Beiträge von trommla

    Jetzt beobachte ich aber schon länger, dass der Sitz einsinkt, teilweise so schnell, dass ich am Ende eines Songs tiefer sitze


    Auch nach inzwischen bald 8 Jahren ist mir dergleichen noch nicht (r)untergekommen, auch nicht bei Wintergigs auf Weihnachtsmärkten bei Minusgraden. Ich sitze allerdings nicht auf maximaler Höhe, vielleicht liegt hier der Hund begraben? Außer, dass die Klemmung zwischen Sattel und Säule manchmal etwas nachgibt, habe ich bis heute keine Schwächen ausmachen können.

    allerdings wären mehr als 20-30km pro Strecke nicht drinne


    Gerade da kannst du für gute Angebote ansetzen. Je größer dein Radius, umso größer natürlich deine Chance. Die Begrenzung auf so kurze Distanz
    a) reduziert die Auswahl doch spürbar, wenn man nicht gerade in Berlin Downtown lebt
    und
    b) klingt für mich nach geringer Bereitschaft zur Eigeninitiative, was meine Lust auf Mithilfe ziemlich schnell schwinden lässt.

    Ich habe es mir angewöhnt, dass vor jedem Spielen die Sticks zwischen die Hände tauschen, damit sie sich gleichmäßig abnutzen


    Wie machst du das? Ich erkenne leider nicht verlässlich, welcher Stick der Rechte ist, daher tausche ich vermutlich unwillkürlich ständig. Daher wäre es mir auch unmöglich, zu beurteilen, ob der rechte (=Ride) Stick schneller "den Kopf verliert" als der linke.


    Nun stellt sich mir die Frage eines ursächlichen Zusammenhangs deiner Beobachtung. Quasi die Frage nach der Henne und dem Ei.
    Auf dem Ride hört man typischerweise am deutlichsten, wenn der Tip weich ist. Vermutlich bemerkst du wie viele andere die kaputte Spitze beim Ridepattern zuerst, über den Zeitpunkt der Beschädigung lässt das aber m.E. kaum Rückschlüsse zu.


    Aber selbst wenn, was würde es ändern? Vielleicht mal härtere (oder höherwertige?) Sticks testen?


    Sticks sind Verschleißartikel, und wenn man ein paar lange Zeit spielen will, muss man eben auf Jazz umsatteln :D

    Danke für deinen Erfahrungsbericht, auf diese Idee muss man erst mal kommen. Allerdings halte ich es ebenfalls für denkbar, dass das neue Fell einfach etwas anders gebaut ist und daher z.B. ein anderes Frequenzspektrum aufweist, welches auch unterschiedlich resoniert.


    Das Fazit ist für mich das gleiche. Bei ausgeprägtem Snarebuzz auch an einen Wechsel des Resofells denken, da die Ursache dort liegen könnte.

    Bei mir genau umgekehrt. Da ich überwiegend Holz und überwiegend Jazz spiele, werden meist zuerst die Köpfe "weich" und der Ridesound geht flöten. Das ist der Zeitpunkt, an dem ein paar Sticks maximal noch für Proben genutzt wird. Oder zum Umrühren von Farbeimern, wenn ich mal wieder irgendwas anpinseln möchte.

    Wenn mich ein Instrument anspricht, dann ist mir egal, was auf dem Badge steht. Da entscheide ich nach individuellen Features bzw. Preis-Leistungs-Verhältnis.


    Allerdings spielt für mich - völlig irrational bzw. emotional - dennoch eine Rolle, welche Musik ich damit assoziiere. Als eher nostalgisch geprägter Drummer (Jazz, Deep Funk, Classic Rock etc.) fühle ich mich eher zu Gretsch oder Ludwig als zu Tama oder DW hingezogen.


    Qualtitativ gut sind die etablierten Hersteller vermutlich alle, der eine kann das eine, der andere das andere halt etwas besser. Bzw. jeder hat herausragende, gute und (hoffentlich wenige) nicht ganz so gute Produkte im Portfolio.

    Gegenfrage: warum sollte sie nicht geeignet sein? Klar, 15 HiHats haben mehr Masse, aber unter der Voraussetzung, dass alle Gelenke vernünftig verarbeitet sind und sich nicht lösen, mache ich mir da wenig Sorgen. Dass der Galgen bricht, erwarte ich jetzt eher auch nicht.


    Klar, schwere Becken wippen vermutlich beim Spiel etwas mehr mit dem Ausleger hin und her und stehen nicht da wie "einbetoniert", aber ob das für dich und deine Spielweise funktioniert, musst du selbst heraus finden.

