Im Muiskvideo meine ich zu erkennen, dass in Zombie tatsächlich der Drummer das mittlere Tom spielt, ergänzt stellenweise vom hohen Tom. Standtom kommt in der Stophe kaum vor
*Klugscheissmodus off*
Im Muiskvideo meine ich zu erkennen, dass in Zombie tatsächlich der Drummer das mittlere Tom spielt, ergänzt stellenweise vom hohen Tom. Standtom kommt in der Stophe kaum vor
*Klugscheissmodus off*
Mm, könnte ich gar nicht sagen. Ich spiele bis zu 3 Up 2 Down alles bisweilen, das hängt aber von der zu spielenden Mucke ab. Für Classic Rock dürfen es gerne mal mehr Toms sein, da stört mich dann auch keins, ich spiele eben andere Sachen. Bei Jazz brauch ich nur 1 up 1 down, hab aber auch schon Bigband mit Gadd-Aufbau gespielt. Allerdings reizt mich ein gewisser Minimalismus, und ein komplettes Programm nur auf BD und Snare spielen, schont den Rücken und fördert die Kreativität ![]()
Die Menschheit wird immer blöder
Wohl leider wahr. Bzw Medienunternehmen immer schlauer, ihr Schlachtvieh auszunehmen, während sich dieses noch darüber freut und nach mehr Manipulation verlangt.
Das Wort "Idiot" empfinde ich nach jahrelangem Spam hier da durchaus angebracht.
Man kann sich's doch auch einfach denken und trotzdem den guten Ton wahren. Wir sind hier ein kunterbuntes Völkchen, jeder mit seiner ganz eigenen Art, und vermutlich schüttelt jeder auch bisweilen mal über jeden den Kopf. Du über mich, ich über dich, kommt vor, gehört dazu, und lässt sich durchaus mit gegenseitigem Respekt lösen, finde ich.
Abgesehen davon, ich wäre sehr vorsichtig, hier irgendwem Selbstüberschätzung zu attestieren. Wenn überhaupt, stelle ich gelegentlich fest, dass ich mich mal wieder selbst überschätzt habe. Es ist so beeindruckend, was hier viele schon so alles erlebt haben und täglich erleben, und alles das sind Erfahrungen, aus denen man schöpfen kann. Keiner ist besser oder "wissender", nur weil er seine Brötchen mit der Musik verdient.
martinelli "Erratur" finde ich ne klasse Wortschöpfung. Wenn es das nicht schon gibt, muss es unbedingt in den Duden!!!
Aber gehören solche Debatten nicht ins Linguistik-Forum?
Klar, Base Drum, DIE Tom, DAS Hi-Hat, DIE Sphinx, da dreht's mir auch immer den Magen um, aber Sprache und Schreibweise verändern sich, und DIE Sphinx hat es inzwischen neben DER Sphinx (so hieß das nämlich mal, genau wie DER Python) sogar in den Duden geschafft.
Also einfach locker bleiben und von Begriffen wie Idiot, der im Kontext zumindest eine beleidigende Intention nicht ganz ausschließen lässt, absehen.
würdet Ihr euch zutrauen, in einem Blindtest eine Ludwig Acrolite (oder Supra) von einer Tama Starphonic Alu eindeutig unterscheiden zu können?
Ich würde mir zuverlässig zutrauen, in einem Blindtest eine Gitarre von einer Harfe zu unterscheiden ![]()
Man sollte aber immer im Hinterkopf behalten, dass ein Teil des Gesamteindrucks nicht akustisch, sondern haptisch ist. Wenn eine Snare feinfühlig auf mein Spiel reagiert, lässt sich das nicht automatisch in Soundfiles speichern. Was ich an der Supra als besonders wahrnehme, diese besondere "Musikalität", entsteht vielfach erst beim Zusammenspiel mit anderen. Und spätestens da wird es blind ein wenig schwierig (Sorry, Stevie, ich weiß...)
jammern auf hohem Niveau
... oder einfach persönlicher Geschmack. Ich hatte noch nie ne Starphonic länger als ein paar Schläge im Geschäft unter den Sticks. Ich fand sie schon bei der Markteinführung sehr schick, wobei mir die Holzmodelle klanglich immer besser gefielen. Aber du hast recht, ist vielleicht ein bisschen wie bei Yamaha-Gitarren. Du machst damit definitiv nix falsch, aber es fehlt ein wenig die persönliche Note oder der Charakter. Das ist aber mein generelles Problem bei Tama-Trommeln, ich empfinde (beinahe) alles als zweifelsohne hochwertig, aber mir fehlt der Charme einer Ludwig.
Du hast versehentlich beide Links zur PDP verknüpft, die Sonor wird unterschlagen ![]()
Aber wenn bzw. weil die Supra so schön klingt, ist das für mich (Totschlag-)Kriterium Nr. 1 und mein Herzblatt.
