Beiträge von trommla

    Schön, dass du uns am weiteren Verlauf teilhaben lässt. Mit dem Gerät lässt sich arbeiten ;)

    Die Wahl des Finishes finde ich persönlich deutlich besser als die beiden dunklen Varianten. Ein weißes Set ist eigentlich nie verkehrt und absolut klassisch, das Sparkle gibt dem ganzen etwas mehr Pep. Würde ich auch nehmen, wenn ich nicht schon zwei weiße Sets hätte.

    Warum die BD so kurz?

    Hihi, ich hätte gefragt "warum die BD so klein?"


    Nach langjähriger Nutzung einer 20" BD, in der mir der Sound immer "zu klein" war, habe ich mit 22"x14" meinen Idealkompromiss zwischen Sound und Transport gefunden. Alles darunter hat mir zu wenig Bauch, alles darüber will ich nimmer schleppen. Wobei meine 18" auch ihre Einsatzzeit bekommt, wenn Bop-Kit gefragt ist.


    Ich hoffe nur, dass sie nicht irgendwann meckert, weil sie seit dem letzten Jahr etwas zu kurz kam. 22x7 ist nämlich für viele Anwendungen mit Platzmangel ebenso geeignet wie 18x14, klingt aber fetter.


    Ehrlich gesagt sieht ein Set mit 20" BD für mich auch iwie kastriert aus, rein optisch kann ne Bassdrum fast nicht zu groß sein, wenn andere Leute sie für mich schleppen

    Ich meine, die Frage hätten wir sogar kürzlich in nem anderen Fred diskutiert. Wenn ich noch wüsste wo :/

    Ja, ich denke der Effekt ist auch bei Bassdrums benannt worden, da ich allerdings diese tonalen "Fußtom"-Stimmungen nicht leiden kann, fehlen mir dazu eigene Eindrücke.


    Und da ein höheres Schlagfell den Punch verliert, den ich mag, bleibe ich bei tiefem Batter und höherem Reso.

    Ich denke dieses hier müsste es sein

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    D.drummer

    Ergänzend zu Drumjunkey vielleicht noch die Info, jede stationäre Musicalproduktion braucht neben der Erstbesetzung noch ne Handvoll Subs, denn erstens kann der Principal mal krank werden, zweitens will man als Principal auch nicht jeden gut bezahlten Job sausen lassen, weil man grad beim Musical unter Vertrag steht.


    Du weißt also möglicherweise gar nicht, ob es wirklich Miguel Curi war, den du gehört hast. Und die Cast auf der Bühne weiß das oft ebenso wenig, denn es darf eigentlich keine Unterschiede geben, da solche Produktionen wirklich hochkomplex sind und sämtliche Abläufe exakt festgelegt.

    Wenn man genau aufpasst, hört man natürlich an den Feinheiten schon, wer gerade spielt, aber auch nur, wenn man als Mitarbeiter jede Show mitbekommt.


    Mittel Curi darf sich aber jedenfalls freuen, denn so oft werden "Feld- Wald- und Wiesenprofis" (also das Gros aller Musiker) ja nicht in Foren erwähnt. 😉

    Erster ist quasi eine lebende Legende bei Starlight Express

    Dann darf aber auch Andy Pilger nicht fehlen, einer der ersten etablierten Musical-Drummer in Deutschland überhaupt. Der coolste ist und bleibt aber Kenny (Kenneth) Steward, seinerzeit in den 90ern Drummer am Colosseum Essen.

    Tomrosette wäre jetzt auch meine favorisierte Lösung. Falls nicht vorhanden, lässt sich die mit wenig Aufwand und moderatem Geschick nachrüsten.


    Sonst würde ich statt über Cowbellhalterungen eher über ein Selbstbautischchen nachdenken, welches auf den Böckchen oder Spannschrauben ruht. Ähnlich wie die Tische, die es mal zum Frühstück in der Badewanne gab 😉

    Vielleicht noch ein paar Gedanken zu den Becken. Die vier Platzhirsche Meinl, Zildjian, Paiste und Sabian sind bei weitem nicht die einzigen Hersteller am Markt, und deren günstigere Serien variieren zwischen "brauchbar", "so lala" und "kannst vergessen". Freudentränen treibt mir da nichts in die Augen.


