Beiträge von trommla

    Da die Mikrofonposition nicht erkennbar verändert wurde, ist die These eines dadurch veränderten Klangbildes nicht haltbar.

    Du hast vermutlich Recht, ich hatte vorher nur am Handy den Direktvergleich als Schnipsel gesehen.


    Mir ist übrigens zwischenzeitlich wieder eingefallen, dass es ja auch mal dieses Dingens gab, genannt Cymbal Spring.

    aquarian-csh2-cymbal-spring-heavy-sprezyna-pod-talerz.jpg (381×492)

    Dürfte dem gleichen Grundgedanken entspringen, hat sich anscheinend aber nicht etablieren können, obwohl deutlich günstiger. Ich meine, der Stückpreis lag im niedrigen zweistelligen Bereich.

    Der Unterschied ist in meinen Ohren auf einem IPad erheblich

    Oha, sogar auf meinem Handy höre ich ne Veränderung. Der entkoppelte Sound ist heller und schlanker. Könnte aber nicht behaupten, dass mir das besser gefällt.


    Und ich gebe zu bedenken, dass sich der Kamerawinkel ändert. Wenn die Sachen mit nem iPhone oder Zoom aufgenommen sind, ändert sich somit auch die Mikrofonposition. Und DAS verändert das Klangbild ganz sicher.

    chrís beam

    Du setzt dich ja von Berufs wegen ständig mit neuen Produkten auseinander. Wenn du von vollerem Beckensound sprichst (was ich gar nicht in Frage stelle), sind das feinste Nuancen oder wirkliche Unterschiede? Würde sich mir bei der Verwendung von beispielsweise Classic Stands ein anderes Klangbild offenbaren?


    Es sollte dann auch definitiv einen Unterschied machen, ob ich ein Becken straight oder am Galgen aufgehängt habe, würde ich erwarten, vermutlich mit klanglichen Vorteilen für den Galgen. Klingt dann das Crash auf dem leichten geraden Classic Stand freier als auf dem nicht ganz so leichten Stagemaster am Galgen? 😉


    Ich glaube, ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass keins meiner Becken so deutlich von der Art der Aufhängung profitieren würde, dass ich hierfür Geld ausgeben würde. Ordentlich Filze, nicht zu fest angezogen, das reicht mir für meine Bedürfnisse.

    Ich stelle mir einen Blindtest vor, bei dem Probanden ohne nähere Infos nur gefragt werden "Hörst Du einen Unterschied? Wenn ja, versuche ihn zu beschreiben."


    50%+ Prozent werden mit Nein antworten, der Rest irgendwelche mehr oder minder lustigen Antworten geben.


    Benennen, das irgendwas "freier schwingt", behaupte ich einfach mal, wird das kein einziger. Schon die Frage nach Besser oder Schlechter dürfte bei den meisten nur Achselzucken hervorrufen und keinen Sieger hervorbringen.


    Aber hey, Menschen kaufen so viele Wundermittel und vertrauen auf die Wirkung, da kann man auch seine Beckenlager pimpen.

    Ne Lösung für ein Problem, das ich nicht habe 😉

    Mag sein, dass es sinnvoll ist, eins davon im Studio im Toolcase zu haben, wenn sonst nichts hilft. Aber es sind so viele Alben toll aufgenommen worden ohne solche Gadgets, dass mein Seelenheil davon auch in Zukunft nicht abhängen wird.


    Ich hab die Teile auch schon vor Jahren in Videos gesehen, aber nie als relevant empfunden. Ohne den Preis zu kennen, glaube ich doch, dass ich mir dafür etliches andere kaufen könnte, was mir mehr Nutzen bringt.


    Vielleicht denke ich an dem Tag anders, wenn mir mal ein Becken begegnet, dessen Klang durch normale Aufhängung hörbar - nicht messbar - eingeschränkt ist. Ist mir in Ü40 Jahren noch nicht untergekommen.


    Ums mit einem Wort zu sagen, für mich ist das Unsinn.

    Ich kenne mich mich mit der Materie mal so gar nicht aus und bin deshalb vielleicht gar nicht so unrepräsentativ für große Teile der Drummerwelt.


    Wenn ich als Akustiktrommler elektronische Sounds in mein Set integrieren möchte, steht an erster Stelle die Bedienung, die man beherrschen muss, um gute Werksounds oder eigene Sounds abzufeuern. Das Konzept, über Knöpfe und Regler Parameter zu verändern, die mir ein Display angibt, ist so alt wie der digitale Synthesizer, also beinahe so alt wie ich ;) Haken dahinter, damit komm ich klar.


    Mein zweiter Gedanke gilt der Roadtauglichkeit. Hält das Gerät unbeabsichtigte Erschütterungen aus, kann vielleicht dabei sogar was abbrechen? Wenn ich mir den Drumbeam anhand deiner Medien ansehe, wirkt die Konstruktion auf mich eher nach Wohnzimmer-Gadget als nach "heavy duty".


