Kannst du das konkreter benennen? Was hat ihm bei der Aufnahme solche Schwierigkeiten bereitet? Die Lautstärke der Becken, die übermäßig betonten Oberschwingungen, der tonale Grundcharakter oder die starken Reflexionen des Brillant-Finishs, die ihm in den Augen jucken?
Am besten gemeinsam mit dem Sound Engineer in den ersten Probetrack reinhören und mit ihm Sound und mögliche Probleme sofort besprechen, denn Mikros hören einfach anders als meine Ohren, und nicht alles, was sich für mich gut anhört, klingt auch auf Band noch gut. Da muß ich manchmal schon ziemlich an meiner Spielweise schrauben z.B. Becken mehr oder weniger hart anspielen, Fills lauter oder leiser trommeln etc.. Klar kann man das nachher auch noch alles irgendwie retten, aber das kostet Zeit, ggf. Geld und Nerven.
Und ja, natürlich nimmt man je nach Musik und Ausstattung für unterschiedliche Situationen unterschiedliches Material. Ich biete ja auch mal verschiedene Snares an und stimme ein Set je nach Anforderung. Wenn ich also 30 Becken rumliegen habe, such ich mir die passenden raus. Schade nur, dass ich sie nicht habe.
Ebenso sollte auch ein Tonmann die Möglichkeit haben, unterschiedliche Mikros einzusetzen, die klingen schließlich auch ganz unterschiedlich.
Grüße
Jan