    Für ähnlich niedrige Preise bekommt man bei anderen Herstellern bzw unter anderen Labels deutlich mehr fürs Geld. Masterwork Troy wurde genannt, aber z.B. auch Zultan (Thomann) hat günstige, gut klingende Becken im Programm, ebenso andere weniger prominente Firmen.


    Sich etwas Zeit zu lassen und den Markt zu beobachten, ist ne wirklich vernünftige Entscheidung, "Gelegenheiten " wie das Sonor finder man nämlich zur Genüge.

    Snare sollte auch dabei sein.

    Denk da nochmal drüber nach ;)


    Häufig sind bei "durchschnittlichen" Sets die mitgelieferten Snares ebenfalls sehr durchschnittlich. Vermutlich wissen die Hersteller, dass gerade die Snare den individuellen Sound jedes Drummers definiert und bemühen sich daher kaum, den Beipacksnares einen herausragenden Charakter zu spendieren.


    Und schließlich sollen sich die Enthusiasten ja bald ne höherpreisige Snare gönnen, vorzugsweise aus der eigenen Produktpalette. Es hat schon seinen Grund, weshalb Shellsets ohne Snare angeboten werden.


    Ich verstehe das Bedürfnis, alles in einem Aufwasch kaufen zu wollen. Allerdings erhältst du - von seltenen Glückskäufen mal abgesehen - fast immer das deutlich bessere Gesamtpaket für ähnliches Geld, wenn du Shellset, Becken und Snare als getrennte Posten betrachtest.


    Bei Komplettangeboten sind extrem oft die Becken nur knapp oberhalb von Sondermüll, weil viele angehende Drummer oder deren Eltern sich vor allem für den bestmöglichen Kesselsatz begeistern und dann kein Geld für ordentliches Blech mehr übrig haben. Da werden ans Set der oberen Mittelklasse dann Becken aus dem Einstiegssegment gehängt, und wenn irgendwann Zeit und vielleicht auch Spaß erschöpft sind, wandert alles "wegen Hobbyaufgabe" in die Kleinanzeigen.


    Gutes Material wird typischerweise eher einzeln verkauft, entweder um eine Neuanschaffung zu finanzieren, weil sich der Geschmack geändert hat, oder einfach um den großen Fuhrpark ein wenig abzuspecken.


    Ergänzung: es ist sicher nett gemeint, wenn hier nun wie üblich jeder seine persönliche Empfehlung ausspricht. Man sollte aber festhalten, dass die Qualität selbst in der unteren Preiskategorie und selbst bei manchen Hausmarken heutzutage erstaunlich hoch ist (vor 30 Jahren hätte man sich danach die Finger geleckt!!!) und du bei kaum einem Set zwischen 500 und 1000 Euro Ladenpreis noch ein großes Risiko eingehst, ob da nun Tama, Sonor, Mapex oder Gretsch draufsteht. Ich sehe absolut keinen Grund, hier bestimmte Drumsetmarken zu bevorzugen, sondern würde ergebnisoffen nach allem in deinem Preisrahmen schauen, was deinen Kriterien entsprechen könnte.

    Ich kenne das Force 2000, da der Musikverein in dem ich auch spiele ebenfalls eines besitzt, bin dort gut zufrieden mit Klang, Spielgefühl etc.

    Klang und Spielgefühl wird bei so ziemlich jedem Set gut sein, welches irgendwann mal jemand mit geeigneten Fellen gut gestimmt hat, Serie und Hersteller spielen beim Set ne eher untergeordnete Rolle. Becken lassen sich nicht umstimmen, da muss beim Kauf alles passen.


    Ansonsten bin ich 100% bei @DannyCarey, selbst beim "20er Trauma" 😉

    Dort gibt es einige Notationen von Liedern , auch für Anfänger.

    Solche Transkriptionssammlungen sind als Ergänzung ganz gut. Halte es aber für sinnvoll, sich nicht nur auf solche Seiten zu verlassen. Erstens schult es die eigenen Ohren, sich selbst zu erarbeiten, was gespielt wird. Zweitens benötigen gerade Anfänger häufig ne gewisse Vereinfachung, und das Gehör biegt sich meist schon selbst zurecht, was man im Kopf schon begriffen hat. Noten sind da unerbittlich und manchmal dadurch verwirrend.


