Als ich meine George Way Snare damals kaufte, liefen die Trommeln als bezahlbarer vintage-style Dunnett-Ableger mit spartanischer Ausstattung. Die Snare selbst war dann irgendwie auch nichts besonderes.
Ich bin seit etlichen Jahren begeistert vom Konzept der George-Way-Snares, ohne sie jedoch auch nur ein einziges Mal selbst angespielt zu haben. Inzwischen sind die Dinger in D ja ausverkauft, und ich denke nur noch gelegentlich dran, wie gerne ich das eine oder andere Modell in meinem Regal stehen hätte.
Kannst du deine Einschätzung denn etwas konkretisieren? "Nichts besonderes" kann ja auf verschiedene Weisen gelesen werden, und wenn eine gut klingende und fein ansprechende Snare mit dem Erscheinungsbild historischer Vorbilder daher kommt, wäre mir das "besonders" genug. Wäre der Klang nicht besonders, bekäme die Aussage schon einen etwas anderen Beigeschmack, Preise von über 500 Euro für mäßigen Klang nur der Optik halber fänd' ich unangemessen. Und schlechte Verarbeitung sollte sich hoffentlich verbieten, ob nun Dunnett-"Billigableger" oder Boutique-Drums.
Klausway das sind Coated Ambas auf den Toms, richtig? Klingt nicht schlecht. Allzu aussagekräftig sind natürlich solche Livesituationen meist nicht, denn welcher Tonmensch setzt schon die Drums so in Szene, dass sie brillieren? 
3 mal auf die BD getreten, 3 mal auf Snare und jedes Tom geschlagen, das muss ja i.d.R. reichen, sagt aber wenigstens, dass der Grundsound unproblematisch ist und der Drummer ein brauchbares Signal liefert.