Hätte jetzt auch von mir kommen können, und wer den Klang einer Supra will, sollte ne Supra kaufen. Es gibt ja viele toll klingende Snares, aber wie ne Supra klingt eben nur ne Supra. Nur sind die Gebrauchtpreise selbst für die verrottetsten Supras noch happig. Vom Neupreis mal ganz zu schweigen. Wenn dann noch ne P85 dazu kommt, bei der man nie weiß, ob oder wie lange sie noch ohne Macken funktioniert, verstehe ich eine gewisse Zurückhaltung.
Ich habe meine LM402 vor 10 Jahren neu gekauft, die kam aus England noch vor dem Brexit, und das zum Schnäppchenpreis von ~500 Euro, und zwar schon mit P88. Ich meine sogar, den Tipp hier im Forum gelesen zu haben. Aber ich schätze, solche Angebote abzuwarten, lohnt sich aktuell nicht. Ein Kollege hatte für sein Studio irgendwo ne B-Stock gefunden, da musste man schon sehr genau hinsehen, um überhaupt nen Fehler zu finden (irgendwo im Kesselinneren meine ich mich zu erinnern).
Ich hatte nur keine Lust eine 600€ Snare neu unmittelbar und (bis auf weiteres) ausschließlich für den Live-Einsatz zu kaufen
Na das finde ich mehr als verständlich, gerade wenn man von der Musik lebt und sich keinen Luxus leisten kann.
Was für Snares hast du denn gekauft? Hast du es mal mit solchen Stimmsicherungen (ka wie die heißen) versucht? Loctite klingt in meinen Ohren jetzt eher derb und irreversibel, wie wechselt man dann noch seine Felle?
Wirklich falsch macht man wahrscheinlich klanglich bei keiner der beiden was oder bewegt sich gar in komplett verschiedene klangliche Richtungen
Ich denke, Klang wird bei den beiden Modellen der am wenigsten relevante Faktor sein. und Niles bestätig das ja auch.
Die Starphonic-Abhebung finde ich eine der schönsten auf dem Markt, und die abnehmbaren Klauen gefallen mir als Feature bei den Starphonics auch sehr. Ob man so häufig seine Felle wechselt, dass man davon profitiert, ist natürlich höchst individuell.
Mit den Spannreifen hätte ich ansonsten keine Bauchschmerzen. Meine am meisten gespielten Trommeln (2 Snares und mein Sonor Vintage) haben nach innen umgebördelte Hoops, und das hat mich bislang noch in keiner Situation vor Probleme gestellt.
Bei mir würde das tatsächlich auf so ne Bauchentscheidung rauslaufen, bei der ich mir sicher wäre, in keinem Fall einen wirklichen Fehler zu machen.
Bin ja leidenschaftlicher Coated-Spieler, aber so saubere klare Felle haben schon auch was.
Was für ein Fell ist das auf deiner Snare? Würde optisch auf ein Skyntone tippen, könnte aber natürlich auch ein Fiberskyn oder ein echtes totes Tier sein.
französisch scheint nicht die Stärke dieser Übersetzungsmaschine zu sein...
Wär vermutlich bei ner englischen Rezension auch passiert.
Englisch fagot heißt auf Deutsch neben Bündel auch ... Schwuchtel ![]()
Deshalb sollte man als Fagottist in England besser vermeiden, eine Visitenkarte mit der Berufsbezeichnung "Fagott" zu verwenden. Die Leute könnten das als sexuelle Präferenz missverstehen.
Rumprobieren, bis das richtige dabei ist.
Du glaubst nicht, wieviel man dabei lernen kann. Und manche Becken finden einen einfach, so geschehen mit meinen schon genannten Sabians. Hab mir damals Ende 80er/Anfang 90er nur aus Langeweile im Laden Hihats angehört, völlig ohne Kaufabsicht. Und spiele die Hihat bis heute überwiegend, selbst wenn ich andere Sounds auch mag. Aber diese funktionieren einfach. Die 650 Mark waren offensichtlich richtig investiert ![]()
"Bessere" Modellreihen von Zidjian werden, ebenso wie die teuren türkischen Becken, im Zweifel dunkler und weicher (und damit vielschichtiger und weniger definiert) klingen. Leichter / dünner und hellerer Klang passen nicht so recht zusammen.
Schon das erste Beispiel für unterschiedliche Wahrnehmung. Ich hab gleich automatisch meine Präferenz zugrunde gelegt und deine Beschreibung umgedeutet in "nicht so grell, schön, trotzdem noch mit nem Schimmern im Sound", wie ich es halt für solche Musik gerne hätte. Deine bisherigen HiHats haben bestimmt ihren Einsatzbereich, von diesem Sound ausgehen würde ich exakt in den vom ebenso geschätzten Kollegen odd-meter1701 genannten weicheren, dunkleren Gewässern fischen. Gerade bei eher klassischeren Designs haben Hihats dann meist noch genügend Präzision und silbrigen Glanz für viele Stile, und was ich aus deiner Beschreibung rauslese, ist im Grunde ein B20-Middle-Of-The-Road-Sound, kein extravaganter "Design-Sound".
