Vielleicht auch ne interessante Fragestellung, wie viel Erfahrung hast du im Stimmen? Vielleicht kommt deine Unzufriedenheit nicht vom Set, sondern von alten Fellen und schlechter Stimmung? Rein klanglich lässt sich fast jedes Set, an dem technisch alles ok ist, mit Markenfellen zum Klingen bringen (ne Ausnahme bilden da leider oft die Snares).
Beiträge von trommla
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trommla: Hast du die Aeon mal probieren können?
Nein, kann mich nicht erinnern. B25 als Legierung hätte ich wahrscheinlich in Erinnerung behalten. Bin nicht sicher, seit wann es die Serie gibt, vermutlich noch recht neu?
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Bestell dir mehrere Exemplare des Beckens und suche dir das beste aus.
Gilt letztendlich immer, auch die großen Namen sind nicht frei von Serienstreuung.
Zultan hat mich bei meinem letzten Besuch in Treppendorf schon beeindruckt. Was es da an gut klingenden Auswahl gab, war nicht gerade übel. Standen imho den Big Four in nichts spürbar nach. Alle Hersteller haben natürlich Modelle und Serien im Portfolio, die nicht meins sind, und eine Entscheidung lässt sich immer nur mit den eigenen Ohren treffen, egal was andere empfehlen. Das konkrete Modell zu beurteilen, kann dir niemand abnehmen, denn neben dem individuellen Eindruck sollte es ja auch noch zu deinem Setup und deiner Musik passen.
Hätte ich die Absicht, mich komplett neu mit Becken auszustatten, würde ich vermutlich in Treppendorf vor dem Zultan-Display starten. Guten Klang für wenig Geld ist genau mein Ding.
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Oder mal ne Suchanzeige aufgeben. Vielleicht hat jemand so ein Ding ungenutzt rumliegen und nur bisher keinen Druck, es zu verkaufen.
Ich hab seit ner Weile ne alte 22x7 im Fundus, das macht schon Laune ehrlich gesagt. Und erntet sogar manch bewunderten Blick, weil's halt nicht alltäglich ist und trotzdem gut klingt.
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allein schon wegen der Hardware, der Fertigungsqualität und der Langlebigkeit.
Wenn du dich da nicht irrst. Chinafertigung vs. Chinafertigung geht höchstwahrscheinlich unentschieden aus. Wir reden hier nicht von Sonor made in Germany. Die Hardware hatte mich damals beim Proberaumset überhaupt nicht überzeugen können, wenngleich sie brauchbar war. Aber eben auch nicht mehr.
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Mir ziemlich egal. Kochen tun alle nur mit Wasser, keiner setzt meines Wissens Feenstaub mit zu. Ich bevorzuge aus ästhetischen Gründen Becken desselben Herstellers am Set, ist aber mehr Spleen als Notwendigkeit.
Ständig nach "meinem" Sound zu suchen und alles mögliche auszuprobieren, ist mir zu kostspielig. Meinen Becken durch Üben spielerisch meinen Sound zu entlocken, kostet mich außer Geduld gar nichts.
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Was IST das??
Gerade bei https://www.kleinanzeigen.de/s…s&utm_content=app_android
Hmm, Ampermoching im Dachauer Hinterland, schätze das sind irgendwelche landwirtschaftlichen Spezialbehältnisse, vielleicht zum Ausbringen von Odel (=Gülle oder Jauche für Nichtbayern)
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Guß-Spannreifen,
...brauchste offensichtlich nicht dafür, im Video hat die Snare normale (1,6 mm bei Billig-Fernost, 8 Lugs?) Stahlreifen
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Ein gewisser Bernard Purdies wichtigster Rat an angehende Drummer: "always wear leather shoes". Dann scheint er wohl zu wissen, wovon er redet.
Wie so häufig stelle ich bei mir fest, ich spiele eigentlich mit allem außer mit Stiefeln. Für alles im moderaten Geschwindigkeitsbereich (bis ca 180 bpm) limitiert mich meine Technik oder fehlende Übung mehr als mein Schuhwerk, und schneller wird es bei mir nur mal im Uptempo-Swing, wo die BD nicht das Hauptgeschäft verrichtet.
Rein vom Gefühl her mag ich Lederhalbschuhe auch recht gerne.
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Wer weicht denn wo vom Thema ab? Na gut, meine Vorposter in Ansätzen, aber es wurden dabei auch Einschätzungen zur fraglichen Snare abgegeben.
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Wenn's richtig blöd läuft, ist das wirklich irgendein Billigteil, und Herr P. beweist uns mal wieder, daß nicht die Trommel für den guten Sound sorgt, sondern der Trommler. 😉
Für mich klingt die Snare auch eher nach Pizzadeckel, das bekommt man mit jeder Snare mit viel Dämpfung hin, würde ich annehmen.
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Total interessant. Wirklich "anders" klingen nur die ersten beiden, der Rest geht zwar auch queerbeet durch den Legierungsgarten, aber alles klingt irgendwie nach Hihat, wie man sie heute gewöhnt ist. Live vor den eigenen Ohren sicher auch jede mit eigener Note, aber ich könnte mich nur anhand des Videos nicht für einen Favoriten entscheiden. Würde ich auch gar nicht, weil Paiste

