Beiträge von trommla

    die kessel können ganz schnel reissen wen zu viel Spannung drauf ist.

    Ich glaube, das war deiner Experimentierfreude geschuldet und dürfte eher ein Einzelfall gewesen sein. Die meisten stimmen ihre Snares ja eher nicht allzu hoch. Wenn überhaupt ordentlich gestimmt wird ;)

    Allerdings würde ich gefühlsmäßig bei Acrylkesseln viellleicht nicht auf die Masshoff'sche Methode zurückgreifen.

    Herzlich Willkommen. Ja, die 35 Jahre haben bei mir auch zu Stirnrunzeln geführt, aber so ist das halt, wenn die ersten Worte nicht "Mama" oder "Papa" sind, sondern "Trommeln".


    Hast du an der Wand gegenüber eigentlich Noten (oder nen Teleprompter) stehen? Mir fällt auf, dass dein Blick häufig auffällig in eine Richtung geht. Oder engagierst du dir nen Dirigenten? :D

    Vielleicht wird hinter den Kulissen ja parallel zur Abwicklung noch verhandelt, und man hofft darauf, den Standort noch irgendwie erhalten zu können? Fände ich zwar ein ungewöhnliches Vorgehen, aber wer weiß.

    Schnur wäre sicherer.

    Unter anderem deshalb verwende ich nur Schnur. Mir hat's vor Ewigkeiten mal Bänder durchgescheuert, damals glaube ich allerdings so werksseitig montierte Mylarstraps. Mit Schnüren ist mir das noch nie passiert. Bin nun aber auch kein Heavy Hitter und spiele generell eher materialschonend. Ob die Schnüre bei Powerdrummern ebenso schnell schlapp machen, kann ich also nicht einschätzen. Falls mir die Schnur mal reißt, liegt immer ne Rolle Maurerschnur parat. Die reicht vermutlich, bis ich irgendwann die Stöcke für immer aus der Hand lege.

    Ich hab mir mal diese hier gekauft, allerdings nicht zum trommeln, sondern um beim Chrom/Becken putzen nicht gleich wieder Fingerdapper zu produzieren. Gleichzeitig sorgen die Noppen für guten Grip, um die guten Bleche nicht fallen zu lassen.


    Ich hätte zumindest keine Probleme, mit den Teilen auch zu trommeln, sehe aber keine Vorteile darin. Dass mir von Zeit zu Zeit die Sticks fliegen gehen, liegt nicht daran, dass sie mir mangels Grip durch die Finger rutschen, sondern dass ich mit den Sticks irgendwo hängen bleibe und ich sie dadurch verliere. Mag wohl an meiner allgemein lockeren Stickführung liegen, Jazzer eben ;)

    Nun ja, ich lerne ebenfalls E Bass und in dem Zuge auch "richtige" Notenlehre

    Du kennst den Witz mit dem Bass-Anfänger, der nem Freund von den ersten Unterrichtsstunden erzählt?


    Bass-A. nach der ersten Stunde: "war toll, ich hab gelernt, das E zu spielen"

    Freund nach einer Woche: "Und, wie war die 2. Stunde?"

    Bass-A. : "Super, heute war das A dran."

    Freund, wieder ne Weile später: "Na, immer noch fleißig beim Bassunterricht."

    Bass-A.: "Ne, keine Zeit, Gigs, Gigs, Gigs"


    Aber unabhängig davon, ich glaube, zum Notieren von Bassnoten braucht man noch weniger Features, so lange das Programm Bassschlüssel kann.

    Zumindest kann ich dich insoweit beruhigen, dass wir als Drummer keine allzu komplexen Herausforderungen an die Notationssoftware stellen müssen. Ein Umstieg dürfte sich unproblematisch gestalten. Hatte letztens mal Muse Score installiert wegen einer meiner Bands, wäre auch ne Option. Wobei ich nicht weiß, was es so alles für Linux gibt.

    Auweia, auch noch Linux...


    Da kann ich dir nur sagen, du bist nicht alleine! Über suboptimale Bildschirmdarstellung habe ich mich bei manchen Anwendungen selbst schon schwarz geärgert, ohne eine Lösung gefunden zu haben. Programme, die eine Größenanpassung von Icons ermöglichen, gibt es zwar gelegentlich, allerdings hab ich noch keins gesehen, wo man sie hätte frei skalieren können. Eine Vergrößerungsstufe von 200 % finde ich bestenfalls "gut gemeint". Man könnte fast glauben, der Entwickler habe sein Programm für 15"-Röhrenmonitore mit ner Auflösung von 800x600 optimiert 8o


    Ich kenne mich mit Programmierung nicht aus, würde aber vermutlich dem Hersteller ne ganz liebe Mail schreiben und nachfragen, ob man die Darstellung nicht auf Monitore des 21. Jahrhunderts anpassen könnte. Intuitiv sollte das ohne gigantischen Aufwand zum nächsten Release möglich sein. Ansonsten hilft wohl nur, nach Alternativen zu schauen, und das dem Hersteller auch so mitzuteilen.

