Beiträge von trommla

    Bin 100% bei dir :)

    Von den etwa 30 Musikern, die ich regelmäßig in verschiedenen Formationen um mich rum habe, ist keine Handvoll so gear-addicted wie ich

    Wenn wir ähnliche Erfahrungen haben, muss man nur die Zahl der Gitarristen durchzählen, um einen exakte Zahl zu bekommen, wie viele Musiker ähnlich gear-versessen sind wie wir Drummer :D

    Aber "wir Drummer" sind da gar nicht so extrem, bzw. was hier im DF zum guten Ton gehört, ist eher die Spitze des Eisbergs. Etliche Drummer, die ich treffe, haben auch nur ein Mittelklasseset und dazu ein paar Becken. Soll reichen, hat mal wer behauptet...

    oder gar mit verschiedenen Kisten anfahre

    Hä??? Also mehr als nötig schleppe ich nicht mit. Ich überlege daheim, was ich brauche, und das wird eingepackt. Lediglich im Beckencase habe ich noch Reserve, denn ich baue selten alles auf, was drin ist. Sonst sollte es aber schon ne Punktlandung werden, abgesehen vielleicht von nem Chicken Shake oder Ching Ring im Stickbag.

    Darf man denn ein geschütztes Markenlogo einfach so verwenden? Stickerlogos sind vermutlich vom Rechteinhaber lizenziert oder gar selbst produziert. Mit Fake-Badges auf Drums oder auch Headstocks beschleicht mich eher ein ungutes Gefühl.


    P.S. find inzwischen solche "Sparformate" ja charmant, und klanglich braucht es große Kesseltiefen nun wirklich nicht. Optisch kann man eher geteilter Meinung sein, auf jeden Fall sind Außenstehende meiner Erfahrung nach von so außergewöhnlichen Maßen schnell zu begeistern.

    fast alles was ich brauche abgesehen von den Becken

    fast gelungen. Aber auch nur fast denn die Acrylkessel sind mir nicht resonant genug

    Bliebe also noch die Snare, die mit Moigus-Kessel, Kevlarfell und Canopus-Teppich bestimmt so außergewöhnlich klingt, dass sie alleine "deinen" Sound definiert. Zumindest fast, denn jetzt müsstest du noch üben, um richtig gut zu klingen, statt nur für YT-Clicks irgendwas rumzudaddeln.


    Ich glaube ehrlich gesagt, wenn du manchmal vor dem Posten drüber nachdenken würdest, was du gerade geschrieben hast (ggf auch einfach mal nix schreiben!) , gäb's weniger Reaktionen wie meine gerade. Oder bist du Politiker, die machen auch aus jedem Minus ein verbales Plus?

    Daher schrob ich ja auch keine Ahnung und kann wieder zurück.

    Wie gesagt, wenn die Mehrheit es als irrelevant oder störend empfindet, isses halt so.

    Trotzdem noch die Bitte, dem hierher ausgelagerten Teil einen Titel zu geben, der deutlicher auf's Thema schließen lässt.

    Und Off-Topic? Doch nicht wirklich ;)

    Könnte man auch stattdessen in Allgemein schieben, nur so als Gedanke, dann tauchen neue Beiträge dazu auch auf dem Dashboard auf.

    Keine Ahnung, ob es so besser ist.

    Zumindest ist nun der kontroverse Teil aus dem Zusammenhang verschwunden und irgendwo im "Archiv" abgetaucht, bis der oder die nächste hier das Thema wieder anschneidet ;)


    Ich find's ehrlich gesagt schade, denn für mich gehört die Frage grundlegend dazu, ob man dem Frauendrumming nicht nen Bärendienst erweist, wenn man auf alle möglichen (irrelevanten) Drummerinnen hinweist, nur weil die Biologie es so will.


    Aber da die Mehrheit der User oder wenigstens der Mods es so will, ist es nun halt so.


    Nachtrag: wenn auch andere die Frage als relevant erachten, wäre zumindest ein griffigerer Threadtitel wünschenswert. "Auszug aus ..." ist so unkonkret, das grenzt an aktive Sterbehilfe.

    Bei einigen hier genannten Statements, unter anderem zu Amateuren mit "Studiogear" und dem unverwechselbaren Steve Gadd fiel mir auch der gerne erteilte Rat ein, für's Studio auf jeden Fall nagelneue Felle aufzuziehen, um das beste aus seinem Set zu holen. (Was btw gehörig nach hinten losgehen kann, wenn der exzellente Amateurdrummer nicht auch ein exzellenter Stimmer ist). Und dann sah ich Gadd in dieser Videoreihe im Studio :D

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    Ich glaube fast, selbst seine Felle begleiten ihn schon sein halbes Drummerleben lang...