    Auf nem Gretsch kannst du ebenso Metal spielen, wie auf jedem anderen Kit, wenngleich das Image von Gretsch wohl tatsächlich nicht in erster Linie den typischen Metalfreak anspricht.


    Ich würde dir grundsätzlich empfehlen, deine Augen und Ohren entscheiden zu lassen. Ein Set kannst du mit Fellwahl und Stimmung klanglich beeinflussen, aber wenn du dich live hinter einem schönen Set wohl fühlst, spielst du besser und inspirierter, als wenn du das Set nicht recht magst. Ich habe schon den Fehler gemacht, Sets nach guten Kritiken oder klangvollen Namen zu kaufen, ohne es vorher getestet zu haben. Das kann funktionieren, aber auch ganz schön in die Hose gehen, wenn du mit dem Set nicht warm wirst.


    Daher die übliche Empfehlung: gehe hin in Frieden, äh ins Musikgeschäft, und teste was das Zeug hält. Nimm dabei am besten noch eine sachkundige zweite Person mit, die ggf. auch mal spielt, während du aus etwas Distanz zuhörst. Und die dich evtl auch fachlich beraten kann, wo deine Erfahrung möglicherweise nicht ausreicht. Das kann (will?) nämlich nicht jeder Verkäufer optimal.

    Was ist an dem Set neu? Das Catalina Maple gibt es doch seit mindestens 10 Jahren. Die Catalinas sind anerkannte, günstige Instrumente mit gutem Preis - Leistungs - Verhältnis.
    Allerdings assoziiere ich mit Metal nicht unbedingt Gretsch, eher Tama oder Pearl; )

    Wenn du "das Drum" (normal spricht man vom Drum Set, Drum Kit oder whatever ;) ) in so einen Kubus aus Beton stellst, ist das wenig verwunderlich. Ich hatte in einem annähernd quadratischen Kellerraum mit Betonwänden ebenfalls diesen akustischen Overkill. Zunächst würde ich mal mit einer Trommel durch den Raum gehen und testen, wo die Akustik am besten ist und sich am wenigsten aufschaukelt. An dieser Stelle einfach mal "das Drum" aufstellen.


    Nach etwas Internetrecherche habe ich mir dann Absorber selbst gebaut, da gibt es unzählige nützliche DIY-Anleitungen z.B.
    https://www.bonedo.de/artikel/…shop-no1-eckabsorber.html
    https://www.bonedo.de/artikel/…shop-no1-eckabsorber.html


    Mein Raum wurde zwar dadurch kein perfekt klingendes Tonstudio, aber zumindest kann man gut darin spielen, ohne dass einen das Gewummere um den Verstand bringt.

    Auf so Drum Pads lassen sich zwar Paradiddle üben, aber keine Wirbel.


    Schau dir mal Jojo Mayers Secret Weapons Teil 1 an. Da wirbelt er auf nem Pizzakarton.
    Mal im Ernst, eine saubere Wirbeltechnik kannst du auf allen möglichen Dingen üben, auf Frühstücksbrettchen, Sofakissen usw.
    Je mehr Oberflächen du "bearbeiten" kannst, umso zuverlässiger wirbelst du auch auf Trommeln.


    Mein Tipp wäre ebenfalls eine normale Snare mit einem Silent Fell drauf.


    Viel Spaß beim Üben!!!

    Schallschutz kriegst Du nur über Masse hin


    Wenn du dich da mal nicht täuschst ;)
    Natürlich ist mehr Masse eines bestimmten Materials förderlich, aber dann müsste ja eine Stahlbetonmauer in jedem Fall ne super Dämmung garantieren, und das ist leider nicht so. Je starrer ein Material ist, also je weniger eingebrachte Schallenergie im Inneren durch Anregung absorbiert werden kann, umso weniger meines Wissens die Wirkung. Raum in Raum basiert ja auch nicht auf immenser Masse des inneren Raums, sondern auf größtmöglicher Entkoppelung der innen auftreffenden Schallwellen vom äußeren Raum, das heißt von guter Absorptionsfähigkeit der Konstruktion.


    Aber wie schon geschrieben, ist Akustik nix, was man ohne nähere Kenntnis oder mittels einfacher Floskeln zuverlässig in den Griff kriegt.

    3x3x3 Meter??? Das klingt nach einem Betonwürfel. Akustisch interessant, kann man schätzungsweise viel über Raummoden lernen ;)


    Dämmung (nach aussen) und Raumakustik sind zwei völlig verschiedene Dinge, die du separat betrachten solltest. Bei beidem schadet es sich zur Vermeidung von Fehlinvestitionen nicht, sich zunächst intensiv einzulesen, statt sich auf Material und Bauweise ohne Sachkenntnis einzulassen, wie du es gerade zu tun scheinst.


