Beiträge von trommla

    Ich sehe es ziemlich pragmatisch. Es gibt etliche gute Drumhersteller. Einerseits etablierte Marken mit weltweitem Service. Andererseits tolle kleine Customschmieden in D. Wenn ich hierzulande customize, weiß ich, dass der Trommelbauer und die gleiche Sprache sprechen und Missverständnisse dadurch minimiert werden. Und wenn man sich doch wegen irgendwas partout nicht einig wird, gilt für beide gleiches nationales Recht. Bei etablierten Herstellern mit deutschem Vertrieb weiß ich schon vorher exakt, was ich bekomme, also auch dabei sehr überschaubares Risiko. Alles andere ist wie an der Börse zu spekulieren. Du kannst nie wissen, wie es ausgeht.


    Abgesehen davon reizen mich solche Exotenfinishes glücklicherweise auch nicht, weil ich weiß, dass sich mein Geschmack ändert. Da kannst du beim Verkauf mit Glück noch den Kilopreis aushandeln, Marke und Finish sind jedenfalls kein guter Kaufanreiz.


    Edit:

    Die Website ist under construction.

    Übrigens auch ein Indiz dafür, dass sich dahinter kein seit Jahren etablierter und über Zweifel erhabener Custom-Trommelbauer versteckt, den zu testen es sich lohnt.

    Falls du noch nicht gekauft hast: ich kenne die Sonor-Snare nicht, fand aber alle eher günstigen Sonor-Snares, die ich unter die Sticks bekam, eher weniger überzeugend. Zwar traue ich mir inzwischen zu, aus den meisten Snares mit Hilfe von Fell- und Teppichwahl sowie Stimmung einen brauchbaren und im passenden Kontext geeigneten Sound zu bekommen. Als erste und damit "One-Fits-All" Snare würde ich jedoch um die AQ2 instinktiv erst mal nen Bogen machen.


    Für ne Universalsnare, die in allen Lebenslagen ne gute Figur macht, braucht man kein Vermögen einplanen. Aber man sollte mit Sticks und Stimmschlüssel im Laden testen, was geht, und was nicht. Wer von uns hier welches Modell bevorzugt, halte ich für wenig hilfreich, da müssen einfach die eigenen Ohren entscheiden. Wenn du einen bestimmten Sound möchtest, dann lerne deine Snare so zu STIMMEN, statt nach Empfehlungen zu fragen. Ne ordentliche Snare kann nämlich im Grunde alles, wenn du weißt wie.


    Wenn du ein Auto kaufst, fragst du doch auch nicht "ich muss beruflich in nächster Zeit häufiger nach Berlin, welches Auto soll ich mir dazu kaufen?". Das geht nämlich mit allen, nur ist die Fahrt mit einigen vielleicht komfortabler als mit anderen. Worauf du dabei exakt Wert legst, kannst nur du selbst herausfinden.


    Gerade die Snare als Herzstück definiert deinen Sound, und da würde ich im Zweifel das beste Instrument kaufen, das ich mir leisten kann. Und zwar das, welches sich unter meinen Sticks am besten anfühlt, egal was andere sagen.

    Dieser Sonor-Eimer wird mit gutem Teppich und den richtigen Fellen sicher annehmbar klingen, aber wenn du erst 2 Felle und nen neuen Teppich brauchst, bist du auch bei 70 Euro extra, also wieder beim regulären Preis. Und falls z.B. der Strainer nicht gut ist (ich bin da ziemlich picky), nervt die Snare am Ende trotzdem.


    Die ganze Tama S.L.P. Reihe liefert insgesamt echt tolle Instrumente zu fairen Preisen, und da ließe sich mit etwas Geduld auch gebraucht sicher mancher Schnapper schießen. Aber auch hier solltest du in Ruhe im Laden testen, was dir gefällt.

    Du müsstest eben entscheiden, ob Holz oder Metall

    Die überbewertetste Frage überhaupt. Im Laden wirst du merken, ob das überhaupt für dich nen Unterschied macht. Ich sitze an so vielen verschiedenen Snares, und ich stelle immer wieder fest, dass mich exakt 2 Dinge interessieren. Erstens: ist die Snare ordentlich gestimmt? Zweitens: funktioniert die Abhebung zuverlässig? Es gab noch nicht EINE Situation, wo ich mir statt ner Holz ne Metallsnare oder statt Stahl Gußreifen gewünscht hätte. Die Effekte sind einfach zu gering.


    Geh in nen guten Drumladen, teste, und wähle die Snare, deren Gesamtpaket aus Sound, Optik, Handling und Preis dir am besten erscheint. DAS ist deine Snare.