    Theoretisch braucht man erst ein neues T-Shirt wenn das alte durch ist.

    Na ich hoffe doch, dass du das alte zwischenrein mal wäschst :D Mindestausstattung wären also schon mal zwei.

    Na dann hör mal Gary Husband zu

    Wo sind da Alphas? Er spielt nen bunten Paiste-Mix, und ich schrub ja auch "gefällt mir nicht", was ich für die Rude-Hihat nochmal bestärke. Klingt für meinen Geschmack nicht schön, auch wenn er durch sein Spiel das Beste draus macht. Die Sigs und 602 sind ne andere Hausnummer, die würde ich auch spielen. Aber ich hab ja, was ich brauche ;)

    Hab mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken über "meinen" Sound gemacht. Meine Trommeln stimme ich so, dass es mir gefällt, egal welche Trommeln das nun sind. Und die Becken, die ich habe, gefallen mir eh, also brauch ich nix anderes. Was neues könnte fällig werden, falls mal irgendwas mit Vorhandenem nicht funktionieren sollte. Konkret steht immer noch ein China/Swish auf der Wunschliste, aber ich hab keinen Geldscheißer, und beim letzten gebrauchten Modell, was mir echt gefallen hätte, hab ich zu lange gezögert. Mit meinem Krempel kann ich seit Jahren so ziemlich alles abdecken, was mir vor die Flinte kommt. Und da das musikalisch trotz Schwerpunkt auf Jazz einigermaßen abwechslungsreich ist, klingt auch mein Equipment nicht immer gleich, weil ich es anders bediene. Was ist also mein Sound? Im Grunde muss der Sound nicht "meiner" sein, sondern zur Musik passen, und die Sounds dürfen mich dabei nur nicht behindern. Jazz mit Paiste Alphas, das wird eher nix, und auch 2002er gefallen mir dafür nicht. Also passt das Zeug nicht in mein Beuteschema, finden es andere auch noch so gut. Da weiß ich zumindest dann, dass es nicht mein Sound ist, und das hilft ja schon mal ein wenig.

    Aber einen Signature Sound wie Steve Gadd? Wer bin ich, dass ich mich mit so einem Jahrhundertdrummer auf eine Stufe stellen will? Ist doch Blödsinn...

    Was man dann braucht und nicht braucht ist weniger Philosophie-Sache, sondern einfach individuell. Praktisch ist z.B. ein Tour-Set, das immer im Bus bleibt und ein Set für Proberaum / Studio. Und eine Auswahl an Snares und Becken für beide Sets, um flexibel zu sein.

    Herrlich, diese Laber-Freds ;)


    Mit dem ersten Satz triffst du die Sache ins Schwarze. Wer genau eine Band hat und mit dieser 2 Konzerte spielt, braucht mit Sicherheit weder Tourset noch eine Auswahl an Snares. Und wer bei Major Acts trommelt, evtl auch nicht, weil sein Endorsment alles mundgerecht bereitstellt.


    Die imho beste Devise ist wie so oft "so wenig wie möglich, so viel wie nötig". Mit Inhalt kannst nur du selbst es füllen, woher sollen denn andere wissen, was du an welcher Stelle brauchst. Von aussen betrachtet scheinen mir zumindest die meisten hier von dir und anderen vorgestellten Beckenkäufe eher Lustkäufe als Notwendigkeit zu sein. Mir scheint zudem, Paistianer sind dafür besonders empfänglich und hudligen regelmäßig dem Hl.Paistius, dem Gott der Beckenschmiede ;)

    Da hast du ausgerechnet Frau Tereschkova rausgesucht. Die erste Frau im All hatte ich als Beispiel für Vorbildfunktion gennant, nicht als aktuelles Beispiel.

    Klar, als Vorbild, Frauen Mut zu machen, Dinge zu tun, die bis dato für Frauen undenkbar waren. Wie passt das im 21. Jahrhundert zum Schlagzeug? ;)

    Heute halte ich die Freiheit der Mädchen und Frauen, das Instrument der eigenen Wahl zu lernen, für ebenso selbstverständlich, wie wenn Frauen wählen gehen. War auch mal anders.


    Aber lassen wir das, sonst driftet es tatsächlich in Glaubensfragen ab, und da fällt Konsens schwer.

    Hui, frag doch mal den R. D. Precht, geht ja schon sehr ins Philosophische. ;)


    Ich finde auf deine Gedanken gar keinen adäquaten Ansatz, da für mich Kreativität viel mit Gefühl zu tun hat. Welcher Sound wann passt, ist so eine Gefühlsfrage, und wenn mein Gefühl mir sagt "probier doch mal diesen oder jenen Sound", dann will ich das tun können. Zu entdecken, wie viele unterschiedliche Sounds eine einzige Trommel und ein einziges Becken bieten kann, hat viel mit Neugier zu tun, was ebenfalls ein Gefühl ist.