    Und dann ist ja das Bankkonto nicht unerschöpflich. Natürlich spielt der Preis für mich eine größere Rolle als für Elektronik-Nerds, schließlich ist das für mich nur Mittel zum Zweck, keine eigenständige Kunstform. Bei 350 Euro Punkt für euch? Eher nicht, denn der Preis mag günstig sein, ich vertraue mein Geld aber lieber Herstellern und deren etablierten Produkten an, die schon ne Weile erfolgreich auf dem Markt sind und mir auch in ein paar Jahren bei Problemen noch weiterhelfen.


    Und dann sind da noch die häufig eher emotionalen Pros und Cons, die irgendwo aus dem Bauch heraus ne Rolle spielen. Bei eurem Produkt die LEDs, die mir beim ersten Post ins Gesicht gebrüllt haben "Boa, kann man die nicht abschalten?". Ich bin Drummer und kein Performance-Künstler, und bei den meisten Projekten sind Sounds gefragt, aber nicht der optische Fokus auf den Drummer. Meine Mitmusiker würden wohl schnell zum schwarzen Gaffa greifen, wenn ich mit dem Teil ankäme.


    Über Qualität und Innovation will ich gar keine Aussage treffen, ich bin so ziemlich der ahnungsloseste User, den man sich vorstellen kann. Ich glaube aber genau aus diesem Grund, dass der Anwenderkreis auf längere Sicht sehr, sehr überschaubar bleiben wird, denn dem Otto-Normal-Drummer erschließt sich der Nutzen nicht. Bei solider Kalkulation mag sich der Drum Beam als Boutique-Produkt für weniger behaupten, für den Consumermarkt sehe ich wenig Potenzial gegen die Platzhirsche. Falls doch, merkt ihr das wahrscheinlich, wenn von Herrn Roland ein Übernahmeangebot kommt 😉

    Jetzt versteh ich das hier:

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    Für die Snare dann doch ein anderes Fell?

    Ein Snareteppich? Für die Snare vom Imperialstar? Lohnt sich das?

    Ich schließe mich Druffnix völlig an, würde tatsächlich auf der Snare beide Felle vom US-"Markenhersteller" nehmen. Encore ist die Topserie der Fernost-Modelle und auf der Snare möglicherweise doch noch hörbar schwächer. Auf den Toms, die man üblicherweise seltener und nicht so feinfühlig wie die Snare spielt, funktionieren die doppellagigen Pinstripes hervorragend. Die einlagigen, dünnen Ambassadors hatte ich noch nicht im Einsatz, würde mir für die wichtigste Trommel aber wohl ein paar Euro extra leisten wollen. Und ein guter Teppich bringt immer was, auch wenn es kein Puresound ist. Aktuell würde ich wohl testweise den hier verwenden:

    [LEFT]Millenium SW20BR 14" Snare Wire brass[/LEFT][LEFT]452531.jpg[/LEFT]

    Sieht exakt aus wie mein sündteurer Masshoff-Teppich für 60 Euro (ein Schelm, wer böses dabei denkt), und ich könnte mir vorstellen, dass er auch ohne Masshoff-Logo ähnlich gut klingt. Mit Sicherheit klingt er besser als jeder Imperialstar-Werksteppich, kostet dabei aber nicht die Welt. Wichtig scheint mir an der Stelle der Hinweis, dass jeder noch so günstige Teppich natürlich gepflegt werden will. Verbogene oder ausgerissene Spiralen durch unvorsichtigen Umgang mit der Snare töten jeden Snaresound.


    Ich meine mich zu erinnern, dass der geschätzte Forumskollege MoM Jovi mal ne Snare mit nem kostengünstigen Milleniumteppich hörbar aufgewertet hat, könnte aber nicht sagen, ob es exakt dieses Modell war.

    Gibt es aktuell noch irgendwas aus B25? Die häufigere Frage bezieht sich auf B20 und B8, und da bin ich im Budgetbereich klar bei B20.


    Ah ja, Thomann hat mir gerade verraten, es gibt.

    Ich meine, ich hätte mal gelesen, je höher der Zinnanteil, umso brüchiger das Rohmaterial, umso höher auch der Aufwand bei der Herstellung. Ob das allerdings am Ende relevant ist und B25er empfindlicher gegenüber härterer Spielweise sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Becken sind vom Meinl MSC ( 14", 18") und eins HSC (16")

    Oha. Ja, da dürfte das allergrößte Verbesserungspotenzial liegen. Bei euren Budget würde ich 500 Euro für nen Satz neuer Becken ansetzen und dann schauen, was für den Rest machbar ist. Kompromisse bei Becken sind schwieriger als bei Trommeln.