    Auch in der Musik verkennt der gemeine Dorfrocker in seinem Kellerprobezimmer gerne, dass ohne Investition

    nichts läuft. Manche bescheißen sich selbst und nennen sich "semi-professionell", was eigentlich nur heißt, dass

    sie tagsüber genügend verdienen, um abends ihre teure Gitarrensammlung vorführen zu können und dann

    noch behaupten, sie hätten beim Gig etwas verdient (was betriebswirtschaftlich meistens Blödsinn ist).

    Man kann sich ja mal fragen, wieviel Geld man schon in sein Instrumentarium gesteckt hat. Alleine Instrumente und Zubehör belaufen sich im Amateurlager nicht selten auf fünfstellige Summen, ohne dass man über jedes Paar Sticks, Felle, neue Saiten oder Fachliteratur Buch führt. Und dann überlege man sich, welche Gesamtsumme an Gagen man über die Jahre so vereinnahmt haben könnte. Darüber, dass das Finanzamt eine Gewinnerzielungsabsicht erkennen könnte, brauchen sich die meisten wohl dabei keine Sorgen machen.

    ABER! Wo krieg ich einen passenden Snareteppich her?

    Einer der Gründe, weshalb ich froh bin, schon lange keine Snare mit Parallelabhebung mehr zu besitzen. Und kaufen würde ich auch keine mehr, da könnt se noch so günstig sein.

    Aber bis du das Teil schön restauriert hast, findet sich ja eventuell noch ne Lösung. Ich drücke dir die Daumen.

    Leider macht das Alter vor niemandem Halt, aber je nach Schwere kann danach zumindest wieder ein normales Leben erreicht werden. Dass Nicko es noch auf große Bühnen schafft und dabei keine allzu schlechte Figur macht, ist ne verdammte Leistung. Ich freu mich riesig für ihn, dass er weit von existenziellen Nöten entfernt sein dürfte und nicht wie mancher Profi im Alter bis zur Grube weitermachen muss, weil die Rente nicht reicht.


    Ach ja, weils hier ja mehr um seine Sets geht. Ich finde, seine regelmässig neu designten Sets gehören eher in ein Kunstmuseum. Das Instrument selbst ist doch seit Jahrzehnten immer gleich bis aufs Mü, nur dass immer wieder mal wer anders sein Badge draufkleben darf. Gääähnend langweilig.

    Jungs und Mädels, alles gut, wir werden gebraucht. War gestern als erwachsener Begleitschutz mit meiner 14jährigen bei einem K-Pop-Konzert. Und siehe da, vor- und Hauptact hatten bei ansonsten 95% vorproduzierten Tracks tatsächlich beide nen Livedrummer auf der Bühne.8)

    Ok, natürlich befeuert mit Triggersounds...



    Musste ich grad wg. der Überschrift loswerden, wollte das Thema aber nicht weiter stören.

    Ich werfe mal Worldmax in den Raum.

    Mal so dazwischengegrätscht. Ich erinnere mich von früheren Produktfotos an eher weniger überzeugende Strainer bei vielen Worldmax-Snares. Für mich wäre ein subobtimaler Strainer ja bei aller Klang- und Verarbeitungsgüte ein NoGo. Insofern ginge mein erster Blick bei gebrauchten Wordmax zum Strainer, nicht dass man hier noch nachrüsten müsste. Aktuelle Modelle haben anscheinend so ne Pearl-Style-Abhebung, nicht besonders fancy, aber solide.

    +1 für das BA19a. Gegen diverse mehr oder minder dezidierte BD-Mikros getestet und für gut befunden. Sowohl für's Geld als auch absolut im Vergleich zu D6, Beta 52, RE 20 und ???.


    Ansonsten schließen ich mich Jürgen K an, der "Königsweg" hängt von der geplanten Nutzung ab. Persönlich bin ich aber eher auf der Seite "Je Mono, desto Bumms".

    Statt OH könntest du auch die "Wurst" testen. Bleibt zwar dann auch Mono, aber lieber habe ich ausgewogene Lautstärkenverhältnisse, als dass mir die Becken alles zuzischeln und die Trommeln dünn und hohl klingen, auch wenn das dann Stereo ist.

    Recorderman und Glyn Johns wird in der Regel ja auch mit nem BD-Mikro kombiniert, um das tieffrequente Fundament zu erhalten. Zumindest meiner Erfahrung und Kenntnis nach.


    Einigung oder ein letztendliches "besser" oder "schlechter" wird sich hier aber vermutlich nicht herauskristallisieren. Ist wie immer großteils Geschmackssache.

    Ich bin ketzerisch und behaupte, es ist völlig egal. 2 Mikros in nem nicht optimierten Raum reichen eh nicht für "amtliches" Drumrecording. Am ehesten würde ich mir wohl ein Bassdrum-Mikro zulegen und dann 1× BD und 1× OH fahren. Zum festhalten und teilen von Ideen reicht das, und mein eigenes Drumming damit zu evaluieren, ist auch kein Problem. Lieber Mono und untenrum Bumms, als Stereo und ohne Bumms, finde ich.

