Beiträge von trommla

    Und Pinstripes aus China sind eben nicht Pinstipes aus USA, das merkst du nach dem ersten Fellwechsel.
    Trotzdem Glückwunsch zur Entscheidung, da machst du sicher nix falsch. Wie wir schon sagten, entscheidend ist, bei welchem Set du dich wohl fühlst, einen guten Sound holst du aus beiden, aber man soll sich ja auch über die neue Kiste freuen.


    Dass ein Set mit Pinstripes übrigens anders als eins mit klaren Ambas klingt, ist klar ;)

    Bevor man sich eine Meinung bildet (hat das eigentlich auch was mit Bildung zu tun und heisst es deshalb Meinung bilden?), wäre ein simpler Faktencheck bzw. Informationsbeschaffung sinnvoll.

    Diskutiert man nicht auch deshalb hier? Wenn jemand einen intuitiven Eindruck hat und diesen äußert, hierbei aber offen bleibt für Gegenargumente und Richtigstellungen, wie hier ja auch einige plausible genannt wurden und werden, kann ich nichts schlechtes dabei finden. Wenn jemand die Berichterstattung der seriösen Presse als objektive Informationen anerkennt, mag das zwar naiv sein, läuft aber nicht deiner Aussage zuwider.


    Daher mein Appell an dich: bevor man andere, die weniger in der Materie sind als du, abwatscht, sollte man überlegen, welche Sachkenntnis man von durchschnittlichen Hobbymusikern erwarten kann. Sinnvoller als Sarkasmus wären z.B. Links zu deiner Meinung nach objektiver Berichterstattung.

    Ich finde, die Leute sollten mal anfangen, deutlich kritischer Meldungen und Propagandafeldzüge zu verfolgen.
    Wie hier ungeprüft und nicht hinterfragt jegliche Schlagzeile durchs Internetdorf geprügelt wird, wirft für mich mehr und mehr die Frage auf, ob diese Internetzeitalter nicht Gefahr läuft, eine Ausgeburt der Hölle zu werden, in der wenige Interessengruppen das Heer an willigen Schafen für ihre Interessen manipuliert und einspannt.

    :thumbup:


    Damit aber generell jegliche Kritik an der Gema vom Tisch wischen zu wollen, wird des Sache auch nicht gerecht. Selbst wenn manche Zahlen aus dem Zusammenhang gerissen vielleicht schlimmer aussehen, als sie letztendlich absolut sind, finde ich eine Gebührenerhöhung um mehrere Hundert bis Tausend Prozentpunkte problematisch.
    Hier sollte, wie in anderen Bereichen des Lebens, ein Kundenschutz bestehen, der eine überzogene Erhöhung ausschliesst. Das Verhalten der GEMA, selbst wenn in den vergangenen Jahren Clubbesitzer (zu) gut weggekommen sein sollten, empfinde ich an dieser Stelle als sittenwidrig. Eine Anpassung der Sätze hätte moderat schon seit vielen Jahren begonnen werden können, mit dem jetzigen Modell hat das Versäumnis der GEMA einseitig die Gegenseite zu tragen.


    Ich würde auch nicht, wenn ich 20 Jahre zum Billigstpreis in einer Mietwohnung gelebt habe, eine plötzliche Erhöhung auf die ortsübliche Miete hinnehmen, wenn sich die Miete dadurch verdoppeln würde, obwohl das Interesse des Vermieters an sich nicht unmässig sein mag.
    Aber das ist zum Glück gesetzlich geregelt.

    Das Solo besteht aus Achteltriolen, soweit ich es sehe und höre meist Hand-to-Hand-Kombinationen über Snare und Toms ,in die die Bassdrum mit Einzel- und Doppelschlägen eingebaut ist. An sich nicht allzu schwierig, aber effektvoll. Ich habe leider gerade keine Möglichkeit, den exakten Ablauf rauszuhören bzw. zu notieren.
    Die letzten zwei Take spielt er R F F R F F R F F als Sechzehntel-Nontole, also 9 Schläge je halbe Note, wobei die rechte Hand wieder über Snare und Toms wandert.


    Grüße
    Jan

    Ich bin ebenfalls Raucher, käme aber im Traum nicht auf die Idee, im Proberaum zu rauchen. Selbst wenn alle anderen Bandmitglieder ebenfalls Raucher wären, würde ich vorschlagen, das gemeinsame Rauchen in Zukunft vor die Türe zu verlegen.


