Beiträge von trommla

    Ist es nicht auch immer irgendwie ein Trend mit der Tiefe der Kessel?


    Völlig richtige Einschätzung. Die Schlagzeugindustrie muss wie andere Wirtschaftszweige auch ständig Anreize schaffen, neue Moden kreieren, um dauerhaft auf einem hart umkämpften Markt bestehen zu können. So werden schon mal neue Produkte mit Nachdruck als bahnbrechende Innovation propagiert, und wie bei Moden generell üblich, gibt es immer genügend Leute, die darauf anspringen. Sonst könnte man ja Modeströmungen an sich vernachlässigen. Dass es eben doch mehr Mode als wissenschaftliche Erkenntnis ist, merkt man häufig daran, dass diametral entgegengesetzte Designs (z.B. lange vs. kurze Kessel) in gewissen zeitlichen Abständen mit doch sehr ähnlichen Argumenten als das jeweils beste System angepriesen werden.


    Yamaha baut nur Sets mit gebohrter Bassdrum, außer dem PHX, das will ich auch nicht


    Da schließen wir natlos an o.g. Punkt an. Optische Vorlieben braucht man natürlich nicht diskutieren, klangliche Unterschiede zwischen gebohrten und ungebohrten Bass Drums sind jedoch eminent, insbesondere, wenn sie von Jungfrauen bei Vollmond angespielt werden ;) Ich habe mich sehr früh von solchem Blödsinn beeinflussen lassen und lange Zeit Toms mühsam an Beckenständern so versucht zu plazieren, dass sie ordentlich über der BD hängen. Gleichzeitig hatte ich mittig im Frontfell ein 10" Loch und Omas dickes Paradekissen in der Bass Drum. Seit ich mich wieder traue, Toms dort aufzuhängen, wo sie sinnvoller Weise hingehören, nämlich an einen Tomhalter AUF der Bass Drum, brauche ich keine 10 Sekunden, um meine Toms in Position zu bringen. Dämpfung nutze ich in der Regel nur wenig bis gar keine. Der direkte Vergleich zwischen gebohrter und ungebohrter BD geht (Trommelwirbel....) unentschieden aus. Wer hätte das gedacht?


    Könnte ich mit einem Sonor der Vintage Serie mit 20x14 Bassdrum auch Rock und Blues, Funk und Pop spielen?


    Na ja, die Vintage Series lässt ja die alte Teardrop-Ära der 60er und frühen 70er wieder aufleben. Lies doch mal diesen Artikel und beantworte dir die Frage dann selbst nochmal, ob das geht. Weiter unten ist beispielsweise das Foto eines gewissen John Bonham am Teardrop, und der gilt bekanntermaßen als einer der einflussreichsten Rockdrummer der Geschichte. Aber um's nun mal weniger oberlehrerhaft zu sagen, klar geht das, ich spiele selbst ein (wunderschönes) Vintage in 22/13/16, das Ding rockt, jazzt und funkt ganz nach Belieben. Im Zweifel eine Frage der Stimmung (meiner und des Sets :D)

    Damit die aber noch richtig Wums hat, stelle ich mir vor, dass es mit einer Tiefe von 14 oder 16 Zoll echt eng werden könnte mit den Tiefen, die der Kessel noch liefern kann


    Um erst mal mit einem Missverständnis aufzuräumen, Tiefbass resultiert nicht aus der Tiefe der Kessel, sondern Durchmesser. Frei nach einer alten Weisheit: Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen als durch mehr Membranfläche.


    Ein tieferer Kessel führt zunächst mal zu wesentlich mehr Luft, die im Inneren zu bewegen ist. Das bedeutet, die Klangerzeugung wird indirekter, da die Luft ja länger braucht, bis sie das Reso anregt. Wenn dir der Tiefbass einer 20" Bass Drum nicht reicht, ist der logische Schritt hin zu größerem Durchmesser.


    Ich spiele selbst "nur" ein kleines Catalina, und Ludwig habe ich glaube ich noch nicht einmal irgendwo angespielt, daher kann ich wenig beitragen. Die beeindruckenden Bass Drums hatten für mich bislang meist diverse Sonor-Serien. Keine Ahnung was Sonor anstellt, aber untenrum schoben die immer ziemlich an.


