Beiträge von trommla

    Mein Beileid!


    Konstruktiv kann ich leider nichts dazu beitragen, aber bei Gaffa aufm Becken hab ich schon immer nen Frust bekommen.


    Allerdings würde ich es wohl so lassen, wie es ist. Ein Becken mit 60jähriger Geschichte aufzupolieren, macht irgendwie keinen Sinn.


    Das wäre, wie wenn man der Oma rät, zum Schönheitschirurgen zu gehen, um sich liften zu lassen. Mag technisch gehen, aber schöner wird Oma dadurch auch nicht unbedingt ;)

    Was die Cobra Coils betrifft muss ich da sowiso noch ne Menge rumtesten


    Da wünsche ich dir viel Spaß beim Testen. Vielleicht kommst du ja zu besseren Resultaten als ich damals. Mir haben die Dinger schonungslos gezeigt, dass mehr als jedwede Trägheit des Pedals (die damit wohl gemildert werden soll) meine eigenen Füße das Spiel limitieren, und zwar auf so ziemlich JEDER vernünftigen Maschine. Oder anders: in die Geschwindigkeitsdimensionen, in denen sich eine Cobra Coil VIELLEICHT positiv bemerkbar machen KÖNNTE, werde zumindest ich in diesem Leben nicht mehr vorstoßen.


    Wirklich schlüssig wäre das Prinzip meines Erachtens eh nur nur bei starrer Kraftübertragung zwischen Pedal und Cam, also Direct Drive, und das gibt es bei Tama ja nicht serienmäßig.

    Die Frage ist, welcher Hersteller hat Sonor Phonic Kesselhardware kopiert.
    Sowohl Böckchen als auch die Beinhalterung am Floortom deuten recht eindeutig darauf hin, lediglich die Tomhalterung paßt da nicht rein.


    Mir ist keine namhafte Firma bekannt, die so dreist gewesen wäre, eines der legendärsten Sonor-Designs (Phonic, Lite, Signature) zu plagiieren. Hohen Wert erwarte ich daher nicht und bin gespannt, was die Fachleute hier noch so beisteuern können.


    Oder könnte es gar anders herum sein, dass sich Sonor "inspirieren" ließ? Ich denke da so an DW mit dem Camco-Design.


    Vielleicht ist es aber auch ein Selbstbauprojekt, und der Bastler hat diese Sonorkopien irgendwo billig herbekommen? Zumindest der "Silver Sealer" sieht ziemlich DIY aus.


    Edit: die DDR-Fabrikate hatte ich nicht auf dem Schirm, aber Tacton paßt lt. Google ins Bild

    Herzlichen Dank, genau den Tipp werde ich nachher gleich testen. Hab mich gestern Abend nämlich genau mit diesem Problem (mal wieder) geplagt. Jedes Mal verfluche ich neue Snarefelle, so sehr ich die Optik auch mag :wacko:

    Mir stellt sich hierbei die Frage nach der Henne und dem Ei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schlagzeughersteller solche (auch in meinen Augen) unnötigen Werbeversprechen bemühen, wenn nicht erhebliche Teile der Zielgruppe genau mit ebensolchen zu ködern wären.


    Da der Weltmarkt schon lange nicht mehr damit zu erobern und vor allem zu behaupten ist, einfach gute Qualität zu produzieren, müssen immer kürzere Produktzyklen immer höheren Absatz generieren. Dass hierzu ständig (eigentlich unnötige) Bedürfnisse oder Begehrlichkeiten geweckt werden müssen, ist eigentlich logisch.


    Aber wir alle halten mit unserem Konsumverhalten das System aufrecht. Oder gibt es wirklich Gründe, dass inzwischen die meisten Hobbydrummer zwei oder (deutlich) mehr Sets ihr Eigen nennen?


    Also Leute, bleibt cool, that's part of the game.

    hat sich so eingebürgert, die Feder habe ich so gesetzt dass sie so früh wie möglich greift


    Und hier liegt vermutlich das "Problem" des Slavepedals. Das Zusammenwirken zwischen der Cobra Coil und dem ganzen Rest ist nicht aufeinander abgestimmt. Ich hatte zunächst auch ähnliche wenig zufrieden stellende Erfahrungen mit meiner IC. Da ich generell eher moderate Federspannung bevorzuge, war der Hub der Cobra Coil immer schneller als die Rückstellkraft der normalen Feder, was zu diesem Phänomen führt. Diesen Effekt habe ich auch nicht wegbekommen, daher flogen die Cobra Coils recht schnell raus.


