Jamsessions habe ich früher eine einzige mitgemacht, war in einem Szenelokal, einmal und nie wieder. Es war das absolute Chaos: Jazz meets Gospel meets RnB meets Schlager meets HM, und das alles gleichzeitig.
Mein Beileid ![]()
Das Niveau einer Jam-Session hängt wesentlich von der kompetenten und strukturierten Leitung ab. Ich habe sowohl "Jam-Sessions" nach deinem Modell erlebt als auch gut organisierte mit überwiegend fähigen Leuten, bei denen die Leitung darauf geachtet hat, dass die Besetzung funktioniert. Erstes und letztes Set übernahm jeweils die im Vorfeld festgelegte "Hausband" mit einstudiertem Programm, dazwischen war dann - nach Voranmeldung - Open Stage.
Die musikalisch Richtung steht da in der Regel schon bei der Ankündigung fest z.B. Jazz-Session, Bluesrock-Session, Funk-Session usw., damit auch nur die jeweiligen Spezialisten auftauchen. Solche Sessions bieten dann gute Möglichkeiten, Kontaktdaten auszutauschen.
Eine dritte Variante, die im Raum München veranstaltet wird, kenne ich bislang nicht, habe aber hoffentlich demnächst die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Die Leiterin, eine Sängerin, wählt im Vorfeld die Besetzung aus und stellt den Kontakt unter den Musikern her. Jeder Musiker darf/muss dann eine handvoll Nummern auswählen, die rumgeschickt und von allen bis zur Session vorbereitet werden. D.h. fremde Musiker stehen gemeinsam auf der Bühne und spielen das festgelegte Programm erstmalig. Sicher reizvoll.