    Vermutlich wird ein neuer Teppich einen Teil des Problems lösen, allerdings sind natürlich generell alle Textilien dankbare Rauchfänger. Also auch Couch, Wandbehang etc. Ihr könntet ja Duftlampen aufstellen und vor den Proben gemeinsam meditieren ;)

    Ich halte den Begriff "minderwertig" in diesem Zusammenhang für irreführend, da er im landläufigen Sinne "schlechter" ausdrückt. Und das ist schlicht falsch. Jeder Custom-Hersteller bietet die Holzauswahl Birke als Option. Ein SQ2 aus Birke als minderwertig zu bezeichnen, würde mir dabei nicht in den Sinn kommen, allerdings ist es sicher ein paar Euro günstiger.


    Ebenso beim DC8 oder Meridian. Der Preis ist einfach ein paar Euro günstiger. Die Dicke des Kessels sagt, wie ich vorher schon erwähnte, nicht über besser oder schlechter aus. Es gibt auch Oberklasse-Sets mit relativ dicken Kesseln. Dünne Kessel werden schneller zum Schwingen angeregt (logisch) und sind daher für sehr leises oder dynamisches Spiel besser geeignet, sagt man. Dicke Kessel haben wohl tendenzell einen etwas fokussierteren Ton. Ich bin skeptisch, ob du 1-2 mm hin oder her hören würdest. Aber klar ist: mehr Holz=mehr Gewicht.


    Womit du recht hast, das Meridian Birch hat an der Snare nur 8 Stimmschrauben gegenüber 10 bei der Maple Version. Aber auch das ist erst mal nur ein Preisvorteil, weil einfach 2 Lugs weniger zu zahlen sind. Über Qualität sagt es nichts aus. Z.B. hat diese schöne Snare auch nur8 Lugs:
    http://www.thomann.de/de/grets…nie_colaiuta_signatur.htm
    Und ich würde sie nicht minderwertig bezeichnen ;)
    Das Meridian Birch hat im Vergleich zur Maple-Version z.B. auch nur 1,6 mm Hoops (Maple: 2,3 mm Powerhoops)


    Ich versteh jetzt auch nicht ganz, warum du weiter fragst, eigentlich haben dir m_tree und ich im Grunde das gleiche geschrieben, und vermutlich werden das andere auch noch tun. Überlege dir, wie hoch dein Budget ist, vergleiche dann ein paar Angebote in diesem Limit, und dann kaufst du, was für dich zweckmässig ist und dir besser gefällt. Technische Argumente, wie du sie gerade suchst, gibt es so einfach nicht!!!


    Ach ja, DC8 Sets werden mit Markenfellen geliefert, Meridians mit Fernost-Pellen. Das musst du beim Preis noch einrechnen, also 100 bis 200 € kommen beim Mapex noch dazu.

    Hi Jules,


    auf "Empfehlungen" von Verkaufsmitarbeitern gebe ich relativ wenig. Zum einen sind auch die nicht frei von Marketingeinflüssen, Moden und soweiter, zum anderen ist es auch nicht ausgeschlossen, dass Vertriebe Händler dafür belohnen, deren Produkte zu verkaufen. Als Hinweis, über den Tellerrand zu schauen und zu vergleichen, sind solche Tips jedoch sehr wertvoll. Sonst wäre ich selbst auf DC gar nicht erst aufmerksam geworden. Da ich Mapex-Kisten nicht aus eigener Erfahrung kenne, kann ich die beiden nicht direkt vergleichen. Von der Logik würde ich jedoch erwarten,dass das DC 8 qualitativ etwas höher liegt, da es die Toplinie des Herstellers repräsentiert. Wie gesagt, für mich sind das im großen und ganzen professionelle Schlagzeuge, die den Vergleich mit rennomierten Herstellern nicht scheuen brauchen.


    Birke und Ahorn zu vergleichen, hat überhaupt nichts mit Qualität zu tun, ebensowenig die Dicke der Kessel. Beides sind beliebte und gute Klanghölzer, Birke scheint allerdings im Einkauf billiger zu sein, daher sind Birkensets günstiger als Ahornsets. Allerdings unterscheiden sich die Sounds nuanciert voneinander. Wichtig ist, dass die Hölzer gut selektiert sind und nicht z.B. der Ausschuss anderer Hersteller aufgekauft worden ist, um Kosten zu senken. Ich weiss allerdings nicht, ob so etwas überhaupt vorkommt, aber der Gedanke wäre für mich vorstellbar.
    Zumindest DC wirbt mit guter Selektion und kontrolliertem Anbau, bei Mapex weiss ich das wiederum nicht.