    Danach hatte ich eine Maschine, die im Alltag super funktioniert und sich mühelos und kontrolliert spielen lässt. Der limitierende Faktor ist wie immer der Mensch hinter dem Gerät ;)

    Hat schon jemand Erfahrungen mit UK Drum Deals gemacht?


    Ich reanimiere den Thread nochmal. Eine LM402 stand schon länger auf meiner Wunschliste. Da ich vor einiger Zeit im Geschäft ein aktuelles Modell getestet und für gut, jedoch überteuert befunden habe, habe ich mir vergangenes Wochenende eine aus England bestellt. Kostenpunkt etwa 510,- € inkl. Versand, das ging dann in Ordnung.


    Heute, nach 4 Tagen, erreichte mich das Paket unbeschadet. Nach dem Öffnen war ich zunächst völlig überrascht, da nicht der wohlbekannte und oft kritisierte P85 Strainer montiert war, sondern ein Ding, welches ich so noch nie gesehen habe. Im ersten Moment verunsichert, konnte mir Onkel Guhgel jedoch weiterhelfen. Es handelt sich um das Modell P85AC, welches seit 2015 (?) auf dem Markt ist. Also hatte der Trommelgott endlich ein Einsehen! Ob das Ding im Langzeittest überzeugt, wird man abwarten müssen, der erste Eindruck ist jedoch solide und funktionell. Auch wenn ich mich an die Optik gewöhnen muss, denn der alte Strainer hatte schon hohen Wiedererkennungswert.


    Alles in allem sagt mir mein erster Eindruck, Experiment gelungen, einen Klassiker mit tollem Sound zum guten Kurs erworben. Die Verarbeitung scheint angemessen, natürlich immer noch keine HLD 582 ;) aber solide. Auch hier vorbehaltlich der Langzeiterfahrung v.a. bezüglich der Verchromung, die angeblich ja zwischenzeitlich haltbarer sein soll.


    Edit: hab mal ein wenig nach der Abhebe recherchiert, aber nur sehr dürftige Infos gefunden. Eigentlich nur, dass das Ding existiert. Einzeln kaufen scheint man es nicht zu können, obwohl es kurzzeitig als Zubehör angeboten wurde. Interessant wäre zu wissen, weshalb, da ja viele über die alte P85 gejammert haben.

    von einem, der auszog, seinen neuen Sound zu finden


    Die Suche nach "meinem Sound" klingt mir irgendwie zu hochtrabend. Aber dass einem das Wohlbekannte irgendwann langweilig wird , kenne ich nur zu gut. Und dass dann einfach was anderes her muss, ist die logische Folge, egal wie "amtlich" das bisherige Zeug auch sein mag. Wenn dich Sakae Drums umhauen, hauen sie dich um.


    Ich persönlich würde, neben dünnen Kesseln, immer eher zu kleineren Tiefen tendieren, da ich den Aufbau für meine Spielposition komfortabler finde. Soundunterschied hin oder her, ich bin da einfach kein Soundpurist ;)

    Wenn ich aus dem Fenster schaue, steht an der Strasse ein grünes Auto. Hat jemand nähere Infos dazu?


    8|


    Wenn das so weiter geht, wars das wohl bald mit der Menschheit. Wegen Dummheit ausgestorben. Trump ist erst der Anfang.


    Interessierten empfehle ich den Film "Idiocracy"...

    Trexist Cymbals


    Schon vor 4 Jahren kannte die keiner, obwohl sich damals sogar der deutsche Vertrieb hier im Forum blicken ließ. Ich erinnere mich dunkel an die schon damals gruselig designten Logos/Schriftzüge. Wie ich sehe, hat sich das nicht deutlich gebessert.


    Im übrigen sind "neue" Beckenschmieden in der Türkei ähnlich aufregend wie neue Lederhosenschneider in Bayern. Das eine gehört dort, das andere hier zum Kulturgut. Sollte ich (vorerst unwahrscheinlich) mal wieder in die Türkei kommen, wären solche Bleche als Urlaubsmitbringsel vielleicht denkbar, alles andere kann ich getrost ausschliessen.

    dass die Inneren Lagen welche aus Bubinga bestehen, in der Naht nicht verleimt wurden. D.h. wenn man von Aussen auf den Kessel drückt dort wo die Naht ist, geht sie etwas auseinander und der Schlitz der Naht wird etwas größer


    Wenn ich so etwas feststelle, ist mein erster Gang zum Händler. Wäre es wie bei dir bereits die zweite Trommel, wäre Tama für mich erledigt. Es gibt aktuell so viele namhafte Hersteller guter Schlagzeuge, da gäbe ich ohne zu Zögern der Konkurrenz ne Chance. Ganz abgesehen von der Tropenholzdiskussion. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob Tama das so gewollt hat oder nicht. It's not a bug, it's a feature.

    Ich bilde mir ein dass der Sound auch nicht gut ist


    Dass zweimal hintereinander eine unrunde Bassdrum kommt, ist entweder doch im Rahmen des Normalen, oder echt besch... Qualitätskontrolle vom Hersteller. Aber was bitte ist eingebildeter schlechter Sound?


    Klingt für mich etwas nach alternativen Fakten, um ehrlich zu sein. Zumindest wäre eine etwas konkretere Beschreibung des schlechten Sounds hilfreich zur Beurteilung der Auswirkung der "Unrundheit".


    Ich habe schon viele Trommeln gehört, bei denen ich mir "eingebildet habe", dass sie schlecht klingen, obwohl sie technisch in Ordnung waren. Meist lag das an Stimmung und/oder Fellwahl, die einfach nicht meinen Soundvorstellungen entsprachen.


    Oder es lag an meinem eigenen Unvermögen, die Trommel richtig zu stimmen. Ich erinnere mich an die BD meines alten Sonor Lite Sets, welche jahrelang für meine Ohren ziemlich dünn und leise klang. Damals wusste ich noch nicht, dass eine 20'' Bassdrum mit Pinstripe drauf, einem dicken, schweren, staubigen Kissen im Inneren und einem mittigen 10'' Loch im Reso niemals grollende Bässe von sich geben wird ;) (So war das in den Achzigern...)

    Mal eine ketzerische Frage. Schichtholz als Basis von Faßbau habe ich so noch nicht gesehen. Wenn man Schichtholz rund fräst, hat man doch im Grunde nur noch wenige Lagen, die wirklich im Verbund für Stabilität sorgen, oder? Zumal es ja auch keine umlaufende Struktur wie bei normalen Schichtholzkesseln gibt. Ist das wirklich auf lange Sicht haltbar?

    Zweitens erntet man oft Kommentare wie: Kannst du mal mit dem getrommel aufhören? Ich stimme hier grad..


    Einer der Gründe, weshalb ich bei Gigs immer versuche, deutlich als erster da zu sein ;)


    Ich hab Nils' Buch auch, ebenso die Bible als Ausdruck und geheftet (ohne Kaffeeflecken), und trotzdem hat es noch etliche Fellkombinationen und -wechsel gedauert, bis ich mich beim Stimmen einigermaßen firm gefühlt habe. Beides war aber, wie auch viele YT-Tutorials, Anstoß, mich überhaupt mal eingehender mit dem Stimmen meiner Trommeln zu befassen.


    Vorher war ich vor jedem Fellwechsel total angespannt, ob ich das Set auch wieder zum Klingen bringe, was oft genug nicht sofort gelang und für Frust sorgte.

    Das auf dem 2. Bild kann durchaus als spitze Gratung ohne (viel) Gegenschnitt durchgehen


    Klar, solche Gratungsprofile gibt es. Aber was mir persönlich fehlt, ist das Finishen der Gratung. Bei einem Set für mehrere Kiloeuro darf da schon mal jemand mit Sandpapier drangehen, anstatt das völlig roh zu belassen. So zumindest mein Eindruck anhand der Bilder. Das können andere Hersteller für ähnliches Geld wesentlich ansprechender. Zumal die Toms ja anscheinend deutlich besser gearbeitet sind.

