Beiträge von trommla

    Stimmt schon, was Jalokin schreibt. Aber darauf verzichten würde ich trotzdem nicht.


    Vielleicht gibt es in deiner Region (von wo kommst du denn eigentlich?) noch andere Drummer, evtl. auch hier aus dem Drummerforum. Einen besseren Drummer mal an deinem Set zu hören, ist sicher ein interessanter Schritt, denn gelegentlich hört man dabei, welches Potential bei perfekter Bedienung im eigenen Equipment stecken kann.


    Manche vermeintliche Equipmentfrage erklärt sich ja letztendlich durchs Bedienpersonal (an dieser Stelle denke ich mal wieder schmunzelnd an Benny Greb am Kinderschlagzeug ;-)). Und der musikalische Ausdruck, die Feinfühligkeit beim Spiel verändert sich ja mit den Jahren, so dass ein erfahrener 30jähriger Drummer wahrscheinlich meist "besser" klingt als ein 15jähriger mit 2 Jahren Spielpraxis. Zumindest ich war mit 15 immer sehr begeistert von "alten Hasen", selbst wenn sie aus heutiger Sicht gar nicht überragend waren. Sie wußten halt einfach schon, wie man ein Set zum Klingen bringt. Das ist wie mit den älteren Frauen ;)
    Aber jetzt wirds OT.


    Grüße,
    Jan

    ich mags nicht mit so viel Attack


    Siehe meinen vorigen Post.
    Der Attack, den du selbst vom Fahrersitz aus hörst, ist weit größer, als ich ihn schon aus 3-4 m Entfernung wahrnehmen würde. Das liegt schlicht und einfach daran, dass kurzwellige hohe Frequenzen weniger weit tragen und auch nicht wie tiefe Frequenzen rundum abstrahlen. Lerne also, die Macht zu nutzen, junger Jedi, statt sie zu bekämpfen ;)


    Der Attack macht deine Toms im Gesamtsound (einer Band) überhaupt erst wahrnehmbar, ohne einen deutlichen Attack würde man nur noch Gewummer hören. Und zu deinem allerbesten Drumfill mit waghalsigen Hand-Fuß-3-gegen-7-über-Alles-Kombinationen würde ich als Zuhörer wohl sagen "vermutlich ziemlich gut, habs aber nicht hören können". Verstehst du was ich meine? Du selbst hast durch den Attack ebenfalls eine bessere Kontrolle, weil du z.B. beim Üben die Schläge klarer erkennst.


    Wenn du den Attack weg haben willst, hilft dir die Fellwahl - außer vielleicht bei Evans Hydraulic - nur begrenzt weiter. Die Unterschiede sind meist weit geringer, als die Werbetexter erzählen, was auch verschiedene Hörtests hier im Forum zeigen. Mit Emperors bekommst du mit Sicherheit fast jeden erdenklichen Sound hin, sofern du richtig stimmen kannst. Die AmbaX spiele ich selbst coated auf einem Jazz/Funk-Set, eine Reduktion des Attacks schaffst du damit nicht.
    Und wegdämpfen kannst du die Höhen letztendlich aus jedem Fell.


    Aber wenn schon in Richtung fetter, dann eher Pin Stripes (großer Aufschrei der Drummer-Polizei).
    Mein Tip wäre, bei klaren Emperors zu bleiben, als Resos klare Ambas, die geben alles her, was du brauchst. Klare, weil sie zum Stimmen lernen leichter sind.


    Grüße,
    Jan

    Es fehlt diese Justierungsschraube unterhalb des Bottombeckens, mit der man die Becken anschrägen kann


    Ich kenne das Modell nicht, vermutlich das aus der Roadpro-Serie? Bei meiner Iron Cobra gibt es eine Schraube zum Verstellen. Blöde Frage, aber ist sicher nicht nur eine Schraube verloren gegangen? Kommt ja möglicherweise auch bei Neuware mal vor. Ansonsten kenne ich alternativ nur die Variante, bei denen die Auflage aus zwei Teilen besteht, die man gegeneinander verdreht (z.B. von Sonor). Aber das hättest du mit etwas Rumspielen vermutlich selbst entdeckt...