    Nach Soundunterschieden zu suchen, halte ich für relativ müßig, denn erstens hört man gerne das, was man hören will (wenn der "Fachmann" sagt, Hersteller A klingt besser als Herst. B, werden viele das dann auch so hören), zweitens kann ich das Klangpotential im Laden nur grob beurteilen, so lange ich die Trommel nicht identisch gestimmt mit den gleichen Fellen am gleichen Platz höre, und das in verschiedenen Stimmungen.
    Meine Herangehensweise ist eigentlich, sofern keine Serienmängel bekannt sind, eher intuitiv. Wenn die praktischen Features für mich passen, schaue ich, welches Set für mich "sexy" ist (Design und Optik). Ausserdem entscheiden natürlich die lieferbaren Konfigurationen sowie das Angebot an Einzeltrommeln.


    Die Grösse der Bassdrum hängt von deinen Vorstellungen ab. Eine kleinere Bassdrum ist leichter zu transportieren und spielt sich i.d.R. direkter aufgrund des geringeren Luftvolumens. Eine große Wumme sieht für manche Musikrichtungen besser aus (Geschmacksfrage). Ich würde zur 22er tendieren, ist etwas universeller.


    Wenn die BD für dich so wichtig ist, dann schau dir mal die Sonor Select an. Nach meiner Erfahrung baut Sonor nämlich selbst in günstigeren Serien mächtig Bumms in die Bassdrums, wie auch immer die das machen.

    Ob die "Großen" wirklich so extrem überteuert sind, mag ich gar nicht beurteilen. Der Aufwand für Marketing, Entwicklung etc. muss sich ja in den Kosten niederschlagen. Vermutlich werden die Margen etwas höher sein, aber ein grosser Teil der Mehrkosten fliessen sicher trotzdem nicht direkt in die Taschen der Führung, sondern in Dinge wie langfristige Unternehmensstrategien, Rücklagen und solche Dinge, um auch in Krisenzeiten stabil zu bleiben. Soziale Absicherung der Mitarbeiter kostet Geld, beim Kleinstunternehmen spielt das hingegen meist keine Rolle.


    Im übrigen gehe ich auch eher davon aus, dass diese "Blase" nicht ewig hält und sich der Markt irgendwann normalisieren wird. Wie viele und welche der derzeitigen Anbieter dann noch existieren werden, wird man sehen.

    Ich glaube, mein Vorredner hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Schon die Überlegung, durch Entfernen des Tomhalters den Ton spürbar zu verbessern, gibt mir den Eindruck, dass du schon viel über Soundgestaltung gelesen hast, aber bisher noch nicht die Erfahrung und das Gehör hast, um die Wirkung all dieser Massnahmen beurteilen zu können. Internet ist halt Fluch und Segen zugleich.


    Daher mutmasse ich, dass du eventuell zwar von "Stimmen" sprichst, die betreffende Bassdrum aber schlicht verstimmt ist und du eher mit diversen "Verstimmungen" experimentiert hast. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich mein Sonor Lite Kit nicht zum Klingen gebracht habe, obwohl ich doch "gestimmt" hatte ;) nur richtig gehört habe ich damals nicht.


    Grüsse,
    Jan

    Hallo Reach,


    auf die BD würde ich als Standard eher ein Powerstroke 3 nehmen statt ein CS. Das ist zumindest eine sehr gängige Ausstattung vieler Drummer.


    Wie schätzt du generell deine Stimmkenntnisse ein? Wenn du noch nicht so richtig sicher bist, wären vielleicht klare Felle auf den Toms erst mal besser, weil sie leichter zu stimmen sind. Ambas oder Emperors, je nach Soundvorstellung. Und mehr als die Art des Fells beeinflusst ja die gute Stimmung den Sound ;)
    Die Resos würde ich, wenn Geld eine Rolle spielt, auf jeden Fall drauf lassen. Mit den Werksfellen bekommt man beim Silverstar schon einen ordentlichen Sound.


    Grüße
    Jan

    Wenn mich meine rudimentären Chemiekenntnisse nicht völlig täuschen, ist Rost ein Abbauprodukt von Eisen und eisenhaltigen Legierungen. Das sollten wir bei Becken ausschliessen können. Grünspan ist es auch nicht. Dann wird es irgendeine Verschmutzung sein, die man weg bekommen sollte. Wenn nicht, ist es zwar opisch etwas unschön, aber am Zustand bzw. Klang des Becken sollte das ebensowenig ändern wie Kleberückstände von Gaffa. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Gebraucht ist halt gebraucht.

    Wenn ich eine Profi-Snare neben deine stelle und beide klanglich auf einer Ebene aufspielen, dann wär mir das egal. Ein Profiinstument mag vielleicht eine bessere Geldanlage sein, aber mal ehrlich, eine gut klingende Snare mit Schlüsselloch in meiner Sammlung zu haben, fänd ich cooler als jede DW-Snare.


    Aber meine Frau würde mich sowieso rauswerfen, wenn ich so viel Geld für eine Snare ausgeben wollte, statt den Kindern was zu Essen kaufen zu können :huh: