Beiträge von trommla

    sagen die meisten, dass ihnen im direkten vergleich die oktavas besser gefallen als das nt-5. die seien angeblich neutraler und universeller


    Sagen sie das im Hinblick auf die reine Overhead-Anwendung? Oder betrifft das eventuell den möglichst vielseitigen Studioeinsatz für verschiedenste Recordingsituationen.
    Das wäre m.E. kein unbedingter Wiederspruch. Ich kenne die NT5 z.B. nicht beim Aufnehmen von Klavier, Akustikgitarre, Streichern etc.


    Mag sein, dass die Oktavas da die Nase vorn haben, aber das kann uns Drummern ja wurscht sein :) Mit den Bedürfnissen von Musikern kennen wir uns sowieso nicht aus, oder?


    Abgesehen davon, wann hören wir schon mal beide Sets im direkten Vergleich? Welches da knapp die Nase vorne hat, ist eher eine akademische Betrachtung. Also nimm eines der beiden und freu dich über ein prima Stereoset.


    Grüße
    Jan

    Hallo SchlagzeugerIn!


    Was ist denn mit Mitschülern? Ich hatte auf dem Gymi damals die ersten Banderfahrungen gemacht, und zwar verschiedene Sachen. Es gab eine Jazzband, natürlich das Orchester, dann haben wir mal eine Rock'n'Roll-Band gehabt, mit wieder anderen (damals) aktuelle Musik in Richtung Saga und so Dinger. Das war eine prima Möglichkeit, ohne großen logistischen Aufwand (Proben waren im Musik-Saal oder anderen Klassenzimmern), allerdings waren die schuleigenen Instrumente nicht so klasse.


    Keine Ahnung, wie man sowas startet, am besten mal mit den Musiklehrern reden oder Aushang bei der SMV - gibt's sowas noch?


    Auf jeden Fall super, dass du dich da so rein hängst. Banderfahrung ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Banderfahrung!!!


    Grüße
    Jan

    Dann aber Opel Admiral oder Ford Taunus :)


    Um nochmal was zielführendes zum Thema beizutragen.


    Bei einem Budget von 100-200 Euro muß man unter Umständen etwas Abstand nehmen vom "Charaktersound". Ohne aber deinen musikalischen Hintergrund zu kennen, halte ich es für nicht allzu schwierig, deinen angestrebten Sound trotzdem in etwa zu erreichen. Wenn man ein wenig stimmen kann, läßt sich mit der richtigen Befellung nämlich aus den meisten Trommeln dieser Preisregion was brauchbares rauskitzeln. Ich habe schon so oft gute Trommeln gehört, bei denen ich erschrocken bin, weil der Besitzer keine Ahnung davon hatte, wie man sie stimmt. Egal ob das Schnarren waren oder was anderes. Was viele Hobbytrommler übersehen, ist nämlich, dass nicht das aufgebrachte Badge den Klang erzeugt. Außer vielleicht, es sitzt nicht fest und vibriert mit ;)


    Neben Stimmung und Fellen ist auch der Snareteppich, die Art und Qualität der Gratung und das Snarebed wesentlich verantwortlich für den guten Sound. Dazu gibt es in diesem und in anderen Foren genug zu lesen, einfach mal googeln. Spontan fällt mir übrigens auch die Chad Smith Sig. Snare ein, die sich knapp oberhalb deines Preisrahmens bewegt.


    Wenn du wenig Erfahrung mit Stimmen hast, dann buch doch mal eine Stunde bei einem guten Lehrer und lasse dir zeigen, wie man die Snare optimal stimmt. Viele Lehrer bieten das an, und München ist ja nicht gerade ein Dorf. Vielleicht liesse sich sogar aus deiner bisherigen Snare auf diesem Weg annähernd dein Traumsound holen.