    Außerdem verstellt sich während dem Spielen der Abstand der beiden Becken zueinander - er wird immer größer und größer. Muss dann jedes Mal wieder nachstellen


    a) Clutch nicht fest genug angezogen, aber vorsicht, mit roher Gewalt schert man schon mal die Mutter ab
    b) Kontruktionsfehler, evtl. mal ne andere Clutch testen
    c) zu viel Kraft im linken Fuß, sprich falsche Spieltechnik


    Wenn wir bei Tama mal nicht von einem Serienfehler ausgehen und die Roadpro-Hardware als solide einstufen, dann halte ich, wenn du nicht ein Montagsprodukt erwischt hast, Variante c) für die wahrscheinlichste. Ich würde zur Sicherheit das Gerät mal zum Händler tragen, wo du es gekauft hast. Der sollte dir das alles erklären können.


    Grüße,
    Jan

    Ja, das hat man hier bzw. auf YT schon schlechter gesehen und gehört ;)
    Gutes Drumming, geschmackvoll und sauber auf den Punkt.


    Nur, leider für mich ohne Wiedererkennungswert. Ist nicht mein Genre, daher fehlt mir vielleicht das Wissen des Eingeweihten, aber für mich hören sich diese Sachen meist gleich an. Kopfmusik für junge, wilde Intellektuelle, etwas seelenlos.


    Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, daher für deine Arbeit trotzdem *thumbsup*


    Grüße,
    Jan

    Den Sets selbst kann ich gerade nichts besonderes abgewinnen. Sehen tatsächlich etwas nach Billig-Stangenware aus.


    Was ich definitiv billig finde, ist die Präsentation. Ein Set vor einem Fotohintergrund zu fotografieren, kann man machen, dann sollte man aber die Stative rechts und links nicht sehen. Jede halbwegs größere Firma sollte ausreichend Budget für ein professionelles Erscheinungsbild übrig haben.


    Für mich sieht das wie ein Einzelunternehmer aus, der irgendwo mal einen Sonderposten Drumsets aufgekauft hat und diese nun seit Jahren versucht, zu verticken. Anders kann ich mir auch den Link "contact me" ganz unten nicht erklären.


    Wer unbedingt ein Endorsement sucht, wäre dann aber vielleicht bei dieser Firma richtig ;)


    Grüße,
    Jan

    Hallo sralskyman,


    ich finde gut, dass du selbst offen und neugierig mit der Lösung deines "Problems" umgehst. Genau durch diese Herangehensweise wirst du mit der Zeit lernen, immer näher an deinen Traumsound zu kommen.


    Ein Standardtip, der in diesem Thread noch fehlt, ist folgender:


    Unsere Hörgewohnheiten sind ja meist geprägt von Studio- oder Liveproduktionen, bei denen der Drumsound abgenommen und elektronisch optimiert wird. Auch dein verlinktes Soundbeispiel zeigt ein komplett abgenommenes Set. Löse dich von der Erwartung, dein Set könnte ohne Elektronik und aus Spielerperspektive auch nur annähernd so klingen wie die Sounds, die du vermutlich im Ohr hast.
    Fast jede sauber gestimmte Trommel behält in Natura im Gesamtsound Anteile, die im Grunde genommen - bei exakter Analyse - "stören". Nur:
    Einerseits verspielt sich das im Gesamtkontext gerade aus Zuhörerperspektive(ebenso wie der gefürchtete Snarebuzz), andererseits kann man mit (guter) Aufnahmetechnik genau diese Frequenzbereiche rausfiltern bzw. absenken, womit der Gesamtsound runder wird.


