Beiträge von trommla

    klangtechnischen Einbußen


    Wenn ich mir nicht irre, bleibt vom Schlagzeugsound genau NICHTS übrig ;)


    Ein Richtig oder Falsch gibt es m.E. nicht, jede Variante hat ein Für und Wider.


    Ein noch nicht genannter Weg ist auch, zunächst nur mit den Händen auf einem Pad zu beginnen. Früher eine durchaus häufiger anzutreffende Variante. Es zwingt dich mangels Alternativen, zunächst eine gute Handtechnik zu entwickeln - Fleiß vorausgesetzt - und kostet doch fast nix.


    Gute Singles, Doubles und Paradiddles zu beherrschen, ehe man ans Set "darf", ist mit Sicherheit nicht zwingend nötig, aber auch kein Nachteil.

    Funktionieren wird vermutlich (vorbehaltlich der Nachbarschaft) beides, ohne allzu viel Schall zu erzeugen.


    Ob es allerdings sinnvoll ist, voller Schlagzeugbegeisterung ein Set zu kaufen und es dann mittels "stummer" Felle jeglicher Klangcharakteristik zu berauben, ist eine ganz andere Frage. Ebensogut könnte man am einen Ende in eine Gurke blasen, dazu seine Finger bewegen und sich vorstellen, es sei eine Klarinette. Klar, ein echtes Set sieht wenigstens nach Schlagzeug aus. ;)


    Wohnst du in einer Wohnung, in einem Reihenhaus oder ner freistehenden Villa? Und wen genau möchtest du vor dem Schall schützen? Vielleicht gäbe es ja andere, befriedigendere Varianten...


    Im Ernst, das Lernen eines Instruments besteht nicht nur aus antrainierten Bewegungsabläufen (das kriegt das Duracell-Häschen auch hin), sondern aus der Erfahrung, mit welchen Techniken sich der Klang unterschiedlich formen lässt. Das ist es eigentlich, was aus reiner Mechanik Musik werden lässt.


    Wenn es rein um den Spaß an Bewegung geht, empfehle ich Sport jeglicher Art.

    ist ein Remo Ambassador Coated Schlagfell und ein Remo Amassador Resonanzfell
    Beim Snareteppich handelt es sich um einen: Sonor SW 1424 S


    Das nennt man auch "State of the Art" ;)Völlig adäquate Ausstattung.


    Wenn ich die Snare Dämpfe klingt sie für mich ausgezeichnet, jedoch möchte ich ganz gerne einen guten Sound ohne Dämpfer hinbekommen


    Sehr gut, solche Ziele führen zu eingehender Auseinandersetzung mit dem Thema und damit langfristig sicher zu guten Stimmkenntnissen, auch wenn man sagen könnte, wenn es mit Dämpfung gut klingt, dann eben dämpfen.


    wieviel höher sollte ich die Snare eurer Meinung nach stimmen


    Drehe Runde für Runde jede Schraube in 1/8 Schritten höher und höre nach jeder Runde genau hin, wie sich der Sound verändert. Wenn du magst, nimm nach jeder Runde zur Kontrolle und Vergleichbarkeit einen kleinen Schnipsel auf. Irgendwann wirst du merken, dass der Sound so hoch ist, dass er dünn/tot klingt. Das war dann zuviel. Alles dazwischen ist in Ordnung und hängt allein von deinem Geschmack ab.

    Als allererstes sei gesagt:
    dämpfen ist NICHT verboten, auch wenn der Mainstream derzeit jegliche aufgebrachte Dämpfung zu meiden scheint wie der Teufel das Weihwasser ; )


    Der Blick von oben zeigt nicht wirklich viel von deiner Snare, deutet aber eher auf eine billige Einsteigerbüchse als auf hohe Trommelbau Kunst hin (8 Lugs, eher fimschige Hoops). Dass da nicht besonders hochwertige Klänge rauskommen wäre zu erwarten. Mir persönlich ist die Fellspannung deutlich zu niedrig, es sei denn, der Sound soll in Richtung Balladensnare gehen, dann muss aber erst recht ordentlich Dämpfung drauf.


    Also, höher stimmen und Dämpfung drauf wäre meine Devise. Was für eine Snare ist es denn eigentlich? Und welches Reso und was für nen Teppich hast du drauf?

    Ich war wohl tatsächlich immer eher Kamerad Schlappschuh, wenn ich mir den Threadverlauf so ansehe ;)


    Nie übermäßig viel Gerödel zum Gig geschleppt, nie sonderlich reingedroschen, nie ein Fell gefetzt, und noch keine Flügelschraube oder Inlay geschrottet. Selbst meine Magna-Galgenstativ-Billigheimer, gekauft im Verlauf der 80er, sind teilweise noch in Nutzung, und die Klemmungen klemmen noch. Ich fühle mich als soziale Trommler-Randgruppe!!!

    Was mich neugierig macht, ist das seit zwei Jahren erhältliche PS 3 Black Dot.


    Interessant. Mir geht es genau umgekehrt. Mich machen die immer "neuen" Fellkreationen schon lange nicht mehr neugierig, insbesondere bei der Bassdrum, der man doch sowieso mit zusätzlicher Dämpfung zu Leibe rückt.


    Ein (weißes) 22" PS3 (reverse) Black Dot war ab Werk auf meinem Sonor Vintage auf der BD drauf. Kann man spielen, eine Offenbarung fand ich es aber nicht. Insbesondere vom Fahrersitz aus etwas pöckig. Aus Zuhörerperspektive ok, aber in meinen Ohren nichts, was ein PS3 nicht besser könnte.

    Hab (wieder mal) recht schmunzeln müssen bei deinen Ausführungen. Bin aber einigermaßen überrascht, dass es deiner Erfahrung nach gar so viele Grobmotoriker unter uns gibt. Vielleicht sollten die Hersteller dazu übergehen, rote Warnhinweise auf sämtliche Hardware zu kleben ;)


    Die angehängten Fotos erinnern mich leider eher an impressionistische Gemälde, erkennen kann ich wenig.

    Danke für die Einladung. Nur, Graz ist nicht wirklich näher an München als Slowenien. Innsbruck wär' was anderes.


    Natürlich spricht nichts gegen Ulme, ich wüsste nur nicht, ob ich ohne konkreten Grund ein unübliches Holz wählen würde. Sei es gutes Rohmaterial (ich denk an Bruzzi und Wohnzimmerschrankwände), klangliche Erfahrungen, tolle Maserung oder was auch immer.

    Btw was am Catalina Mahagoni sein soll, ist das bereits genannte Philipinische Mahagoni, auch bekannt als L(a)uan. Das hat mit Mahagoni ungefähr so viel gemeinsam wie ich mit Arnold Schwarzenegger, nämlich nix, ausser dass wir beide Menschen sind.


    Wenn du also dein Catalina klanglich magst, weißt du noch nicht mal, wie Mahagonikessel klingen.


    Und Lauankessel habe ich als Rohkessel noch nirgends gesehen. Kein Wunder, gilt Lauan nicht gerade als prädestiniertes Klang- geschweige denn als Edelholz. Böse Zungen bezeichnen es sogar als minderwertig.


    Ich spiele übrigens u.a. ebenfalls ein Catalina und mag es klanglich durchaus ;)

    Hab glaube ich noch nicht recht verstanden, was dein Ziel ist.


    Ist dein Ziel, a) ein neues/besseres Set zu finden, welches deine Soundvorstellungen noch besser erfüllt als das Catalina? Oder geht es dir b) vor allem um den Selbstbau eines (hoffentlich) gut klingenden Sets?


    Für den Spaß am Selbstbau würde ich mir persönlich keine allzu großen Gedanken um das verwendete Holz machen, da meine Erfahrung hierbei sowieso zu bescheiden ist, um tatsächlich den Sound in jeder möglichen Nuance gestalten zu können. Und hey, es wäre mein eigenes Set, das kann gar nicht so schlecht klingen, dass es die Erfahrung nicht wert wäre. Ich würde z.B. beim Gerd Stegner schauen, welche Kessel in mein Budget passen, und diese dann bestellen. Wenn es gerade Buche günstig gibt, schön, wenn es Birke wird, ebenfalls. Die Verarbeitung des Holzes muss passen, alles andere halte ich für sekundär.


    Wenn es vor allem um klangliche Verbesserung geht, wäre mein Weg zum gut sortierten Fachhandel. Ich würde testen, was das Zeug hält, und das mitnehmen, welches mir am meisten zusagt. Denn da ist im Gegensatz zum Selbstbau der Sound schon detailliert bekannt, ehe ich Geld inverstiere. Aber auch da entscheide ich nicht nach Holz, sondern nach Ohr.


    Oder ich lasse mir ein Set "customizen", indem ich dem Trommelbauer meines Vertrauens meine genauen Soundvorstellungen beschreibe und drauf vertraue, dass er versteht, was ich suche, und weiß, wie es zu erreichen ist. Teuer, u.U. riskant (man spricht ja nicht immer die gleiche Sprache) und im Erfolgsfall vermutlich der Hammer, da die Qualität nochmal präziser sein dürfte als jeder Eigenbau-Erstling. In diesem Fall vertraue ich auf den Vorschlag des Trommelbauers, welches Holz am besten zu mir passt, entscheide aber vermutlich auch nach Budget.


    Sorry, dass ich dir nicht weiter helfen kann, aber ich finde deine Herangehensweise noch zu unstrukturiert und die Reduktion auf die Holzauswahl zu akademisch ;)

    Ich habe seinerzeit bei meinen Bar Chimes alle Stäbe mit solchen Nylon Etikettenschnüren aus dem Textilhandel befestigt. Die Kosten nix und reichen im 500 er Packard noch für viele abgerissene Stäbchen. Allerdings ist mir seit der Restaurierung vor etwa 5 Jahren auch keins mehr gerissen. Davor rissen die Schnüre immer irgendwie beim Transport, seitdem verwende ich eine entsprechende Tasche, und alles ist gut.


    Edit: warum nicht normale Angelschnur? Das Ablängen und Verknoten von 72 Fäden finde ich "Pain in the Arse" ;)

    Wie gesagt, ich bin mir nicht 100% sicher. Sicher bin ich, dass bei meinen Windows 7 Rechnern auch nicht direkt geht, was auf einem betagten XP-Rechner ging. Vielleicht ist man zwischenzeitlich wieder weg von derart restriktiver Politik, oder es betraf nur bestimmte Soundkarten-Hersteller, oder meine Erinnerung trügt mich.


    Aber ganz falsch liege ich nach zB dieser Quelle nicht:
    https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=670776


    Vielleicht hilfts ja.

    Ich nehme mal an, du hast einen Windows-Rechner? Wenn ich mich nicht irre, gibt es seit einigen Jahren Treiberrestriktionen, die das Aufzeichnen von Linesignalen über den Mikroeingang unterbinden, um zB keine Audioquellen wie LPs digitalisieren zu können. Wenn ich richtig liege, wird es ohne Audiointerface möglicherweise gar nicht klappen.

    Wie Herr Igoe selbst zu beginn sagt, kann man den One Drop sowohl straight als auch geshuffelt spielen. Insbesondere die straighte Version verträgt sich nach meinem Geschmack sehr gut mit den ausnotierten, doppelt betonten Achteln.


    Allerdings würde ich die HiHat Figur nicht auf die Goldwaage legen, den gerade die variiert von Drummer zu Drummer und von Stück zu Stück doch sehr stark. Sie gibt dem ganzen gewissermaßen die persönliche Note. In folgendem Video hörst du ab ca. 3:40 verschiedenste Varianten, einen One Drop zu spielen. Sie unterscheiden sich jeweils nur durch das HiHat-Pattern und klingen dadurch völlig verschieden. Den One Drop auf die Igoe-Version zu reduzieren, wäre viel zu kurz gedacht.


    https://www.youtube.com/watch?v=69EycvLMcuc

    Möglichst schnell möglichst viel lernen :D Wollen wir das nicht alle?


    Leider gibt es keinen mir bekannten Weg, das Schlagzeug sozusagen auf der Überholspur zu lernen. Zumal auch hier gilt:
    Das Gesamte ist mehr als die Summe der Einzelteile. Ein Puzzle aus lauter fragmentarisch erworbenen Grooves und Licks zu üben und irgendwie zusammenzubasteln, mag mit Fleiß in überschaubarer Zeit machbar sein, Musik wird daraus aber noch nicht automatisch.


    Wenn ich mir deinen Eingangspost durchlese, klingt deine unbändige Euphorie etwas unstrukturiert und planlos. Ich würde bei all deinen Wünschen Prioritäten setzen, um mich nicht von Beginn an zu verzetteln.


    Meines Erachtens das Allerwichtigste ist:
    Lerne, bewusst der Musik anderer Menschen zuzuhören. Versuche zu verstehen, wie sich Rhythmus (und Fills) musikdienlich entwickeln und welche musikalische Sprache andere Drummer sprechen. Oft ist es nicht so wichtig, was man spielt, sondern wie man es spielt.


    "In the Air Tonight" ist ein super Beispiel. Der Eingangsfill ist in seiner Einfachheit genial und dürfte JEDEM Schlagzeuge auf der Welt geläufig sein. So etwas entsteht nicht, weil man Licks übt, sondern weil man die Musik spürt.


    Du schreibst, nur das Unterrichtsmaterial sei nicht zielführend. Ich bin mir sicher, da täuschst du dich. Eine solide Grundausbildung hat Generationen von Drummern den Weg geebnet. Was aber allen gemeinsam ist/war (soweit ich die Biografien kenne), sind die frühzeitigen Bandaktivitäten. Wobei Play Alongs das Bandspiel in Teilen ersetzen können, aber das Feedback deiner Mitmusiker zeigt dir am unmittelbarsten, ob dein Drumming die Musik trägt oder nicht.

    Für Angebote bin ich offen, bin aber in der Tat ängstlich einen Fehlkauf zu machen.


    Einen Fehlkauf machst du, wenn ein Set etwas nicht leistet, was du unbedingt benötigst. Die Unterschiede der Hersteller in deinem Preisrahmen betreffen eher Details der Umsetzung, nicht die grundsätzliche Funktionalität. Mängelfreiheit vorausgesetzt, werden die alle ordentlich klingen können und die einzelnen Elemente sicher an ihrem Platz halten. Als Anfängerin brauchst du nicht mehr, sofern dir dein Lehrer beim Stimmen behilflich ist.


    Wenn du allerdings unsicher bist, ob Schlagzeug dein Instrument ist, könntest du auch so etwas nehmen
    http://www.ebay.de/itm/Schlagz…NP-444-Euro-/172433867213


    Das ist jetzt bewusst keine Markenware, allerdings haben Fame-Produkte (Hausmarke vom Music Store Köln) meines Wissens nach für Einsteiger ganz brauchbare Lösungen, und bei dem Preis ist nicht viel verloren. (Semi-)Profis vertrauen sicherlich auf andere Produkte, aber die haben auch ein völlig anderes Anforderungsprofil.