In meinem Repertoire wären das meine Sabian 14" HH Regular Hihats, die genauso spektakulär sind wie ihr Name, aber eben in vielen Stilen gut funktionieren. Die können so ziemlich alles, was nicht ausgesprochen brachial klingen muss. Aber du willst ja was von Ratiopharm Zildjian ![]()
das kleinere Set
Wow, ich bin immer wieder beeindruckt, so etwas zu lesen. Ein vergleichbarer Aufbau wäre bei mir schon "Ballerburg". Vor allem hatte ich glaube ich noch nie 10 Becken am Set hängen. Was macht man denn mit so vielen Splashes? ![]()
Ich habe das ein oder andere Model im Auge, komme aber nicht ganz zum Entschluss, da verschiedene Soundaufnahmen bei zB bei YouTube immer wieder anders klingen.
Das ist des Pudels Kern. Wie ein Becken aufgenommen klingt, hängt von so vielen Faktoren ab, als da wären
- die gesamte Aufnahmekette von Mikro über Interface bis hin zur Abmischung
- der Aufnahmeraum
- die Position des Mikrofons
- die verwendeten Sticks
- der Drummer
wobei die Reihenfolge nicht die Wertigkeit widerspiegelt. Insbesondere die Durchsetzungsfähigkeit lässt sich imho nur schwer beurteilen. Ein bestimmtes Becken mag einzeln toll klingen, in deinem Beckensetup aber trotzdem zu laut/leise sein oder klanglich einfach nicht passen.
Becken nach Soundfiles auszuwählen, ist mit einiger Erfahrung halbwegs möglich. Gerade bei Gebrauchtkauf, wo man bei Nichtgefallen ohne Wertverlust wieder verkaufen kann, bleibt dabei das Risiko überschaubar. Neben dem selbst anspielen im gut sortierten Fachhandel wäre das auch meine Herangehensweise, mir gute Angebote auf dem Gebrauchtmarkt zu suchen. Wenn ich suchen würde, wären meine Kriterien zunächst vermutlich ganz banal:
- Größe von 13 bis 15
- eher mitteldünne bis dünne Becken
- klassisches traditionelles Finish, weder Brilliant noch roh
Wenn es Zildjian sein muss, dann nicht unbedingt A Customs, sondern vielleicht eher K's oder A's, vielleicht gebraucht ein Pärchen alter Aveden. Ich mag ja die Constantinople-Serie sehr, aber neu sind die unbezahlbar, und gebraucht sieht man die so gut wie nie. Ich bin aber ehrlich gesagt kein Zildjian-Kenner, da kommen bestimmt noch bessere Einschätzungen.
Dir jetzt hier von 10 Leuten 11 konkrete Empfehlungen zu "erhoffen", bringt erfahrungsgemäß wenig Erhellung, meist vor allem deutliche Verwirrung. Geschmack ist bekanntermaßen relativ, und ich habe so oft erlebt, dass trotz ähnlicher musikalischer Vorlieben die Vorstellungen über den besten Drum- und Beckensound Welten auseinanderlagen. Oder auch, dass Becken eines bestimmten Drummers, von ihm selbst gespielt, grandios klingen, und wenn man selbst drauf spielt, versteht man die Welt nicht mehr.
Ein weißes Powerstroke 3, damit hat die BD mehr Bauch, finde ich. PS3 ist aber auch mein Standard, damit kann ich umgehen. Innen nur ne Handtuchrolle am Schlagfell, damit schiebt die Kiste ordentlich.
Es gibt wohl auch Partybands, die im Vertrag stehen haben, dass weniger Gage gezahlt wird, wenn zu viele Gurken gespielt werden.
Die Band will ich mal sehen. Das dürfte ohne entsprechende Nachweismöglichkeit juristisch kaum belastbar sein. Wie will denn die Band (=der Arbeitgeber) belegen, welcher Musiker aufgrund welcher Gurken seinen Anspruch auf volle Gage "verspielt" hat?
Hast aber recht, ob's das nun wirklich gibt oder nicht, Bullshit wär's jedenfalls.
Auch die Farbe. Mega!!
Meridol Oyster halt ![]()
Schön, immer mal wieder nen Vintage-Spieler hier zu finden, allzu viele sind es glaube ich nicht.
Hast du noch das originale CS auf der Bassdrum? War das erste, was ich nach dem Kauf getauscht habe, der Sound war zwar nicht ganz schlecht, aber bei weitem auch nicht ganz gut.