    Um deine Trommeln besser kennen zu lernen, nimm doch einfach mal das 12er Tom und gehe im Raum umher bzw. schlage es mal in anderen Räumen an. Könnte z.B. sein, dass du im großen Wohnzimmer einen ganz anderen Eindruck hast.


    Zum Stimmen noch ein Gedanke: ich habe über die Jahre bei mir beobachtet, dass mir lange das Gefühl gefehlt hat, wie stark ich an einer Schraube drehen darf bzw. muss. Oft war es zu viel, manchmal aber auch zu wenig. Vorausgesetzt, du hast schon eine gewisse Sicherheit, die Tonhöhe bzw. Fellspannung an einer Stimmschraube zu erkennen, dann drehe doch mal eine Schraube gaaaaaaanz langsam hoch, schlage sie währenddessen wiederholt an und beobachte und analysiere, wie sich der Sound verändert. Wenn's besser wird, super, wenn nicht, zurück auf Anfang und andere Schraube. Und natürlich immer zunächst die gegenüberliegenden Stimmschrauben vergleichen und quasi paarweise in Stimmung bringen.


    Manchmal bin ich mir auch heute noch unsicher, welcher Punkt höher gestimmt ist, dann hilft manchmal ein leichter Druck auf den Fellrand, um die Spannung zu erfühlen. Rudimentäre Tension Watch :)


    Viel Spaß beim Ausprobieren, Üben und Lernen!


    Grüße,
    Jan

    Hab das Metronom auch gerade erst entdeckt und sofort installiert. Auf meinem Galasy S3 läuft es ohne Probleme, und ich finde die Bedienung eigentlich recht intuitiv.


    Erster Eindruck: Glückwunsch, sehr gute Metronom-App.


    Folgende Features gefallen mir besonders gut:


    + Tempoeingabe per Händeklatschen
    + Patterns speicherbar
    + Beats frei positionierbar
    + zu den Bpm werden die korrekten Tempobezeichnungen eingeblendet
    + Beschleunigung programmierbar
    + Stille programmierbar


    Ein paar Ergänzungen würden die App für mich zur weltbesten Metronom-App machen:


    + Taktarten größer als 8 (z.B. 11/8, 13/8, 15/8 usw. solls ja in der Musikgeschichte schon gegeben haben). Auch finde ich hier die Eingabe etwas störrisch, oft springt bei mir die Beatzahl direkt auf 1 oder 8.
    + ergänzend zur Beschleunigung wäre eine Verlangsamungsfunktion z.B. für Ritardandi prima.
    + ein optischer Beat wäre noch super, z.B. wenns mal rundrum recht laut ist.
    + die Bildschirmausrichtung ist ja auch schon mehrfach genannt worden


    Trotzdem jetzt schon eine Anwendung, die praxisnah ist und Spaß macht. Werde ich heute abend bei der Probe gleich weiter empfehlen!!!


    Grüße,
    Jan

    Jetzt mal ehrlich, ist es nicht im Grunde ziemlich sexistisch, irgendwelche durchschnittlichen Hobbytrommlerinnen zu featuren, nur weil sie (edit:für den einen oder anderen) hübsch anzusehen sind? So als ob es eine Leistung für ein Mädel ist, Sticks überhaupt richtig in die Hand zu nehmen.


    Ich kann spielerisch an der jungen Dame nichts finden, was nicht auch einige Forumskollegen hier locker parat haben, ausser dem Blendax-Lächeln und den ... Möpsen.


    Grüße
    Jan


    JürgenK: falls die Frage ernst gemeint war, das Stück ist "Tom Sawyer" von Rush


    ultrastereo: diese Nummer entspannt zu trommel, ist für mich ne glatte Themaverfehlung ;)

    Noch einmal gaaaaanz langsam, dass du es verstehst. Keiner hatte hier behauptet, was du machst wäre Müll, zumindest nicht mehr oder weniger Müll, als (fast) alle Drumcovers dieser Youtube-Welt. McDonald schmeckt auch auf der ganzen Welt gleicht, man kann es sicherlich essen, trotzdem würde kein halbwegs vernünftiger Mensch als hochwertige Kost bezeichnen. Und Kritik an dieser Ernährungsform gibt es verständlicherweise reichlich.


