Das hängt auch davon ab, wie konkret die Idee schon ist. Wenn wirklich schon alles außer den Drums steht, vermute ich, dass der Komponist schon eine vage Idee hat, was das Schlagzeug machen könnte. Da frage ich schon mal nach, ob es spezielle Ideen / Wünsche gibt, ob es eher straight oder synkopiert, hart oder soft, nach vorne oder laid back oder wie auch immer klingen soll.
Ansonsten erst mal zuhören, analysieren und dann im Geiste mitspielen bzw. mitsingen. In der Regel weiß ich dann schon, was ich spielen möchte, wenn ich mich ans Set setze. Wenn es dabei noch spielerische Hürden zu beseitigen gibt, lege ich als Time Keeper erst mal einen einfachen "Platzhalter"-Groove drunter und sage meinen Kollegen, wie ich mir das ganze eigentlich vorstelle und dass ich das bis zur nächsten Probe vorbereite. Und dann ist halt üben angesagt.
Oft hilft es auch, sich den Text durchzulesen, weil man die Stimmung einer Nummer dadurch besser definieren kann.
Im Grunde ist das aber kein standardisiertes Vorgehen, sondern ein intuitives Zusammensetzen von Bausteinen, die ich mir in der Vergangenheit zusammen gesammelt habe. Je größer das Repertoire, umso besser natürlich.
Ob der Drumpart, wie du in der Überschrift schreibst, neu ist oder besonders, ist mir allerdings sch... egal, es muss den Song unterstützen. Es lebe Phil Rudd 
Grüße
Jan