    Die beiden Gedanken dürften so ziemlich am entgegengesetzten Ende deiner Betrachtung stehen, aber ich habe ehrlich gesagt mal so überhaupt keine Lust, die Emotion des Musizierens durch intellektuelle Auseinandersetzung einzuzäunen. Ob ich beim Spielen einen charakteristischen, persönlichen Sound habe, würde ich gar nicht erst bewerten wollen, und selbst Steve Gadd, den man unter Tausenden heraushört, hat vermutlich nie darüber nachgedacht, wie Steve Gadd klingen zu WOLLEN. Ich denke, es ist die Idee, wie man Musik klingen lassen möchte, die einen in die eine (viel verschiender Kram) oder andere (One Fits All) Richtung lenkt.


    Insofern könnte ich für mich sagen, ich brauche nicht jeden Monat ein neues Becken, das dann nur im Proberaum rumliegt, sondern komme mit meiner sehr überschaubaren Beckenauswahl bestens klar. Wenn es aber beispielsweise um authentische alte Musik geht, will ich neben meiner Spielweise auch authentischen Klang und Optik, vor allem bezüglich der eingesetzten Snare. Solche Musik braucht imho andere Instrumente als Pop/Rock, und auch wenn man halbwegs universelle Sets jederzeit über Fellwahl und Stimmung zurechtbiegen könnte, empfehlen sich mehrere Set, wenn man unterschiedliche Stile im ständigen Wechsel abdecken will.


    Deshalb könnte ich nicht sagen, welcher Weg der bessere ist. Klar habe ich definitiv wie wohl die meisten viel zu viel Kram, aber wann immer ich im Kopf Verschlankungspotenziale durchgehe, komme ich zum Ergebnis, dass ich so ziemlich jedes Teil im Fundus regelmäßig brauche. Klar ist, ich käme irgendwie auch ohne vieles klar, aber will ich klarkommen, oder will ich so klingen, wie ich die Musik fühle?

    Lediglich bei den Snares liegt im Regal definitiv mehr, als ich brauche, da würde mir die Hälfte gut reichen.


    Ergänzung: der unbesorgte 11-jährige tat sich zumindest leichter, als es diesen Überfluss noch nicht gab und er mit dem, was er hatte, zufrieden war. Da konnte er sich dann so richtig aufs Üben und Lernen konzentrieren, statt stunden-, tage- oder wochenlang in Foren abzuhängen und sich mit GAS zu infizieren.

    Oooch, es gibt sicher keinen Grund, sich über so Videos aufzuregen, aber irgendwie doch auch recht albern. Wer's braucht...

    Ähnlich wie die erste Frau im All kann es ermutigend und inspirierend sein, zu sehen es geht. Darum halte ich diesen thread für durchaus berechtigt.

    Siehst du, das meinte ich. Valentina Tereschkova flog in den frühen 60ern als erste Frau ins All, als die meisten Frauen noch Schürzen als "Berufskleidung" trugen. Dass es heute, 60 Jahre später, angeblich noch Ermutigung für Frauen braucht, Schlagzeug zu spielen, kommt mir anachronistisch und fast schon reaktionär vor angesichts dessen, was Frauen seitdem in der Welt erreicht haben. Vielleicht ist es halt doch keine systematische Benachteiligung, sondern einfach ein Hobby, das Frauen statistisch weniger anspricht. Vorsicht Klischee (!): die gehen vielleicht doch lieber reiten *duckundwech*

    Ich lach mich grad schlapp und find's immer wieder klasse, was du uns hier präsentierst.

    Den Threadtitel solltest du vielleicht anpassen, vom Second Line sind wir ja nun schon ein ganzes Stück weg ;)


    Test übrigens grad intensiv die Snare mit dem Kängurufell, und mache mir fleißig Notizen für den (irgendwann) folgenden Testbericht. Was ich dir aber jetzt schon sagen kann, das Fell klingt auf einer Zoom-Aufnahme mit einer Rockabilly-Band hervorragend. Für Aufnahmen im Oldschool-Style würde ich jetzt schon ne Empfehlung aussprechen, das Handling im Livebetrieb muss ich noch weiter testen, vor allem wegen der höheren Wetterfühligkeit. Am WE steht am Samstag Singer-Songwriter-Jazz an, am Sonntag Bigband, bei beidem kann ich mir die Schnarre aktuell gut vorstellen.