verfassungsrechtlich undenkbar, Gleichbehandlung und so. Aber Jahreseinkommen von 500 000 oder mehr Euro finde ich einfach unmoralisch, da könnte man ansetzen und für alles, was drüber liegt, pauschal 25% "Soli" abziehen.
Wenn wir von mindestens 20000 Einkommensmillionären in Deutschland ausgehen (Stand 2014: rund 19000 lt. Presseangaben), müssten mindestens 10 Milliarden Euro besteuert werden, und unterm Strich hätte das Sozialwesen dadurch 2,5 Milliarden Euro mehr für Gehälter zur Verfügung. Damit könnte man evtl. jeder Pflegekraft zumindest 100 Euro steuerfrei monatlich obendrauf geben.
Aber wir sind kein Pflegeforum, also schnell wieder zu wichtigen Dingen wie Polizeiorchestern.

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Was die Verarbeitung der Felle betrifft, kann ich dir zumindest mit ein paar Erfahrungswerten weiterhelfen. Ich habe in den letzten Jahren Felle von Remo, Aquarian und Evans gespielt, und die waren alle gut verarbeitet. Selbst das angeblich so schlechte Coating bei Remo kann ich außer vielleicht be Heavy Hittern nicht nachvollziehen. Allerdings fand ich die Aquarian Texture Coated, wie hier auch schon geschrieben wurde, etwas knapper als die Pendants von Remo. Spielte aber nur bei einer 70er Jahre Snare bei mir eine Rolle, ist also nicht repräsentativ.
Womit ich keine Erfahrung habe, sind Ludwigtrommeln aus den 60ern. Das Thema Übermaß kenne ich daher nur vom Hörensagen. Falls du mit Aquarian unsicher bist, bietet Remo ja seit einiger Zeit die Classic Fit Versionen einiger Felle an, die genau für solche F(e)älle gedacht sind. Die Auswahl gestaltet sich also nicht ganz so kritisch. Die Autentizität spricht jedenfalls eindeutig für Remo oder Evans, denn Aquarian gab's damals noch lange nicht.
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Trotzdem würde mich jetzt mal interessieren, ob es einen Grund für die Frage gibt, oder ob es ein "Ich hab Ferien und mir ist langweilig"-Fred ist.
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Ah, danke für den Verweis auf Honorarprofessuren.
Wobei ich akademische Titel ohne wissenschaftliche Meriten relativ wenig aussagekräftig finde.
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Nach Wikipedia gibt es für Drummer bzw. generell Musiker keine höheren akademischen Weihen. Den Dr. phil. hat dein Freund vermutlich nicht als Hammondspieler, sondern als Musikpädagoge.
Zwar hat man dafür wohl auch recht viel praktischen Unterricht, der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf Pädagogik. Und der Pädagoge darf sich dann bei entsprechenden Ambitionen zum Dr. phil. promovieren.
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Gibt's da überhaupt akademische Grade? Klar, als Hochschulabsolvent bist du heute vermutlich Bachelor of Music, früher Diplommusiker. Wo es einen Bachelor gibt, ist auch der Master nicht so weit. Und wer an einer Hochschule lehrt, ist Professor für Schlagzeug. Wobei ich nicht genau weiß, ob und wie man sich da habilitiert.
Ein Dr. rer. bumms oder so wäre mir jetzt nicht bekannt.
Der handelsübliche Musikstudent möchte aber wohl auch Musik machen oder unterrichten, das legt eine wissenschaftliche Laufbahn mit Titeln und Veröffentlichungen nicht unbedingt nahe.
In unserer unseligen Vergangenheit hätte es vermutlich einen Reichstrommlermeister gegeben, wenn nicht unsere Art von Musik als Negermusik oder entartet eingestuft worden wäre.
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Ugly Kid Joe - Cats in the cradle 75 bpm
Phil Collins - In the Air tonight (im Original natürlich mehr als nur 8el HiHat) 95 bpm
Blackberry Smoke - Good one coming on 82 bpm
Eagles - Hotel California 74 bpm
...Gibt doch massig Balladen unter 100 bpm