    Aus welchem Grund soll es denn Ludwig oder Gretsch sein? Ich bin zwar absolut nicht gegen diese US-Hersteller, glaube aber, dass aktuell bei gleichem Preis der Gegenwert etlicher alternativer Hersteller in Bezug auf Klang und vor allem Verarbeitung besser sein dürfte. Reizvoll sind natürlich die echten Vintagekisten, allerdings schweigt man über die Preise dann eher.


    Meinst du beim Thema Hardware die Kesselhardware, oder Ständer und Co.? Bei Stativen würde ich mich nicht von einem der Hersteller abhängig machen, da man ja in der Regel den Kesselsatz alleine kauft und die Hardware nach Belieben verwendet. Ich nutze z.B. trotz verschiedener Drumhersteller fast ausschließlich Hardware von Tama, mit deren unterschiedlichen Serien ich seit vielen Jahren hochzufrieden bin. Die Preise der professionellen Roadpro-Serie sind trotz amtlicher Qualität wirklich moderat, und selbst die günstigere einstrebige Stagemaster-Hardware ist völlig bühnentauglich, wenn es nicht um allermassivste Prügelattacken geht. Ähnliches gilt für Yamaha-Hardware.


    Sonor, DW, Ludwig und Co. rufen höhere Preise für ihre Hardware auf, das Zeug ist allerdings dann auch echt heavy duty, was nur beim Tragen den Rücken strapaziert und sonst imho keine Vorteile bietet.


    Edit: Hochi war schneller, weil ich wie immer zuviel rumlaber :D

    Werde trotzdem nicht das Gefühl los, dass die Tama Star Serie nicht ohne Grund mit den Ambassadors geliefert werden


    Es wird mit Sicherheit einen Grund geben, aber dass man sich bei Tama Gedanken gemacht hat über die klanglich bestmöglichen Felle, glaube ich eher nicht.
    Was dir gefällt, kann ich schon wieder sch... finden und umgekehrt. Zu unterschiedlich sind Geschmäcker.


    Wer weiß schon, welche Deals Tama gerade so am Laufen hat, um seine Topserien mit Markenfellen auszustatten und dennoch möglichst günstig zu produzieren. Ambassadors dürften vermutlich die weltweit am häufigsten ab Werk aufgezogenen Felle überhaupt sein, ist ein bisschen wie Windows auf PCs. Und auch da bedeutet das nicht, dass Windows das beste Betriebssystem ist :D

    und die schöne
    mehr oder weniger exakte Runde Form, aus dem "Gleichgewicht" bringen könnten.


    Was ist für dich ne große Bass Drum? Meine größte dünne BD mit 6 mm Wandstärke hat 22 Zoll, und die ist nach Jahren noch rund.
    Zumal die Kräfte des Fells über die Auflagekante einer Entrundung entgegen wirken. Ich glaube ja, das Problem besteht exakt so lange, wie man sich darüber nen Kopp macht ;)

    Ich find's total ok.


    Modern geht natürlich anders, aber wer auf 80er steht, kommt hier doch voll auf seine Kosten. Zumal der Sänger das Genre echt gut bedient und Komposition und Arrangement auch nicht ganz schlecht sind. Gut, zwischendurch mal bei Alan Parsons geliehen, aber das kommt in den besten Familien vor.


    Schade, dass bei jedem Link derselbe Song erklingt.

    Auch wenn ich noch nie ein Genista spielen durfte, hört sich die Variante interessant an, sofern der Zustand gut ist.
    Gerade wenn du dafür 2 Bass Drums bekommst. Hast du es schon gesehen oder Bilder?


    Allerdings versteh ich die Preisaussage bei einem Gebrauchtset der Mittelklasse nicht, trotz 2 Bass Drums

    Vielleicht noch eine Anekdote zum Catalina Jazz, weil gerade Canopus genannt wurde. Ich hatte es mir damals aufgrund diverser recht ansprechender Rezensionen blind bestellt. Zunächst war ich dann etwas ernüchtert wegen ein paar Defiziten (Suspension Mount und Floortom-Beine, Bergheimer kennt die Probleme), die jedoch mit ein paar Euro mehr zu beheben waren. Trotzdem blieb so ein wenig das Gefühl, das Set könne vielleicht im Vergleich zu teureren Sets billig klingen.