    Und drittens steht in manchen freien Ressourcen auch viel Schmarrn drin, weil das Angebot mehr auf Masse als auf Klasse abzielt. Wer gelegentlich Transkriptionen anfertigt, weiß wie mühsam das sein kann, da verwundert es kaum, wenn eben keiner die Zeit aufwenden, allzu sorgfältig zu arbeiten.

    recht laute Pearl Stahl snare

    Da gibt es durchaus interessante Unterschiede zwischen verschiedenen Snares. Aber das heißt auch testen, was das Zeug hält.

    Mein Neuzugang, eine ältere Slingerland 14x5 (Stahl), kann richtig laut. Meine Supra 14x6.5 (Alu) ist deutlich sanfter und nie penetrant.

    Eine Snare mit deinem Traumsound im Zaum zu halten, wird aber wohl am ehesten über die Spielweise klappen. Leise gut zu klingen, gelingt nicht ohne Übung, und vielen Drummern gelingt es überhaupt nicht, hört man 😉

    Bezüglich "lohnt sich das? sehe ich keinen großen Unterschied zu Selbstbau. Auch da kaufen die meisten ja vorgefertigte Einzelteile und kombinieren diese nach Gusto. Kaum jemand baut sich Kessel und Hardware selbst.


    Ob die Einzelteile dabei gebraucht sind wie in deinem Fall alles, was von Sonor kommt, spielt imho keine Rolle. Wirtschaftlich "lohnt" sich das in den seltensten Fällen, das Ergebnis alleine zählt.


    Der Vorgeschmack aufs mögliche Finish wär jetzt net so meins, da kenn ich mich und meinen unsteten Geschmack. So ausgefallene Designs sorgen kurz für Begeisterung, dann bleibt das Zeug dort, wo ichs net sehen muss 😉


    Wenn du dir aber sicher bist, go for ist, es muss ja außer dir niemand gefallen.

    Gegen ein neues Set spricht ja außer Ebbe auf dem Konto nie was ;)

    Nur würde ich halt die Erwartungen an "besseren" Klang im Zaum halten. Alle anderen Gründe entziehen sich ja eh häufig rationalen Erwägungen.


    Wenn man einfach mal die Klangoptimierung außen vor lässt, würde ich mir dabei vor allem überlegen, ob das Set nur im Übungskeller stehen soll, oder ob vielleicht auch der eine oder andere Gig (oder Bandproben) damit bestritten werden soll. Meiner persönlichen Meinung nach wäre eine 20"-Bassdrum dafür schon mindestens sinnvoll, ich bevorzuge aber 22". Für mich die beste Synthese aus Sound und Transportfreundlichkeit. Es gibt aber auch genügend Kollegen hier, die 20" für den Heiligen Gral halten und sich nichts anderes vorstellen könnten. Klar, echte Männer brauchen viel Hubraum, aber alles über 22 wäre in so einem Raum wohl Overkill.


    Für deinen Übungskeller sagt mir meine Intuition, dass ein Set mit dünnen Kesseln, also mit weniger Projektion, sich auch akustisch besser im Zaum halten ließe. Ob das aber wirklich so ist, kann ich dir nicht sagen, denn ich spiele schon immer dünne Kessel, weiß also gar nicht, was dicke Kessel im Vergleich so unter der Haube haben.


    Stage Customs sind tatsächlich laut einhelliger Meinung sehr brauchbare Sets, die natürlich nicht den Anspruch erheben, in der Luxusklasse mitzuspielen, aber wirklich gut klingen und robust sind.

    Jungs, macht doch nen eigenen Schlagzeuglehrer-Fred auf, in dem ihr eure Unterrichtskonzepte vergleicht. Für alle, die nen Lehrer suchen, wäre das sicher ne tolle Sache, als Anfänger weiß man schließlich noch nicht so genau, worauf man bei der Wahl des Lehrers achten sollte (oder zumindest könnte).

    Bissi Eigenwerbung passt da dann auch gut rein ;)

    Dennoch ist diese Antwort: "Frag deinen Musiklehrer" tatsächlich wesentlich leichtfertiger geschrieben, als für den zu lernenden umsetzbar.

