Beiträge von trommla

    Zitat

    @tromma: mach die Coil vllt. das Geräusch wenn das Pedal da drauf ditscht?


    Nein, die Coils habe ich ausgebaut. Da ist nur Luft drunter. Und die ist auch im rückständigen Bayern eigentlich nicht bleihaltig genug, um so einen Effekt zu erzielen.
    Ich werd waaaahnsinnig ;)

    Das ist auch keine einfache Vermutung, sondern jahrelange Beschäftigung mit dem Thema Sitzposition, u.a. mit Orthopäden und Sportmedizinern, die ich kenne.


    Siehst du, genau diese Substanz habe ich bei den bisherigen Statements vermisst. Wenn dem so ist und du deine Einschätzung untermauern kannst, kann sich der TS natürlich die Mühe schenken, um am Ende wieder zum gleichen Ergebnis zu kommen. Die bisherigen "Einwände" gegen seinen Ansatz waren jedoch als reine Behauptungen formuliert.


    Ich persönlich habe einen soliden Sitz für viel Geld gekauft und fühle mich damit so wohl, dass ich keine Alternativen brauche :-), und deine Einstellung zu gutem bzw. richtigem Sitzen am Set teile ich prinzipiell uneingeschränkt. Für mich war nur diese spezielle Idee tatsächlich neu und prüfenswert, daher mein Versuch, etwas zu relativieren.


    Grüße Jan

    Zwar nicht das eigentliche Thema, aber vielleicht passt mein Problem auch hier rein.
    Seit ein paar Tagen fällt mir bei meiner IC DoFuMa am Slavepedal ein Geräusch auf, das ich nicht einordnen kann. Beim Treten des Slavepedals höre ich ein metallisches Klicken am Pedal (also nicht an der Beater-Aufnahme), vor allem bei schnellen Doppelschlägen beim jeweils ersten Beat. Es hört sich an, wie wenn das Footboard irgendwo draufschlägt, aber ich kann nirgends eine "Kontaktaufnahme" erkennen. Alles ist festgezogen, die Lager haben kein Spiel, auch sonst nirgends Spiel, ich habe die Verbindungswelle umgedreht, um zu hören, ob die Entwicklung irgendwo in der Welle stattfindet, aber das Geräusch kommt immer direkt vom Slavepedal. Auch wenn ich mit dem rechten Fuß drauftrete. Also vermutlich kein Problem der Spieltechnik des schwächeren Fußes.


    Nähere Angaben zur Maschine: Rolling Glide, Cobra Coil ausgebaut, normale Tama-Filzbeater ca. im 45° Winkel, Footboards etwas flacher eingestellt als ab Werk, aber noch mit mind. 1 cm Abstand zur Bodenplatte im getretenen Zustand.


    Kennt jemand dieses Geräusch und kann mir einen Tipp geben, wie ich es abstellen kann?
    Da ich wirklich fast alles zerlegt und wieder fest montiert habe, bin ich fast am Verzweifeln.


    Grüße
    Jan

    drumdidi


    Nochmal genau lesen: ich habe auch nicht den Umkehrschluss gezogen, dass so ein Möbel automatisch geeignet sein muss. Nur sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass er nicht geeignet ist. Eine weniger starre Sitzlösung könnte unter Umständen (vorsicht: Spekulation, keine Erkenntnis) sogar helfen, sich mit dem Thema Körperbalance und -schwerpunkt besser auseinander zu setzen, wenn ich sehe, wie manche Drummer auf ihren Stühlchen "rumwerkeln"

    Der perfekte Hocker, um sofort sämtliche Ergonomie & Balance über Bord zu werfen.


    Der Schluß ist zu voreilig. Das Modell sieht wie die günstige Version eines Swoppers aus (mal guhgeln, wen es interessiert), und der ist anerkannt und vielfach ausgezeichnet für ergonomisches Sitzen. Bin auf Erfahrungsberichte gespannt.


    Grüße
    Jan

    Solange sie kein Produkt verkaufen, dass sich explizit Cube Drum oder ähnlich nennt. "The Cube" für eine Cajonvariante kollidiert hier m.E. nicht ausreichend. Aber wir sind OT, also gehen wir hier mal nicht näher drauf ein (obwohl das Thema interessant ist und für manchen schon ein Stolperstein war).


    Dieses Intrument kenne ich im übrigen leider nicht, um wenigstens noch auf das Thema des Freds einzugehen ;) .


    Grüße
    Jan

    OT:
    Was mir aber vorrangig auffällt, ist der Name "Cube".
    Hier liegt doch eine Kollision mit Wettbewerber Cube Drumssehr nahe, oder? ...

    Wohl kaum, denn Cube ist nichts anderes als das Englische Wort für Würfel, und das lässt sich nicht schützen. Oder gerät Cubedrums in Konflikt mit dem Rubiks Cube, Cube Bikes oder dem Roland Micro Cube? ;)

    Servus Christian,


    auch bei Gebrauchtkauf solltest du vorher wissen, welches Set du suchst. Nur weil es mit mehr Euros in der Liste steht, heißt das noch nicht automatisch, dass es dir mehr liegt.
    Und beurteile den Sound biiiitttte nicht nach Video- oder Audiofiles. Die sind immer bearbeitet. Selbst wenn kein EQ, Kompressor oder Gate drüberliegt, beeinflußt alleine schon der Signalweg (angefangen natürlich beim Mikro) das Ergebnis.


    Wie siehts bei dir übernächste Woche aus? Sollen wir mal gemeinsam zum Just Music oder Hieber Lindberg gehen und die Kandidaten in Natura vergleichen? Bei mir geht eigentlich (derzeit) noch jeder Tag außer Montag den 01.08.