    Wenn wir ein realistisches Prozedere wüssten, würden wir es dir verraten, ehrlich! ;)


    Ich kann dir mit Mitte50 nur aus eigener Erfahrung berichten, dass das nachbarschaftliche Verhältnis schon unter weit geringerer Lärmemissionen (u.a. Üben auf einem Übeset ohne jeglichen echten Sound) angespannt war. D.h. mir fehlt zwar die praktische Erfahrung, wie man ein Akustikset in einer Wohnung so leise bekommt, dass es kein Mecker vom Nachbarn gibt. Über reichlich praktische Erfahrung, wie schnell selbst nachgemessen geringe Geräuschpegel Nachbarn erzürnen, verfüge ich bedauerlicherweise reichlich.


    Die Anforderungen an eine wirklich (tritt)schallundurchlässige Raum-in-Raum-Konstruktion sind finanziell, akustisch und statisch in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses enorm hoch. Irgendwas mit Bordmitteln ausrichten zu wollen, ist ähnlich illusorisch wie der Weltfrieden. Schon im Keller eines Reihenhauses klappt so etwas nicht ganz ohne Aufwand und Bestechung der Nachbarn. In ner Wohnung mit Nachbarn auf allen Seiten ist das unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Erwägungen unmöglich.

    vielleicht hat jemand Infos, welche meine Situation zum positiven, sprich meiner Wünsche schon besiegt hat

    Die Analogie holpert etwas, aber wir wissen, dass es dem Menschen möglich ist, zum Mond zu fliegen. Wenn ich dich nun frage, wie ich am besten zum Mond komme, wirst du mich hoffentlich drauf hinweisen, dass es für eine Privatperson unterhalb der Vermögensklasse eines Elon Musk oder Jeff Bezoz de facto unmöglich sein dürfte, den dafür erforderlichen Aufwand zu finanzieren. Was meinst du, sollte ich deinen Rat beherzigen? ;)


    Hinzu kommt, dass der Mythos, man habe ein Grundrecht auf soundso viel Übezeit täglich, gerne kolportiert, aber schlicht falsch ist. Wenn Nachbarn sich von Geräuschen belästigt fühlen, ist das Kind in den Brunnen gefallen, und bei der Suche nach 'ner Wohnung, um die herum es nur Musikfans und verständnisvolle Zeitgenossen gibt, wünsche ich jetzt schon viel Spaß.


    BTW: Rigipswände sind häufig prima Membranen, die schwingen wie Hulle. Und wie wir als Musiker ja alle wissen, wird zur Erzeugung und Übertragung von Schallwellen vor allem Membranfläche genutzt :thumbup:

    olsch

    Wenn ich das so lese, wirst du hier keine Antwort bekommen, da das Programm nicht viele nutzen. Ich nutze z.B. Sibelius in ner älteren Version.

    Stell deine konkrete Frage aber trotzdem mal, wenn du die Antwort nicht schon selbst gefunden hast. Da das Rad nicht jedes Mal komplett neu erfunden wird, könnte es ja sein, dass auch Nutzer einer anderen als deiner Software ne passende Idee dazu haben.

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an, ein gepflegtes Akustikset in ner Wohnung wird mit Sicherheit für Unfrieden sorgen. Raum in Raum müsste so aufwändig sein, dass wirklich NICHTS mehr nach draußen dringt, denn selbst ein geringer Trittschallanteil - und den gibt es bei Drums eigentlich immer - führt bei der Nachbarschaft nach eigener, leidvoller Erfahrung schnell zu Irritation. Die meisten Menschen können nämlich eine Stunde deutlich hörbare Melodie und Harmonien leichter ertragen als 15 Minuten leises Geklapper. Das empfinden die meisten, wie wenn nebenan jemand täglich eine Stunde Nägel in die Wand schlägt.

    Ich möchte ja nicht sagen "vergiss es", aber ... vergiss es.

    Was da hilft, ist jede Produktankündigung zu ignorieren, so lange es geht. Brauch ich nen Keller voll mit 10000 verschiedenen Becken? Nein. Muss ich dann 10000 verschiedene Beckenmodelle kennen? Nein!

    Jeder, der sich von deren Vielfalt verwirren lässt, ist selbst dran schuld.

    :D :D :D


    (Ich versuche jedenfalls, mit dem klarzukommen, was ich schon habe, und selbst da bleiben einzelne Becken das ganze Jahr verpackt)

    Nunja - gewisse Merkmale in der Konstruktion sind mir persönlich schon wichtig.

    Klar, spricht ja nix dagegen. Aber glaubst du, dass irgendwer davon was mitbekäme, ohne es vorher gesagt zu bekommen? Wenn du ohne nähere Infos ein Set hören würdest, könntest du selbst vermutlich anhand des Sounds auch nicht beurteilen, welche Spezifikationen das Set aufweist. Ich könnte es jedenfalls mit Sicherheit nicht. Und ich bilde mir ein, gute und recht analytische Ohren zu besitzen. Wie auch immer, Pearl hat ein neues Set und gibt sogar mehr oder minder zu, alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.

    "Inspired by the Professional Series MLX drums debuted by Pearl in 1985, new Professional Series drums feature advanced elements combined with a premium shell to create a player ready drum set platform fit for active gigging and touring."


    Warum auch nicht, machen ja alle Hersteller so :D

    Seelanne

    Ups, haha, ja das ist heftig.


    Allerdings bezweifle ich, dass das Wissen um die genauen Bezeichnungen für mich als Drummer irgendeine Relevanz hätte. Ich bin mir fast sicher, dass jedes davon so klingt, wie ich es mir von einem Schlagzeug erwarte, sobald ich es nach meinem Gusto gestimmt habe.


    Es wird eh immer viel zu viel Gewese gemacht um irgendwelche Konstruktionsmerkmale, die vor allem dazu gut sind, neue Kaufanreize zu setzen. Ich persönlich habe noch nicht erlebt, dass mich eins meiner Sets in irgendeinem Genre aufgrund seiner Bauweise an irgendeine Grenze gebracht hätte. Ok, stimmt nicht ganz, ne 18er Bassdrum ist natürlich gelegentlich limitiert.


    Eigentlich läuft Trommelkauf bei mir ganz einfach, nach nur wenigen Kriterien ab:

    - gewünschte Kesselgröße(n)

    - Finish/Optik

    - Budget

    - welche Hoops

    - bei Snares der verbaute Strainer


    Der gesamte Rest ist für mich zweitrangig, wenn mir der Sound insgesamt gefällt. Ich könnte gerade mal sagen, aus welchem Material meine Kessel sind, aber Dicke, Anzahl und Verleimung der Schichten, exakte Kesseltiefe, exakte Form der Gratung, Steilheit des Gewindes der Stimmschrauben etc. sind noch nie in eine Kaufentscheidung eingeflossen. Und ob ich in 10 Jahren voraussichtlich noch EInzeltrommeln im gleichen FInish nachkaufen kann, fand ich immer ne wichtige Frage, ohne jemals in die Verlegenheit gekommen zu sein ;)


    Na gut, jetzt bin ich a bisserl im OT gelandet

    Pearl baut tolle Sets, aber ich finde an dem hier gefeatureten so gar nichts, was mich zum Kauf bewegen würde. Ein dünnwandiges Maple-Set hab ich schon im Keller, und der Look sowie die angebotenen Finishes empfinde ich als wenig originell. Als Arbeitstier für bezahlbares Geld durchaus ok, aber reicht das, um Käufer zu mobilisieren? Das Video hat sich mir noch nicht mal sofort als Produktvideo erschlossen, dass nennt man wohl Leisetreten ;)


    Mich überrascht, dass ihr euch so an Bezeichnungen stört. Hab noch nie sonderlich darauf geachtet und nicht den Anspruch, die Nomenklatur verstehen zu müssen. Am Ende zählt doch, ob mir Sound, Optik und Image der Firma gefallen, egal welche Buchstaben auf dem Badge prangen.

    Bei Sonor stört mich vor allem die hässliche Optik der letzten Jahre. Ging beim SQ2 schon los und findet seine Fortsetzung in (fast) allem, was seitdem so auf den Markt kam.

    Es ist nicht nur das, was Du spielst, sondern auch wie Du es spielst.

    Und das wird leider zu oft vergessen.

    Ein Satz, den sich mancher ausdrucken und über seine Übungsecke hängen sollte.


    Wer als Profi davon leben will, muss diese Erkenntnis irgendwann machen, sonst wird's schwierig. Ich ergänze noch: wichtiger als zu wissen, was man kann, ist zu wissen, was man nicht kann, und diese Dinge bei Gigs zuverlässig wegzulassen ;)


    Bei vielen Amateurbands hakt es tatsächlich oft daran, oder ich hör die Drummerkollegen mit strengeren Ohren. Jedenfalls sind es häufig deren Drummer, die mit negativ auffallen, da sie zu viel spielen, was sie noch dazu nicht sicher beherrschen. Dabei wäre es in vielen Stilen so einfach, als Drummer ne gute Figur zu machen, weil man wirklich nicht im Zentrum steht und sich auf einfach, aber wirkungsvolle Sachen beschränken könnte. Wie du eben. Oder Brit Turner 8)