Beiträge von trommla

    Ich weiß ja nicht, wie es anderen hier aus der Region geht, aber mir gehen aus deiner bzw. eurer Suchanzeige eindeutig zu wenig Infos hervor.

    Wer seid ihr und wie lange gibt's euch schon? Welchen Anspruch habt ihr an euch und eure Mitmusiker (eher amateurhaft/semipro/pro)? Wollt ihr regelmäßig auftreten, oder geht's mehr um das wöchentliche gemeinsame Bierchen bei etwas musizieren? Primär Cover oder Eigenkompositionen? Besetzung?


    Ach ja, was bedeutet "gerne improvisieren"? Muss man damit rechnen, dass jeder jederzeit irgendwas unerwartetes spielt, weil sich keiner die Form merken kann? Oder ist solistische Improvisation gemeint? Und ist ein entspannter Drummer jemand, der freundlich und nicht übermotiviert ist, oder sollte er/sie kein Problem damit haben, dass der Basser manchmal ne Stunde zu spät kommt und die Sängerin alle 2 Wochen ihre Tage hat und deshalb kurzfristig absagt? (Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig)

    Altersmäßig dürftet ihr wohl schon post-jugendlich sein (mindestens zwischen 40 und 60), junge Leut' bedienen diesen Stilmix eher selten. ;)


    Sorry, falls ich etwas polemisch klinge, das habe ich manchmal so an mir, ist aber ganz und gar nicht böse gemeint.

    Wenn ich aus Gründen der Lautstärke tatsächlich mit Rods spielen muss, wie letztens in ner hyperakustischen Kirche mit Chor, versuche ich dabei ein ganz eigenes Sound-Vokabular zu finden, denn Rods klingen per se nicht wie ein leises Drum Set. Beispielsweise nutze ich die Vater Polybrushes mit Holzgriff. Der lässt sich besser als ein Stick mit Rods kombinieren und liefert nen erträglichen Rim Click. Auf die Idee, ne Snare klanglich mit nem Tuch totzumachen, nachdem schon die Rods irgendwie "pappig" klingen, käm ich definitiv nicht.

    Nachher habe ich gesehen, dass auch ein Mitglied hier im Forum als "SONORMuseum" angemeldet ist. Ich weiß jetzt nicht ob es die gleiche Person ist die mir geantwortet hat aber das nenne ich mal einen Super Support.

    Ja, soweit ich weiß, ist unser Rolf (Member SonorMuseum) auch der Betreiber der gleichnamigen Website. Hat aber außer freundschaftlichen Kontakten nix mit der Firma Sonor zu tun.

    Wenn du an der These zweifelst, müsstest du einen guten Song bringen, den ein Musiker mit über 50 geschrieben hat.

    Nö muss ich nicht. Wenn die Devise lautet "ich hau mal ne Behauptung raus, und wer daran zweifelt, muss mir schon das Gegenteil beweisen", bin ich raus. Auch wenn das wohl heute gängige Praxis ist 😉

    Es kommt ja nicht von ungefähr, dass es keine guten Popsongs gibt, der von jemandem geschrieben wurde, der älter ist als 50. Der besondere kreative Output findet immer in den Jahrzehnten davor statt. Spätestens ab 50 wird nur noch verwaltet.

    Na das nenne ich malne Plattitüde :/

    Könntest du das bitte etwas substantiieren?


    Erst mal müsste man doch sicher wissen, aus wessen Feder ein Song stammt. Dass Interpreten in jungen Jahren meist am besten/erfolgreichsten sind, mag stimmen, hat aber m.E. völlig andere Gründe. Auch wenn man heute gelegentlich auch mal die sog. Best Ager anspricht, dominiert halt nach wie vor die Kernzielgruppe 14-49 etliche Märkte.


    Die Jugend kennt Sting heute natürlich nicht mehr, aber ich bezweifle ernsthaft, dass die Ursache bei der künstlerischen Schaffenskraft liegt. Weiße alte Männer sind nur heute weniger gefragt denn je.

    also hab ich angefangen die hihat mit Links zu spielen und die fills mit Links zu beginnen, soweit möglich. Hilft. Live würde ich das nicht einsetzen, aber für Koordination ganz cool

    Mach ich genauso. Live und im Studio will ich möglichst gut abliefern können, da führt bei mir die starke Hand. Zum üben alles mal umdrehen, halte ich definitiv für ein gutes Training. Auch "klassisch" überkreuz gespielte Patterns profitieren davon.

    Ehe aber jetzt Panik ausbricht, man sollte bei Stahlreifen nicht erwarten, dass sie komplett plan auf nem Ceranfeld aufliegen wie ne gute Gratung. Das dachte ich nämlich früher, wurde dann aber telefonisch bei Adoro drauf hingewiesen, dass die meisten Hoops leichte Abweichungen haben, ohne dass sich das auf die Stimmbarkeit negativ auswirkt. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, und ich suche seitdem nicht mehr nach Fehlern, für die kein Problem besteht.