    Macht doch auch niemand gleich von Beginn an. Meist kommen ja diverse wohlmeinende Hinweise aus verschiedenen Ecken. Nur taucht früher oder später (meist früher :D ) das Problem auf, dass diese Ratschläge sich teilweise diametral gegenüber stehen. Wenn der oder die Fragesteller*in dann irgendwann zunehmend verwirrt ist ob der Möglichkeiten, bringt man halt als "Rettungsanker" irgendwann den Lehrer ins Spiel, denn a) ist er hoffentlich eine Instanz mit Expertise, und b) steht er dem Schüler gegenüber und kann Probleme dadurch ohne langwierige Beschreibungen erkennen.


    Und ehrlich gesagt taucht irgendwann auch gelegentlich mal ein gewisser Unmut auf, wenn User einfach nur ne Gratisberatung erhoffen, dann aber die Ratschläge noch nicht mal konstruktiv anwenden, sofern sie nicht der eigenen Erwartungshaltung entsprechen. Da mag dann der Verweis auf den Lehrer schon auch mal verklausuliert stehen für "keinen Bock mehr, mich 10 Seiten lang argumentativ im Kreis zu drehen, wenn eh nicht zugehört wird"

    Erst dache ich, wer steckt den Geld in so ne Schrottmühle mit Plaste-Hoops???

    Aber wenn du eh alles entsorgst, was nicht taugt, und das Set zumindest grob als Kesselspender nutzt, sieht die Sache anders aus. Jetzt bin ich echt gespannt, wie du das hässliche Entlein in einen wunderschönen Schwan verwandeln willst.

    Wenn es akustische Drumsets gäbe, die relevant leiser wären als andere, würden vermutlich viele Mitmusiker fortan jeden Abend Gott loben, ihre Gebete erhört zu haben ;)


    Was einen solchen Raum laut erscheinen lässt, sind in der Regel nicht ungezügelte Tiefbässe, sondern Dröhnen im Tiefmittenbereich. Eine 18"-Bassdrum hat typischerweise nicht so viel Low End wie eine größere Bassdrum, das stimmt, aber Tiefmitten wirst du damit nicht wirklich los. Natürlich steigt die Gesamtlautstärke mit dem Durchmesser an, wenn ich aber mein Bop-Kit mit größeren Konfigurationen vergleiche, unterscheidet es sich bei ähnlicher Stimmung lautstärkemäßig nicht sonderlich.


    Ein anderes Set in einen "lauten" Raum zu stellen, wird dich glaube ich der Lösung deines Problems nicht näher bringen. Selbst Hersteller, die sich wie Adoro in Hamburg auf die Herstellung "leiser" Sets spezialisiert haben (was ich btw bezweifle), meinen damit nur, dass die Sets auch leise angespielt noch vollen Sound liefern, was z.B. in Gottesdiensten in halligen Kirchen helfen soll. Haut man laut drauf, klingen sie laut, denn Schalldämpfer für Drums hat bis heute niemand erfunden.


    Neben den raumakustischen Maßnahmen, die vielleicht doch noch nicht optimal umgesetzt sind und neben Bassfallen auch noch zusätzliche Breitbandabsorber vertragen könnten (?), würde ich eher über die Wahl der Felle nachdenken. Die viel gescholtenen Evans Hydraulic klingen nicht nur weniger lebendig als dünndere/ungedämpfte Felle, sie sind auch hörbar leiser. Für einen Bandproberaum oder als Liveset würde ich solche Felle niemals einsetzen, aber im Studio oder eben für dein Problem können solche Ansätze sinnvoll sein.


    Wenn du dann noch die Stimmung anpasst, indem du problematische Frequenzen rausstimmst (vielleicht alles etwas höher als bisher?), solltest du deinem Ziel näher kommen als mit jedem anderen Drumset.


    Ein quadratischer Raum ist immer schwierig (Stichwort Raummoden), aber falls möglich, solltest du auch mit der Position im Raum experimentieren. Einfach mal mit nem Tom in der Hand durch den Raum gehen und hören, wo die Anschläge am unangenehmsten dröhnen und wo sie halbwegs ok klingen. Entsprechend dort dann das Set aufbauen und überprüfen, ob sich was verbessert. Manchmal reichen schon wenige Zentimeter für einen besseren Höreindruck.


    Zeig uns doch mal Fotos deines Raumes, vielleicht lassen sich daran Verbesserungspotenziale erkennen.