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Wie immer, absolut sauber getrommelt. Das Stück selbst haut mich zwar nicht so vom Hocker, aber ich kann nachvollziehen, weshalb du es spielst.
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Hallo Morcheltree,
gleich vorweg, ich habe das AQ2 noch nicht unter den Stöcken gehabt, dafür aber etliche andere Sonor-Sets. Dass die Bass Drum klanglich hervorsticht, kenne ich von so manchem Sonor-Set, weiß auch nicht was Sonor da macht. Vielleicht die Kessel bei Vollmond mit handgerührtem Leim und Sternenstaub kaltpressen?
Daher ist es für mich wenig verwunderlich, wenn sich der tolle Eindruck nicht 100% bei den Toms fortsetzt. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie absolut amtlich klingen, nur eben nicht so heraus ragen. So lese ich auch den Testbericht, denn lediglich die Snare wird als schwaches Glied der Kette benannt. Auch das kommt mir von anderen Sonor-Sets sehr bekannt vor, wie auch bei vielen anderen "Beipacksnares" anderer Hersteller.
Meiner Erfahrung nach schafft man es allerdings bei ordentlicher Verarbeitung auch, aus nahezu jedem Tom einen guten Sound rauszuholen, und mit Pinstripe verlieren sich auch die Nuancen, in denen sich unterschiedliche Hersteller oder Serien unterscheiden könnten. Abgesehen davon hört man die meist nur, wenn man Trommel neben Trommel stellt und direkt vergleichen kann.
Wenn du dennoch eine Expertenmeinung suchst, dann schreib doch mal DF-Member Chris Beam an, der ist nämlich Autor des Bonedo-Reviews und gelegentlich auch im DF aktiv. Ob er sich noch an alle Details erinnern kann, weiß ich natürlich nicht.
P.S. hab gerade noch andere Tests und Videos angesehen, an den Toms scheint es wirklich nichts zu meckern zu geben.
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Der Gitarrist mit Wusel und Wusel und irgendwie hat eines bekommen.
Haha, klar, wenn Freibier winkt, schafft jeder Musiker 1000 Anschläge pro Minute
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Hach, herrliches Set mit herrlichen Becken. Aber irgendwie stören die 9000 Pedale den Gesamteindruck, die haben so gar kein Flair.
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Weiß nicht ob der Preis in Ordnung ist
Kann man ja bei alten Sonorteilen auch nicht wissen, ob's irgendwo auf der Welt nen Irren gibt, der genau so ein Set sucht.
Da ich aber schon mal ein (gebrauchtes) 8" Tom für über 600 € in die USA verkauft habe, könnte ich mir vorstellen, dass es für ein nagelneues Lite in damaliger Standardkonfiguration durchaus Nachfrage gibt, wenn man nicht unter Zeitdruck steht. -
Der Preis ist sicher ganz ok, bin mir aber nicht sicher, ob so ein Set als Shellset überhaupt Interessenten findet.
Auf die Schnelle fallen mir in dieser Preisregion zwei potentielle Käuferkreise ein, und zwar
a) Anfänger, die noch gar keine Ausstattung haben, und
b) fortgeschrittene Drummer oder Musikvereine, die für den Proberaum ein Zweitset anschaffen wollen und dann meist ebenso zusätzliche Hardware brauchen.Wie du selbst schreibst, sind die Kleinanzeigen voll von Rockstars, und als Proberaumset oder Livekit für verrauchte Spelunken sind sie gut zu gebrauchen. Aber kein Drummer, den ich kenne, träumt davon, mal ein Tama Rockstar zu kaufen

Wäre ich auf der Suche nach nem Proberaumset, würde jedenfalls ich primär schnell und ohne Aufwand was ausreichend Gutes in Kompettausstattung suchen.