Find's aber auch immer wieder erschreckend, wie wenig ich mich als Soundgourmet empfinde. Tolle Musik lässt sich mit soooo vielen Instrumenten machen, und an die Grenzen bringt mich fast nie der Sound, sondern mein Spiel.
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Laut dieser Webseite war die Force 2003 ein "Chinese made entry/mid level kit":
Das dürfte ziemlich exakt das sein, worunter auch dein Magnum fällt. Nur weil Sonor drauf steht, ist das noch kein Premiumkit. So ein Set hatte ich ne Weile als Proberaumset in Nutzung. Das kann man schon spielen, aber weder Kessel, noch Snare oder Hardware konnten mich wirklich überzeugen. Ohne dein Set zu kennen, dürfte das kein echtes Upgrade sein.
Deswegen war meine andere Idee, falls der Sonor keine gute Wahl ist, diese Yamaha Stage Custom zu kaufen:
Das Stage Custom wird häufig genannt, wenn man für wenig Geld ein gutes Set mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht. Allerdings würde ich dann gleich eins mit Hardware nehmen, denn die Yamaha-Hardware ist über jeden Zweifel erhaben, selbst die günstigen Serien.
Yamaha Stage Custom Studio Set MSGYamaha Stage Custom Studio MSG, Komplettset, SBP0F5, hochglanzlackierte 6-lagige Birkenholzkessel, Farbe: Matte Surf Green, Chrom Hardware, Kesselsatz…www.thomann.deNeukauf bietet dir vor allem eine breitere Auswahl an Finishes und Konfigurationen, ansonsten ist das Stage Custom auch auf dem Gebrauchtmarkt häufig anzutreffen.
Bei dem von dir genannte Budget sollte aber so einiges machbar sein, selbst wenn du völlig korrekt davon ausgehst, dass Becken einen nicht unwesentlichen Teil davon ausmachen werden.
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Für mich DAS entscheidende Feature jeder FuMa sind die Laufeigenschaften. Ein Pedal für nen mittleren dreistelligen Betrag stünde allenfalls auf meinem Wunschzettel, wenn mir das Spiel damit ungeahnte neue Freuden bereiten würde. Dass die Montage ein wenig kürzer dauert oder sich die Trittplatte vielleicht selbst nivelliert, hat nen gewissen Charme und gehört unter "nice to have", rechtfertigt vor mir selbst aber nicht einen finanziellen Mehraufwand von mehreren Hundert Euros. Seitdem die Feststellschrauben meist seitlich neben der Trittplatte gut zugänglich sind, hat mir nämlich nur noch höchst selten die Montage an sich zu schaffen gemacht.
Aber das ist ja wie bei Pizza, einer mag keine Pilze, ein anderer keine Artischocken, ein dritter nur Salami. Muss jeder für sich selbst rausfinden, was am besten schmeckt