    Eines Tages half ich einem Forumskollegen wegen einer Neuanschaffung und hatte danach auch das Vergnügen, sein auf der Messe erworbenes Canopus Jazzset zu bewundern. Nun spielt Canopus in einer anderen Liga als mein Baby-Gretsch, und entsprechend vorbereitet war ich auf eine leichte Enttäuschung, wenn ich nun sein deutlich teureres "gescheites" Set bespielen würde und dadurch den billigen Klang meines Sets erkennen müsste.


    Umso erfreulicher festzustellen, dass die Sorge völlig unbegründet war. Mein modifiziertes Catalina stand nach meinem Geschmack dem Canopus klanglich in nichts nach, und die gesamte Anmutung war - bedingt durch die bekannt ordentliche Verarbeitung des Cat - beim Canopus nicht so deutlich besser, dass mir ein echter Qualitätssprung ins Auge gefallen wäre.


    Daher meine Empfehlung, beim Neukauf auch auf möglicherweise relevante Aspekte bezüglich Größen, Optik, Features etc. zu achten. Auf einen Qualitätssprung alleine zu hoffen, wird sich nämlich möglicherweise, insbesondere wenn man beim gleichen Hersteller mit gleicher Philosophie bleibt, als marginal erweisen.


    Optisch finde ich jedenfalls das Renown nicht so anders, als dass wenigstens der Look neuen Schwung in die Bude bringt, daher wäre mir dieses "Upgrade" nicht Mehrwert genug. Mein Credo ist, ich möchte unterschiedliche Sets mit eigenem Charakter haben, nicht verschiedene Ausführungen von im Grunde dem gleichen Set. Ob Ahorn, Birke oder sonstwas, wen interessiert's?


    Ergänzung: Ich habe das Calalina nun seit bald 8 Jahren im Einsatz und in dieser Zeit als Haupt-Probenset (auch für Rock) sowie für etliche Live-Gigs (50+) eingesetzt und bislang so gut wie keinen Verschleiß beobachten können. Na ja, der BD-Reifen wurde von der FuMa ziemlich angeknabbert, aber das wäre wahrscheinlich mit etwas Sorgfalt vermeidbar gewesen. Aber sonst, kein Ablösen der Folie, kein Rost oder Pitting, kein Versagen der Kesselhardware oder des Tomhalters, alles bestens. Und ich pflege meine Sets nicht besonders. Etwas Abstauben beim Fellwechsel, mal über die Chromteile wischen, wenn sie staubig oder fettig sind, das war's.

    Hat eigentlich einer von Euch schon mal ein Kit gespielt, bei dem das Tom nicht dirket auf der BD gemounted war


    Mein Sonor Vintage hat keine Rosette, da muss ich das Tom auf nen Snareständer packen. Zunächst wollte ich die Rosette nachrüsten, aber Sonors Tomhalterungen schauen so schei**e aus, dass ich das dem Vintage ersparen wollte :D


    Bei einer anderen BD habe ich die Tomhalterung nachgerüstet und keinerlei Klangveränderungen festgestellt. Hab allerdings auch keinen Frequenzanalysator laufen lassen, sondern mich auf meine Ohren verlassen.


    Als damals die Mode aufkam "Free your Bass Drum", habe ich - jung und naiv - natürlich auch alle Toms an Beckenständer gehängt, statt sie auf die Dicke zu bauen. Da gab's folgerichtig, wie damals üblich, auch kein Floor Tom mehr in meinem Set Up, weil das ja auch den Sound tötet haha. Der Aufbau gestaltete sich deutlich frickeliger als bei allen Sets mit Tomhalter auf der Bass Drum.


