Beiträge von trommla

    sowie die Konstruktion schon eine nicht zu verachtende Rolle.

    Hierbei dürfte im Wesentlichen Einigkeit herrschen. Lediglich die Frage des Materials wirft gelegentlich Diskussionen auf. Da hätte ich ja gerne mal Gratung, Dicke und Anzahl der Holzlagen verglichen, sowie Art und Gewicht der Kesselhardware.


    Btw Catalinas sind aus "philipinischem Mahagoni" oder auch L(a)uan. Das hat mit Mahagoni ähnlich viel gemeinsam wie der Seelachs (=Köhler) mit Lachs, einem schmackhaften Süßwasserfisch 😉


    Dass verschiedene Trommeln nur aufgrund gleicher Abmessungen gleich klingen, nimmt glaube ich keiner an.

    Ich hab ja noch nie auf ne Glockenbronze-Snare draufgehauen. Aber ehrlich gesagt geht es doch hier eher darum, sich unter Umgehung jeglicher Vernunft einfach mal was zu gönnen, was nicht jeder hat. Der Lamborghini des Kleinen Drummers. Braucht kein Mensch, ist aber ein Statement.


    Als Kapitalanlage fällt mir sinnvolleres ein als Trommeln, vor allem beim aktuell eh schon extremen Preisniveau.

    Ich weiß also quasi ziemlich genau, was ich bekomme.

    Imho nein. Einerseits "hört" ein Mikro bzw ne Aufnahmekette anders als dein Ohr. Andererseits ist das Audiofile ja auch nur von EINEM Exemplar gemacht worden. Die angeblich geringe Serienstreuung ist erst mal nur ne überlieferte Annahme, kein bewiesener Fakt.


    Zudem kommt es nicht nur auf die Klangqualität an, sondern auch auf die Quantität, sprich die Lautstärke. Ich persönlich finde es störender, wenn ein Becken lautstärkemäßig ausreißt. Klangunterschiede kann ich eher spielerisch einbauen als ein zu leises oder lautes Becken.


    Ob du ein Soundfile richtig einschätzt, ist m.E. eher eine Sache der Erfahrung als des Herstellers 😉

    Die geringe Serienstreuung bei Paiste ist imho das beste Feature, das man nicht braucht. Ob nun ein kaputtgespieltes Becken 1:1 ersetzbar ist, kann mir nämlich völlig egal sein, da ich seit Jahrzehnten keins kaputtgespielt habe. Und sollte es doch einmal passieren, kann ich aufgrund des Alters meiner Becken dann wohl davon ausgehen, daß das entsprechende Modell vermutlich nicht mehr angeboten wird. Den Verbrauch beim Kauf schon einzuplanen, dazu fehlt mir echt das Geld (uns das Verständnis 😉 )


    Für mich ist das alles Teil der Fankultur der Paiste-Jünger, der ich nichts abgewinnen kann. Paiste hat gut klingende Bleche im Portfolio, das haben alle Beckenhersteller, also was solls. Klar, wer auf gute B8 Klänge steht, MUSS halt fast zu Paiste greifen.

    Wow, die würde ich ja sofort nehmen, am liebsten noch mit der schönen alten Werkbank dazu ;)

    Aber mal ohne Spaß, falls mich doch noch das Bedürfnis nach ner tiefen Holzschnarre überkäme, wo liegt man bei dir da aktuell preislich in etwa?

    Meinst Du, Trommla?

    Ich meine, ich hätte damals was in die Richtung gelesen. Obwohl das INet als Konkurrenz ja erst in den Kinderschuhen steckte. Aber vielleicht täuscht mich da die Erinnerung.


    Aber gab's die anderen Magazine da nicht schon großteils? Hab damals gerne im gut sortierten Fachhandel die Production Partner gekauft und erinnere mich an diverse Blätter wie Gitarre & Bass oder Keyboardmagazine beim Stöbern. Die Spezialisierung kam nicht erst durch das Ende vom FB, glaube ich.