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Ich hab eine Reihe alter Maschinen, die meisten für Preise zwischen 25 und 50 € gebraucht erworben, die allesamt super funktionieren. Tausend Euro? Warum?
Damit unsere geliebten Drumhersteller nicht zusperren müssen. Die Technik der Hihat ist wie so vieles am Schlagzeug eigentlich seit Jahrzehnten ausentwickelt bzw. wird dem Kostendruck geopfert und "verschlimmbessert".
Mal ne Frage dazu, könnte man so ne Hihat-Feder eigentlich irgendwie selbst wechseln? Ich hatte das Problem noch nie, dass eine Feder meiner Pedalerie den Alterstod gestorben wäre. Bei FuMas gibt es Federn ja als Ersatzteile, aber auch da hatte ich noch nie Bedarf. Bei meinen Hihats wäre ich spontan echt überfordert.
Das Problem mit den Kugelgelenken kann ich nicht nachvollziehen.
Hab ich schon am einen oder anderen Set erlebt, dass die Teile nicht wirklich halten. Waren aber alles fremde Sets, und ich weiß weder, wie lange die Teile dort schon in Betrieb waren, noch ob die Benutzung immer sachgerecht war.
Auch Testberichte in Fachzeitschriften monierten dann und wann Mängel, wenn ich mich richtig erinnere.
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„Filsspannung“ (sagt man so?)
Wenn schon, dann "Filzspannung". Fils wäre mir als Material nicht bekannt. Ist nicht wie bei Lebensmitteln, wo es sowohl Pilz als auch Pils gibt

Das hat der regionale Hersteller schon vor Jahrzehnten mit seiner 6eckigen Zugstange und der damit verbundenen Unlösbarkeit besagter Einstellschrauben gelöst.
Interessant. Auch hier wieder ein Beispiel für völlig unterschiedliche Bedürfnisse. Fand den Sechskant immer schrecklich und war froh, endlich wieder ne runde Stange zu haben. Spiele seitdem Tama-Hardware, und da hat sich NIE irgendwas gelöst, was sich nicht lösen sollte. Die von m_tree genannten Metallclutches funktionieren tadellos, sind dabei aber preislich in vernünftigem Rahmen, wie vieles von Tama.
Hihat-Systeme, die sich an irgendeiner Stelle von alleine lösen, sind natürlich großer Mist, wie auch bei jeder anderen Hardware. Tomhalterungen mit Kugelgelenk sag ich da nur. Letztendlich existieren wohl bei jedem Prinzip Varianten, die nur suboptimal funktionieren, und wo man sich fragt, wer Neuentwicklungen eigentlich mal getestet hat.
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Dem kann man eigentlich wenig hinzufügen. Noch ein paar Euro investieren, um die BD fachmännisch auf 22x14 einkürzen zu lassen, und ich hätte mein Traumset.

Aber dazu hat sich der TS ja ausgiebig eingelassen, und es sind nur noch 2 Monate Zeit, um die Vorfreude (*hach*) zu genießen. Wollen wir ihm die zerstören?
Nein, ich freu mich wirklich für dich boysmile, und wenn die Trommeln eintreffen, wird dein Nick Wirklichkeit und für die Wochen danach wohl auch nicht mehr von deinem Gesicht verschwinden.

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Vorhandenes zu reparieren, statt neuen Müll zu produzieren, ist mir grundsätzlich immer lieber, wenn die nötigen Bauteile erhältlich sind. Wollte das keinesfalls schlechtreden, hatte nur die DWsche Preisgestaltung im Hinterkopf

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Die 7000er Reihe waren ja nicht gerade die oberste Qualitätsstufe und eher günstig. Sofern verfügbar, lohnen sich solche Reparaturen denn überhaupt? Trittplatte, Kugellager und Scharniere dürften den Zeitwert beinahe überschreiten.
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Inwiefern macht sich ein Direktantrieb demgegenüber bemerkbar?
Ich hatte mal irgendwo ne Hihat unter dem Fuß, deren Feder war bretthart gespannt. Das Pedal schnellte so hart nach oben, dass aufgrund der Massenträgheit am Scheitelpunkt die Trittplatte regelrecht "abhob". Die Kette verlor kurz die Spannung und klackte dann hörbar, als die Trittplatte wieder in die Kette zurückfiel. Da wäre ein Direct Drive vermutlich von Vorteil gewesen. Ich selbst möchte möglichst wenig Kraft aufwenden müssen, um die Hihat zu schließen, brauche daher auch keine hohe Federspannung, und bei dem, was ich mit dem linken Fuß spiele (max. mal getretene Achtel bei moderaten Tempi), macht der Antrieb nun wirklich keinen Unterschied.