    Meiner persönlichen Erfahrung nach sind bei konvetionellem Aufbau alle Argumente für ungebohrte Bass Drums völliger Blödsinn, weil weder der Sound sich hörbar verändert noch der Aufbau flexibler wird. Interessant wird es, falls man vom klassischen Aufbau weg will und entweder eins der Toms exakt mittig über der BD haben will oder alles irgendwo anders aufhängen will. Da führt kein Weg an alternativen Aufhängungen vorbei. Oder natürlich bei Käfighaltung ;)


    Und ob eine ungebohrte Bass Drum besser aussieht als eine gebohrte, liegt im Auge des Betrachters.

    die 24er Hupe sagt mir leider gar nicht zu. Da muss man richtig draufdrücken


    Mit Werksfellen oder eigener Fellkombi? Ich erwähnte ja auch schon, dass die BD nicht gerade ne Wuchtbrumme ist, hatte aber nur die Werksfelle unter den Füßen und würde ja mit etwas Zuwendung erwarten, dass man noch mehr rauskitzeln könnte. Deine Erfahrungen sind wohl andere?


    Wann in etwa war eigentlich der Modellwechsel?

    Was mich bißchen nervt, ist die viele Nachstimmerei, vor allem jetzt, wo wir öfter mal in kleinen Clubs spielen


    Das verstehe ich total, bin mir aber nicht sicher, ob das am Schlagzeugmodell liegt. Mein Catalina muss ich beispielsweise kaum nachstimmen, sondern hole es aus den Cases und drehe vielleicht mal dezent an ein, zwei Schrauben, aber mehr so aus Optimierungszwang. Wenn ich aus gegebenem Anlass umstimme, bleibt das auch immer recht zuverlässig so, bis ich wieder aktiv was dran ändere.


    Natürlich sind häufige Transporte im (heißen oder kalten) Pkw der Stimmung nicht unbedingt zuträglich, was den Zusammenhang zu regelmäßigen Clubgigs erklären könnte. Allerdings ist mir das auch bei teureren Sets schon genauso untergekommen. Ich finde die Stimmstabilität meines kleinen Catalina im Gegenteil sogar recht gut.


    Aber wie ich vermutlich schon vor 2 Jahren schrub, manchmal hat man einfach das Gefühl, was Neues zu brauchen, und dann helfen am Ende auch die besten Sachargumente nicht.

    Ich hab noch über kein Renown bisher schlechtes gelesen. Generell gelten die "Asien-Gretsche" vielen als qualitativ besser als die USA Modelle. Ich hab mal eins angespielt aus der '57 Edition, das war ein feines Set. Die Bass Drum ist sicher nicht die fetteste out there, was für Jazz aber definitiv kein Problem sein dürfte. Sorgen hätte ich bei keinem Jahrgang, da würde ich jedes gut gepflegte Stück gerne nehmen.


    Allerdings würde ich, falls du dein Catalina behalten willst, über andere Kesselgrößen nachdenken, denn es ist mitnichten so, dass man für Jazz ein Bebop Kit braucht. Ich merke so oft, dass ich froh bin, auch größere Bass Drums zu haben, denn gerade bei Big Bands reichen 18" oft einfach nicht.
    Freitag habe ich Jazz-Combo mit 22/13/16 gespielt, das klappte hervorragend. Na ja, der Gig war zwar nicht so prickelnd, aber am Drumsound lag es nicht.

    aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden.


    Das Drumming ist etwa so anspruchsvoll wie der ganze Rest. Gut, die Produktion lasse ich mal raus aus der Betrachtung, aber Komposition und Text sind schon ausgesprochen banal.


    Die benötigten Grooves lernt der Schlagzeugeleve in der Regel im ersten Jahr, und die Fills sind anspruchslose Hand-to-Hand-Kombinationen, die man als Anfänger zwar ein wenig üben muss, die sich aber trotzdem anhören wie das Zeug, was viele Anfänger recht schnell intuitiv an Fills spielen. Nur sind die hier wenigstens in Time ;)


    Solltest du tatsächlich Transkriptionen benötigen und selbst (noch) nicht genug Kenntnisse haben, kann man sich das übrigens auch gegen etwas Geld machen lassen. Allerdings halte ich es auch wie manche Vorredner, selber raushören bringt dich am weitesten. Ob dann wirklich alles 100% original ist, interessiert eh niemanden.