    Wobei ich nicht ausschließen will, dass diese Halterung gar nicht unbedingt für klassische Drumset-Anwendung gedacht ist, sondern eher bei so "klangfarbenorientierter" Percussion seine Stärke hat. Beispielsweise bei manchen Musicals u.ä., wo du als Schlagwerker permanent zwischen den Sounds hin- und herhüpfst und das Splash halt genau vor dir über der Bassdrum brauchst, ohne aber Platz für ein Dreibein zu haben.


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    (Video nur beispielhaft, hier wäre die Halterung wohl nicht hilfreich ;) )

    Es ist aber auch ein gewisses Maß an Intelligenz erforderlich dafür, selbst zu erkennen, was eher wesentlich und was eher unwesentlich ist.

    Ich würde es eher mit Erfahrung denn mit Intelligenz beschreiben, empfinde ich als weniger wertend. Wer keine praktische Erfahrung hat, kann auch schwer beurteilen, was praktisch wirklich relevant ist, und was nur eine (u.U. etwas schrullige) Einzelmeinung. Oder eine von mehreren möglichen Lösungen wie beispielsweise die Frage, ob man rechts und links des Teppichs mehr oder weniger anzieht ;)

    So was wie nen Drumdial

    bringt mich doch schon wieder auf nen möglichen Sub-Fred. Bekommt man am Snare-Reso bessere Resultate mit nem DD, welcher die Fellspannung misst, oder doch besser mit nem Tunebot zum Messen der Frequenz :D

    Vielleicht solltet ihr auch einen Sub-Fred zum Sub-Fred öffnen. 😉


    Hier geht es ja schon ne Weile nicht mehr um Beschlagteile und ihren Einfluss auf den Snaresound. Weitere Debatten über den "richtigen" Umgang mit dem Snarebed werden wohl auch nicht zur Einigung führen, am Ende hat immer der Recht, dessen Snare gut klingt. Je mehr unterschiedliche Herangehensweisen man kennt, umso besseres Handwerkszeug hat man aber i.d.R., um Soundprobleme in den Griff zu bekommen.

    Vorweg, ich kenne das Teil auch nicht, überlege aber selbst immer mal wieder, so einen Beckenarm nachzurüsten.


    Aaaber: um das richtig einschätzen zu können, ist m.E. vor allem das genaue Einsatzszenario zu bedenken. Wenn du ein 26" Heavy Ride mit der Attitüde von Travis Barker bearbeiten willst, wird das Gerät ja etwas anders belastet, als wenn du häufig gediegenen Barjazz mit nem leichten 20"-Ride spielst.

    Für meinen überwiegenden Einsatzzweck rund um Jazz und ähnliche leichte Muse käme ich zur exakt entgegengesetzten Einschätzung wie orinocco und würde dem Beckenarm ohne Zögern vertrauen, zumindest auf einer normal großen Bassdrum mit vollem Bodenkontakt. Bei nem 16"-Spielzeug, noch dazu auf nem Riser, wär mir allerdings zu wenig Masse am anderen Ende des Beckens. Schlimmer als die Gefahr, dass der Halter "nicht hält", sähe ich das Risiko des Umkippens wegen statischer Fehleinschätzung.


    Auch hat vermutlich die Bauweise und die Holzqualität nen EInfluss, und allzu billiges/weiches/altes Holz hält vielleicht weniger der Belastung stand als ein modern konstruiertes Set mit hochwertigem Laminat.

    Hab zwischen Tür und Angel gar nicht genau nachgesehen und dachte, das sei ein Arm zur Montage am Kessel. Am Spannreifen würde ich auch kein schweres Becken montieren wollen. Selbst manche Cowbell-Halterungen (auch die besten) belasten den Spannreifen sichtbarbeim Anschlagen. Wenn aber das Ruhegewicht und damit die Dauerlast schon bei 2 bis 3 Kg liegt, wäre mir das auch suspekt.

    Es ist definitiv ein 11/8 Takt, der nur in der Phrasierung/Unterteilung zwischenzeitlich immer mal wechselt. Ich spiele ein ähnliches Stück in einer meiner Bands.


    Wenn du dein (irgendein) Metronom schnell genug drehst und die Viertel als Achtel interpretierst, sollte es kein Problem darstellen. Hab das gerade in Metronomerous getestet. Bei ~315 bpm passt das zu diesem Song. Nur, wenn du sogar schon dabei singen kannst, weshalb brauchst du dann noch ein Metronom? Ums Üben deines Drumparts ja wohl eher nicht mehr.

    An sich sollte es dann doch reichen, das korrekte Tempo für's richtige Feeling zu finden, und dann hört alles auf dein Kommando. Oder verstehe ich was falsch?