    Neben der Schalldämmung wäre u.U auch noch Wärme- und Feuchtigkeitsdämmung erwähnenswert, um für deine Instrumente das bestmögliche Klima zu haben.


    Während du die Dämmung rundherum anbringen musst, um den Schall im Raum "einzusperren", werden Hilfsmittel zur Verbesserung der Raumakustik eher gezielt und punktuell im Raum verteilt. Je nach störendem Frequenzbereich kommen unterschiedliche Prinzipien zum Einsatz. (Stichworte: Absorber, Bassfallen, Superchunks etc. pp.)
    Allerdings hat jeder Raum aufgrund von Maßen, verwendeten Baustoffen, Anzahl Fenster etc. ganz unterschiedliche "Problemzonen", die es zunächst herauszufinden gilt.


    Der erste Schritt - nach eingehender Recherche in diversen Quellen - wäre also die Dämmung nach außen zu konzipieren und zu bauen, erst dann machst du dich sinnvollerweise an die Raumakustik.

    Jeder hat unterschiedliche Ansprüche, daher ist eine Empfehlung relativ.


    Das Gretsch Catalina Bop Set 18/12/14 habe ich selbst regelmäßig für Funk im Einsatz gehabt, hat trotz der kleinen Größen gut funktioniert. Ab einer gewissen Raumgröße muss man insbesondere der BD mit etwas Mikrofonierung nachhelfen, für live würde ich das generell empfehlen.
    Dafür ist keins meiner Sets so transport- und rückenfreundlich wie das Cat.


    Und klangtechnisch braucht man sich nicht zu verstecken, selbst wenn es im direkten Vergleich natürlich nicht mit einem Oberklasseset mithalten kann. Optisch durchaus für Traditionalisten geeignet ;)
    Selbst die mäßige Snare liefert bei mir mit einem Skyntone und besserem Teppich ausgestattet fette Rimshots und sensible Ghost Notes.

    Verstehe ich das richtig, du möchtest einen Boden einbauen, nur um einen Boden einbauen zu können? Oder gibt es triftige Gründe, dein Set mehr als bisher zu entkoppeln?


    Ich bin ja in solchen Dingen pragmatisch und mache nur, was für meine Umwelt unabdingbar ist. Wenn ich einen Raum von 10 qm habe, mit der Entkopplung von ca. 4 qm aber den selben Effekt erziele wie mit einem kompletten Zwischenboden, dann entkopple ich nur 4 qm mittels Podest und freue mich über viel gespartes Geld, welches ich dann lieber in neue Instrumente investiere.


    Aus eigener Erfahrung glaube ich sagen zu können, dass ein kompletter Zwischenboden wesentlich mehr Stolpersteine hat als ein kleines, unspektakuläres Podest. Da übersieht man mangels Expertise schnell mal Schallbrücken, die die gesamte Maßnahme ad absurdum führen. Am Ende ärgere zumindest ich mich dann über schlecht investiertes Geld.


    Ich kann dir leider keine Tipps zum richtigen Einbau eines entkoppelten Zwischenbodens geben, rate aber zur Devise "Keep it simple", also zum Podest. Ist im Zweifelsfall deutlich kostengünstiger bei identischem Nutzen. Und sieht - gut gemacht - auch nicht weniger professionell aus.


    Zumal ich es nicht mag, wenn mir in einem Raum die Decke fast die Frisur platt drückt. Da wollen -25 cm wohl überlegt sein.

    Das Beckenset PST 5 Serie.


    Für nicht wesentlich viel mehr gäbe es z.B.
    https://www.thomann.de/de/mast…08b6c5b828e1ef63c8205e881


    Meines Erachtens deutlich bessere Becken, die im Gegensatz zu den PST5 schon deutlich über Einsteigerniveau spielen. Wie schon geschrieben wurde, lassen sich Becken nicht mehr nachträglich "tunen", je besser also die Qualtität, umso länger vermutlich die Spielfreude. Finde auch, dass die avisierten Sets bessere Becken verdient hätten ;)

    Pearl: Ohne Hardware
    Mapex: Mit Hardware


    Falsch, beides mit Hardware. So steht's beim Pearl:


    Lieferumfang
    22"x18" Bass Drum
    10"x7" und 12"x8" Tom Tom
    16"x16" Floor Tom
    14"x5,5" Snare Drum in Setfarbe


    Hardwarepaket
    Snare-Ständer
    HiHat-Ständer
    Beckenständer
    Galgenbeckenständer
    Fußmaschine


    Aber die Konfiguration ist unterschiedlich, einmal mit 2 Hängetoms und 1 Floortom (Pearl), einmal mit 2 Floortoms und 1 Hängetom. (Mapex)


    Edit: Ups, da war jemand schneller :)