    Wahnsinn, was ihr da für nen Aufwand treibt. Manche der Einsender, vereinzelt auch Bewertende, ganz sicher das "Organisationskommitee" Dany und Marius. Klasse :thumbup:


    Da ich mich beim Bewerten dabei erwischt habe, den Sound bzw. das Recording doch intuitiv stärker einfließen zu lassen, und da ich eine Challenge ohne Chancengleichheit irgendwie doof finde, könntet ihr für nächstes Mal vielleicht in Erwägung ziehen, die Aufnahmetechnik zu begrenzen und nur Handyaufnahmen zuzulassen. (Alternativ Zoom).


    Wer weder über das Know How noch über die Gerätschaften verfügt, ein annähernd professionelles Ergebnis abzuliefern, bekäme trotzdem die gleiche Chance. Zudem könnte man sich dann jede Form der Verdächtigung sparen, Teilnehmer hätten unseriös editiert.


    Ach ja, weils mir gerade im Kopf rumschwirrt: jeden Beitrag selbst trommeln zu wollen, ehe man ihn bewertet, finde ich hochgradig [bitte Adjektiv selbst einsetzen]. Abgesehen davon, daß ich mich frage, was einen auf so eine Idee bringt (muss ich wie Ringo klingen können, um seine Bedeutung zu verstehen?), verengt und verzerrt es die Sicht doch komplett. Du stellst die Fähigkeiten dadurch in Bezug zu deinen eigenen, und wer Dinge spielt, die du nicht kannst, liegt instinktiv vor dem, der "schlechter" spielt. Dass gutes musikdienliches Spiel oft nicht so sehr das Was in den Mittelpunkt stellt, sondern das Wie, übergehst du völlig. Bumm Tschack kann eben steif und holprig klingen oder geil, je nachdem ob wir Freizeittrommler es spielen oder Phil Rudd. Insofern finde ich es völlig in Ordnung von den Organisatoren, darauf keine Rücksicht nehmen zu wollen.

    Puh. Ich hatte schon damit gerechnet, diese Nachricht irgendwann lesen zu müssen, Glioblastome sind fies. Trotzdem musste ich erst mal nach Luft schnappen. Einer meiner ganz großen Drumheroes der letzten Jahre.


    Ich bin auch froh, ihn letztes Jahr mit MoM Jovi noch gesehen und gehört zu haben. Ohne Brit Turner wird dieser tollen Band was fehlen. Musikalisch sowieso, und irgendwo war auch zu lesen, dass sie ihn menschlich als den Ruhepol beschreiben, der alles zusammenhält.

    Da leg ich ja monatlich noch 80 euro Tankgeld obendrauf

    Den Gedanken verstehe ich völlig. Wobei man sich in manchen Regionen auch nach einem Proberaum für 120 € bei 24/7 Nutzung noch die Finger lecken würde ;)


    Eine Standardlösung mit Silent Sticks? Denkst du, dass du damit in der Lage bist, eine halbwegs vernünftige Sticktechnilk zu entwickeln? Punkrock geht ja vielleicht noch, aber vieles macht beim Drumming das dynamische "Feintuning" (Ghost Notes etc.) aus. Und da begrenzt du dich mit solchen Silent Sticks möglicherweise selbst.

    Vielleicht solltest du preiswert etwas eingrenzen. Da gehen die Vorstellungen sicher auseinander, und auch die Ansprüche. Meine Lösung wäre z.B. immer mit dem Zusatz "professionelle Qualität", andere suchen - sinnbildlich - eher die Bastellösung von IKEA.


    Ein SPD-SX fällt eben für den einen unter "teuer", weil es ähnliche Geräte für die Hälfte gibt. Der andere empfindet es vielleicht als preiswert, weil ein TD-50 Brain mit 2 Mesh-Pads teurer käme und mehr Aufwand beim Aufbau erfordern würde.


    Ehe mich wer steinigt, ich bin kein Elektrodrummer und hab einfach beliebige Namen reingeworfen, wie sie mir in den Sinn kamen. Ob und dass es vielfältige Alternativen gäbe, glaube ich gerne.

    Haha, mein nächster Konzertbesuch wird nächsten Freitag in München Eric Nam sein. War ein Geschenk an meine 14jährige Tochter, die ein absoluter KPop-Fan ist. Muss mir noch überlegen, wie ich den Abend unter lauter Teenie-Mädels durchstehe. Hoffentlich gibt's wenigstens nen Bierausschank, am besten möglichst weit weg von der Bühne 8o