    Grüße
    Jan

    Schließe den aber mal am E Drum an, da wirste dann aber mit Sicherheit mit den 32 Ohm nicht sehr weit kommen.


    Aber warum sollte eine niedrigere LS-Impedanz - in diesem Falle Kopfhörerimpedanz - das verschlechtern? Eher umgekehrt, weil von der Ausgangsleistung weniger "weggedämpft" wird.


    Ich hab zwar auch nur elektrisches Grundlagenwissen, aber ein niedriger Ohmscher Widerstand macht das Signal lauter. Fordert natürlich den Kopfhörerverstärker auch mehr. Ob das allerdings ähnlich problematisch werden kann wie bei Boxen und Verstärkern, weiß ich nicht.


    Im übrigen gibt es im Handel für wenig Geld Kopfhörerverstärker, die man dazwischen stecken kann.


    Grüße
    Jan

    sieht schonmal besser aus meinermeinung nach und wird nicht wie das superstar in china hergestellt sondern in Deutschlan

    Sonor ist doch ne Deutsche firma?
    Produziert sie etwa nicht hier in deutschland oder wie?

    Sonor war meines Wissens sogar einer der Vorreiter, die Produktion nach China zu verlagern. Inzwischen machen das alle, sonst wären die Preise für Mittelklasse-Sets gar nicht zu realisieren.


    Grüße
    Jan

    Hab am Wochenende zufällig die Gelegenheit gehabt, dieses Modell im Recordingeinsatz zu testen:


    http://www.thomann.de/de/superlux_hd662.htm


    Ich war erstaunt, was der für so wenig Geld für einen Sound geboten hat. Sicher kein Referenzkopfhörer zum Abmischen, aber m.E. für deine Anwendung mehr als ausreichend. Auf jeden Fall nicht hörbar schlechter als manch ein Markenkopfhörer, der das 3-4 fache kostet. Wenn da nur der Coolness-Faktor nicht wäre...


    Für das gesparte Geld kann man prima die Frau zum Essen ausführen.


    Grüße
    Jan

    Kannst du das konkreter benennen? Was hat ihm bei der Aufnahme solche Schwierigkeiten bereitet? Die Lautstärke der Becken, die übermäßig betonten Oberschwingungen, der tonale Grundcharakter oder die starken Reflexionen des Brillant-Finishs, die ihm in den Augen jucken?


    Am besten gemeinsam mit dem Sound Engineer in den ersten Probetrack reinhören und mit ihm Sound und mögliche Probleme sofort besprechen, denn Mikros hören einfach anders als meine Ohren, und nicht alles, was sich für mich gut anhört, klingt auch auf Band noch gut. Da muß ich manchmal schon ziemlich an meiner Spielweise schrauben z.B. Becken mehr oder weniger hart anspielen, Fills lauter oder leiser trommeln etc.. Klar kann man das nachher auch noch alles irgendwie retten, aber das kostet Zeit, ggf. Geld und Nerven.


    Und ja, natürlich nimmt man je nach Musik und Ausstattung für unterschiedliche Situationen unterschiedliches Material. Ich biete ja auch mal verschiedene Snares an und stimme ein Set je nach Anforderung. Wenn ich also 30 Becken rumliegen habe, such ich mir die passenden raus. Schade nur, dass ich sie nicht habe.


    Ebenso sollte auch ein Tonmann die Möglichkeit haben, unterschiedliche Mikros einzusetzen, die klingen schließlich auch ganz unterschiedlich.


    Grüße
    Jan

    Welche Dämmmaterialien kann ich dafür am besten nehmen? Reicht 7cm Pyramidenschaumstoff aus (das Holz ist leider nur 1,5cm Dick), oder sollte ich noch zustätzlich was reinkleben?


    Mit der Anwendung von Pyramidenschaumstoff wäre ich seeeeeehr zurückhaltend. Wenn du die Schallausbreitung im Haus reduzieren willst, hilft der nämlich nicht wirklich weiter. Da Pyramidenschaum vor allem die Reflexion hoch- und mittelfrequenter, also kurzwelliger Schwingungen im Raum reduziert, schaffst du dir im schlimmsten Fall einen schalltoten Käfig, wie man ihn in Meßlaboren braucht. Da stehst du drin, und wenn du in die Hände klatschst, hörst du nur ein leises "Plop". Ich hatte mal einen Schüler, der sich so ein Loch gebaut hatte. Da willst du keine 5 Minuten drin arbeiten, glaube mir.


    Wichtig ist, den tieffrequenten Körper- oder Trittschall zu minimieren, da braucht man andere Ansätze. Auf jeden Fall solltest du vor dem Selbstbau versuchen, diese akustischen Grundlagen verstanden zu haben, sonst haust du schlimmstenfalls recht viel Geld für eine sinnfreie Maßnahme raus wie o.g. Schüler.


    Es gibt im Internet viele Seiten, die sich mit Akustik befassen, einfach mal googeln. Ein guter Fundus sind auch die einschlägigen Hifi-Foren (z.B. hifi-forum.de), weil unter den Boxenbauern und High-End-Fetischisten auch einiges akustisches Know How anzutreffen ist.


    Viel Spaß bei deinem Projekt!


    Grüße
    Jan

    Hallo Nico,


    geil getrommelt, mit viel Gespür für den richtigen Groove. Sehr nah am Ideal, jede einzelne Note wichtig zu nehmen und auf den Punkt zu trommeln. Einfach "In The Pocket".


    Ich habe ehrlich gesagt bis heute nicht ganz verstanden, wozu diese ganzen mäßig getrommelten Drumcovers gut sein sollen, die zu tausenden bei YouTube zu finden sind. Kein Mensch - außer uns Schlagzeugern - interessiert sich für so was. Aber bei deinem macht das Zuschauen und -hören wenigstens richtig Spaß.


    Grüße
    Jan