    Aber:

    Das allerdings nicht wegen den Klicks sondern um von vielen seiten Tipps und Tricks zu bekommen...Ich bin also für kritik sehr empfänglich würde mich aber selbstredend auch über Lob freuen


    Tipps und Tricks haben wir versucht, dir zu geben, aber das überwiegende Fazit war, dass dein Ansatz bislang viel zu wenig aussagekräftig und durchschnittlich ist (aufnahmetechnisch sogar richtig schlecht), als dass es irgendwem positiv auffallen könnte. Und das wolltest du ja nicht hören, postest lieber weiter mit einem bockigen Kommentar neue 0815-Drumcovers und schreibst auf YT(Zitat deines jüngsten Filmchens) "Check them out and spread the Video around the World".


    Dass du mit 17 noch etwas naiv und blauäugig bist, zu glauben, dass solche Videos dir bei deiner Musikerkarriere helfen, ist völlig o.k., die meisten von uns hatten wahrscheinlich als Teenager phasenweise solche Rosinen im Kopf. Aber wenn du öffentlich nach Meinungen fragst, mußt du eben auch lernen, damit zu leben, dass ehrliche Reaktionen kommen (keiner im Netz hätte einen Grund, dich vorsätzlich zu dissen, weil wir dich ja nicht mal kennen).


    Meine ehrliche Reaktion, erst recht nach deinem letzten Post, ist bislang: Junge, Junge, lass es bleiben, von einer Profikarriere zu träumen, du hast es absolut nicht drauf, auch wenn du passabel trommelst.


    So, und jetzt lies noch mal den ganzen Thread, ziehe die richtigen Schlüsse draus, vergiss YT-Drumcovers und beweise, dass du besser bist, als du uns bisher gezeigt hast. Du sagst ja selbst, du läßt dich nicht unterkriegen ;)

    Ich muß mal kurz zur Aufklärung beitragen. Keine Ahnung, welche Schlagzeugschule das mit dem Daumen propagiert. Der angeführte 3,8°-Winkel war einfach ein Gedanke, spontane Assoziation sozusagen, um diese m.E. ziemlich alberne "Regel" noch einen draufzusetzen.
    Ihr braucht euch nicht weiter das Hirn zu zermartern ;)

    Kontaktier doch mal den Fritz Steger.


    steger@drummermagazin.de


    Der ist ein absoluter Fachmann in solchen historischen Dingen. Hat auch mal von einigen Jahren eine Reihe in der Drums&Percussion geschrieben über Schlagzeughersteller vergangener Tage. Neben Sonor (logisch) tauchten da Namen auf wie Tromsa, Lefima, Deri/Rimmer, Luxor, Tacton (Ostfirma) usw. auf.


    Wenn dir einer deine Fragen korrekt beantworten kann, dann er.


    Grüße,
    Jan

    Nein, ich sitze am Schreibtisch am PC, und die Videos sind mit dem üblichen Text gesperrt. Na ja, macht nix, wie gesagt, Drumcovers...


    aber gerade dann fühle ich mich beim Improvisieren wieder eingeschränkt...


    Wenn ich mal so einen Gedanken durchspielen darf, versuch doch mal, die Improvisation nicht als Selbstzweck des Solos zu sehen. Wenn jemand gerne kocht und mal schnell ein Gericht improvisiert, heißt das ja auch nicht, dass er deswegen alle Gewürze und Zutaten, die so im Schrank stehen, verarbeitet, sondern er beschränkt sich auf die Aromen, die zusammenpassen und dem Gericht die richtige Note geben.