    Ich hab mal für 35,- € eine Holzsnare geschossen, bei der der Hersteller unbekannt war, also wahrscheinlich kein High-End-Produkt. Ich habe nur den Teppich ausgetauscht und die Trommel gestimmt, und was soll ich sagen, sie ist eine meiner Lieblingssnares seitdem, zumindest für diese knalligen Sounds. Nur so als Beispiel, dass oft mehr geht, als man zunächst annimmt.


    Grüße
    Jan

    Hast du ein Musikgeschäft in deiner Nähe. Um einen Test wirst du nämlich nicht herumkommen. Natürlich kannst du auch online bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Aber der direkte Vergleich zu anderen/besseren Instrumenten ist auf diese Weise nicht möglich.


    Ich bin kein Congero und kann daher auch die Qualität nicht beurteilen, da allerdings vernünftige Congas bei 250 - 300 € / Stück langsam anfangen, halte ich es für möglich, dass auch Pearl hier einen Billig-Zulieferer hat und Budget-Instrumente mit Markenaufschlag verkauft, du also evtl. nicht den Mehrwert einkaufst, den der Preis vermuten lässt.


    Aber das können Percussionisten sicher besser einschätzen.


    Grüße
    Jan

    Ich würde trotz knappen Budgets beim Testen auch höherwertige Instumente anspielen, um im direkten Vergleich zu erkennen, wie hoch der qualitative Unterschied ist.
    Billiginstrumente haben nämlich nach meiner Erfahrung oft den Nachteil, dass aufgrund der schlechten Klangqualität die spielerischen (Entwicklungs)möglichkeiten ziemlich eingeschränkt sind.


    Wenn dir die Kisten dann nach 1 Jahr nicht mehr reichen, kannst du sie nur mit deutlichem Verlust verkaufen, wodurch eine Neuanschaffung unterm Strich teurer wird.
    Ein paar Monate warten und gleich bessere (evtl. gebraucht) kaufen, ist dann für langjährige Spielfreude eventuell sogar die billigere Variante.


    Grüße
    Jan

    Das der alte Hausmeister einen zweitschlüssel besitzt,habe ich erst im nachhinein erfahren.

    Besitzt oder besaß???


    Auch wenn ich es für arbeitsrechtlich unwahrscheinlich halte, dass er wegen unbewiesener Verdachtsmomente entlassen worden ist, würde ich als Arbeitgeber als erstes alle Schlüssel einziehen, die nicht für den unmittelbaren Betrieb erforderlich sind (z.B. el. Betriebsräume).


    Wann hast du davon erfahren, dass mehrere z.T. wertvolle Dinge verschwunden sind? Schon vor dem Vorfall? In dieser Anlage scheint's ja recht lustige zuzugehen.

    Das ist ja mal hart. Mir sind auch schon Instrumente aus dem Auto geklaut worden, weil ich mal - auf dem Dorf (!) - mein Auto ein paar Stunden unbeaufsichtigt habe stehen lassen. Aber aus dem verschlossenen Proberaum und ohne Einbruchsspuren??? Da rechnet man nicht damit.


    Ich habe immer noch nicht verstanden, wie viele Schlüssel nun tatsächlich im Umlauf sind. Haben der neue und der alte Hausmeister einen, und ist die Person, die "als Einzige" einen Zweitschlüssel hat, wieder jemand anderes? Dann wären es ja schon drei.


    Helfen wird das alles wohl nichts, denn selbst wenn es nur einen einzigen Zweitschlüssel gäbe, kann ja theoretisch jemand aus dem Bekanntenkreis deinen Schlüssel "ausgeliehen" haben. Und da die Unschuldsvermutung gilt, wird niemand mit ausreichender Sicherheit einen Dritten beschuldigen können.


    Allerdings finde ich die Aussage, bei einem unbefugten Zutritt den Raum schon leer vorgefunden zu haben, etwas merkwürdig. Aus welchem Grund war diese Person im Raum? Wusste sie zum Zeitpunkt des Betretens, dass der Raum vermietet ist und da normal Equipment drin steht? Hätte sie dich dann nicht gleich verständigen müssen?