    Edit: der "Motown-Groove" im Refrain mit der Snare auf alle Zählzeiten ist tatsächlich etwas peppiger und vielleicht nicht im Kleinen Einmaleins des Schlagzeugschülers zu finden. Aber da die Bass Drum nicht synkopiert, auch schnell lernbar.

    Ich bin durchaus überrascht über die Cajon-Aversion mancher Drummerkollegen hier. Es ist doch herrlich, von Zeit zu Zeit mal nur eine Kiste mitzuschleppen statt einer Wagenladung voll Gemischtwaren. Nicht immer der erste und der letzte auf'm Gig sein zu müssen, keine Stimm-Arien, weil der Sound nicht passt, mir fielen etliche Gründe ein.


    Allerdings macht's für mich die Mischung mit einer klaren Gewichtung auf Drums, und so soll es auch bleiben.


    Allerdings, und da wiederhole ich mich, scheint mir in der Band anderes im Argen zu liegen als der Bandsound. Wie du hier stellenweise "abgefertigt" zu werden scheinst, ginge für mich überhaupt nicht, und je mehr ich mitlese, umso weniger realistisch scheint mir die Option eines klärenden Gespräches. Und was "Ohren als Kapital" betrifft, das ist ja wohl die dümmste Aussage seit langem. Wir brauchen nicht darüber reden, dass ein Tontechniker ungern Lärmpegel knapp unterhalb der Schmerzgrenze ertragen will, das dürfte normal und überaus verständlich sein. Ein leise und gefühlvoll gespieltes Schlagzeug ist aber weit unterhalb dessen, was ich als gesundheitsschädlich annehmen würde, wir reden ja schließlich nicht über 24h Dauerbelastung.


    Ich habe auch schon mit Tontechnikern musiziert, und da hat sich keiner so geschissen, obwohl (oder weil?) das teilweise auch gut etablierte Leute waren. Ein Schelm, wer böses dabei denkt... ;)
    In deinem Kontext angewandt, ist das jedenfalls ein maximal unfaires Totschlagargument von ein paar Wichtigtuern, denen ich schleunigst den Rücken kehren würde.

    Bin kein Evans-User, daher kann ich mit eigenen Erfahrungen nicht wirklich dienen.
    Hier aber zwei YT-Links zum Thema:


    [video]

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    Beim zweiten Video muss man allerdings bedenken, dass die Stimmungen jeweils mittels eines Drum Dial auf identische Fellspannung gebracht worden sind. Die Tonhöhen unterscheiden sich daher.

    Zitat von »Oliver_Stein«
    Worum ging es dem Threadstarter eigentlich nochmal?
    Er suchte einen geschlossenen Kopfhörer für's Mischen und für Mastering.


    Klassisch den Überblick verloren. ;)
    Der TS sucht einen KH zur Wiedergabe von Audiofiles als Playalong. Von Mastering war da keine Rede.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist das noch Country-Music?


    Mir stellt sich eher die Frage, weshalb das keine Country-Musik sein sollte. Klar, unser deutsches Bild von Country wurde (leider) sehr stark von Truck Stop und Gunter Gabriel geprägt, das meinte ich mit Folkloristisch. Was alles Country ist, können wir aus der Ferne Deutschlands aber kaum glaubhaft festlegen, ohne das damit verbundene (echte) Lebensgefühl zu kennen. Und wer von uns hat schon ne Weile unter Rednecks gelebt, um das zu verstehen?


    Das zum Maßstab zu erheben, wäre wie wenn man Marianne und Michael stellvertretend für bayrische Volksmusik nennen würde. Gehört zwar irgendwie auch dazu, hat aber mit der echten Tradition und deren Veränderung im Wandel der Generationen nicht wirklich viel gemein. Der Volks-Rock's'Roller unseres Nachbarlandes zeigt hingegen, dass die Verschmelzung von Volksmusik, Rock und Show durchaus Massen bewegt und der Protagonist trotzdem authentisch ist. Klar, das sieht vermutlich nicht jeder so. Ich betone, dass ich KEIN Fan bin und keinen Bedarf an Konserven oder gar Konzerten des Künstlers habe!!!