    Unstrittig ist für mich, dass der richtige Teppich viel zum guten Gesamteindruck einer Snare beiträgt. Ich habe inzwischen diverse Modelle in meinem Fundus und kann daher auf jeder Snare verschiedene Optionen testen, ehe ich blind irgendwas kaufe.


    Allerdings geht meine bisherige Erfahrung in die Richtung, dass der Preis eines Teppichs nicht automatisch mit der Klangqualität korreliert. Manche Snare mag den einen Teppich lieber, eine andere Snare bevorzugt einen anderen Teppich. Insgesamt tendiere ich eher zu weniger Spiralen, deshalb gibt es bei mir nix breites.


    Zur Zeit habe ich folgende Modelle im Fundus:


    Puresound E1416 Equalizer Wires 14/16
    Fat Cat FCS14 14" Snare Wires Dual Adjustable
    Puresound C1416 Concert Wires 14/16
    Pearl S-1420D
    Masshoff Drums Snare Wire 24
    Sonor SW1424MS05 Messing
    irgendein günstiger 20 Strand aus Phosphor Bronze von Pommerenke


    Preislich liegen die zwischen 12,- und 59,- Euro, und alle funktionieren auf irgendeiner Snare ganz gut.


    Am schlechtesten finde ich in diesem Sortiment den Fat Cat, dessen Dual Adjust Funktion mir keinen nennenswerten Vorteil bietet. Aufgrund störender Nebengeräusche hatte ich ihn seinerzeit sogar als vermutlich fehlerhaft umgetauscht, das Austauschexemplar gab aber die gleichen singenden Nebengeräusche von sich. Vermutlich vertragen sich die recht breiten und massiven Endplättchen nicht mit manchen Beds, und es verging einige Zeit, bis ich die passende Snare zum Teppich fand ;)


    Der Masshoff ist sündteuer und angeblich handgemacht (ich frage nicht, wo in der Welt und von wie kleinen Händen), ist mit Sicherheit kein ganz schlechter Teppich, aber auch nicht die Offenbahrung. Ich habe ihn in einem Anfall von Umnachtung gekauft und damit meinen Eindruck verfestigt, dass Herr Masshoff nicht der Drumguru schlechthin, sondern vor allem ein begnadeter Verkäufer und Selbstdarsteller ist.


    Der Sonor ist ebenfalls ziemlich teuer, vom Klang aber wirklich sehr fein zeichnend. Ich persönlich empfinde den Sound als sehr hell und crisp, ich mag es aber lieber etwas gedeckter.


    Sowohl der Pearl als auch der NoName sind für 12 - 15 Euro für viele Anwendungen gut geeignet, und das bei günstigem Preis. Beide finde ich sehr empfehlenswert als Standardausstattung für alle, die keine besonderen Klangvorstellungen haben.


    Bei Puresound gibt es viele verschiedene Varianten zu überschaubaren Kosten und ordentlicher Qualität, wäre daher im Zweifelsfall wohl meine erste Wahl bei Neubeschaffung.


    Edit: der Pommes (= Pommerenke Drums) hat mir mal erzählt, dass er gerne 13er Teppiche auf 14er Schnarren verbaut, auch das kann scheinbar eine Variante sein.

    Genau das behaupte ich ;)


    Klar ist sie eine viel bessere Schlagzeugerin, als ich es je werden könnte, aber der Grund, weshalb sie mehr mediale Aufmerksamkeit bekommt als der männliche Durchschnittsprofi, ist die Tatsache, dass sie eine junge Frau ist. Männer, die hervorragend spielen, ohne herauszustechen, gibt es viele, Frauen nicht.


    Natürlich ist alles Geschmackssache, aber ich empfinde ihr Spiel und ihren Ausdruck (welches ich nur durch Sologetrommel zu ihrer eigenen Musik kenne) bei aller technischen Finesse sogar als eher zurückhaltend. Für mich daher mit Sicherheit nicht das Maß für "Showmanship", und darum ging es doch dem TS.


    Ungeachtet dessen habe ich absoluten Respekt für das, was sie bisher erreicht hat und noch erreichen könnte, gar keine Frage.