    Das könnte wenigstens ein schwacher Anhalt sein, allerdings würde ich betreffende Person dann erst mal nicht weiter dazu befragen, sonst ist sie vorgewarnt.


    Eine andere Frage, die ich ebenfalls sehr seltsam finde: warum gibt der ehemalige Hausmeister nicht beim Ausscheiden alle Schlüssel ab? Und weshalb ist das dem neuen sogar bekannt? Das ist meines Erachtens tatsächlich eine Pflicht des Eigentümers, dieses sicherzustellen. Vielleicht könnte man an dieser Stelle eine zivilrechtliche Schadensersatzklage gegen den Eigentümer erwägen, um zumindest einen Teil der Kosten ersetzt zu bekommen.


    Ich bin leider kein Jurist, der beurteilen könnte, ob da Aussichten auf Erfolg sind. Prüfen würde ich das aber ganz sicher.


    Auf jeden Fall viel Glück,


    Gruß
    Jan

    Zum Glück ist ja auch jeder frei in seiner Entscheidung ;)


    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass man ein gutes Set nicht an der ungebohrten Bassdrum erkennt und ein guter BD-Sound nicht von selbiger abhängt.


    Allerdings gehöre ich zu der Spezies, die auf die Ungebohrte in der heimischen Werkstatt Tomhalterungen nachrüstet, weil ich es soooo viel bequemer finde. Immer her mit der Kollegenschelte 8)


    Gott sei Dank sind Geschmäcker ja verschieden.

    Ich habe auch den Eindruck, dass deine Überlegungen noch sehr vage sind und du eigentlich keine konkrete Vorstellung hast.


    Aber ein paar ergänzende Dinge:
    Folie ist heute kein Negativmerkmal mehr, sofern hochwertige Folien (z.B. Delmar) verarbeitet und vollflächig verklebt sind. Am besten über den Hersteller erfragen.
    Oyster- oder Pearl-Finishes kannst halt net lackieren.


    Bei Set 3 und 4 mußt du auf jeden Fall noch mind. 100,- € für neue Felle einrechnen, die sind ab Werk nämlich nur mit Billigfolien bezogen. Set 2 hat (lt. Thomann) Evans drauf, und bei dem Pörl-Set weiß ich es nicht.


    Generell würde ich in der angestrebten Preisliga davon ausgehen, dass die Kessel alle in der Lage sind, mit guten Fellen und guter Stimmung guten Sound zu verbreiten, denn dieses Marktsegment ist so umkämpft, dass sich kein Hersteller große Blößen erlauben kann. Zumal zufriedene Kunden in dieser Preisklasse an die Marke gebunden werden können und vielleicht später auch mal die Luxus-Variante wählen. In China werden sowieso alle gefertig.
    Natürlich reden wir hier nicht von Charakter-Sounds, aber als solides Handwerkszeug völlig geeignet.


    Neben der Optik würde ich vor allem auf die Hardware und Qualität der Werksbefellung achten, denn hier wird bei vielen Herstellern der Rotstift angesetzt. Und wenn Geld eine Rolle spielt, geh lieber zum gut sortierten Drumshop in der Nähe, als bei Thomann zu bestellen. Erstens kannst du besser testen und vergleichen, und zweitens kann man (zumindest bei gut sortierten Fachgeschäften) besser verhandeln oder nicht benötigte Komponenten herausrechnen lassen (z.B. FuMa oder andere Hardware, die man schon hat)


    Eine Alternative vergleichbar dem Pearl wäre das Gretsch 57 in "Caddy-Optik". Das habe ich vor ein paar Tagen angespielt, würde ich mir glatt ins weiss geflieste Wohnzimmer stellen. Schade, dass ich beides nicht habe ;)


    Grüße
    Jan