    Das schwierigste am Stimmen bleibt, das Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen.

    Wie machst du das, wenn du vorher das Reso abnehmen musstest, in einer eher lauten Umgebung? Falten rausstimmen? Zumindest mit Loch im Reso ja eher schwierig. Drum Dial? Hab ich meist nicht dabei, wenn ich ehrlich bin. Gibt's da sonst hilfreiche Tricks? Ich würde vermutlich auf der Bühne laut um 5 Minuten Ruhe bitten, bei Androhung von Gewaltexzessen. Dann klappts auch mit Abklopfen. Aber wenn's drumrum wuselt und lärmt?

    Ehrlich gesagt überzeugen mich diese flachen Bass-Drums unmikrofoniert nicht wirklich.

    Ich kann noch nicht über den Erfahrungsschatz vieler Jahre verfügen, hab meine "Keksdose" erst seit August. Aber mein Eindruck ist bisher, dass sich jeder Mitmusiker erstaunt gezeigt hat über den fetten Sound, den ich damit hinkriege. Mich selbst eingeschlossen. Ob das natürlich primär Psychoakustik ist, weiß ich nicht, denn ein ungewöhnliches Bassdrumformat erregt logischerweise an sich schon Aufmerksamkeit. Klar ist, im Vergleich zu einer 22"x14" (oder tiefer) klingen 7" Zoll Tiefe etwas "verhaltener". Aber auch für nen Rockgig hat mir das Ding bislang Spaß gemacht.

    in der Lokalität, wo für ein paar Zentimeter mehr oder weniger kein Platz sein soll, aber

    am Ende gar noch ein Mikrofon herumfliegen soll, würde ich gerne mal gucken, wie das aussieht.

    Für mich zählt da weniger die Platzersparnis auf der Bühne als im Auto. Wenn ich mit meinem kompaktesten Setup unterwegs bin, können wir zu viert im Auto sitzen, bei "normalem" Gepäck bleibt nur der Beifahrersitz. Wobei die geringe Tiefe der Bassdrum auf Kleinstbühnen schon auch einen Komfortzuwachs für meine Mitmusiker bedeutet, die sich rundherum besser entfalten können.

    stellst du auch andere Felle danach ein

    Ich antworte mal an Nilsens Stelle. Ich stimme bei Bedarf alle Trommeln auf den Raum, wenn die Trommeln im Raum nicht klingen. Kürzlich spielte ich in einem Raum, da klang alles unnatürlich spitz und grell, meine sonst im Jazzkontext sehr angenehme Slingerland bohrte mir fast ein Loch ins Trommelfell. Ich musste sie beinahe wie einen Balladeneimer stimmen, um ein im Raum angenehm jazziges Klangbild zu erreichen. Das Spielgefühl war zwar dadurch ein wenig ungewohnt, aber es war nötig.

    Hört man die Dinger denn beim Spielen vibrieren? Wenn nicht, gehe ich davon aus, dass alles ok ist. Ein Fehler an sämtlichen Entriegelungsknöpfen wäre schon extremst unwahrscheinlich, selbst wenn es in der Produktion keinerlei Qualitätskontrollen gäbe.

    Ich kenne das selbst. Bei hochwertigen Anschaffungen neige ich auch manchmal dazu, die Flöhe husten zu hören ;)

    Habe leider keine Dual Glide Abhebung hier zum Checken.

    welche von denen würdest du dann nehmen?

    Das hängt bei mir von mehreren Faktoren ab. Wenn ich z.B. viel auf der Bassdrum montieren muss, bietet meine normal tiefe 18er mehr Möglichkeiten und bekommt den Zuschlag. Klanglich mag ich die flache 22er aber an sich lieber, da sie aufgrund der größeren Membranfläche fetter klingt.


    Wenn ich ein komplettes Kompakt-Kit suchen würde, wäre das von dir im Video verlinkte mit Sicherheit ganz weit vorne in der Auswahl, denn gerade die ausreichend große und doch flache Bassdrum gefällt mir gut. Ob dir das reicht, hängt von deiner Anwendung, deiner Spielweise und deinem Musikstil ab. Unter MEINEN Vorzeichen sähe ich keine Einschränkungen, außer dass ich eigentlich schon alles habe, um mit den üblichen Szenarien klarzukommen ;)

    Ich möchte meinen, wenn eh immer ein Mikro zur Verfügung steht, machst du keinen Fehler mit der Größe. Ich habe 4 verschiedene Bassdrums, davon eine 18x14 und ne 22x7, also beides auf ne andere Weise "klein". Beide habe ich schon mit Rockbands genutzt, beide haben abgenommen funktioniert. Beide sind von innen sehr zurückhaltend gedämpft. Bei beiden war vor allem die richtige Stimmung der Schlüssel zum Erfolg. Je mehr Stimmerfahrung du hast, umso besser kannst du auch aus ungewöhnlichen "Formaten" druckvollen Sound herausholen.


    Ein echter Nachteil an flachen Bassdrums ist, dass es im Handel keine vernünftigen Bags oder Cases dafür zu geben scheint. Da ist selber kürzen angesagt.

    Leider auch für mich nicht überraschend. Eher das Gegenteil, ich bin überrascht über jede Zeitschrift, die noch in Papierform herauskommt. Ich merke selbst auch schon lange, dass Printmedien für mich ihren Stellenwert eingebüßt haben. Meine letzten Ausgaben D&P habe ich glaube ich 2009 gekauft, ohne seither das Gefühl zu haben, weniger gut informiert zu sein. Produkt- und Artist-Informationen gibt's im Überfluss im Netz, und wirklich interessante Workshops oder Transkriptionen waren eher rar. Soll eigentlich die E-Version von D&P weiter erscheinen? Oder wars das ganz?

    Haha, der Basser kann also gar nicht zu spät kommen, gibt noch gar keinen :D

    Welchen Aufwand ich für eine Band betreiben kann (und will), hängt natürlich vom Einzelfall ab, und wöchentlich 1,5 Stunden Fahrzeit mach ich nur, wenn die Band mich überzeugt. Aber das lässt sich ja rausfinden, wenn wir uns einfach mal zum Spielen treffen. Schreib mir doch mal per PM mögliche Termine und den Ort, dann finden wir schon zam. Kommenden Montag kann ich nur leider nicht, da bin ich schon verplant.

    Gruß Jan

    Himmel, was für eine Gewinnspanne! Dieses Mr. Muff - Ding bastel ich dir in 15 Minuten zusammen. Materialwert: 40 Cent

    Denk ich mir auch oft bei diversen Schlagzeugutensilien und fange selbst gerne mal zu basteln an. Allerdings muss ich zugeben, dass mich DIESE Dinger tatsächlich interessieren, weil ich einerseits die "Rohstoffe" nicht im Ansatz so günstig bekomme (es sei denn man hat Geschirrtücher und alte Felle bergeweise daheim). Andererseits käme ich auch schnell an meine Grenzen, wenn man den Stoff dafür umnähen oder einfassen müsste. Zumal ich auf ordentliche Optik stehe :D


    Nachdem ich mir gerade den Eingangspost nochmal durchgelesen habe, kommt mir gerade noch eine weitere Idee. Ich habe noch keine (geöffnete) Kneipe oder Clubhaus mit Gästen erlebt, wo es so leise war, dass man ein Set nicht mit Sticks hätte spielen können. Klingt provokativ, aber leise spielen kann man lernen. Ein leise mit Sticks gespieltes Set klingt immer noch mehr nach Drumset als ein mit Rods gespieltes und dabei vielleicht noch mit Tüchern totgedämpftes. Und dann wären Rim Clicks wirklich Rim Clicks.