    Zultan (Thomann-Hausmarke) bietet hier viel für's Geld, deutlich mehr als die vier "Großen" Zildjian, Paiste, Sabian und Meinl. Aber auch Masterwork Troy (selbst gespielt) und Fame Masters B20 (vom Hörensagen) sind klasse Becken. Es gibt auch Sets mit 2 Crashes, würde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Lieber ein Tom weniger, dafür ein Becken mehr.


    Klar kann man das auch alles einzeln austauschen, aber gerade bei Becken entwickelt sich das Ohr erst mit der Zeit, und eine homogene Ausgangsbasis finde ich für Schüler nicht schlecht.

    Bei Einmeterfuffzich würde ich spontan zu ner 20er Bassdrum tendieren. Allerdings ist natürlich die Frage, war der große Wachstumsschub schon, oder steht der noch vor der Tür? Allerdings spielen auch erwachsene Kerle Sets in beispielsweise 20!10/12/14/16 plus Snare. Damit lässt sich langfristig prima rocken, und der nächste Schritt zum perfekten Set findet irgendwann vom eigenen Gehalt statt.


    Für 1500 Euro gibt es schon ne ganze Menge Schlagzeug, sogar neu, allerdings kenne ich mich in Berlin nicht aus. Das bekannteste Geschäft war wohl Just Music, und das hat seine Tore geschlossen. Im Internet finde ich aktuell keinen Drumstore mehr im Raum Berlin. Aber ein Tagesausflug zu Thomann kann auch Spaß machen :)


    Beim Yamaha Stage Custom und Drumcraft Serie 6 bietet Thomann sogar Erweiterungsmöglichkeiten mit Einzeltrommeln an, nicht ganz so üppig wie in höheren Serien, aber immerhin. Beides sind durchaus amtliche Sets, die auch Profis mit auf die Bühne nehmen würden.


    Am besten besprich mit ihr mal, von welchem Aufbau sie träumt, und dann sucht gemeinsam auf der Thomann-Seite aus, ob sich da im Budget was realisieren lässt. Wenn ihr was findet, dann kannst du es uns ja hier vorstellen, und wir geben Feedback dazu. Ebenso könntet ihr gemeinsam nach Gebrauchtsets im Preisrahmen suchen, auch dazu geben wir gerne Einschätzungen ab. Wäre sie meine Tochter, würde ich sie auf jeden Fall in die Recherche mit einbeziehen, denn was motiviert mehr zum Üben als das Set, das man sich selbst hat aussuchen dürfen?

    Es sollte zu Heavy Metal, Hard Rock passen.

    Na da bist du bei deiner aktuellen Konfiguration ja ganz weit weg von Hard Rock und Metal.


    Die gute Nachricht:

    Sch*** egal, kein Drumset ist für irgendeinen Sound ungeeignet, wenn man es entsprechend befellt, stimmt und vor allem ... spielt.

    Nach den gängigen Vorstellungen sind deine Trommelgrößen etwas klein geraten, aber schon Metal und Hard Rock unterscheiden sich hinsichtlich der Anforderungen. Wenn du beispielsweise viel und schnell Doublebass spielst, wird mancher zu 20"-Bassdrums raten, für nicht zu schnellen Hardrock dürfen es gerne ein paar Zoll mehr Durchmesser sein.


    Das Tama Imperialstar ist ein gutes Einsteigerset, hat aber noch deutlich Luft nach oben. Sich ein neues, höherwertiges Set zuzulegen, ist mit Sicherheit für eine ambitionierte Drummerin nicht abwegig. Wenn dein Budget nicht extrem limitiert ist, würde ich von Erweiterungen absehen, denn wenn du sie überhaupt irgendwo einzeln findest, sollten sie ja auch optisch dazu passen. Ob das in überschaubarer Zeit klappt, wage ich zu bezweifeln.


    Schicke Mittelklassesets gibt es zur Genüge neu oder gebraucht in geeigneten Konfigurationen, da wird dir die Auswahl eher schwerfallen. Und nach oben sind dem Spaß bekanntermaßen kaum Grenzen gesetzt, wenn man über das nötige Kleingeld verfügt. Das Imperialstar kannst du für ein paar Euro verkaufen oder als kompaktes Zweitset aufheben, falls du in Bands aktiv bist und ne gut transportable Lösung brauchen könntest.


    Um dir konkrete Empfehlungen geben zu können, würdest du uns mit ein paar mehr Infos weiterhelfen z.B. Budget, bevorzugte Marke(n), wie viele Toms, welche musikalischen Vorbilder, und nicht ganz nebensächlich, wie groß bist du? Wenn die derzeitigen "Kindergrößen" nämlich deiner Körpergröße entsprechen, machen große Kessel vielleicht gar keinen Sinn.