    Im Prinzip sehe ich das Solieren ähnlich. Man hat zwar mit den Jahren etliche Gimmicks parat, aber nicht alles paßt zusammen. Die Improvisation, das Spontane, ist sozusagen nur das Vehikel, mit dem man fährt, aber der Zweck ist (für mich) , mit einem Solo eine kleine Geschichte zu erzählen. Nur manchmal verhaspel ich mich dabei halt ein wenig ;)
    So wie Edmund Stoiber in seinen berühmten Reden.

    Hey Grooveboy,


    du machst deinem Namen alle Ehre. Endlich mal ein junger, der auf Doublebassgedonner und Stick-Twirling verzichtet und einfach grooved :)


    Zu deinen Drumcovers brauch' ich glücklicherweise nichts schreiben, denn ich kann sie nicht sehen dank Youtube. Gut so, denn dann muss ich nicht meckern ;)
    (Anm.: ich halte Drumcovers für das Sinnloseste, Langweiligste, Unkreativste und Überflüssigste, mit dem man sich als Schlagzeuger befassen kann)


    Aber dein Solo lief zum Glück mangels Urheberrechtskonflikten, also mein Senf dazu.
    Zu kritisieren, dass nicht alle Schläge super tight sind und die ganze Nummer sich stellenweise minimal holprig anfühlt, wäre Quatsch, weil du ja selbst schreibst, dass du mangels Übemöglichkeiten nicht ganz auf der Höhe bist. Dafür läuft es finde ich ganz ordentlich.


    Aber unabhängig davon sehe ich noch ein wenig Verbesserungspotential. Einerseits frage ich mich, weshalb du dich nicht auf ein gaaanz kurzes, knackiges Solo beschränkst. In der ersten Minute dachte ich noch "ah, ganz netter Ansatz, einfach ein bischen um den Groove herumzuspielen, statt zeigen zu wollen, was man (nicht) kann..." Aber mit der Zeit wurde mir das dann ehrlich gesagt schnell fad, und wirklich viel neues passiert ja nun auch nicht, was nicht auch in 16 oder 32 Takten gesagt wäre.


    Zweitens hatte ich den Eindruck, dass dir etwas das Konzept fehlte und du teilweise nur Patterns aneinandergereiht hast, wie sie dir gerade eingefallen sind. Die Wechsel waren dementsprechend auch in keiner für mich erkennbaren Form z.B. achttaktig o.Ä., die dem ganzen - ähnlich einem Song - eine Struktur (Strophe-Bridge-Refrain blabla...) hätten geben können, was es sicher spannender gemacht hätte.


    Ich finde ja Solo spielen das schwierigste überhaupt und bin froh, wenn ich keines spielen muss. Und wenn schon, dann 8 oder 16 Takte und gut iss. :)
    Trotzdem oder gerade deshalb ist es gut, sich vor allem selbst mit so einem Video auseinander zu setzen und genau zu analysieren, was gut war und was nicht.


    Gut gefällt mir, dass du von vorne herein darauf verzichtest, Dinge zu spielen, von denen du weisst, dass du sie nicht sicher kannst. Das zeichnet in meinen Augen einen guten Drummer aus, und ich könnte mir vorstellen, dass du für deine Band(s) eine echte Bereicherung bist.


    Also viel Spaß weiterhin!


    Grüße,
    Jan

    folieren würde ich nicht, wäre zu schade. Lackierte trommeln sind nicht bedämpft und gelten als hochwertiger.


    Etwas OT, aber die Aussage kommt mir etwas "antiquiert" vor. In früheren Jahrzehnten hat man gerne billige, unansehnliche und schlecht verarbeitete Kessel hinter Folie versteckt. Dass die Trommeln schlecht klangen, hatte weniger was mit der "Bedämpfung" der Folie zu tun, sondern mit den grottigen Kesseln an sich.


    Bei sorgfältigem Verkleben amtlicher Folien sind folierte Kessel nicht schlechter als lackierte, sonst gäbe es wohl kaum auch im höherpreisigen Sektor Folienfinishes. Lackier' doch mal ein Black-Oyster-Finish :)
    Klanglich nachteilig wirds erst, wenn du versehentlich die Folie auch auf die Felle klebst. Ich würde die Entscheidung abhängig machen vom Budget und dem gewünschten Look bzw. ggf. auch von deinem handwerklichen Geschick. Für unter 300 Öcken dem Set ein schönes neues Lack-Kleid zu verpassen (s. D(r)ummerchen), ist natürlich schon der Hammer.


    Bin gespannt auf die Lösung, hoffentlich dann auch fotografisch dokumentiert :)


    Grüße,
    Jan

    So ein altes Sonor-Snarecase habe ich auch noch in Verwendung, da gehen glaube ich sogar 8'' tiefe Eimer rein. Und stabil genug sind sie allemal, es sei denn, du planst Falltests aus einem 10stöckigen Hochhaus.


    Brauchst du die Kiste nur, um die Snare im Pkw von A nach B zu befördern? Dann reichen nämlich auch gut gepolsterte Taschen locker aus. Lediglich einem Roadie oder Trucker würde ich die Trommel dann nicht anvertrauen, sondern würde mir in jenem Fall vom Casebauer was für viel Geld maßschneidern lassen.

    Hallo Marius/DjembZz,


    ich misch mich grad nochmal ein, weil ich deine Reaktion auf unsere Meinungen recht interessant fand. Ich weiß, du hast nie explizit geschrieben, dass du ein erfolgreicher Profidrummer werden willst, aber der Verweis auf andere YT-Drummer, aus denen "was geworden ist", impliziert das in meinen Ohren ein wenig.


    Egal ob nun professionell oder als ambitionierter Amateur, Musik machen heißt in den meisten Fällen mit Leuten gemeinsam etwas zu gestalten, nicht für sich alleine im stillen Kämmerlein. Glaubst du, dass es besonders gut ankommt, in einer Probe bei der ersten Gelegenheit Kritik entrüstet von sich zu weisen, sich rauszureden, anderen mangelnde Fairnis vorzuwerfen und am Ende möglicherweise noch weinend zu Mami zu rennen?


    Je weiter du mit deinem Hobby in professionelle Regionen vorstößt, umso weniger haben die Leute Lust und Zeit, darüber diskutieren zu müssen, ob du dich nun gerecht behandelt fühlst. Wenn du der geforderten Qualität nicht gerecht wirst oder deine musikalische Interpretation aus Sicht des Musikalischen Leiters bzw. deiner Mitmusiker nicht die richtige ist, dann tust du gut daran, ohne Murren zügig Alternativen anbieten zu können, alles andere nervt nur.


    Da hat der Onkel Bohlen nämlich völlig recht, hör nicht auf Freunde und Verwandte (oder INet-Kontakte), die dir sagen, wie toll du bist. Hier im Forum sind nicht nur Profis unterwegs, aber etliche Mitglieder haben bereits reichlich Erfahrung, die du erst noch machen musst. Wenn sich einige davon hier zu Wort melden und deine Leistung überwiegend kritisch bewerten, dann nutze doch die Chance, daraus zu lernen und dich zu verbessern. Keiner, auch nicht der geschätzte Kollege m_tree, hat dich unfair behandelt, sondern versucht, seine Eindrücke zu vermitteln. EDIT: dass sich nicht alle hier als Pädagogen verstehen und in ihren Aussagen auch mal deutlicher werden, solltest du akzeptieren lernen, das ist aber draussen auch nicht anders, egal in welchem Job.


    Und auch wenn ich deines wie auch fast alle anderen Drumcovers einfach nur durchschnittlich, unkreativ, langweilig und oft auch noch handwerklich schlecht gemacht finde, versuche ich dir daraus noch eine verwertbare Kritik zu stricken, die dir unter Umständen weiterhilft. Und so machen es die meisten hier. Eigentlich sollte man euch Youtube-Kids mit euren Drumcovers stumpf an den Kopf knallen "Was soll der Scheiß???", aber da hätte keiner was davon, am wenigsten ihr selbst.